Freitag, 18. Januar 2019

Ein winziger Hauch

 von Winter, aber wirklich nur ein winziger, war heute in den Morgenstunden
zu spüren. Es hatte gestern Abend etwas geschneit. In der einen Stunde
vielleicht so achtzehneinhalb Flocken, die dann über Nacht gefroren sind
und heute Morgen diesen Hauch von Winter im Garten hinterließen.
WOW, wie aufregend dieser Hauch von Winter, wenn man nicht mehr
damit gerechnet hat und sich innerlich schon auf den Frühling freut !
 
 
Diese kleinen Federbällchen freuen sich über das Futter, das überall im
Garten für sie bereithängt. Die Tropfen, die man an den Zweigen erkennen
kann, sind kleine gefrorene Wasserperlen. Die knuddeligen Blaumeisen
warten in den Zweigen darauf, dass das Vogelhäuschen frei wird. Es wird
regelrecht belagert. Daher herrscht ein ziemlich reger Flugverkehr rund
um das Häuschen mit Warteschleifen im Anflug auf das Futter.
 
 
Da heißt es geduldig sein und warten, bis man an der Reihe ist.
 
 
Raureif all überall
 
 
Ein schöner, aber kurzer Anblick.
 
 
Als gegen Mittag die Plusgrade einsetzten, war es auch schon wieder vorbei
mit dem winzigen Hauch von Winter. Denn schon setzte sich das für diese
Region normale Wetter wieder durch. Zuerst waberten dünne Nebelschwaden
lust- und ziellos über dem Wald und Garten herum und später beherrschte
eine graue Wolkendecke den Himmel.
Aber, da ist dieser kleine Funken Hoffnung, dass sich die Sonne noch durch-
setzen könnte, denn es wird immer heller. Es ist, als überlegte Frau Sonne
noch, ob sie es wagen sollte, sich vor die Wolkendecke zu drängen und somit
den winzigen Hauch von Winter endgültig zu vertreiben.
Ich bin gespannt, wie sie sich entscheiden wird.
 
Wer in unserer Region im Winter auf Sonne wartet,
der muss ebenfalls viel Geduld aufbringen.
Deshalb ist es immer gut,
Sonne im Herzen zu haben.
😉
~💝~
Heb zon in het hart en een fijn Weekend !
 
Ja, ich lerne gerade Niederländisch.
Bietet sich an, wenn man gleich nebenan lebt.
 
~*~
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Mittwoch, 16. Januar 2019

Vorwitzig sind sie

die ersten Frühlingboten.
Während ich noch auf den Einzug des Winters mit Eis und Schnee warte,
können sie es nicht erwarten, sich in den ersten Sonnenstrahlen zu baden.
 
 
Überall wagen sie sich vorwitzig aus der Erde heraus, so als könnten sie
es nicht erwarten, den Frühling einzuläuten.
 
 
Ich hätte nichts dagegen und kann inzwischen auch gut und gerne auf
Eis und Schnee verzichten.
Wenn ich die Schneemengen in Österreich und im tiefen Süden unseres
Landes sehe, dann habe ich jetzt keinen Lust mehr auf kalte Füße und
eine rote Nase. Nee, dann halte ich meine Nase lieber - wie die ersten
Boten des Frühlings -, in die warme Sonne. Diese gewaltigen Schnee-
massen werden wohl unweigerlich zu erheblichem Hochwasser führen.

Hier ist nach wie vor weit und breit kein Winter in Sicht. Inzwischen hat
sich die Sonne allerdings wieder hinter einem dicken, grauen Vorhang
versteckt und es bläst ein kalter Wind durch den Garten.
 
Um diese Jahreszeit wird meine Geduld mal wieder arg strapaziert,
denn wie jedes Jahr sehne ich auch jetzt den Frühling wieder herbei.
Die Vorfreude darauf und der Gedanke daran, endlich wieder im Garten
wühlen zu können, machen sich bereits bemerkbar.
Bald wird das Kribbeln in den Fingern wieder einsetzen, wenn es heißt,
altes Laub von den Beeten zu entfernen und einige Sträucher zurückzu-
schneiden.
Ganz besonders freue ich mich aber auch darauf, endlich wieder viel
Zeit im Garten, also an der frischen Luft verbringen zu können.
 
Noch ist allerdings geduldiges Warten angesagt.

~*~

Wenn Menschen der richtigen Beschäftigung nachgehen,
erwächst ihnen soviel Freude daraus,
wie bunte Blumen aus einem
fruchtbaren Boden sprießen.
John Ruskin
 
~🌷~
 
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Dienstag, 15. Januar 2019

Sonntag gab es ihn mal wieder

den leckeren Hefezopf !

Fertig zum Backen


Fertig gebacken !


Und jetzt schmecken lassen !
 
Die kleinen Freuden des Alltags
 
~🌹~
 
 Ja, man glaubt es kaum, dass ich trotz all der schlechten Nachrichten mein
Leben noch genießen kann. Ich gebe allerdings zu, dass das auch nur möglich
ist, weil ich auf dem Land weit ab von der nächsten Stadt lebe. Müsste ich in
einer Stadt leben - was ich mir gar nicht mehr vorstellen kann -, und würde
jeden Tag mit den dortigen Zuständen konfrontiert, ich wäre total unglücklich.
 
Umso erstaunlicher, ja schon fast bewundernswert ist es, wie duldsam und
unaufgeregt die Stadtmenschen mit dem täglichen Geschehen umgehen.
Kein Wort über die Missstände oder veränderten Begebenheiten ist in den
meisten Blogs zu finden. Überall immer noch Friede, Freude, Eierkuchen.
Angesichts dessen, was man jeden Tag so hört und liest, überrascht mich
das sehr. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob das nur ein Verdrängen der
Realität ist oder ein so tun als ob noch alles in Ordnung sei.
 
Ein ganz anderes Bild der Lage im Land ergibt sich nämlich, wenn ich hier
und da mal mit einigen Mitmenschen oder Nachbarn spreche. Niemand,
absolut niemand, mit dem ich gesprochen habe, kann dem ganzen
Geschehen und den veränderten Zuständen im Land, noch etwas Gutes
abgewinnen. Sprechen ja, aber darüber schreiben nein ?
Oder trauen wir Deutschen uns einfach nicht den Tatsachen ins Auge zu
sehen und diese auch öffentlich zu benennen ?
Oder sind wir vielleicht nur konfliktscheu ? Ist es uns wirklich egal, was
aus diesem Land wird und welche Zustände hier herrschen ?
Fürchten wir unangenehme Kommentare in unseren Blogs, falls wir es
wagten, unsere ehrliche Meinung auch mal öffentlich kundzutun ?
 
Ein Tagebuch ist doch eigentlich dafür wie gemacht, wo sonst schreibt
man seine Gedanken - außer evtl. in einem Buch - nieder ?
So ein Tagebuch sollte doch auch das Zeitgeschehen beinhalten und nicht nur
Koch-und Backrezepte oder Strick-Näh-und Häkelanleitungen verbreiten.
 
Ich kann im Garten wühlen, mich an der Natur erfreuen und trotzdem am
Tagesgeschehen im Land und der Welt teilnehmen. Dass ich einen Garten-
und Haus-Blog betreibe, schließt das Denken und Schreiben über andere
Themen ja nicht aus. Bin halt ein neugieriger und vielseitig interessierter
Mensch, insbesondere, wenn es um Menschen, das Leben in meiner Heimat,
die Natur und Umwelt sowie das Weltgeschehen oder meine Hobbys geht.
Interessant ist für mich die Frage, warum so viele Blogger das Thema
"Flüchtlinge" meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Zumal es immer noch
DAS Thema im Land und in Europa ist. Man könnte es so deuten, als seien
sie mit allem, was derzeit in diesem Land geschieht, absolut einverstanden.

Aber es gibt eben auch andere, die jetzt endlich aufbegehren und
ihren Unmut öffentlich kundtun.

Was nützt es, weltoffen und tolerant zu sein, wenn es ein Großteil der
illegal eingereisten "Schutzbedürftigen" einer völlig fremden Kultur,
nicht ist.

~*~

Stehen Frauen an der Spitze der Regierung,
so ist der Staat in Gefahr, denn sie handeln nicht
nach den Anforderungen der Allgemeinheit,
sondern nach zufälliger Neigung und Meinung."
Georg Wilhelm Friedrich Hegel

~*~

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Freitag, 11. Januar 2019

Der Apfelbaum und die Bienen

~Zum heutigen "Tag des Apfels"~
Sie schaute sich in ihrem Garten um, in ihrem schönen Garten, in dem
allerlei wuchs und blühte. Viele Sträucher, viele Blumen und ein bisschen
Gemüse hatte sie in all den Jahren angepflanzt.
 
 
Doch Bienen konnte sie in den letzten Jahren kaum noch entdecken.
Traurig wandte sie sich an ihren Nachbarn: "Ich kann kaum noch Bienen
entdecken, es werden von Jahr zu Jahr weniger."
"Ach, was nützt alles Jammern", erwiderte der alte Mann, "freuen wir uns
über die Bienen, die noch da sind."
Jedes Jahr freute sie sich über die vielen Blüten an ihrem Apfelbaum und
über die wenigen Bienen, die sie noch an den Blüten entdecken konnte.
Und in jedem Spätsommer freute sie sich über die Apfelernte, die jedoch
inzwischen von Jahr zu Jahr immer geringer ausfiel.
 
Traurig erzählte sie ihrem Nachbarn: "In diesem Jahr fiel die Apfelernte sehr
karg aus. Es sind nicht einmal genug Äpfel, um daraus Apfelmus für den
Winter einzukochen."
"Ach, was nützt alles Jammern," erwiderte er," genießen wir die Äpfel, die
noch da sind."
Als es ein Jahr später gar keine Äpfel mehr zu ernten gab, und sie den Tränen
nahe ihrem Nachbarn davon erzählte, zuckte er nur mit den Schultern:
"Ach, was nützt alles Jammern, genießen wir das, was sonst noch vorhanden
ist."
Äpfel gehörten jetzt nicht mehr dazu. Jedes Jahr wartete sie darauf, dass
die Bienen zurück in ihren Garten kamen, aber sie wartete vergeblich.
Sie hatte gehört, dass die Bienen im ganzen Land vom Aussterben bedroht
waren und darüber war sie sehr traurig.
 
"Wenn die Bienen ganz aussterben, wird es bald ihm ganzen Land keine
Äpfel mehr geben," gab sie ihrem Nachbarn gegenüber zu bedenken.
Der sah zwar ein, dass das Aussterben der Bienen tragisch war, aber wieder
zuckte er nur mit den Schulter und meinte:" Welchen Sinn macht es, darüber
zu jammern ? Erfreuen wir uns an dem, was noch da ist."
"Aber bald wird gar nichts mehr da sein, das wir noch ernten könnten,"
entgegnete sie ihm leicht verärgert über seine Sorglosigkeit.
"Warum darüber jammern," sagte er "es ist wie es ist".
"Aber die Menschen hätten etwas gegen das Bienensterben unternehmen
müssen", protestierte sie.
"Hätte, hätte...", brummte er im Fortgehen, "dafür ist es jetzt zu spät".
 
Verständnislos sah sie dem alten Mann nach, wie er mit gekrümmtem
Rücken am Ende des Weges abbog und hinter einer Hecke verschwand.
 
© Ursula Evelyn
 
 
Fazit:
Es gibt Menschen, denen es nichts ausmacht, mit ansehen zu müssen, wie die
Natur um sie herum so ganz allmählich zerstört wird. Sie sehen auch keine
Veranlassung, sich für den Erhalt der Natur einzusetzen. Weder für Bienen,
noch für andere Tiere, ihre Heimat, das Land, die Welt, für den Erhalt des
gesamten Planeten oder gar für Gerechtigkeit usw.
 
Wenn wir Menschen uns damit begnügen, uns nur noch an dem zu erfreuen
und das zu genießen, was noch vorhanden ist, gleichzeitig jedoch mit der
lokalen und globalen Zerstörung und Ungerechtigkeit fortfahren, dann ist es
nur noch eine Frage der Zeit, bis alles zerstört ist. Nicht die Natur macht die
Fehler. Es ist der Mensch, der die Fehler macht.
 
~🍎~
 
Wer nicht an die Zukunft denkt,
der wird bald große Sorgen haben.
Konfuzius
 
*
Oder wie Mark Twain es formulierte:
Natürlich kümmere ich mich um die Zukunft.
Ich habe vor, den Rest meines Lebens darin zu verbringen.
 
*
 
Oder noch anders gesagt,
Wer heute die Realität verdrängt
wird morgen sein blaues Wunder
erleben.
Ursula Evelyn
 
~*~
 
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Foto unten: Pixabay


Mittwoch, 9. Januar 2019

In der Mußestunde ☕

oder auch ganz simpel Teestunde genannt,
schalte ich -wie könnte es anders sein, den Müßiggang ein und
tue das, wonach mir gerade ist. Das kann mal eine Runde stricken sein,
in einem Buch lesen, einfach nur in den Garten schauen und die Vögelchen
beobachten, meinen Gedanken nachhängen, in Erinnerungen schwelgen
oder mich einem meiner Hobbys widmen. Und dazu gehört u.a. die Malerei.
Ganz besonders angetan haben es mir die alten Meister, die Meister der
Frühromantik. Einer der bedeutendsten Künstler der Frühromantik ist
Casper David Friedrich. Er wurde im September 1774 in Greifswald geboren
und ist im Mai 1840 in Dresden gestorben.
 
Winterlandschaft von Casper David Fridrich - Quelle: wikimedia.org
 
Einer meiner Lieblingsmaler der Frühromantik ist Casper David Friedrich.
 
 
Hier in seinem Atelier - gemalt von Georg Friedrich Kersting 1811
 
 
In seinen jungen Jahren - gemalt von J.L. Lund 1800
 
 
Im Alter von 62 Jahren - gemalt von Carl Johann Baehr 1836
 
~*~
 
Casper David Friedrichs Gemälde faszinieren mich immer wieder. Seine
Motive strahlen so etwas mystisches, etwas melancholisches aus, so dass
man sich in diese magische Stimmung förmlich hinträumen kann.
 
Mondaufgang am Meer von Casper David Friedrich entstanden 1822
 
~*~
 
Es gibt nur wenige Künstler, die diesen Stil so perfekt beherrschen, wie
Casper David Friedrich. Man kann viele seiner Gemälde im Internet be-
trachten. Ich schaue sie mir allerdings viel lieber in Büchern an, in denen
die Farben den Originalen wesentlich näher kommen, als auf den Fotos,
die man im Netz findet.
 
Zwei Männer in Betrachtung des Mondes - entstanden 1819/1820
 
Es gibt viele wunderbare Gemälde großartiger Maler der Frühromantik,
für mich jedoch ist und bleibt Casper David Friedrich der Größte.
 
Wenn ich meine Mußestunde mit dem Betrachten der Gemälde von
Casper David Friedrich beendet habe, kommt es mir oft so vor, als
sei ich gerade aus einer anderen Welt und Zeit, einer Traum-Welt
wieder aufgetaucht.
Dieses Abtauchen in eine andere Welt und Zeit, in eine magische Welt,
die mir wie ein Traum, ein gemalter Traum erscheint, ist so unsagbar
schön, weil man in dieser Zeit das Gefühl hat, die Welt ringsherum sei
immer noch absolut heil und in bester Ordnung.
 
Es geht nichts über einen Müßiggang in einer Mußestunde !
Zur Nachahmung absolut empfohlen.
 
~*~
 
Wo Herz und Gemüt erkaltet sind,
da kann die Kunst nie heimisch sein.
 
Zitat von ?
Genau: Casper David Friedrich
 
~*~
 
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Fotoquelle: wikimedia/Wikipedia
 

Montag, 7. Januar 2019

Sei dir selber treu

Das liest oder hört man sehr oft.
Finde dich ! Sei du selbst !
Handle so, wie es dein Charakter vorgibt !
Bleib wie du bist !
 
Ja, ich bleibe wie ich bin - wenn auch inzwischen zwanzig Jahre älter ;o).
 
Ja, das werde ich, ich bleibe mir treu !
Jetzt, in meinem heutigen Alter werde ich mich wohl kaum noch ändern.
Ich werde bleiben, wie ich bin !
Das setzt voraus, dass man zu seinem eigenen ICH steht, zu sich selbst,
zu dem, was man denkt und sagt und dazu, wie man handelt.
Zu seinem eigenen ICH zu stehen, erfordert Mut und Durchhaltevermögen.
"Nein" zu sagen oder seine eigene Meinung zu vertreten, fällt manchmal
nicht ganz leicht. Insbesondere dann, wenn sie kontrovers zur Meinung
einer Mehrheit steht.
Man muss stark sein, einen starken Charakter haben, um seine Meinung
anderen gegenüber zu vertreten, selbst dann, wenn man von anderen dafür
angegriffen, ja sogar beleidigt wird.
Glücklicherweise bin ich dazu in der Lage, was aber nicht heißt, dass ich
andere Meinungen nicht gelten lassen. Jeder, absolut jeder hat das Recht
auf seine eigene Meinung und darauf, diese auch (noch) öffentlich kundzutun.
 
Erstaunt bin ich allerdings über die Tatsache, dass sich einige Bloggerinnen,
die vor gut drei Jahren euphorische Anhängerinnen der Willkommenskultur
waren, inzwischen in tiefes Schweigen hüllen. Diese Gutmenschen äußern
sich zum immer noch dominierenden Thema im Land überhaupt nicht mehr.
Manche haben sich sogar ganz von ihren Blogs zurückgezogen. Woran das
wohl liegen mag ? Ob ihnen inzwischen zu Ohren gekommen ist, wie sich ein
Teil ihrer neuen willkommenen Mitbürger hier verhält oder was diese in
unserem Land so alles anstellen ?
 
Ich kann mich erinnern, dass ich damals vor drei Jahren, als ich hier im
Blog meine Bedenken zu Merkels fataler Entscheidung, hunderttausende
"Flüchtlinge" illegal und unkontrolliert ins Land zu lassen, äußerte, von
einigen dieser Bloggerinnen in die sogenannte "rechte Ecke" platziert wurde.
Mich hat das nicht gestört, denn so lange ich lebe, habe ich und werde
ich mich auch weiterhin gegen Unrecht und für Gerechtigkeit einsetzen -
ungeachtet dessen, als was und wie man mich bezeichnet oder beschimpft.
Daran können mich auch Gutmenschen nicht hindern.
Was Menschen, die ich nicht einmal persönlich kenne, über mich denken,
hat mich eigentlich noch nie interessiert. Sie haben ihre Meinung, die ich
akzeptiere und respektiere und ich habe meine. Punkt !
 
Was zählt, ist einzig und alleine die Realität und die macht ja wohl
überdeutlich, wie es inzwischen in diesem Land aussieht und in welchem
Zustand sich unsere Heimat befindet. Bedenken waren damals und sind
auch heute durchaus gerechtfertigt.
 
Was mich an diesen Gutmenschen allerdings weit mehr erstaunt, ist die
Tatsache, dass sie alle Kinder und zum Teil Enkelkinder haben. Die Zukunft
dieser Kinder und Enkelkinder scheint ihnen weit weniger wichtig zu sein, als
das Abtragen von Schuldgefühlen wem gegenüber auch immer -
bis hin zur Selbstaufgabe.

"In Deutschland ist es wichtiger, Verständnis zu haben als Verstand".
Johannes Gross
 
Dieses Land wird sich von dem Zustand, in dem es sich seit gut drei Jahren
befindet, - dank unserer werten Madam und deren linksgrünen Anhängern,
nie wieder erholen. Und da alles so weitergeht, wie bisher, wird sich die Lage
im Land und in Europa eher noch verschlechtern. Niemand kann heute
vorhersagen, wann genau das Fass überläuft. Ginge es nach den Regierenden,
würde das Thema "Flüchtlinge" in der Versenkung verschwinden, weil es deren
Unfähigkeit bestätigt, eine Lösung für dieses gewaltige Problem parat zu haben.
Und weil das so ist, wird dieses Thema auch in den nächsten Jahren weiterhin
aktuell bleiben.

Ich werde mir auf jeden Fall treu bleiben und meinen Unmut über die
untragbaren Zustände in meiner Heimat, auch weiterhin kundtun - und
das, obwohl ich keine Kinder habe. Hätte ich Kinder und Enkelkinder, könnte
ich vor lauter Sorge um deren zukünftiges Wohlergehen in diesem Land,
nicht mehr ruhig schlafen.
Wie aber werden all die Eltern und Großeltern ihren Kindern bzw.
Enkelkindern später einmal erklären, warum sie nichts gegen die Zustände
und die abzusehenden Folgen für dieses Land, unternommen haben ?!
 
~*~
 
Das Rechte erkennen, aber nicht tun:
Das ist Mangel an Mut.
Konfuzius

~*~
 
Unserer werter Madam mangelt es nicht an Mut,
wenn es um ihre eigene Macht geht.
Das Schicksal des deutschen Volkes hingegen
ist ihr völlig egal.

~*~
 
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Freitag, 4. Januar 2019

Alles hat seine Zeit

 So sehr ich mich auch auf die Advents- und Weihnachtszeit gefreut habe,
so sehr freue ich mich jetzt wieder auf die Gartenzeit.
So sehr ich die heimeligen Tage im Haus genossen habe, so sehr freue ich mich
jetzt darauf, meine Zeit bald wieder im Garten und in der Natur verbringen
zu können. Ich freue mich darüber, dass die Tage so ganz allmählich wieder
länger und heller werden, und dass die Sonne hier und da hinter den Wolken
zum Vorschein kommt und in die Welt hineinstrahlt.
Na ja, werd' mich wohl noch ein wenig gedulden müssen ;o).
 
Der Garten im Mai 2015
 
Allerdings würde ich mich momentan mehr über Schnee freuen, als über
dieses nasskalte Regenwetter, denn immerhin befinden wir uns im Winter.
Es wäre also die Zeit für Eis und Schnee. Anderswo im Land fällt er in Hülle
und Fülle. Nur hier im tiefen Westen wartet man vergebens darauf, dass
die weißen Flocken leise vom Himmel rieseln.
 
im Dezember 2017 - es gab tatsächlich Schnee
 
 
Wie dem auch sei, die Weihnachtsdekoration ist bereits in Kisten und
Kartons verpackt und bis zur nächsten Adventszeit gut verstaut.
Am Wochenende wird auch der O Tannenbaum von seinen Kerzen und
Kugeln befreit und wieder von der Terrasse entfernt.
Das Fest der Liebe ist vorbei, bald steht das Osterfest vor der Tür
und wir können uns auf die ersten Frühlingsboten freuen, auf das
frische Grün in der Natur und das Vogelzwitschern. Ganz besonders
freue ich mich auf die Gartenwühlerei und meine Rosenkinder. Ich bin
schon ganz gespannt, wie sich die Neuen entwickeln, die erst im
vergangenen Herbst hier eingezogen sind. Noch ruhen sie selig,
fein zugedeckt unter Tannenzweigen.
 
 
Juni 2017
 
Was wäre das Leben, wenn es nicht auch immer wieder Dinge und
Ereignisse gäbe, über die man sich freuen kann. Diese kurzen Momente,
diese Augenblicke, in denen unser Herz vor Freude hüpft oder gar einen
Salto schlägt.
 
Juni 2017 - Sommergefühl mitten im Winter 2019
 
 
Wie gut, dass es im täglichen Leben - neben all den beunruhigenden
Problemen im Land, den Krisen und dem Chaos in der Welt - immer
wieder Momente der Freude gibt.
Mögen diese Momente der Freude nie verlorengehen !
Eine Leben ohne Freude wäre wirklich trostlos und leer,
doch in jeder Freude schwingt immer auch ein bisschen
Wehmut mit.
 
~*~
 
Unter den Menschen sind es nur einzelne,
die, ohne an sich zu denken,
die reine Freude an dem haben,
was Gott im Kleinsten so schön
geschaffen hat.
Adalbert Stifter
 
~*~
 
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