Mittwoch, 12. September 2012

Die Herzenstüre



Nur mit einer weit geöffneten Türe zu unserem Herzen,
können andere Menschen Zugang zu uns finden.
Eine verschlossene Türe kann vielleicht unsere Neugier wecken,
aber oft fehlt uns der Mut diese Türe zu öffnen,
weil wir nicht sehen können, was sich dahinter verbirgt.

Eine weit geöffnete Tür dagegen wirkt nicht nur einladend,
es kostet uns auch keine Überwindung mehr,
durch diese Türe zu gehen,
weil wir spüren, dass wir willkommen sind.
Die Freude darüber
lässt unser Herz gleich höher schlagen.


In diesem Sinne wünsche ich Euch einen guten Tag.

 

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Spruch für den Tag:
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart,
der bedeutendste Mensch immer der, der dir gerade gegenübersteht,
und das notwendigste Werk ist immer die Liebe.
Meister Eckart
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Dienstag, 11. September 2012

Sie spinnen .........

und weben fleißig an ihren Netzen.
Aber nicht nur die Spinnen sind emsig bei der Arbeit,




auch diese Hummel summt noch fleißig herum.
Satt und müde, scheint sie sich gerade ein kurzes Mittagsschläfchen
in den warmen Sonnenstrahlen (28°) des gestrigen Tages zu gönnen.




Eine Vielzahl von Schmetterlingen tummelten sich
an den allerletzten noch verbliebenen Sommerfliederblüten.



Nur diesen Freund hier mag ich nicht so gerne.
Ich weiß zwar nicht, um welches Insekt es sich handelt, ich weiß nur,
dass es gerne mal zusticht und eine ziemlich große, juckende Schwellung
hinterlässt, über die ich mich so gar nicht freuen kann.

Jedenfalls schienen sie alle an diesem herrlich, warmen "Altweibersommertag"
ein großes Fest zu feiern, auf dem sie es sich so richtig haben schmecken lassen.
Es sei ihnen gegönnt.

Habt einen schönen, herbstlichen Tag und genießt ihn!


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Spruch für den Tag:
Sogar wen er verfolgt wird, ist der Schmetterling niemals in Eile.
Japanisches Sprichwort
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Montag, 10. September 2012

Glücksmomente

Sie haben recht behalten, die Meteorologen.
Die Temperatur ist gestern tatsächlich bis auf 29° Grad geklettert
und hat uns einen wunderschönen Hochsommersonntag beschert.
Was lag da näher, als die Teestunde noch einmal in den Garten
zu verlegen und den ganzen Tag draußen zu verbringen.
Es war der perfekte Tag zum Seele baumeln lassen- und es sich so
richtig gut gehen zu lassen.

Doch es wird wohl auch der letzte hochsommerliche Tag in diesem
Jahr gewesen sein.
Aber wer weiß das schon?
Wettermäßig hielt dieses Jahr so manche Überraschung parat.

(Fotos zum Vergrößern bitte anklicken)


 
 

Auch die Rosen und Hortensien haben den herrlichen Sonnentag
genossen und sich noch einmal in ihrer vollen Schönheit
präsentiert.

Tage wir diese,
wärmen nicht nur von außen;
sie lösen Glücksmomente aus,
sie heben die Laune
und lassen uns beschwingt durch den Tag gleiten.
DANKE für diesen schönen Tag !

Tage wie diese, tun einfach gut !

Ich wünsche Euch noch viele solch' warmer, beschwingter Tage,
mit vielen Glücksmomenten.


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Spruch für den Tag:
Wer langsam schlendert, sieht am meisten von der Landschaft.
Englisches Sprichwort
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Sonntag, 9. September 2012

HOME IS WHERE YOUR HEART IS !

Und das ist natürlich bei meinem Freund und den Knuddels.
Aber mein Herz gehört jetzt auch seit fast genau acht Jahren hier
an den Niederrhein.
In das an einem See gelegene Naturschutzgebiet an der
niederländischen Grenze mitten im Wald.
 





Alles im Leben hat seine Zeit.
So ist es auch jetzt wieder genau die richtige Zeit für mich,
diese herrliche Natur hier ringsherum in vollen Zügen zu genießen.
Nach vielen Jahren in einer Großstadt, wie Berlin und anschließendem
jahrelangen Aufenthalt in der Karibik ist diese wunderschöne Gegend
hier am Niederrhein, zu meinem neuen Zuhause geworden.
Hier kann ich zu allen Jahreszeiten, im Wald, am See oder in der näheren
Umgebung - und natürlich im Garten -, die Seele baumeln lassen.

Es fehlt mir hier an überhaupt nichts. Ich vermisse weder
die kulturellen Angebote einer Großstadt, noch die Shopping-Möglichkeiten.
Die Großstadt wäre mir inzwischen viel zu laut und zu hektisch.
Zu viele Menschen, zu viele Autos, zu viele Geschäfte.
Einfach zu viel von allem.

Selbst die Insel hat nach all den Jahren ihren Charme und ihren Reiz verloren,
obwohl ich dort eine geradezu wunderbar intensive und aufregende Zeit erlebt habe.
Diese Zeiten sind nun endgültig vorbei und gehören der Vergangenheit an.

Gerade jetzt im beginnenden Herbst mit seiner warmen Farbenpracht,
ist man hier von einer wohltuenden Ruhe und Stille umgeben,
die sich über die gesamten Wintermonate bis weit in den Frühling hinein,
ausbreitet.

"Du bist ein richtiges Landei geworden", meinte ein guter Freund erst vor kurzem.
Und ich gebe ihm recht. Das bin ich wirklich.

Im tiefsten Inneren meines Herzens war ich das wohl immer schon, was sicher
darin begründet liegt, dass meine Vorfahren - bis auf wenige Ausnahmen -,
alle Gutsbesitzer und Bauern waren.

DAS LANDLEBEN HAT WAS !

Ich möchte es jedenfalls nicht mehr missen und werde mich auch nachher
wieder mit Freuden an's Laub fegen begeben.
Einen bunten Herbsttag wünsche ich Euch.
(29°sollen uns hier am Niederrhein heute bevorstehen).
Genießt ihn und lasst es Euch gut gehen !

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Spruch für den Tag:
Kehr in dich still zurück, ruh in dir selber aus,
so fühlst du höchstes Glück.
Friedrich Rückert.
 
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Freitag, 7. September 2012

Er ist einfach himmlich, .....

der Duft dieser Rosen.
Als wollten sie es noch einmal wissen,
haben die  Compassion Rosen im warmen Sonnenschein
dieser herrlichen Spätsommertage,
ein paar frische Blüten hervorgebracht.



Ihr Duft ist einfach umwerfend.
Kommt man in ihre Nähe, hält man inne, schließt die Augen
und atmet ihn tief ein.
Auch ihre Farbe, cremeweiß, rose, bis aprikot ist wunderschön.
Kurzum, sie  ist  eine Schönheit mit einem ganz betörenden Duft.

Manchmal, auch wenn es mir schwerfällt,
schneide ich ein bis zwei Blütenstiele ab
und stelle sie in eine Vase.
Sie verströmt ihren Duft im ganzen Wohnzimmer, so dass man den
Duft des Sommers auch abends, wenn es draußen herbstlicher wird, 
noch eine ganze Weile genießen kann.


Wünsche einen rosigen Tag !
Genießt ihn und lasst es Euch gut gehen !


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Spruch für den Tag:
Anstatt zu klagen, dass die Rosen Dornen haben,
Freude sollst du haben, dass der Dornstrauch Rosen trägt!
Sprichwort
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Donnerstag, 6. September 2012

WAS FÜR EINE FRAGE ........

die Richard David Prechts Sohn da an seinen Vater gestellt hat!
Diese wirklich bemerkenswerte und spannende Frage lautet:


Warum gibt es alles und nicht "Nichts"?

und ist gleichzeitig der Titel eines seiner Bücher. Diese Frage, aufgeworfen von einem Kind, beweist einmal mehr, dass Kinder die wahren Philosophen  sind.
Auf eine solche Frage muss ein Erwachsener, wenn er nicht gerade Philosoph ist, erst einmal kommen.
Jedenfalls ist diese Frage für mich ein sehr spannender Denkanstoß. Denn was ist eigentlich „Nichts“. Auf diese Frage hätte ich wirklich brennend gerne eine Antwort.
Was muss ich studiert haben, um eine Antwort auf diese Frage zu erhalten?
Naturwissenschaft? Physik? Biologie? Astrophysik? oder Philosophie? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass diese Frage eine große Herausforderung- und für mich als absoluter Laie auf dem Gebiet der Philosophie, erst recht nicht zu beantworten ist.

Ich habe mal versucht, mir „Nichts“ vorzustellen. Es funktioniert nicht. Selbst wenn ich mir alles dunkel vorstelle. So ist es doch dunkel und somit eben doch etwas. Es ist ja auch nicht nur dunkel, im Dunkeln ist ja außerdem auch noch etwas anderes vorhanden, nämlich Luft, Staub, Pollen, Feuchtigkeit, kleine Bakterien, Viren und was weiß ich nicht alles,.
Interessant wird es, wenn man an den Urknall denkt, denn selbst vor dem Urknall muss etwas da gewesen sein, sonst hätte er ja gar nicht stattfinden können. Aber was war es, was da vorher da war ? Auf keinen Fall kann es „Nichts“ gewesen sein.

Als ich diese Frage mit meinem Freund diskutierte, meinte er, es bestünde auch die Möglichkeit, dass Dinge sich auflösen und somit ein „Nichts“ entsteht.
Aber es heißt doch so schön, dass sich die Dinge eben nicht in „ Nichts“ auflösen können. Regentropfen verschwinden zwar tatsächlich, wenn sie von der Sonne  getrocknet werden, aber ihre Bestandteile sind weiterhin vorhanden.
Denkt man das zu Ende, dann lösen sich manche Dinge tatsächlich auf, sie sind vergänglich, aber ihre Bestandteile sind weiterhin vorhanden. Das kann  in der Schlussfolgerung doch eigentlich nur bedeuten, dass sie sich nicht in „Nichts“ auflösen, sondern nur verändern; dass sich alles Bestehende "nur" verändert, aber nicht in "Nichts" auflöst.

Immer wieder heißt es, alles ist vergänglich. Das stimmt. Ich muss mir nur ein Blatt im Herbst anschauen, um zu sehen, dass es verfällt, sich auflöst und schließlich zu Kompost wird. Damit ist es zwar kein Blatt mehr, aber es ist auch nicht „NICHTS“, es hat sich nur verändert – seine Bestandteile sind immer noch vorhanden, wenn auch in veränderter Form.

Das wirft für mich nun wieder die Frage auf, was geschieht dann nach dem Tod mit unserer Seele? Ist sie dann „NICHTS“, wenn es „NICHTS gar nicht gibt?
Oder verändert sie sich dann nur?

Vielleicht könnt ihr diese Frage beantworten. Bin für jeden Denkanstoß dankbar.

Ich habe Prechts Buch noch nicht gelesen, aber ich denke gerade darüber nach, es zu bestellen. Es ist zwar für Kinder und deren Eltern gedacht, aber als Laie bin ich für jede "leicht" lesbare und leicht zu verstehende Einführung in die Philosophie dankbar. Für mich ist es jedenfalls die richtige Herbst- und Winterlektüre.

Precht ist, wie viele von Euch wissen, Philosoph und hat einige Bücher geschrieben u.a. das Buch mit dem Titel: „Wer bin ich und wenn ja, wie viele“.
Seit dem 2.9. hat er im ZDF eine eigene Sendung, die allerdings zu so später Stunde gesendet wird, dass ich mich bis dahin leider nicht wachhalten kann.

Ein absolutes Muss ist für mich eine Sendung bei 3sat, die immer donnerstags um 21:00 Uhr gesendet wird. "Scobel“, so auch der Titel der Sendung, behandelt wie ich meine, sehr interessante Themen.

"Denken" kann gerade in der heutigen Zeit, bei dieser Überflutung von Nachrichten und
Informationen, die meist auch noch negativer Art sind, absolut nicht schaden.
Im Gegenteil !
Da müssen sich die kleinen, grauen Gehirnzellen endlich mal wieder selbst anstrengen
und anstatt Chaos im Kopf zu produzieren, ein wenig Ruhe in unseren Alltag bringen.

In diesem Sinne wünsche ich einen ruhigen, denk-würdigen Tag,
frei von jeglicher Medien-Überflutung.


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Spruch für den Tag:
So lange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst,
bist du weitab vom Wege zur Weisheit.
Chinesisches Sprichwort
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Mittwoch, 5. September 2012

Annabelle ......

ist ihr Name.
Jeder kennt und liebt sie, diese Schneeballhortensie.

Da fällt mir gerade ein, früher, ungefähr Mitte der 1960iger Jahre,
gab es mal einen Song: Kleine Annabell .....
.......musst nicht traurig sein, weil ein Traum deines Lebens vergeht ......
An den Interpreten kann ich mich zwar nicht mehr erinnern, aber noch sehr
genau an die Melodie, obwohl dieser Schlager überhaupt nicht
meinem Musikgeschmack entspricht.
Du meine Güte, das scheint vor hundert Jahren gewesen zu sein.
Wie doch die Zeit vergeht !

Die Annabelle in unserem Garten war damit sicher nicht gemeint,
auch wenn sie jetzt vielleicht traurig ist, weil der Traum ihres Sommers bald vergeht.
Außerdem ist sie alles andere als klein. Im Gegenteil sie benötigt ziemlich
viel Platz, um sich richtig entfalten zu können.

 
(Fotos zum Vergrößern bitte anklicken). 

Im Gegensatz zu den anderen Hortensienarten, kann man sie im März
bedenkenlos zurückschneiden und sie wird im Sommer wieder wundervoll
blühen.

Nun ist ihre Blütezeit bald vorbei und sie wird sich zur Ruhe begeben.



Doch selbst im Winter sehen ihre getrockneten und beigebraun gefärbten Blüten
noch richtig schön aus. Besonders dann, wenn Schnee gefallen ist, und
der ihr ein weißes Mützchen verpasst hat.

Hach, ich freue mich richtig auf die Herbst- und Wintermonate !
Heute viel mehr, als in jungen Jahren.
Früher habe ich die Jahreszeiten zwar wahrgenommen - wer hat das nicht - ,
aber heute genieße ich sie viel mehr - mit allem, was zu den einzelnen
Jahreszeiten dazugehört.
Die Natur, egal zu welcher Jahreszeit, kann so richtig glücklich machen und
jeden Tag für gute Laune sorgen, weil ihre Vielfalt so viel Freude bereitet.

Allen Grund jeden Tag dankbar zu sein und sich des Lebens zu freuen.

Wer sich freut, ist dankbar,
wer dankbar ist, ist  glücklich,
wer glücklich ist,
kann lächeln
und wer lächelt,
der gewinnt.

Macht das Beste aus dem Tag und lasst es Euch gut gehen !


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Spruch für den Tag:
Allein sein zu müssen ist das Schwerste,
alleine sein zu können das Schönste.
Hans Krailslaimer
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Dienstag, 4. September 2012

Tessie meint:

"Nöö, ich bleibe hier liegen und rühr' mich nicht von der Stelle.


In deinem Bett ist es viel kuscheliger, als in meinem Körbchen.
Außerdem ist es noch gar nicht richtig hell draußen.


Und jetzt störe mich bitte nicht länger, ich möchte noch ein wenig ruhen."

Nun, was soll ich da noch sagen ?

Eigentlich könnte ich mich noch ein Stündchen dazu legen,
denn es ist wirklich noch früh und tatsächlich noch nicht richtig hell draußen,
aber ich schleich mich trotzdem mal lieber wieder aus dem Zimmer.

Psssst:
Habt ebenfalls einen kuscheligen Tag
und lasst es Euch gut gehen !


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Spruch für den Tag:
Dem Vogel sein Nest, der Spinne ihr Netz, dem Menschen - Freundschaft
William Blake
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Sonntag, 2. September 2012

Sommer ade !

Nun verabschiedet er sich wieder, der Sommer.
Noch können wir ein paar schöne Spätsommertage
und die letzten warmen Sonnenstrahlen genießen.
Doch die warme Jahreszeit neigt sich ihrem Ende zu.

Mit dem Sommer verbinde ich jedoch kühle, frische Farben,
vor allem verschiedene Blautöne.
Diese Blautöne und die verblassenden Farben
des Sommers habe ich im Bild festgehalten,
um dem Sommer für die Freude, die er mir auch
in diesem Jahr wieder bereitet hat, zu danken.
Daher folgt nun eine wahre Bilderflut, von der ich hoffe,
dass sie auch Euch viel Freude bereitet.

(Die Fotos zum Vergrößern bitte anklicken).







Erste Fotos in den warmen Farben des Herbstes folgen bald.

Bis dahin habt einen schönen Tag, bzw. Abend
und lasst es Euch gut gehen!


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Spruch für den Tag:
Ein liebes, gutes Wort ist immer ein Lichtstrahl,
der von Seele zu Seele geht.
Hans Thoma
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Samstag, 1. September 2012

Seelenschmerz


Weiche Schmerz von meiner Seele,
nimm die dunklen Schatten mit,
nimm den Kummer und die Leere,
beflügle sie mit neuem Glück.
Lass mich die Einsamkeit überwinden,
bring den Frieden mir zurück.
Ich möcht' die Liebe neu erfinden,
auch wenn der Schmerz mich fast erdrückt.
Ich sehne mich nach heiteren Tagen,
nach Licht und hellem Sonnenschein.
Noch einmal möchte ich es wagen,
Herz, du bist nicht mehr allein.

© Ursula Evelyn


Um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen - mir geht es gut.
Mich plagt dankenswerterweise kein Seelenschmerz, aber ich weiß,
dass es Menschen gibt, denen es im Moment nicht so gut geht
und denen möchte ich Mut machen.

Ich kann nämlich sehr gut nachempfinden, wie es sich anfühlt wenn man
in ein tiefes, schwarzes Loch gefallen ist und nicht weiß, wie man da
wieder rauskommt. Es bedarf einer ganz besonderen Kraftanstrengung.
Oft verliert man den Mut und die Hoffnung, jemals wieder Licht zu sehen.
Doch es ist zu schaffen !

Ich habe diese Erfahrung mehr als einmal machen müssen und weiß
sehr genau wie es ist, wenn man vor dem "Nichts" steht und noch einmal
ganz von vorne anfangen muss.

Glücklicherweise haben sich immer hilfreiche Hände angeboten,
mir aus dem jeweiligen Loch herauszuhelfen, aber ohne mein eigenes Dazutun,
säße ich bestimmt auch heute noch in einem dieser tiefen, dunklen Löcher.
Je tiefer man fällt, umso länger dauert es, bis man den Rand erreicht.
Aber je mehr man sich anstrengt, um so schneller geht es aufwärts.
Manchmal verliert man auch den Halt und fällt wieder ein Stück zurück.
Dann heißt es nicht aufgeben, Zähne zusammenbeißen, kurz durchatmen
und weiterklettern.
Den letzten Kraftakt, sich über den Rand hinauszustemmen, den muss man
allerdings ganz alleine bewältigen. Doch die Anstrengung lohnt sich, denn hat
man diese letzte Hürde überwunden, so sieht man auch das Licht
und die Sonne wieder.
Einem Neuanfang steht nun nichts mehr im Wege und jeder Neuanfang
beginnt mit einem ersten Schritt.
Jetzt geht es Schritt für Schritt weiter, weiter auf dem Weg,
auf dem man nun seine eigene Spuren hinterlässt.

Viel Kraft, viel Mut, viel Liebe und Licht auf diesem neuen Weg,
das wünsche ich all jenen, die es im Moment am dringendsten brauchen.

Menschen können uns auf die Beine helfen,
laufen müssen wir allerdings alleine.
Sind die Beine manchmal noch ein bisschen wackelig,
dann wird uns die Hoffnung auch ein Stück des Weges tragen,
Und so wird am Ende alles gut !


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Spruch für den Tag:
Manche Menschen machen die Welt besonders,
indem sie einfach nur da sind.
Indisches Sprichwort
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