Donnerstag, 14. Dezember 2017

Wer Gutes tut

wird dafür belohnt !
Wer kennt diese alte Volksweisheit nicht ?
Gerade jetzt in der Weihnachtszeit werden wir überall daran erinnert
und aufgerufen für diverse Organisationen und Zwecke zu spenden.
Aber Gutes tun - als Selbstzweck ?
Gutes tun, um anschließend dafür belohnt zu werden ?
Helfen, in Erwartung einer Belohnung ?
Tun Gutmenschen also Gutes, um dafür eine Belohnung und Anerkennung
zu erhalten, um sich selbst gut zu fühlen, um sich selbst aufzuwerten ?
In meinem ganzen Leben habe ich, wenn es notwendig war, anderen
Menschen geholfen - jedoch niemals auch nur einen Gedanken daran
verschwendet, dafür hoffentlich belohnt zu werden-  geschweige denn,
eine Belohnung auch noch zu erwarten. Schon gar nicht habe ich mich
damit selbst gerühmt. Das ist mir kürzlich bewusst geworden, als ich
die obige Volksweisheit las.
 
WINTERLICHER FRIEDEN
 
Gerade in den letzten beiden Jahren war man ja ein besonders guter
Gutmensch, wenn man Flüchtlinge, die in Scharen unkontrolliert in unser
Land strömten, mit einer verordneten Willkommenskultur jubelnd empfing,
ihnen Teddys und andere Kuscheltiere zuwarf und sich anschließend um sie
kümmerte.
Die wenigen Familien, die es neben den Massen von jungen Männern hierher
geschafft haben, waren dafür auch sicher sehr dankbar, denn sie bedurften
tatsächlich Schutz, obwohl sie sich eigentlich vorher ja bereits in einem
sicheren Land befanden. Doch der Anreiz, es bis in unser Land zu schaffen,
war aus diversen Gründen einfach zu verlockend.
 

WINTERLICHE STILLE UND EINSAMKEIT
 
Genauso sieht es auch bei den vielen jungen Männern aus. Gut versorgt
und mit Taschengeld ausgestattet, stiften diese neu angekommenen
"hilfsbedürftigen Gäste" allerdings mehr Unruhe in unserem Land, als
dass sie diese Hilfe zu schätzen wüssten, sich entsprechend verhalten und
dankbar sind.
Doch selbst das scheint die Gutmenschen nicht weiter zu stören.
Sie beklagen weder die Zustände in unserem Land, noch scheinen sie Anstoß
am Verhalten dieser jungen Männer zu nehmen. Im Gegenteil - sie fordern
uns auf, die armen, hilfsbedürftigen "Flüchtlinge" gefälligst gemäß unseren
Werten zu behandeln und Werte nicht nur zu predigen.
 
In dem Zusammenhang frage ich mich manchmal, ob solche Gutmenschen
eigentlich schon mal die lokale Presse diverser Städte in den verschiedenen
Bundesländern lesen. Bei dem, was dort fast täglich zu lesen ist, fällt es mir
persönlich sehr schwer, Verständnis für diese randalierenden jungen Männer
aufzubringen, gar tolerant zu sein und Güte walten zu lassen.
 
Ein sehr gravierendes Beispiel ist das des Mohamed F. 29 Jahre, einem
"schutzbedürftigen Flüchtling" aus Libyen, der, lt. der Zeitung mit den vier
großen Buchstaben, neben vielen anderen, ein Intensivtäter ist, der jetzt
wegen Hausfriedensbruch, Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand
gegen Vollstreckungsbeamte, vor Gericht steht. Und er ist wirklich kein
Einzeltäter. Er spuckte z.B. einer jungen Polizeibeamtin auf den Schuh,
brüllte sie mit Nazi-Hure und Scheiß-Deutsche an. Im Supermarkt warf er
eine Bierflasche auf ein Kind und ging mit einem Messer auf Mitarbeiter
des Asylheims los, in dem er außerdem randalierte und schwere Schäden
anrichtete. Der Richter rechnete jetzt mit diesem straffälligen Flüchtling ab
und verdonnerte ihn zu zweieinhalb Jahren Knast.
(Dieser Knast-Aufenthalt, wie auch wahrscheinlich die Gerichtskosten gehen
natürlich zu Lasten der Steuerzahler - genau wie die Schäden, die dieser nette
Gast angerichtet hat. Gutmenschen scheinen das völlig in Ordnung zu finden.
 
Der Richter ist jedoch anderer Meinung und geigte diesem "armen,
hilfsbedürftigen Gast", einfach mal ordentlich die Meinung.:
Wenn es bei uns so Sch....e ist, warum sind Sie dann hier?
Spucken kenne ich nur von Lamas. Sie verhalten sich wie ein wilder
Berserker. Sie erhalten von unseren Steuern ein Dach über dem Kopf-
und jetzt müssen wir noch Ihren Schaden bezahlen.
Sie sind frauenfeindlich und achten nicht einmal Kinder".
 
Nach eigenen Aussagen habe dieser "arme, hilfsbedürftige Gast",
nichts von Gesetzen - und wie er sich hier verhalten muss, gewusst.
 
Was können wir also von all den anderen armen, unwissenden jungen
Männern erwarten ? Wer sich ab und zu mal die Mühe macht und sich die
Zeit nimmt, einige Artikel zu diesem Thema in diversen Tageszeitungen
zu lesen, wird schnell feststellen, dass das absolut kein Einzelfall ist.
Besonders schlimm verhalten sich manche Minderjährige, weil sie genau
wissen, dass sie nicht abgeschoben werden - und ihre Familien nachkommen
können. Viele von ihnen sind sogar verschwunden, nicht wieder aufzufinden,
andere sind in der Drogenszene und/oder der Prostitution versumpft.
 
Also, liebe Mitbürger*innen, nehmt euch ein Beispiel an A. Merkel und all
den anderen Gutmenschen und tut Gutes für euer Land. Bereitet solch
armen, bedauernswerten und hilfsbedürftigen Flüchtlingen, wie diesem
Mohamed F., einen freundlichen Empfang. Besinnt euch der Werte und
heißt ihn herzlich willkommen. Loswerden wir solche netten Gäste eh
nicht wieder - sonst hätte man diesen M.F. doch gleich abschieben können
und nicht in den Knast stecken müssen. Nein, Mohamed F. bleibt uns
erhalten. Er ist nur einer der vielen von uns alimentierten Dauergäste,
die hier zwar ihr Unwesen treiben können, an die wir uns aber  besser
gewöhnen sollten. Oder glaubt vielleicht irgendjemand ernsthaft daran,
dass der und seinesgleichen jemals einer Arbeit nachgehen und Steuern
sowie Sozialabgaben zahlen werden ? Was werden all die Ungebildeten
erst anstellen, wenn die Digitalisierung weiter voranschreitet und immer
mehr Arbeitsplätze auch für deutsche Arbeitnehmer wegfallen ?
 
Tut also Gutes und jammert nicht ständig über die schlechten Zustände
im Land*, sondern seid nett zu den "Neuangekommenen", ihr, die ihr schon
länger hier lebt, dann werdet ihr auch belohnt! Z.B. mit solch' angenehmen
Gästen wie diesen Mohamed F.. Schließlich beabsichtigt Frau Dr. A. Merkel
noch weitere "Flüchtlinge" aus Libyen in unser Land zu holen.
 
Oder ist es vielleicht doch eher eine Strafe ?
Wer tut denn nun Gutes und wer Schlechtes ?
Wer wird denn nun belohnt und wer bestraft ?
Hat A. Merkel wirklich etwas Gutes vollbracht ?
 
Na ja, die Frage kann wohl jeder für sich selbst beantworten.
 
Egal, tut einfach GUTES für unser Land und was gut ist, dass entscheidet
einfach jeder für sich selbst - oder etwa doch Frau Merkel und die
Gutmenschen ?
Übrigens inzwischen steigt die Zahl der Flüchtlinge, die versuchen
mit gefälschten Pässen per Flugzeug aus Griechenland einzureisen.
Mit anderen Worten:
Es geht weiter wie bisher. Ein Ende ist nicht in Sicht.
Die bereits bestehenden unzumutbaren Zustände im Land und in Europa,
 werden sich in Zukunft also noch verschärfen.
 
Bleibt zu hoffen, dass es wenigstens in der Weihnachtszeit friedlich bleibt.
 
~~
 
*(diesen Satz habe ich neulich sinngemäß so in einem Gutmenschen-Blog
gelesen - mal ganz abgesehen von der "Flüchtlingskrise", gibt es in diesem
Land immerhin noch jede Menge anderer Probleme und somit Gründe,
weshalb ich mir ab und zu mal erlaube, Kritik an unserer Regierung zu üben.
Gutmenschen nennen "Kritik üben" nur anders.
Sie nennen es - "jammern".
Übrigens, die Zahl der kriminellen Flüchtlinge steigt weiter.
Viele von ihnen landen inzwischen zwar im Knast, aber was passiert danach ?
 
 Was mich wirklich ärgert, ist die Tatsache, dass man uns Bürger*innen
durch die zunehmende Unsicherheit, die steigende Kriminalität und die
Zunahme von brutalen Gewaltdelikten, unserer Lebensqualität beraubt.
Und: dass solche Probleme für die Politiker, allen voran für Fr. Merkel,
Tabu-Themen zu sein scheinen. Sie werden - wie viele andere auch,
öffentlich überhaupt nicht thematisiert, sondern ausgeblendet und
weiter unter den Teppich gekehrt,  - so, als gäbe es sie gar nicht.
 
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Dienstag, 12. Dezember 2017

Zum Lachen komisch

 
und dann auch wieder nicht.
Vor ein paar Tagen habe ich mir den Film "Florence Foster Jenkins" angeschaut.
In den Hauptrollen meine "Lieblingsschauspielerin" Meryl Streep und der
smarte Hugh Grant. Meryl Streep ist als Florence Foster Jenkins, wie in all
ihren anderen Filmrollen, einfach großartig.
Der Film beruht übrigens auf einer wahren Begebenheit.
 
(Florence Foster Jenkins Foto: Wikipedia)
 
  
Florence Foster wurde 1868 in Pennsylvania geboren und starb 1944 in New York.
Als Kind erhielt sie Klavierunterricht und ihr großer Wunsch war es, Gesang zu
studieren. Ihr Vater, ein wohlhabender Anwalt, wollte dies jedoch nicht unterstützen.
1885 heiratete sie den Arzt Frank T. Jenkins, der sie bald darauf mit Syphilis
ansteckte, so dass sie ihr Haar verlor und fortan bis an ihr Lebensende, Perücken
tragen musste. Das Paar trennte sich schließlich. Um ihren Lebensunterhalt
bestreiten zu können, gab Florence Klavierunterricht.
 
1909 lernte sie den Shakespeare Schauspieler St. Clair Bayfield (Hugh Grant) kennen,
Sie heiraten und bleiben für den Rest ihres Lebens zusammen, obwohl sie nicht
zusammen wohnten. Er wurde später ihr Manager. Als ihr Vater im selben Jahr starb
und ihr ein Millionenvermögen hinterließ, nahm sie Gesangsunterricht. Sie wurde
eine Amateur Sänger (Sopran) und gab 1944 im Alter von vierundvierzig Jahren,
ihr erstes Konzert.

Doch schon bald eilte ihr der Ruf einer schlechten Sängerin voraus, weil sie weder
die Töne, noch den Rhythmus der von ihr ausgewählten Gesangsstücke richtig traf.
Sie wurde belächelt und zum schrägen Tipp für Insider. Die Menschen, die ihre
Konzerte besuchten, amüsierten sich eher, als dass sie ihren Gesang mochten.
Sie zog sich zurück und gab schließlich nur noch Konzerte für ein ausgewähltes
Publikum. Doch die Menschen wollten sie sehen, hören und sich amüsieren.
Im Oktober 1944, im Alter von sechsundsiebzig Jahren, gab sie schließlich ein
Konzert in der Carnegie Hall, welches schon Wochen vorher ausverkauft war.
Die Eintrittskarten wurden sogar auf dem Schwarzmarkt angeboten und erreichten
Höchstpreise.
 

 
Einen Monat später starb sie an einem Herzinfarkt. Freunde vermuten,
dass sie sich die vernichtende Kritik einiger Tageszeitungen zu sehr zu Herzen
genommen hat.
      ~~
Der Film ist wirklich sehr sehenswert und die Schauspieler sind grandios -
genau wie die Kostüme. Es ist auch nicht der Film, der komisch ist und
trotzdem prustet man bei bestimmten Szenen vor Lachen - was man im selben
Augenblick allerdings  schon wieder bedauert, weil man eben nicht über die
Szene selbst lacht, sondern über den "schrägen" Auftritt der Florence, deren
"eigenwillige" Garderobe und insbesondere über deren "schiefen Töne".
Am Ende ihres Lebens soll sie gesagt haben:
Die Leute können vielleicht behaupten, dass ich nicht singen kann,
aber niemand kann behaupten, dass ich nicht gesungen hätte.
 
Der Film ist deshalb sowohl urkomisch als auch traurig, weil sie selbst sich für ein
Stimmgenie hielt, in Wahrheit jedoch als die untalentierteste Sängerin aller Zeiten galt.
Eigentlich ein sehr trauriges Schicksal.
 ~~
Von mir bekommt dieser Film ganze 5 Sterne. *****
Ein ganz wunderbarer Film, den ich mir garantiert beizeiten nochmals anschauen werde !
Er kam übrigens im November vor einem Jahr hier bei uns in die Kinos.
Ich habe ihn allerdings gemütlich Zuhause bei einem Glas Rotwein gesehen.
Köstlich ! Nicht nur der Wein. Ich habe lange nicht so herzhaft gelacht
und dabei gleichzeitig ein schlechtes Gewissen gehabt.
 
     ~~
 
 
 
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Montag, 11. Dezember 2017

Wintermärchen für ein paar Stunden

Kaum zu glauben, aber plötzlich war alles weiß - was für eine Freude !
Und das am 2. Adventssonntag - wie schön !
 


 
Wintertag

Mein Garten liegt im Schnee versteckt.
Die Welt hüllt sich in Flockenweiß.
Fremd und seltsam fern
erscheinen Baum und Strauch.

Lautlose Stille wandert über die Felder
und Kälte starrt mir ins Gesicht.
Ich aber träume von
Veilchen und Narzissen.
 Maria Holschuh
 
 
Es ist, als säßen wir mitten drin, im verschneiten Wintergarten.
Während draußen dicke Flocken vom Himmel rieseln,
beobachtet Paulinchen wie sich die Vögelchen am Futterhäuschen
tummeln. Was für eine wunderschöne, schneeweiße Überraschung !

 
In weniger als einer Stunde, war der Garten eingeschneit und wir
staunten über so viel unverhofften Schnee.
Es schneite immer weiter und wollte gar nicht mehr aufhören.

 
Das Vogelfutterhäuschen mit einem Schneedach.

 
Ein Vögelchen in den Schneebäumen.

 
Es schneite sehr heftig. Wir konnten uns gar nicht sattsehen.
Es ist wie ein kleines Wunder  - so viel Schnee zum 2. Advent !

 
 
Wie gemütlich und kuschelig ist es dann in der warmen Stube !
 
 
Was für ein schöner und gemütlicher 2. Adventssonntag,
der uns mit so viel Schnee verwöhnte !
Nein, von Veilchen und Narzissen träume ich keineswegs,
sondern von einer weißen Weihnacht.
Weiter so, liebe Frau Holle !
 
Aber leider setzte gegen 18:00 dann wieder Regen ein
und es war aus und vorbei mit dem kurzen Wintermärchen.
Eine Freude war es aber allemal - und so überraschend.
Inzwischen scheint es wie ein schöner Wintertraum
gewesen zu sein.

Doch es gibt eine Fortsetzung des Wintermärchens,
denn seit dem frühen Morgen schneit es heute am Montag
schon wieder !
Leise, ganz leise rieselt wieder der Schnee !
 
 ☂  ☂
 
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Sonntag, 10. Dezember 2017

Ewiger Winter

 
(noch) ewiges Eis und Eiseskälte.
Hier leben sie (noch), die Eisbären.
Wie lange noch, das kann keiner vorhersagen, aber wenn es mit dem
Klimawandel so weitergeht, dann ist ihre Lebenszeit begrenzt und sie
sind vom Aussterben bedroht. Hungern tun viele von ihnen jetzt schon.
 
 
 
 
 
 
  
Wenn ein Mensch auf eigenes Risiko und auf eigene Verantwortung
in eine Höhle oder auf einen Berggipfel steigt und in Gefahr gerät,
wird alles unternommen, um diesen Mensch zu retten.
Das ist gut und richtig so. Wenn Menschen anderen Menschen, deren
Leben auf dem Spiel steht, wenn es um Leben oder Tod, alles tun,
um dieses Menschenleben zu retten, dann ist das selbstverständlich.
 

 
 
Warum tun Menschen nicht alles, um das Leben bedrohter Tiere zu retten ?
Sie sind weniger wert ? Haben sie kein Recht darauf, gerettet zu werden ?
Diese Tiere sind vom Aussterben bedroht, weil wir Menschen zu viel
CO2 in die Luft jagen und deshalb das Polareis schmilzt.
Ist uns Menschen nicht bewusst, dass wir damit auch unseren eigenen
Lebensraum zerstören, weil durch die Eisschmelze der Meeresspiegel
immer weiter ansteigen wird ?
 
Ich finde es sehr bedauerlich, dass Menschen so tun, als ginge sie das nichts
an. Wir leben alle zusammen auf diesem Planet und tragen somit auch alle
die Verantwortung für alle Tiere auf dieser Welt.
 
Es ist so traurig, mit welcher Gleichgültigkeit Menschen mit dem Leben,
von Flora und Fauna, mit der gesamten Natur, den Tieren und Insekten
auf diesem Planet umgehen.
Wir Menschen konsumieren, bis zum bitteren Ende - statt zu fragen,
was jeder einzelne Mensch tun kann, um das Aussterben vieler Tier- und
Pflanzenarten zu verhindern. Zusätzlich müllen wir die Meere auch noch
mit Plastik zu, was nicht nur den Meeresbewohnern, sondern letztendlich
auch uns selbst schaden wird.
 
 
Den Tieren und der gesamten Umwelt zuliebe,
überlegt einkaufen - und nichts, was nicht unbedingt
gebraucht wird. Einfach mal verzichten !
Eine Herausforderung, die man üben und sich bei Erfolg
sogar darüber freuen kann. Nicht nur weil man es geschafft hat,
auf etwas zu verzichten, sondern auch darüber,
etwas Gutes für alle anderen Lebewesen und
für die Umwelt getan zu haben.
Man muss nicht alles haben, was einem gefällt.
 
 
 
~  ~
 
Foto Quelle: Pixabay
 
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Freitag, 8. Dezember 2017

Frieden, Glauben, Hoffnung, Liebe


Vier Kerzen brannten am Adventskranz und draußen war es ganz still.
So still, dass man hörte, wie die Kerzen miteinander zu reden begannen.
Die erste Kerze seufzte und sagte: "Ich heiße FRIEDEN. Mein Licht gibt Sicherheit,
doch die Menschen halten keinen Frieden. Sie wollen mich nicht.
Ihr Licht wurde kleiner und kleiner und verlosch schließlich ganz.
Die zweite Kerze flackerte und sagte: "Ich heiße GLAUBEN.
 Aber ich fühle mich überflüssig. Die Menschen glauben an gar nichts mehr.
Es hat keinen Sinn, dass ich brenne." Ein Luftzug wehte durch den Raum,
und die zweite Kerze war aus.

 
 
 
Leise und sehr zaghaft meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort:
"Ich heiße LIEBE. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen;
denn die Menschen sind zu Egoisten geworden.
Sie sehen nur sich selbst und sind nicht bereit einander glücklich zu machen.
Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.
 
 


Da kam ein Kind ins Zimmer. Verwundert schaute es die Kerzen an und sagte:
"Aber ihr sollt doch brennen und nicht aus sein."
Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte:
"Hab keine Angst, denn so lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen
immer wieder anzünden. Ich heiße HOFFNUNG."
 
 
 
 
 
Mit einem kleinen Stück Holz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und
erweckte Frieden, Glauben und die Liebe wieder zu Leben.
(Verfasser leider unbekannt)



Ach, wenn es doch so einfach wäre !



Kurzgeschichten gehören für mich zur Advents- und Weihnachtszeit.

Abenddämmerung, Kerzenlicht, Ruhe im Haus und Händels
unglaublich schöner Weihnachtsmusik zu lauschen,
das ist jetzt, in dieser stiller werdenden besinnlichen Adventszeit,
so ganz nach meinem Geschmack.
Und heute hat es doch tatsächlich mal geschneit - so schön !
Leider sind die dicken Flocken auch gleich wieder geschmolzen.



Wer auch mal bei Herrn Händel reinhören möchte, der klicke
HIER

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