Donnerstag, 11. Juli 2019

Wohin man sieht,

was man liest und was man hört, die Welt scheint im Chaos zu versinken.
Erdbeben in Kalifornien und China. Schwere Hagelstürme in Mexiko, wo sich
die Hagelkörner bis zu einem Meter hochtürmten. Tote durch Über-
schwemmungen und Schlammlawinen in Japan. Tote durch Monsun und
Überschwemmungen in Indien, wo Dauerregen 27 Menschen das Leben
gekostet hat. 6 Tote bei Hagelstürmen in Griechenland. Schwere Unwetter
auch in Spanien und Italien.
 
Überschwemmungen, Starkregen und Hagelschlag im Juni auch in unserem
Land. Die Unwetter nehmen zu und werden immer extremer, während
anderswo Trockenheit und Dürre herrschen, die zu verheerenden Wald-
bränden führen, wie zuletzt in Kalifornien, Spanien, Portugal und bei uns.
 
 
Hinzu kommen die Naturkatastrophen, wie der Vulkanausbruch des Stromboli in
Italien und die Erdbeben in den USA und China. Auf dem Atlantik hat man
zwischen Westafrika bis in die Karibik, den größten Algenteppich entdeckt, der
sich knapp 9.000 km bis nach Mittelamerika erstreckt. Das ist ein enormer
Schaden für das Ökosystem.
 
 
Die Welt scheint nicht nur von extremen Unwettern und Naturkatastrophen
heimgesucht zu werden, auch das politische Chaos nimmt weltweit zu.
Da ist der Iran, da ist immer noch der Krieg ins Syrien und dem restlichen
Nahen Osten. Da sind die Probleme in Nordafrika, speziell in Libyen und
Tunesien. Es gibt kaum ein Land auf dieser Welt, in dem es keine erheblichen
Probleme gibt und Lösungen sind nicht in Sicht. Das Flüchtlings- resp.
Migrantenproblem aus Afrika nimmt keine Ende, zumal viele Deutsche es
kaum erwarten können, halb Afrika aufzunehmen. Dafür gehen sie mittler-
weile in Scharen auf die Straße. Ob sie die verheerenden Folgen bedenken,
die sich aus dieser nicht endenden Zuwanderung ergeben, ist fraglich.
 
Chaos und Posten-Schacherei im EU-Parlament. 
Ursula von der Leyen, die als Verteidigungsministerin komplett versagt hat
und die Bundeswehr zu einer wehrlosen Truppe verkommen ließ, will nun
unbedingt Präsidentin der Europäischen Kommission werden.
Das stößt nicht nur innerhalb der EU auf Widerstand, es sorgt auch inner-
halb der Groko für Ärger. Als Bürger und Wähler habe ich inzwischen
jegliches Vertrauen in unsere Politiker*innen verloren. Wozu gehe ich wählen,
wenn anschließend in Hinterzimmern ausgeklüngelt wird, wer die Nachfolge
von Juncker antreten soll. Auf mich wirken sie wie kleine Kinder, die sich im
Sandkasten um die Förmchen streiten. Als Bürger kommt man in deren
"abgehobenen Blase" überhaupt nicht mehr vor - außer als Melkkuh.
 
Das alles erscheint jedoch ganz harmlos gegen das, was ich kürzlich las.
Da war die Rede von drei Asteroiden, die sich auf die Erde zubewegen.
Einer davon soll uns angeblich treffen. Es ist der Asteroid 1979 XB.
Sein Durchmesser beträgt 900 Meter. Er bewegt sich mit einer Geschwindigkeit
von 70.000 kmh durch unser Sonnensystem. Es bedarf nur einer minimalen
Abweichung von seiner Umlaufbahn und dieser Asteroid würde direkt auf
uns zurasen. Eine Annäherung wäre demnach schon 2024 möglich. Ein evtl.
Einschlag ist dagegen erst für die Mitte dieses Jahrhunderts prognostiziert.
Ein weiterer möglicher Einschlags-Kandidat ist immer noch Apophis, der der
Erde am Freitag, den 13. Februar 2029 bis auf ca. 30.000km sehr nahe kommt,
so dass er mit dem bloßen Auge zu sehen sein wird. Bei seinem nächsten
Umlauf im Jahr 2036 kann er der Erde sehr gefährlich werden.
Und da wäre noch der berühmte Weltuntergangs-Asteroid "Bennu", dessen
Einschlag für 2135 prognostiziert wird.
Gerade erst wurde 2019MN2 entdeckt, ein 100 Meter-Asteroid, der auf der
Top-Risiko-Liste der ESA geführt wird, weil die Gefahr eines Einschlags am
26. Juni 2027 besteht.
Es fliegen einige erdnahe Brocken da draußen herum, die der Menschheit sehr
schweren Schaden zufügen oder sie gar auslöschen könnte.
Das wäre das Ende unserer Zivilisation.
 
Wenn man bedenkt, was im Universum so alles herumrast, und dass es
inzwischen 66 Millionen Jahre her ist, als ein riesiger Asteroid auf der
Erde einschlug und das Leben der Dinosauriers auslöschte, dann haben wir
bisher unglaubliches Glück gehabt, nicht das gleiche Schicksal erleiden zu
müssen.
Aber dass die Erde irgendwann wieder von einem solchen Brocken getroffen
wird, ist so gut wie sicher, darin sind sich alle Wissenschaftler einig.
Die Frage ist nur: Wann ?
 
 Angesichts aller Naturkatastrophen, die der Mensch nicht verhindern kann,
die aber das endgültige Ende der Menschheit bedeuten können, ist es unver-
ständlich, dass die Menschen selbst es nicht schaffen, friedlich auf diesem
Planet zusammen zu leben. Dass sie Kriege führen, rücksichtlos morden,
stehlen und diesen Planet aus reiner Habgier zerstören.
 
Die Natur jedoch wird immer stärker sein und letztendlich als
Sieger über die Menschheit hervorgehen.
Wir Menschen sind nur ganz kleine, winzige Nichts -
nichts als Staubkörner in diesem gewaltigen Universum.
Statt Habgier und Größenwahn wäre
Demut angesagt.
 
~*~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
Fotos: Pixabay
 

Kommentare:

  1. Liebe Laura,

    wie du dies alles beschreibst, so ist es! - Es wurde auch schon im Fernsehen gezeigt, wie es ist, wenn so ein Asteroid einen Teil unseres Planeten trifft ... da gibt es keine Überlebenschancen - der reinste Horror. Die unsägliche Dummheit und Habgier auf dieser Welt stößt mir deshalb immer wieder auf!

    Darum: Carpe diem! - Genieße den Tag! -Horaz

    Alles Liebe - Gerda

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  2. Danke für deine Zeilen, liebe Gerda.
    Es ist der Egoismus und der Individualismus, der zunimmt. Jeder ist sich selbst der nächste und jeder will möglichst alles haben. Wenn man bedenkt, dass die Drittländer erst am Anfang ihrer wirtschaftlichen Entwicklung stehen, kann man sich vorstellen, wie es in der Welt, mit Umwelt und dem Klimawandel weitergeht.

    Genau, - darum genießen wir jeden Tag, der uns geschenkt wird und an dem wir noch in Frieden leben können.
    Ein schönes Wochenende und liebe Grüße für dich von
    Laura, die es sich heute bei dem Regenwetter richtig gemütlich machen wird ;o)).

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Danke für Deinen Kommentar. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit für ein paar nette Worte nimmst.

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