Samstag, 27. August 2016

Ausruhen

in der hochsommerlichen Mittagshitze.
Gerade in dem Moment, als ich die verblühten Rosen abschneiden wollte,
entdeckte ich das kleine Elfchen auf einer der verwelkten Rosenblüten.


Es blieb ganz ruhig sitzen - auch als ich mich ihm vorsichtig mit der Kamera näherte.
Es neigte sogar sein Köpfchen hin und her, so, als wollte es mich begrüßen.
Und für einen Moment sah es sogar aus, als würde es mich anlächeln.
Welch' nette Begegnungen man im Leben doch haben kann !
Und welch traumhaft schöne Sommersonnentage das doch derzeit sind !
Wow, wer hätte denn damit noch gerechnet ?
Das Leben könnte so schön und friedlich sein,
wenn diese Welt da draußen nicht gerade komplett durchdrehen würde !

~*~

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Donnerstag, 25. August 2016

Monologe an heißen Sommertagen

auf der Terrasse unter der Markise.
Auf einer bequemen Liege die Beine ausgestreckt, das Notebook auf dem Schoß.
Und schon sprudeln die Gedanken los - wenn ich sie lasse.
Und da ich mich nicht nur an den schönen Dingen des Lebens erfreue,
sondern mich auch mit weniger erfreulichen Dinge beschäftige, gehören diese
genauso zu meinem Alltag, wie die positiven.
Die negativen Dinge im Land und in der Welt aus meinem Leben auszublenden hieße ja,
sie nicht wahrnehmen zu wollen.



Natürlich könnte ich mir auch alles schönreden. Doch was nützt alles Schönreden,
wenn die Realität eine andere ist ? Was nützt es, sich selbst eine heile Welt vorzugaukeln,
wenn es diese längst nicht mehr gibt und sich die Lage im Land und in der Welt
immer weiter verschlechtert ? Ich würde mich damit nur selbst belügen.
Da ich von Natur aus neugierig bin, interessiert es mich natürlich auch, was in diesem
Land und in der Welt geschieht. Und so gehört alles, was mich berührt, bewegt, erschüttert,
ärgert, wütend und betroffen macht, genauso zu meinem Alltag und in mein Tagebuch,
wie die erfreulichen und schönen Seiten des Lebens, das Tagträumen und Meditieren.
Außerdem muss ich mit den drastischen Veränderungen in diesem Land -
jetzt und in Zukunft zurechtkommen.
 


Ich liebe Monologe, also Selbstgespräche und stelle mir gerne Fragen, auf die ich
dann eine Antwort suche und hoffe zu finden. Dabei bin ich so weit davon entfernt,
eine literarischen Figur zu sein, wie der Nordpol vom Südpol oder die Erde von
der Sonne. Ein bisschen dramatisch kann ich allerdings hin und wieder schon werden.
Ich meine auch nicht die Monologe, die man laut mit sich selbst führt,
sondern Selbstgespräche, die ich still und leise in Gedanken mit mir alleine führe.
Ich nenne das philosophieren - wobei jeder wahre Philosoph für meine Denkweise
ganz sicher nur ein müdes Lächeln übrig hätte.
Für mich war es allerdings schon immer ein Bestreben, den Dingen auf den Grund zugehen,
sie nicht einfach hinzunehmen und alles zu glauben, was ich sehe, lese oder höre.
Das Gelesene zu hinterfragen und darüber nachzudenken, ist mir wichtig.
Und das funktioniert bei mir am besten in der Stille und in dem ich das,
was ich denke und die sich daraus ergebenden Fragen, aufschreibe.
So kann es also passieren, dass ich meine Gedanken, die ich normalerweise
auf der Festplatte verewige, hin und wieder blogge und gleichzeitig Fragen dazu aufwerfe.
Das Resultat sind nicht nur bereichernde Erkenntnisse, sondern es ist auch gut für die
kleinen, grauen Gehirnzellen, die mit zunehmenden Alter ja gerne mal absterben.
Antworten bzw. Kommentare dazu erwarte ich nicht.
Das wäre auch ein bisschen viel verlangt.
Manch eine oder manch einer mag das als sehr merkwürdig oder eigenwillig empfinden.
Ob es würdig ist, sich das zu merken oder tatsächlich eigenwillig ist,
vermag ich nicht zu beurteilen. Ich gebe aber gerne zu, dass ich sehr eigenwillig bin,
also meinen eigenen Willen habe und mir den Willen anderer nicht gerne aufzwingen
lasse. Das trifft auf Meinungsunterschiede genauso zu, wie auf Kommentare.
Für mich ist es einfach selbstverständlich, die Meinung anderer zu respektieren,
auch wenn ich sie nicht teile. Die Gedanken sind frei und jeder hat das Recht auf
seine eigene Meinung und auf freie Meinungsäußerung. Noch !
Denn führt man sich folgende Aussage der Frau Dr. Angela Merkel mal
gaaaaanz langsam zu Gemüte, dann scheint das für die Zukunft nicht mehr unbedingt
eine Selbstverständlichkeit zu sein:

"Deutschland hat keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und freie Marktwirtschaft
bis in alle Ewigkeit".
 
Da läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken.
Das stimmt mich schon sehr nachdenklich. Gedanken sind frei, ja, aber als Politiker/in
sollte man sich schon genau überlegen, ob man diese immer unbedingt öffentlich
äußert - es sei denn, man hat vor seine Gedanken in die Tat umzusetzen.
Ansonsten sollte das jeder für sich selbst entscheiden.

Eigenwillige oder eigenartige Menschen sind allerdings nicht sehr beliebt,
was daran liegt, dass sie sich nicht so leicht anpassen oder manipulieren lassen.
Angepasste Menschen, die keinen Widerspruch oder Widerstand leisten, also das tun,
was andere von ihnen verlangen oder erwarten, sind dagegen sehr viel pflegeleichter
und der Umgang mit ihnen ist deutlich bequemer.

Eigenwillige Menschen dagegen können sehr anstrengend sein und es ist oft
sehr mühsam und unbequem sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Das kann viel
Zeit in Anspruch nehmen, weil man sich mit den Gedanken eines eigenwilligen
Menschen erst einmal vertraut machen muss. Diese Zeit haben viele Menschen
heutzutage nicht mehr. Schon gar nicht im Bloggerland.
Ich habe jedenfalls nicht die Zeit, all die vielen Blogs zu besuchen, die Posts zu
lesen und diese dann auch noch zu kommentieren. Und um Blogs zu besuchen,
die mich nicht ansprechen, ist mir wiederum meine Zeit zu schade.
Und dennoch schreibe ich gerne hier in meinem Blog, weil es für mich tatsächlich
so eine Art Tagebuch geworden ist, in dem ich gerne festhalte, was mich bewegt,
erfreut und so weiter. Ich schreibe also für mich und nicht für andere.
Auch frage ich mich nicht, ob es jemanden interessieren könnte oder
ob es lesenswert ist, was ich aufschreibe.
 
 

Momentan lebt die Menschheit in einer so chaotischen und komplexen Welt,
in der jeden Tag genug Anlass besteht, sich Gedanken und teilweise ernsthafte Sorgen
zu machen, so dass es für mich fast an ein Schuldgefühl grenzt,
würde ich dieses Chaos ignorieren und nur über den Frieden in meiner eigenen
kleinen Welt schreiben.

Es gibt so viele politische Verstrickungen, Krisenherde und Krisengebietet,
Katastrophen, Länder in denen der Krieg und Terror tobt, dass eigentlich jeder Mensch,
der davon Kenntnis hat, sich zwangsläufig Gedanken machen müsste.
Aber viele scheint das nicht wirklich zu interessieren - aus welchen Gründen auch immer.
Oder aber es handelt sich bei diesen Menschen um wahre Verdrängungskünstler.
Dabei müsste jeder, der die Nachrichten regelmäßig verfolgt und kritische sowie diverse
"nicht linientreue" Artikel im Netz liest, wenigstens den Hauch einer Ahnung haben,
dass diese Welt und dieses Land gerade ganz gewaltig aus dem Ruder laufen.


Auch fällt mir auf, dass die Menschen im Netz aggressiver geworden sind.
Manche bezeichnen diejenigen, die anderer Meinung sind als sie selbst,
sogar gerne mal als "eine Horde verblödeter Erwachsener".

Das hätte es in der Form vor Jahren in dieser Art und Weise noch nicht gegeben.
Der Respekt der Menschen vor einander hat nachgelassen und die Hemmschwelle
des guten Tons und Benehmens, ist längst überschritten.
Das ist nicht nur ein Zeichen dafür, wie gespalten dieses Land inzwischen ist,
sondern es zeigt auch, wie sehr die Verrohung in diesem Land weiter zunimmt.
Traurige und beängstigende Zustände.



Wenn in den Blogs nur noch nach Bestätigung der eigenen Meinung oder
nach Anerkennung getrachtet wird, man andere Meinungen nicht mehr gelten lässt
oder eine ehrliche Meinung unerwünscht ist,
dann bleibe ich lieber bei meinen Monologen.
Bin halt eigenwillig und lieber unbeliebt,
als everybodys Darling ;o).

Bei mir ist die Liebe zu tiefgründigem Denken mit zunehmendem Alter gewachsen.
Sie ist ein Geschenk und eine wertvolle Bereicherung, der ich gerne einen Teil
meiner Lebenszeit widme.

~*~

Was in diesem Land so alles möglich ist,
HIER
steht es geschrieben, frei nach dem Motto:
Wir schaffen uns die Probleme erst einmal und versuchen anschließend sie zu lösen.
 Zeigt es doch einmal mehr, dass unsere Regierung
absolut alles im Griff hat !

~*~*~

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Mittwoch, 24. August 2016

Belüften .....

 
in der Mittagszeit an hochsommerlich, heißen Tagen.
 

 
Tessie Tiefenentspannt !
 
~*~
 
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Dienstag, 23. August 2016

Versteckt haben sie sich,

die kleinen Gartengäste.
Wenn ich - was ich eigentlich immer tue - genau hinschaue, dann kann ich sie
zwischen den Blütenblättern entdecken.
Wie sie oft völlig regungslos und entspannt scheinbar eingeschlafen sind.
Manche sind so winzig klein, dass sie mir erst später beim Anschauen und
Vergrößern der Fotos auffallen.
Alles erscheint so friedlich, obwohl auch hier für den einen oder anderen
der kleinen Gartengäste, immer auch eine Gefahr lauert.
 




 
 
Einige Rosen tragen noch Knospen und sollte das Wetter jetzt noch eine Weile
sonnig und warm bleiben, dann werden sich auch diese bestimmt noch öffnen.
 
Die Jahreszeiten, die Monate, Wochen und Tage gingen in diesem Jahr gefühlt
irgendwie noch viel schneller vorbei, als im letzten Jahr.
Noch hält der Sommer an und das Jahr ist noch nicht vorüber,
aber auch das wird jetzt schnell vergehen,
denn schon werden die Tage wieder kürzer und "meine" schönen Rosen
werden bald verblühen.
 
~*~
 
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Sonntag, 21. August 2016

Nur nicht aus Liebe weinen ...

es gibt auf Erden nicht nur den Einen,
es gibt so viele auf dieser Welt .......... !
  
Ja, es gibt viele auf dieser Welt und doch nimmt frau nicht
jeden, der ihr gefällt. Jedenfalls ich nicht.
Und dennoch weine ich um den Einen.
Um den Einen, mit dem mich eine tiefe Liebe verband,
um den, der leider viel zu früh verstorben ist.
Das hat mein Leben verändert und eine Wunde in meiner Seele hinterlassen.
Die Liebe jedoch ist geblieben, auch wenn es schon viele Jahre zurückliegt.
Liebe vergeht nicht - sie bleibt auch über den Tod hinaus.
Genauso schmerzhaft ist es, Eltern die man liebt und Freunde,
die einem ans Herz gewachsen sind, zu verlieren.
Was bleibt sind Erinnerungen an die schönen, gemeinsamen Zeiten.
Und diese Erinnerungen kann einem wirklich niemand mehr nehmen.
Stille Tränen weine ich dennoch manchmal um sie.
 
 
 
Jetzt weine ich wieder aus Liebe - wenn auch nur innerlich und
aus einer tiefen Wehmut heraus.
Ich weine aus Liebe zu meinem Heimatland
und ich weine aus Sorge um mein Heimatland weil es krank ist,
weil es sich so verändert hat, dass ich es kaum wiedererkenne.
 
 
Nur sagen darf ich das nicht mehr, nicht öffentlich.
Auch trauern darf ich nicht um mein "altes" Heimatland.
Es scheint nicht mehr erlaubt zu sein,
seine Heimat zu lieben und sich um sie zu sorgen.
Man darf nicht mehr aussprechen,
dass man um sein Heimatland bangt und sich um dessen Zukunft sorgt.
Man würde sofort in die rechte Ecke gedrängt.
Zum Fremdenhasser degradiert, als Nazi beschimpft.
Darf ich meine Heimat nicht lieben,
ohne dass mir eine rechte Gesinnung unterstellt wird ?
Ist es so verwerflich, dass ich meine Heimat liebe
und sie gerne als das bewahren würde,
was sie für mich einmal war - mein Zuhause in dem ich mich wohl fühlte ?
 

  
Ja, es gibt auch viele Länder auf dieser Welt,
aber es gibt nur ein Heimatland.
Und das ist das Land in dem ich geboren wurde,
in dem ich mich einst geborgen, sicher und beschützt fühlte.
Mein altes Heimatland, in dem ich unbeschwert aufwachsen,
unbekümmert leben, mich frei bewegen und
meine Meinung frei äußern konnte.
Doch dieses mir so vertraute Land gibt es nicht mehr.
Das macht mich traurig und erfüllt mich mit Wehmut.
Manchmal wenn mich die Sehnsucht nach dieser alten Heimat erfasst,
dann weine ich ein paar innerliche Tränen.
Diese Sentimentalität erlaube ich mir einfach, wenn ich in einer
melancholischen Stimmung an meine alte Heimat denke,
die ich so sehr liebte.
Und diese Sentimentalität lasse ich mir von niemandem nehmen.
Es sind schöne, liebevolle Erinnerungen an die alte Heimat.
Es sind Erinnerungen an die Schöngeister der Romantik,
die Dichter und Denker, die alten Meister und ihre einmaligen Gemälde,
die Komponisten und ihre klassischen Werke.
Die alten Lieder meiner Kindheit,
die ich auch heute noch manchmal vor mich hin summe.
 
 
 
Zahra Leander mit ihrer tiefen, dunklen Stimme hat das Lied mit dem Titel:
"Nur nicht aus Liebe weinen", gesungen.
Das war vor langer, langer Zeit. Den Text könnte ich allerdings auch heute noch mitsingen,
weil er während meiner Kindheit sehr oft im Radio zu hören war.

Still trauern muss ich, weil sich mein "altes" Heimatland so verändert hat.
Weil mein Heimatgefühl jeden Tag ein bisschen mehr stirbt,
Weil die Liebe zu diesem einst so schönen Land ganz schleichend verkümmert.
Aber sagen darf ich das nicht und schon gar nicht darf ich
aus Liebe zu meinem "alten" Heimatland weinen,
es könnte falsch ausgelegt werden.
Heutzutage ist Multikulti angesagt, je bunter umso besser.
   
Dabei ist es noch gar nicht so lange her, als selbst Frau Dr. Angela Merkel sagte:
"Multikulti ist gescheitert".
Das war im Jahre 2010 - heute, nur sechs Jahre später,  würde sie das so wohl nicht
mehr behaupten. Würde sie damit doch ihren Fehler eingestehen,
sich über geltendes Recht und gültige Verträge hinweggesetzt und die Grenzen
für jedermann, der in dieses Land einreisen wollte,
geöffnet zu haben. Und das wird sie wohl kaum zugeben wollen.
Also bleiben die Grenzen auch weiterhin für jedermann, der dort ankommt
und um Asyl bittet, geöffnet.
Das jedenfalls hat sie inzwischen nochmals bestätigt.
Man müsse sich jetzt der von ihr eingeleiteten Willkommenskultur sowie
 der damit verbundenen historischen Bewährungsprobe stellen und
diese Herausforderung annehmen. Das sind ihre Worte,
denn jetzt mit über einer Millionen zusätzlicher Menschen aus fernen Ländern,
schaffen wir es ganz sicher, dass Multikulti nicht scheitert.
Mit dieser Forderung erwartet sie allerdings gleichzeitig,
dass die einheimischen Bevölkerung den von ihr begangenen Fehler ausbügelt.
Was aber wird aus meiner Heimat, sollte diese Herausforderung scheitern
und die Bewährungsprobe fehlschlagen ?
Gibt es dafür wenigstens ein Konzept oder eine Antwort ?
 
Der Wind  -  hat mir ein Lied erzählt .........- ,
dass die Schuld für ein eventuelles Scheitern dieser Bewährungsprobe
selbstverständlich bei der einheimischen Bevölkerung und
nicht etwa bei Frau Dr. Angela Merkel zu suchen wäre.
Also kann die einheimische Bevölkerung dann auch sehen,
wie sie mit der derzeitigen und zukünftigen Situation in diesem Land zurechtkommt.
Und diese Situation wird sich eher verschlechtern,
als dass sie sich verbessern würde.
 
Viele dieser "Eingereisten" aus extrem unterschiedlichen Kulturkreisen
sind keine sehr angenehmen Gäste bzw. Dauergäste. Manche stellen sogar
ein unkalkulierbares Risiko für dieses Land dar.
Am Benehmen eines Menschen erkennt man welch "Geistes Kind" er ist.
Nur sagen darf man das nicht.
 Dauergäste deshalb, weil es lt. NRWs Innenminister, bis zu zwanzig Jahre dauern kann,
die hohe Anzahl der sich unrechtmäßig im Land aufhaltenden "Flüchtlinge" abzuschieben.

"Nun sind sie halt da", würde Frau Dr. Angela Merkel verkünden.
Und die einheimische Bevölkerung kann sehen, wir sie damit fertig wird.
 
Die Wahrheit auszusprechen oder gar hören zu wollen,
ist in diesen Zeiten allerdings unerwünscht.

Meinungsfreiheit ade und Kopf lieber in den Sand ?

Nur nicht aus Liebe weinen -
auch nicht um das "alte, verlorene" Heimatland !

Bitte nicht missverstehen, ich erwarte keine Kommentare zu meinen obigen Gedanken
und Fragen. Es sind nur Gedanken und Fragen, die ich mir selbst mache bzw. stelle -
also so eine Art Monolog.

LESENSWERT

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Samstag, 20. August 2016

Still sein !

Heiter und gelassen sein ! Ruhig sein !
Das sind Fähigkeiten mit denen nicht viele Menschen gesegnet sind.


Diese Stille, diese Ruhe des Sees wirkt so entspannend auf den Geist und die Seele.
Nicht der Hauch einer Brise regt sich in der milden Sommerluft.
Nur die Ruhe ist zu spüren, nur die Natur zu fühlen und
der eigene Atem wahrzunehmen.
Nichts bewegt sich an diesem Fleckchen Erde.
Selbst die Vögelchen scheinen verstummt zu sein.
Kein Lärm, nicht einmal aus der Ferne dringt Lärm bis zu diesem Fleckchen Natur vor.
Welch ein Frieden !
Es wirkt beinahe unwirklich dieses Fleckchen Natur, so außerirdisch, so,
als würde es nicht zu dieser Welt gehören.
Es ist so still, so regungs- und bewegungslos, so in Ruhe gelassen,
weil es noch nicht von Menschen überrumpelt und von ihnen zerstört wurde.
 Noch ist es sich selbst überlassen, darf es sein, was es ist -
ein unberührtes Fleckchen Natur inmitten einer aus den Fugen geratenen Welt.
Einer Welt, die zu einem Tollhaus verkommen ist.
Einer Welt, in der Menschen die Natur, das Leben und den Lebensraum
anderer Menschen zerstören, ja sogar töten.
Einer Welt, in der die Hoffnung auf Frieden mit jedem Tag der vergeht,
ein bisschen mehr schwindet.
 

  

Ach, könnten Menschen doch auch mal so ruhig und klar sein, wie dieser See.
Könnten sie doch einfach mal still sein und schweigen, wie diese Natur.
 Sie würden sich endlich selbst begegnen, sie könnten tief in sich hineinhören
und sich fragen, ob das, was sie tun, auch mit ihrem Gewissen vereinbar ist.
 Sie könnten sich selbst wahrnehmen, das Leben fühlen und
auf die Stimme ihres Herzens und ihrer Seele hören.
Würden sie nur eine Weile den Anblick dieser friedlichen Natur in sich aufsaugen,
sie würden ihren Kopf von allen trüben Gedanken befreien können und ganz ruhig werden.
Sie könnten sich wieder auf das Wesentliche besinnen, sich von ihrer inneren Unruhe
und ihrer Rastlosigkeit, von allem, was ihre Gedanken vernebelt befreien und aus
ihrem trüben Gedankensumpf, in dem sie versunken sind,
wieder auftauchen, bis sie so still und klar werden,
wie dieser ruhige See inmitten dieser stillen, friedlichen Natur.


Nur wer sich Zeit nimmt, für heilsamen Erholungspausen, indem er
mit Körper, Geist und Seele in die friedliche Natur eintaucht,
der wird eine innige Freude empfinden, die zu einer heiteren Gelassenheit führt
und ihn mit tiefer Demut und Dankbarkeit erfüllen.

Menschen, die heiter und gelassen sind,
 können jeden Tag ein Fest für die Sinne feiern -
trotz aller Widrigkeiten in dieser Welt.
Mir will das inzwischen auch nicht mehr jeden Tag gelingen.

Und wenn die Menschheit lernte, öfter zu schweigen
und sich wieder auf Werte und das Wesentliche zu besinnen,
wer weiß, vielleicht würden dann eines guten Tages
auch die Waffen schweigen.

Wenn bloß das Wörtchen "wenn" nicht wäre !

Wie gut, dass es noch Menschen gibt,
die, weil sie klar denken können, nicht schweigen !

*

Es gibt eine Stille,
in der man meint,
man müsse die einzelnen Minuten hören,
wie sie in den Ozean
der Ewigkeit hinuntertropfen.
Adalbert Stifter

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Montag, 15. August 2016

Tapfer durchgehalten ....

hat es, das Pampelmusenbäumchen,
welches ich aus drei Kernen herangezogen habe.
Leider weiß ich nicht mehr, wann genau ich diese drei Kerne eingepflanzt habe,
denn die ersten Fotos sind im August 2012 entstanden. (Foto ganz unten).
Inzwischen könnte es also gut und gerne zwischen sechs und sieben Jahre alt sein.
Vielleicht ist sogar noch älter. Egal, ich freue mich einfach, dass es mir endlich
mal gelungen ist, aus Kernen ein Bäumchen heranwachsen zu sehen
und so hoffe ich, dass es auch weiterhin kräftig wächst und gedeiht.

So sieht es inzwischen aus - also in diesem August.
Es ist ordentlich gewachsen - worüber ich mich sehr freue.
Etwas mehr Sonne könnte ihm allerdings nicht schaden.
Mir übrigens auch nicht ;o).
Und so hoffe ich, dass sich der Sommer nicht etwa schon verabschieden will
und uns noch eine Weile erhalten bleibt.
Die momentanen kühleren, regnerischen Tage haben bereits einen leichten
herbstlichen Touch, auf den ich gerne noch ein paar Wochen verzichten kann.
Irgendwie ist das in diesem Jahr auch kein richtiger Sommer.
Das stelle ich auch im Garten wieder fest. Manches will nicht so richtig blühen,
oder nur sehr kurz - ganz besonders die Rosen mögen diesen Sommer gar nicht.


Die beiden linken Fotos stammen aus dem Jahre 2014 und das rechte aus dem Jahr 2013.


Es wächst zwar sehr langsam und geblüht es auch noch nicht,
aber ich freue mich sehr, dass es trotz des vielen Regens und mangelndem Sonnenschein
so tapfer durchhält - mein Pampelmusenbäumchen.

~*~

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