Donnerstag, 13. Dezember 2018

Zum Festtagsmenü 🎄

einen köstlichen Nachtisch zaubern.
Einen superköstlichen Schmaus,
einen verführerischen Traum aus Bratäpfeln und Vanillekipferl.
Der ist so was von lecker und schmeckt nur noch nach mehr ;o).
 
 
Und schnell zubereitet ist er auch noch.
Man benötigt Quark, Crème fraîche, Äpfel, Apfelsaft, etwas Weißwein,
etwas Speisestärke, Vanillezucker, Zitronensaft, Vanillekipferl und Butter.
 
 
Aber der Reihe nach. Wer dieses Rezept ausprobieren möchte,
sollte seiner Einkaufsliste die oben genannten Zutaten hinzufügen.

 
Und so wird's gemacht:
 
2 Äpfel schälen, entkernen, vierteln und in Würfel schneiden.
Die Apfelstückchen in 2EL Butter dünsten, bis sie leicht angebräunt sind.
 
250 ml Apfelsaft, 50 ml Weißwein, 1 EL Vanillezucker mit 2 EL Speisestärke
glattrühren und zu den angebräunten Äpfel in den Topf geben.
Kurz aufkochen und danach abkühlen lassen.
 
Inzwischen 150g Quark, 150g Crème fraîche mit 1 EL Zitronensaft,
1 EL Zucker und 1 EL Vanillezucker glattrühren.
150g Vanillekipferl (ein paar zum Verzieren beiseitelegen), zerbröseln.
 
Nun zuerst die Brösel in 4 Gläser geben, darauf eine Schicht Quarkmasse
gleichmäßig verteilen und zum Schluss den Apfelschmaus darüber geben.
Mit den restlichen Kipferl garnieren.
 
 
 
Wer möchte kann noch etwas feinen Puderzucker darüber streuen.
Nur gut gekühlt servieren.
 
Dieser Nachtisch ist wirklich der krönende Abschluss eines fürstlichen
Festtagsmahls, welches bei uns eher weniger opulent ausfällt und meistens
aus einem Schmorbraten mit leckerer Sauce, Klößen und Rotkohl besteht.
Für uns ist es dennoch ein fürstliches Mahl, weil es einen solchen
Braten nur zu Weihnachten gibt.
 
Ein wahrhafter Genuss ist dieser köstliche Nachtisch,
der dem Festmahl einen krönenden Abschluss verleiht.
 
~🎄~
 
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Mittwoch, 12. Dezember 2018

Die Adventszeit 🔔

ist nicht nur die Zeit der Besinnlichkeit, der vier Kerzen auf dem Kranz und
der Weihnachtslieder, es ist auch die Zeit der Plätzchen, der Nüsse und der
Düfte im Haus. Nüsse sind sehr gesund, insbesondere die Walnüsse.
 
 
Mit ihren Inhaltsstoffen, Kalium, Kalzium und Magnesium, Vitamin B6,
Vitamin E sowie Antioxidantien und einem hohen Omega 3 Fettsäuren-
Anteil, sind sie besonders gut für die Gesundheit.

 
Schon eine Handvoll Walnüsse am Tag schützt vor Herz-und Kreislaufkrank-
heiten, senkt hohen Blutdruck, den Cholesterinspiegel und sogar das Risiko an
Diabetes zu erkranken. Walnüsse tragen zur Bildung von Melatonin bei und
sorgen dadurch für einen tiefen Schlaf. Das Kalium, Kalzium und Magnesium
sorgt für starke Knochen und beugt Gelenkschmerzen und an Arthritis zu
erkranken, vor. Außerdem sorgen die Vitamine B6, E und die Antioxidantien
für schöne Haut und Haare.
 
Da man Walnüsse das ganze Jahr über bereits geschält kaufen kann, und nicht
bis zum Herbst und Winter warten muss, um sie dann zu knacken, habe ich mir
angewöhnt, fast täglich eine Handvoll zu naschen. Sie sind zwar ziemlich
kalorienreich, aber machen eben auch schnell satt.
 
Man kann viel für die Gesundheit tun, wenn man sich entsprechend ernährt
und darauf achtet, ausreichend Obst und Gemüse, dafür weniger Fleisch
und Süßigkeiten zu sich zu nehmen.
Das fällt natürlich - auch mir - in der Adventszeit schon ein bisschen schwer,
aber die Nascherei gehört nun mal zu dieser heimeligen Zeit dazu.
Man darf es - wie alles im Leben, eben nur nicht übertreiben.
Wer nebenher für genug Bewegung sorgt, muss auf das Naschen von
Süßigkeiten und Nüssen in der Advents- und
Weihnachtszeit nicht verzichten.
 
Nüsse naschen für die Gesundheit !
✩🔔✩
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Fotos: Pixabay
 

Montag, 10. Dezember 2018

Bei stürmischem Schmuddelwetter ☔

am 2. Adventsonntag, habe ich mir einen gemütlichen Filmnachmittag gegönnt.
Und es hat sich gelohnt !
Es war ein wunderbarer und absolut sehenswerter Film, der die Geschichte
einer bemerkenswerten Frau erzählt. Die Geschichte der Catherine Weldon,
einer wirklich beeindruckenden Frau, der Frau, die vorausgeht.
Es ist der gleichzeitige Titel des Films: "Die Frau, die vorausgeht".
Er ist gerade deshalb besonders sehenswert, weil es sich um eine wahre
Begebenheit handelt. Da mich Biographien von interessanten Persönlichkeiten
immer wieder faszinieren, konnte ich mir diesen Film natürlich nicht
entgehen lassen.

Und so habe ich es mir auf der Couch gemütlich gemacht, statt Popcorn -
selbstgebackene Plätzchen geknabbert, dazu Tee getrunken, und mich in
die Welt eines Indianer Reservats verführen lassen.
In die Welt des "Sitting Bulls".
Ein Filmnachmittag der ganz besonderen Art !
 
Catherine (eigentlich Caroline) Weldon wurde 1844 in der Schweiz geboren,
lebte jedoch später in Amerika, wo sie sich einen Namen als Bürgerrechtlerin
und Malerin machte. Nach ihrer Scheidung reiste sie 1889 in das Dakota
Territorium, um den wohl bekanntesten Indianerhäuptling "Sitting Bull" zu
malen. Sitting Bull war Stammeshäuptling und Medizinmann der Hunkpapa-
Lakota-Sioux.
 
 Sitting Bull Ölgemälde von Catherine Weldon
Foto: Wikimedia
 
Catherine Weldon setze sich allen Hindernissen zum Trotz durch und schaffte
es tatsächlich, den Häuptling (gespielt von Michael Greyeyes, ein mir bisher
unbekannter, aber großartiger Schauspieler in der Rolle des Sitting Bulls)
dazu zu bewegen, ihn malen zu dürfen.
 
Michael Greyeyes - Foto: Wikimedia
 
 
Es ist eine wunderbare Geschichte und ein wunderbarer Film über eine starke
Frau, die unbeirrt ihren Weg geht und eine Zeitlang sogar im Reservat mit
Sitting Bull und seiner Familie lebt. Sie wurde seine Vertraute und kämpfte mit
ihm gegen die US-Regierung. Als "Mätresse" von Sitting Bull wurde sie von den
"weißen" Nachbarn geächtet und verschmäht. Doch sie blieb bei ihm. Als Sitting
Bull nur ein Jahr nach ihrer Ankunft im Reservat, verhaftet werden sollte, wurde
er mit einem Kopfschuss ermordet.
 
Ein Film, mit einem traurigen Ende, der nicht eine Sekunde langweilig wird.
Ich werde ihn mir bei Gelegenheit ganz sicher irgendwann noch einmal
anschauen - an einem der nächsten regnerischen, stürmischen Nachmittage.
(Tee und Plätzchen sind immer vorrätig ;o).
Ein wahrer Filmgenuss ! Aber wie so viele Verfilmungen bekannter Biographien,
gibt auch dieser Film nur einen minimalen Einblick in das Leben einer mutigen
und selbstbewussten Frau.
 
Catherine Weldon kehrte übrigens wieder nach New York zurück, wo sie 1921
völlig alleine und vergessen in Brooklyn an Verbrennungen dritten Grades starb.
Eine Kerze hatte ihre kleine, bescheidene Einzimmerwohnung in Brand gesetzt.

Foto: Wikipedia Caroline Weldon im Alter von 76.

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Was für ein Leben - was für eine Frau !

Zum Trailer
 
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Sonntag, 9. Dezember 2018

Adventszauber 💗

 
 
Zeit der Liebe und der Wunder,
Zeit im hellen Lichterglanz,
Zeit der wunderbaren Freude,
Zeit der Kerzen auf dem Kranz. 
 
 
Zeit der Hoffnung und des Friedens,
Zeit der stillen Besinnlichkeit,
 Zeit der Wärme in den Herzen,
Zeit des Schenkens weit und breit.
  
 
Zeit der Wünsche und Erfüllung.
Eine Zeit für Groß und Klein,
eine Zeit des Miteinander - 
Weihnachten ist niemand gern allein.
 
© Ursula Evelyn

 
 
Vier Kerzen brannten am Adventskranz und draußen war es ganz still.
So still, dass man hörte, wie die Kerzen miteinander zu reden begannen.
Die erste Kerze seufzte und sagte: "Ich heiße FRIEDEN.
Mein Licht gibt Sicherheit,doch die Menschen halten keinen Frieden.
Sie wollen mich nicht. Ihr Licht wurde kleiner und kleiner und verlosch schließlich ganz.
Die zweite Kerze flackerte und sagte: "Ich heiße GLAUBEN. Aber ich fühle mich
überflüssig. Die Menschen glauben an gar nichts mehr.  
Es hat keinen Sinn, dass ich brenne." Ein Luftzug wehte durch den Raum,
und die zweite Kerze war aus.
Leise und sehr zaghaft meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort:
"Ich heiße LIEBE. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen;
denn die Menschen sind zu Egoisten geworden.
Sie sehen nur sich selbst und sind nicht bereit einander glücklich zu machen.
Und mit seinem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.
Da kam ein Kind ins Zimmer. Verwundert schaute es die Kerzen an und sagte:
"Aber ihr sollt doch brennen und nicht aus sein".
Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte:
"Habe keine Angst, denn so lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen
immer wieder anzünden. Ich heiße HOFFNUNG".
Mit einem kleinen Stück Holz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und
erweckte Frieden, Glauben und die Liebe wieder zu Leben.
 
(Verfasser leider unbekannt)
 
💗
~*~
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Samstag, 8. Dezember 2018

Zurück in die Vergangenheit 🏡

 Wer weiß noch wo er am Sonntag, den 13. Oktober 1974,
abends um 20:00 Uhr war und was er dort gemacht hat ?
 

Das ist lange her. Um genauer zu sein, 44 Jahre.
Erinnern könnte ich mich so auf Anhieb auch nicht mehr und trotzdem
weiß ich, wo ich an diesem Abend war und was ich dort gemacht habe.
Ich war damals achtundzwanzig Jahre alt und lebte noch in Berlin.
In einem uralten Abendtäschchen, welches ich jetzt durch einen Zufall
wieder gefunden habe, fand ich zwei Eintrittskarten für das
Theater am Kürfürstendamm.
Ich war also am Sonntag, den 13. Oktober 1974 um 20:00 Uhr
im Theater am Kürfürstendamm.
 
 
An diesem Abend, als ich mich also im Theater befand, ahnte ich noch nicht,
dass dieses Abendtäschchen samt der Eintrittskarten nur ein knappes Jahr
später mit mir zusammen in meine "neue" Heimat - auf die Insel Barbados,
umziehen würde. Es hat also eine weite Reise hinter sich. Warum ich mich
bisher nie von diesem Täschchen getrennt habe, weiß ich wirklich nicht.
Es ist wohl mit der Zeit irgendwie in Vergessenheit geraten, weil es keine
Verwendung mehr für ein solches Täschchen gab.
Zur damaligen Zeit jedoch putzte man sich für einen Theater-, Konzert-(zu
der Zeit noch mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert
von Karajan) oder einen Opern-Besuch fein raus, so mit langem Kleid und
Nerzjäckchen, welches übrigens auch immer noch im Schrank hängt -
unglaublich ! :o).
Einen echten Pelz zu tragen, kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.
Während meiner ersten Ehe in Berlin besaß ich wunderschöne, lange Abend-
kleider. Heute weiß ich nicht einmal mehr, wo die alle abgeblieben sind.
Braucht heute kein normaler Mensch mehr !
 
Aber das Täschchen mit den Eintrittskarten vom 13. Oktober 1974 ist jetzt
wieder aufgetaucht, als ich in meiner "Schatztruhe" nach alten Fotos und
Dokumenten von Urahnen für meinen Cousin suchte.
 
Nur welches Theaterstück ich an diesem Abend gesehen habe, das weiß ich
natürlich nicht mehr - es waren einfach zu viele. Wolfgang Spier,
der Regisseur und König des Boulevard-Theaters inszenierte damals mehr
als 250 Theaterstücke, hauptsächlich mit Harald Juhnke und Barbara Schöne
und vielen anderen natürlich.
 
Ja, so werden immer mal wieder Erinnerungen an die gute, alte Zeit geweckt.
Eine Zeit, in der mir das Leben in einer Stadt wie Berlin, die damals noch
durch eine Mauer getrennt war, sehr viel unbeschwerter und lebenswerter
erschien, als das heute der Fall ist.
Heute jedenfalls würde ich nicht mehr in Berlin leben wollen.
Unter keinen Umständen !
Zu viel Lärm, zu viel Hektik, zu viel Stress, zu viele Menschen, zu viele Autos,
zu viel Kriminalität, zu viel Gewalt, zu viel Drogen - viel zu groß das Chaos !
Früher schwärmte man noch von der Berliner Luft und jeder, der einmal in
Berlin war, hatte auch noch einen Koffer dort. Ich habe heute zwar keinen
Koffer mehr in Berlin, aber dafür noch sehr liebe Freunde - die besten, die
man sich wünschen kann !
 
~*~ "Mein" See im Spätherbst~*~

~*~
 
Heute ziehe ich das Landleben vor und bin da, wo ich heute hingehöre.
Inmitten der Natur.
So viel Glück, so viel Ruhe, so viel inneren Seelenfrieden und
so viel Lebensfreude vermag nur die Natur zu schenken.
Gott, bin ich dankbar dafür !

~*~
 
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Donnerstag, 6. Dezember 2018

Nikolaustag 🎅

Wer war eigentlich dieser Nikolaus, der jedes Jahr am 6. Dezember unsere
Stiefel mit Süßigkeiten füllt, sofern wir sie vor die Türe stellen ?
Der Nikolaus, der auch der Patron der Kinder genannt wird ?
 
 
Der "echte", der heilige Sankt Nikolaus, lebte als Bischof in der Stadt Myra
im Jahre 340 christlicher Zeit am Mittelmeer, der heutigen Türkei. Er war
sehr wohltätig und soll alles, was er erbettelte und besaß, an Arme und
Kinder verschenkt haben.
Der 6. Dezember, der Tag an dem er starb, ist daher zu seinem Gedenktag
geworden. Zweihundert Jahre später entwickelte sich dann ein Kult um den
heiligen Nikolaus. Seither lebt er in vielen Legenden fort.
In Konstantinopel weihte Kaiser Justinian Mitte des 6. Jahrhunderts eine Kirche
nach dem ihm. Auch in Russland tragen viele Kirchen den Namen des heiligen
Nikolaus. Im Christentum wurde er zu einem der meistverehrten Heiligen
 überhaupt. Nikolaus wurde zwischen 280 und 286 in Patara geboren.
Zwischen 345 und 351 ist er in Myra gestorben.
 
 
 
Seit der Werbung eines Softdrink Herstellers wurde aus dem heiligen Nikolaus,
der Weihnachtsmann in rotem Mantel, mit Mütze und weißem Rauschebart.
Als Vorbild diente um die Jahrhundertwende der niederländische Sinterklaas,
ein bärtige Mann im roten Gewand.
 
Bis heute ranken sich viele Legenden um den heiligen Nikolaus, der immer nur
die braven Kinder reichlich beschenkt haben soll. Die faulen Kinder dagegen
wurden von Knecht Ruprecht, einer dunklen Gestalt in Lumpen, bestraft, ja
manche sogar in einen Sack gesteckt und mitgenommen.
 
Der Nikolaus kommt auf vielen Wegen zu den braven Kindern. In unserem
Land kommt er mit einem Rentierschlitten vom Himmel herunter. In England
glauben die Kinder, dass er aus Grönland kommt und in Amerika wohnt der
Santa Claus am Nordpol und rutscht durch den Kamin in die Wohnstuben.
 
Ich muss besonders brav gewesen sein, denn zu mir kommt er jedes Jahr mit
einer kleinen Überraschung. Knecht Ruprecht habe ich hier noch nicht gesehen,
was mich eigentlich ein wenig wundert, denn ich empfinde mich keineswegs
immer als "brav". Das mag daran liegen, dass mir Menschen mit Ecken und
Kanten lieber sind, als solche, die sich immer lieb und brav geben, nur um von
allen Menschen geliebt zu werden. Menschen, die immer lieb und brav sind,
sind auch meistens eher langweilig, weil sie jeder Konfrontation oder konträren
Meinung aus dem Weg gehen. Eigentlich sind solche Menschen eher feige, als
lieb und brav, weil sie Auseinsetzungen meiden und sich aus Bequemlichkeit
dem Mainstream anschließen.
 
Den Nikolaus jedoch lieben alle kleinen und großen Kinder.
 
~*~Foto Pixabay~*~
 
Ihr Kinder, stellt die Schuh' hinaus,
denn heute kommt der Nikolaus;
und ward ihr immer gut und brav,
dann lohnt's euch Nikolaus im Schlaf.
Er bringt euch Äpfel, Feigen, Nüss'
und gutes Backwerk, zuckersüß,
doch für das böse, schlimme Kind
legt er die Rute hin geschwind.
(Verfasser leider unbekannt)
 
 
Der Nikolaus kommt !
Wer ganz leise ist, der kann die Glöckchen
an seinem Schlitten hören.
Lasst uns froh und munter sein !
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Samstag, 1. Dezember 2018

Die heimeligste Zeit beginnt 🔔

Die Adventszeit ist für mich die heimeligste Zeit des Jahres, trotz aller Krisen
in der Welt und aller Probleme im Land.
In dieser Zeit lasse ich keinen Lärm ins Haus. Statt schlechter Nachrichten
höre ich alte Weihnachtslieder und zünde, sobald die Dunkelheit einsetzt,
Kerzen an. Viele Kerzen. Das Flackern und der warme Schein wärmt auch
das Herz und schafft eine Atmosphäre zum Hineinkuscheln.
 
 
Weihnachtslieder höre ich oft schon tagsüber. Sie versetzen mich immer wieder
in eine vorweihnachtliche Stimmung. Es ist so eine Freude für Herz und Seele,
diesen wunderschönen Texten zu lauschen und mitzusingen. Auch die Melodien
sind so feierlich, so voller Andacht. Sie wecken Erinnerungen an die Kindheit,
an die Zeit der Vorfreude auf Weihnachten.
Das Plätzchenbacken macht so viel mehr Freude, wenn dabei all die alten
Weihnachtslieder erklingen.
Macht hoch die Tür, das Tor macht weit.
Vom Himmel hoch da komm' ich her.
Denn uns ist ein Kind geboren.
Kommet ihr Hirten.
Süßer die Glocken nie klingen. Ihr Kinderlein kommet.
Leise rieselt der Schnee.
O Tannenbaum.
 
Wenn ich diese Lieder mitsinge, kommt wirklich eine tief empfundene
Freude auf. Die Weihnachtszeit verbreitet einen ganz wundersamen Zauber.
Keine andere Zeit des Jahres ist so zauberhaft, wie die Advents- und
Weihnachtszeit.

 
Weihnachten ist ganz speziell, deshalb werden zu dieser Zeit Erinnerungen
an vergangene Weihnachtsfeste geweckt.
Die Erinnerungen an die warme Stube und den geschmückten Tannenbaum,
an dem Vater die Kerzen anzündete. Die Krippe mit dem Jesuskind, den
Hirten und drei Königen. Die warme Stube. Der Blick aus dem Fenster, wo
in der Dunkelheit dicke Schneeflocken wirbelten, während es aus der Küche
nach Braten und Rotkohl roch. Mit glühenden Wangen und voller Spannung
durften wir dann endlich die Geschenkpäckchen öffnen, die in Zeiten meiner
Kindheit sehr bescheiden ausfielen. Die Freude hat das jedoch keineswegs
getrübt. Wie glücklich wir waren und mit welch kindlicher Freude waren wir
in diesen Augenblick vertieft !
O du fröhliche, o du selige Weihnachtszeit !
 
 
Heute liebe ich die Stille in der Adventszeit ganz besonders, die Lieder und
die Kerzen. Auf die Idee, mich durch das Gewühle und die Menschenmengen
einer Stadt oder durch irgendwelche Kaufhäuser und Geschäft zu drängen,
käme ich gar nicht. Allein der Gedanke daran ist abschreckend.

 
Wie viel behaglicher und gemütlicher ist es, die Nachtmittage und Abende,
wenn es draußen dunkel geworden ist und vielleicht irgendwann sogar mal
schneit, Zuhause bei einem flackernden Kaminfeuer zu verbringen.
Gibt es in der Adventszeit etwas Schöneres, als solche Nachmittage in aller
Stille bei Kerzenlicht und selbstgebackenen Plätzchen zum Tee,
zu genießen ?!
 
Das ist ein Geschenk, welches sich jeder selbst gönnen kann.
 
Alle Jahre wieder ist für uns eine Zeit angekommen,
die uns eine große Freude bringt und die Herzen
mit Seligkeit erfüllt.
 
Ja, das tut sie, sie erfüllt auch mein Herz mit Seligkeit.
 Ich kann mich diesem kindlich weihnachtlichen Zauber bis heute einfach
nicht entziehen. Die Weihnachtszeit ist eben eine ganz besondere Zeit,
die heimeligste Zeit des Jahres, in der ich mich gerne verzaubern lasse.
 
 
mit Glockengeläut und der
Weihnachtsgeschichte
 
*
Es ist eine große Wohltat für die Seele in dieser
schrecklichen, hektischen, laut gewordenen Welt.
In der heutigen Zeit ist Zeit etwas sehr Kostbares.
Zeit kann man nicht kaufen oder besitzen.
Man kann sie jedoch verschenken.
Statt Unsummen für unnötige Geschenke auszugeben,
wäre es nicht viel schöner und sinnvoller einem anderen
einfach mal seine Zeit zu schenken.
 - oder auch nur mal ein Lächeln ?
 
~*~

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