Freitag, 27. Juni 2014

Nun blühen sie wieder .....

meine geliebten Hortensien.
 
 
Der Rittersporn ist leider schon wieder verblüht.

 

Heute ist Siebenschläfertag und man sagt ja, so wie das Wetter an diesem Tag ist,
bleibt es sieben Wochen.
Regen und Gewitter war für heute angesagt,
aber bis auf ein paar Tropfen war nichts - bis jetzt jedenfalls - weder ergiebiger Regen,
der nun mal wieder dringend nötig wäre, oder Gewitter.
Das kann bleiben wo es ist - Gewitter muss nicht sein.
Die Temperatur war zum Wühlen im Garten mit 24 ° recht angenehm
und mein Mittagspäuschen - und Nickerchen konnte ich auch auf der Terrasse
unter freiem Himmel, bzw. unter einem Sonnenschirm halten.
Die Sonne ließ sich sogar hin und wieder mal blicken,
verschwand aber dann doch hinter einer ziemlich milchig-weiß-grauen Wolkendecke.
Trotzdem, von mir aus kann das Wetter gerne in den nächsten sieben Wochen
so bleiben.
 
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Ach ja, und diesen Werbeflyer habe ich heute im Briefkasten gefunden
und nicht schlecht gestaunt !
 
 
Man beachte den Hinweis (roter Pfeil von mir eingezeichnet) rechts unten in der Ecke !!!?
Da steht tatsächlich:
 
Eine tolle Geschenkidee
auch zum 1. Schultag.
 
Na, wenn das kein lustiger Schulanfang wird !!!!
Oder hab' ich da vielleicht etwas missverstanden ????
 
Zu meinem ersten Schultag gab es noch eine große Schultüte,
so richtig schön bunt mit allerhand süßen Leckereien drin.
Riesig gefreut habe ich mich darüber und richtig stolz war ich auch.
Natürlich bin ich auch fotografiert worden.
(Hatte glaube ich sogar vorne eine Zahnlücke)
Das Foto ist allerdings leider irgendwo zurückgeblieben
Und zu trinken gab es höchstens eine Limonade.
Sinalco hieß diese Limonade, oder es gab einen Apfelsaft.
Aber eine Flasche Wein ???!!!!  ;o)))).
 
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Mittwoch, 25. Juni 2014

Dem Unwetter zum Opfer gefallen ....

ist diese über 100 Jahre alte Trauerweide auf der kleinen Insel im Weiher
vor dem Schloss Benrath.
 
 
Ein sehr trauriger Anblick.

 
Schon als Kinder sind wir im Winter mit den Schlittschuhen bis zu dieser
kleinen Insel gelaufen, auf der diese alte Trauerweide ihr Leben verbrachte.

 
 Hier erfreut sie sich noch ihres Lebens.
Bis zum 9. Juni 2014, dem Pfingstmontag, an dem in Düsseldorf ein schweres
Unwetter wütete, welchem sie nicht gewachsen war und dem sie schließlich
zum Opfer fiel. Sie wurde einfach umgeknickt, wie ein Streichholz und wie so
viele andere Bäume im Schlosspark und in der Umgebung meiner Kindheit.
 
 
Es war ein wirklich trauriger Anblick auf der Fahrt vom Niederrhein
in die Landeshauptstadt.
 
 
Überall lagen umgestürzte Bäume und abgeknickte Äste herum.

 
Ein Pfingstfest, das vielen Menschen, nicht nur in Düsseldorf,
sondern in mehreren Städten in NRW Angst und Schrecken einjagte.
Alleine in Düsseldorf sind dem Unwetter 17.000 Bäume zum Opfer
gefallen. Die Fotos sind eine Woche später auf der Fahrt zum Friedhof
in Düsseldorf-Urdenbach entstanden, dem Ortsteil, in dem ich aufge-
wachsen bin. Ein trauriger Anblick, der mir noch lange in Erinnerung
bleiben wird.
 
 
Hoffentlich bleiben uns in Zukunft solche schlimmen und
lebensgefährlichen Unwetter erspart !
 
Hoffen darf man ja schließlich.
 
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Montag, 9. Juni 2014

Der Rosenmonat Juni

bietet in diesem Jahr eigentlich gar nicht das, was Rosen sich wünschen.
Statt trockener, sonniger Luft mit einer leichten Brise,
 
 
ist es für sie momentan leider viel zu heiß und viel zu feucht.

 
Trotzdem gedeihen und blühen sie ganz prächtig.

 
In diesem Jahr sind sie ganz besonders gut gewachsen.
Sie haben viele neue Triebe und auch jetzt immer noch neue Knospen.
 

 
Auch die Blüten halten sich trotz starker Regenschauer und heftigen Windböen
recht gut.

 
Leider sind auch für heute wieder schwere Gewitter und starker Regen
angesagt. So gar kein schönes Pfingstwetter, jedenfalls hier am Niederrhein,
denn bei knapp 33 Grad und der hohen Luftfeuchtigkeit, ist es auch mir viel
zu schwül, um den Tag im Garten oder auf der Terrasse zu verbringen.

 
Und leider soll sich dieses Wetter noch bis Donnerstag halten.
Zum Glück ist es im abgedunkelten Haus mit 22 Grad wesentlich ange-
nehmer. Nun warte ich schon wieder auf das angekündigte Gewitter
und hoffe, es wird mit ein bisschen Glück wieder an uns vorbeiziehen.
Noch während ich hier schreibe, zieht sich der Himmel schon zu und
nimmt eine merkwürdige Farbe an. Quellwolken türmen sich auf, die ersten
dicken Regentropfen klatschen auf die Terrasse und eine heftige Windböe
schüttelt die Bäume hin und her.
Nein, den Rosenmonat Juni stelle ich mir anders vor.
So mit blauem Himmel, Sonnenschein, weißen Schäfchenwolken,
einer lauen Brise und einem schattigen Plätzchen im Garten,
statt in einem abgedunkelten Haus.
Aber was soll's wir müssen das Wetter nehmen,
wie es kommt.
 
 
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Donnerstag, 5. Juni 2014

Momente der Freude

gibt es so viele !
Jeden Tag, jede Stunde, in jedem Moment.

 
Und Freude macht glücklich.
Sich von Herzen über etwas freuen zu können, zaubert nicht nur ein Lächeln
ins Gesicht, es verschönert auch den Moment.

 
Der Moment, in dem man eine Rose betrachtet,
oder den blühenden Jasmin Strauch.
Der Moment, in dem man eine Hummel beobachtet, wie sie sich am Nektar einer Blüte labt.

 
Der Moment, wenn ein Regentropfen auf eine Blüte fällt.

 
Der Moment, in dem man den kleinen Strauß in der Vase betrachtet
und den Duft des Jasmin wahrnimmt.
 
Es gibt so viele Momente der Freude, wenn ich durch den Garten gehe und sehe,
wie die Rosen blühen und ihren Duft einatme.
Wenn Rittersporn und Fingerhut ihre Knospen öffnen,
die Farne und Hostas üppig wachsen und die Hortensien bald blühen werden.
Wenn ich die Amseln sehe, wie sie schon zum zweiten Mal in ihren Nestern brüten,
die ersten Schmetterlinge und Libellen umherfliegen.
Wenn die Bienen summen und die Hummeln sich am Jasmin Strauch tummeln,
wie könnte man sich dann nicht freuen und glücklich sein ?
 
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So muss man leben !
Immer die kleinen Freuden aufpicken,
bis das große Glück kommt.
Und wenn es nicht kommt,
dann hat man wenigstens
die "kleinen Glücke" gehabt.
 
Theodor Fontane
 
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Donnerstag, 15. Mai 2014

Sie ist so wohltuend ..

die Stille im Garten, die Ruhe inmitten der Natur.
Es ist immer wieder eine Erholung.
Eine Erholung vom Lärm der Menschen und vom Lärm und Chaos der Welt.
 
 
Von den Bildern, die Abend für Abend in den Nachrichten
über den Bildschirm flimmern.
Bilder, wie aus einem schlechten Horrorfilm.
Bilder, die oft kaum noch zu ertragen sind.
Bilder von verletzten, blutüberströmten Menschen,
Bilder von vermummten Menschen mit Maschinengewehren.
Bilder von Panzern, von verstörten Kindern,
von weinenden Frauen und hilflosen Menschen.
Bilder, bei deren Anblick ich mich immer wieder frage,
muss das alles sein?
 
 
Diese von Menschen verursachten Katastrophen,
diese von Menschen gegen Menschen geführten Kriege,
dieses durch Menschen verursachte Leid.
Haben Hass und Gewalt denn niemals ein Ende?
Warum können Menschen nicht einfach in Frieden miteinander leben?
Gewalt wird da ausgeübt,
wo Argumente ausgehen.
Miteinander reden, statt aufeinander schießen -
oder sich prügeln.
Das kann doch nicht so schwer sein - und unmöglich ist es auch nicht !
 
 
 
Manchmal denke ich, der Garten hier ist der einzige friedliche Ort
auf dieser Welt und sobald ich ihn durch das Gartentor verlasse,
ist es vorbei mit dem Frieden, der Stille und der Ruhe.
 
(ein bisschen was tropisches hat der Garten ja schon und so viel frisches, neues Grün !)
 
Vielleicht meinte Schopenhauer deshalb, dass
„der wahre, tiefe Frieden des Herzens und die vollkommene Gemütsruhe
allein in der Einsamkeit zu finden sind“.
Na ja, so ganz einsam zu leben wäre wohl nichts für mich,
obwohl ich mir schon vorstellen könnte, auf einer einsamen, tropischen Insel zu leben -
fernab von all diesen Horrorszenarien - allerdings nicht alleine.
Mein Prof. Dr. von und zu Herrchen und die Knuddels würde ich schon mitnehmen.
Mich eventuell nur von Früchten und Fisch ernähren zu müssen,
das könnte ich mir schon vorstellen.
 
Na ja, vielleicht im nächsten Leben ;o) !
 
Oder ob das Bedürfnis nach Stille, nach Ruhe und Frieden
etwas mit dem Lebensalter zu tun hat?
Hm, eigentlich habe ich schon immer das Leise dem Lauten,
und die Stille dem Lärm vorgezogen.
Keine Ahnung warum - aber vielleicht genieße ich
die Stille und die Ruhe jetzt einfach noch viel, viel mehr,
als in jüngeren Jahren.
In der Stille kann man seinen Gedanken so schön freien Lauf lassen -
und die Gedanken sind ja gottseidank wirklich  f r e i  :o). 
 
 
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Dienstag, 13. Mai 2014

Es plätschert ...

auch weiterhin vor sich hin.
Nach sehr starkem Regen mit Hagelschauern und stürmischem Wind am gestrigen Tag,
hat sich das Wetter wieder beruhigt.
Heute hat es sich im Laufe des Tages wieder so richtig eingeregnet und
es ist ziemlich kalt geworden.
 
 
Streckten die Rosen noch vor wenigen Tagen ihre Köpfe dem Himmel entgegen,

 
so lassen sie heute die Köpfe hängen.
Manchen war das kühle Nass einfach zu viel und sie sind trotz Stützhilfe umgekippt.
Sorge bereitet mir auch das Amselpaar, das zum zweiten Mal brütet.
Ihr Nest befindet sich in einem Rhododendronstrauch, der genau
an der Stelle, wo sich das Nest befindet, ziemlich wasserdurchlässig ist.
Vom Fenster aus habe ich beobachtet, dass das Nest in den starken Sturmböen
ganz schön heftig hin- und hergeschaukelt wurde.
Es scheint aber alles in Ordnung zu sein, denn die beiden Amseleltern
waren heute wieder fleißig auf Futtersuche.
 
So allmählich könnte der Regen jetzt allerdings mal nachlassen.
Als ich heute im Regen durch den Garten ging und es um mich herum überall
plätscherte und von den Bäumen tropfte, trällerten und zwitscherten die Vögelchen
so fröhlich und laut um mich herum, dass es eine wahre Freude ist.
(Ich kann sie jetzt sogar durch die Fenster - trotz Doppelverglasung - hören :o) )
Regen hin - Regen her.
Sie kümmern sich nicht darum und setzen ihr Konzert einfach fort.
Schön ist das !
 
Der Erdboden ist inzwischen gut durchgeweicht und der Garten leuchtet grüner denn je.
Alles wächst üppig und sprießt nur so aus dem Boden - überall entdecke ich
frisches Grün und neue Blätter und Blüten.
Wie schön wird das alles aussehen, wenn die Sonne wieder scheint !
Diese heftigen Regengüsse haben der Natur wirklich gut getan.
Doch nun wäre es auch wieder an der Zeit, dass sich die Sonne mal blicken lässt,
damit ich die Knuddels auch mal wieder in den Wald führen kann -
oder besser gesagt - sie mich ;o)
Die beiden lassen es sich bei diesem Wetter eingekuschelt in ihre Körbchen
gut gehen und verschlafen fast den ganzen Tag.
 
Das wird sich spätestens in ein bis zwei Tagen ändern,
denn ab Donnerstag oder Freitag ist wieder trockenes Wetter angesagt,
mit Sonne und wärmeren Temperaturen.
 
Schöne Aussichten :o)) !
 
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Montag, 12. Mai 2014

Fruit Punch a la Laura

Hier kommt Genuss und Gesundheit pur !
Mehr Vitamine geht einfach nicht.
 
 
Bei diesem Fruit Punch geht es zwar auch um Gesundheit, um Vitamine
und Mineralien - aber nicht in erster Linie.
 
 
In erster Linie geht es bei diesem Drink um den puren Genuss,
denn dieser Punch schmeckt einfach himmlisch.
 
 
Und er ist in einem Mixer relativ schnell zu bereitet.

 
Also man nehme:
250 g Erdbeeren und ca. 75 g Himbeeren,
1 dicke Scheibe frische Ananas, 1 Kiwi, 1 reife Banane der Süße wegen,
1/4 Cantaloupe- oder Honigmelone und den Saft einer Orange und einer Zitrone.
Bis auf die Himbeeren, alles in kleine Stücke/ Scheiben schneiden,
die Erdbeeren halbieren und mit dem Saft von Orange und Zitrone
in den Mixer geben, bis alles zerkleinert und fein püriert ist.

 
 
In ein Glas füllen, Augen schließen und einfach nur genießen.
Die angegebene Menge reicht für 3-4 Gläser.
 
Der Fruit Punch a la Laura schmeckt wirklich köstlich und das Gefühl
außerdem noch etwas gutes für die Gesundheit getan zu haben,
macht obendrein auch noch glücklich und zufrieden.
 
 
Da am nächsten Tag vom Vortag noch Melone und Ananas vorhanden sind
(Bananen, Orangen und Zitronen habe ich eigentlich immer im Haus),
gibt es mittags einen leckeren und supergesunden Smoothie aus folgenden Zutaten:
 
1 dicke Scheibe Ananas, 1 Advocado, 1/4 Melone, 1 Banane,
den Saft von einer Orange und einer Zitrone und als Krönung
noch ein paar Kräuter aus dem Garten - und zwar Petersilie,
Minze und Zitronenmelisse.
Alles in den Mixer geben und so lange pürieren, bis es cremig und trinkfertig ist.
Diese Drinks, der Fruit Punch und der Smoothie, sind wirklich
einfach nur lecker und für jemanden wie mich, der weder gerne kocht,
noch unbedingt viel isst, eine wunderbare, leichte und gesunde Köstlichkeit,
die morgens oder mittags getrunken, fit macht für den restlichen Tag.
 
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Samstag, 10. Mai 2014

Landregen


Nach ein paar herrlich blau-weißen-Frühlings-Sommer-Sonnentagen
im April, kündigte sich der Mai so ganz und gar nicht als Wonnemonat an,
sondern mit bedrohlich dunklen Wolken, mit viel Regen und heftigem
Wind.
 


Von Tag zu Tag wurde es nasser und kühler – sodass das Gärtnern buchstäblich
ins Wasser fiel. Dabei gibt es gerade jetzt im Garten noch so viel zu tun. Doch
so sehr ich die wunderbar warmen und sonnigen Tage im April auch genossen
habe, so überwiegt zurzeit doch die Freude über diese kühlen Regentage.

 
 
Nach der langen Trockenheit, die um diese Jahreszeit eigentlich eher
ungewöhnlich ist, sind die kühlen, regenreichen Tage sehr willkommen.
Die richtig heftigen Schauer, mit teilweise stürmischen Böen, haben
sich inzwischen allerdings zu einem angenehmen Dauer-Landregen
entwickelt,  den ich so sehr liebe.
 
 
Ich liebe das Geräusch des stetigen Vorsichhinplätscherns und das Beobachten
der Regentropfen, wie sie auf die Erde und Blätter fallen und der Natur das
langersehnte Nass bescheren – und ich liebe den Geruch der feuchten Erde
im Garten und im Wald.
 
 
 So ein Landregen schafft eine ganz eigene, stille, ruhige Atmosphäre im Garten.
Die Tropfen, wenn sie von den Blättern abperlen und sich auf dem Gartenboden
in kleinen Pfützen sammeln, bis sie allmählich in der Erde versickern und
die Wurzeln der Sträucher und Bäume mit Wasser versorgen.
 
 
Am liebsten aber mag ich den Regen in der Nacht, wenn es ganz still
und dunkel ist in meinem Schlafzimmer und ich mich gemütlich
in meinem Bett unter die Decke gekuschelt habe. Aus dieser Geborgenheit
heraus lausche ich dem Regen ganz besonders gerne, wie er auf das Dach
fällt oder von der Regenrinne herunter auf die Terrasse plätschert.
 
 
Es ist ein so wohliges Gefühl, das ich dann empfinde, so entspannend und
wohltuend, so beruhigend und einschläfernd, dass ich mich an solchen Regentagen
abends geradezu darauf freue, dass es an der Zeit ist, sich ins Bett zu kuscheln.
In der Stille des Zimmers und bei dem anhaltend gleichmäßigen Plätschern aufs
Dach, dauert es meistens gar nicht so lange und ich werde von einer angenehmen
Müdigkeit überfallen, der ich mich dann auch prompt ergeben muss.
 
 
Daher ist so ein Landregen, ob bei Tag oder bei Nacht für mich immer auch
ein Grund zur Freude, weil er nicht nur mir, sondern natürlich auch der Natur
so gut tut.
 
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Mittwoch, 30. April 2014

Sonnenschirm oder Kaminofen ?

Diese Frage stellte sich mir heute morgen, als ich aufwachte.
Waren wir doch so verwöhnt worden von den bisherigen warmen,
sonnigen Frühlingstagen, die mit 26° schon einen kleinen Vorgeschmack
auf den Sommer verbreiteten.

 Und nun das Gegenteil.
Beim Blick aus dem Fenster auf einen in dichten Nebel gehüllten Garten und Wald,
kamen wieder Gedanken an den Kaminofen auf.


 Doch beim morgendlichen Gartenrundgang durch diese friedliche Stille,
bei dem ich mir manchmal wie Alice im Wunderland vorkomme,
stellte sich sehr schnell heraus, dass es gar nicht kalt war - nur sehr feucht und dunstig.
Jetzt gibt es jeden Tag wieder etwas zu entdecken.
Neue Blüten, frische Blätter, die ersten blühenden Rosen, Akeleien, die ihre Knospen
öffnen, Farne und fast alle Hostas (Funkien) sind inzwischen aus dem Winterschlaf
erwacht und erfreuen sich an diesem für sie so günstigen Wetterbedingungen.
Es wimmelt nur so von neuem Leben im Garten und die Vögelchen sind
alle munter, ob's regnet, ob die Sonne scheint oder ob der Garten in dichten Nebel
eingehüllt ist.
Sie sind immer in Aktion und erfreuen sich ihres Daseins.



Jede Sekunde des Jahres hat seine eigene Schönheit
und erschafft ein nie zuvor gesehenes Bild,
das man nie wieder erblicken wird.
(Arthur Schopenhauer)

Also jede Sekunde genießen und sich des Lebens freuen !
Egal bei welchem Wetter.

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Dienstag, 29. April 2014

Nachwuchs

 hat sich auch bei der Familie Eichelhäher eingestellt.



Vor ein paar Tagen konnten wir sie in den Birken beobachten.


Im Winter wagen sie sich bis ans Futterhäuschen,
obwohl sie dafür eigentlich viel zu groß sind. Sie erreichen eine Körpergröße von 35 cm !


Sie waren sehr ausgelassen - schienen viel Spaß zu haben,
hüpften von Ast zu Ast und gaben dabei eigenartige Geräusche von sich.


Wir freuen uns über jeden Gartenbesucher - vor allem über jede Menge Nachwuchs
bei den Vögeln, denn die Vogelkonzerte im Frühjahr und zur Sommerzeit
sind eine wahre Freude.
Es ist, als wollten sie sich damit für die Fütterung im Winter bedanken.

Eichelhäher gehören übrigens zur Familie der Rabenvögel
und kommen in außer in Europa auch in Gebieten des Nahen Ostens,
in Nordafrika und in Teilen Asiens vor.
Er ernährt sich hauptsächlich von Insekten, Früchten und Samen.
Raubt aber auch gerne mal andere Nester aus,
was ich ihm sehr über nehmen würde, sollte ich ihn dabei erwischen,
den bunt gefiederten Räuber.
Ich werde also immer wieder mal Ausschau nach den neuen Gartengästen halten,
denn überhören kann man sie nicht. Unterscheidet sich ihre Stimme
doch sehr von den anderen Singvögeln.

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