Freitag, 16. November 2018

Das letzte Blatt

Das letzte Blatt es war so tapfer,
hielt den starken Windböen stand,
Es hielt sich fest am dünnen Zweige
und blickte weit hinaus ins Land.
 
 
Wind und Wetter hatte es ertragen,
und sich des hellen Lichts erfreut.
Konnt' im Sonnenschein sich baden,
 hat sich demütig dem Sturm gebeugt.
 
Es wollte noch ein wenig bleiben
und hielt sich fest mit letzter Kraft.
doch der Sturm rüttelte an den Zweigen,
raubte ihm den letzten Saft.
 
 
 
Zwecklos Widerstand zu leisten,
es musste loslassen, das sah es ein.
So segelte es leuchtend zu Boden,
sich dem Schicksal zu fügen, bereit.
 
Allein auf seiner unverhofften Reise,
 ohne Plan und ohne Ziel,
fragt es sich ganz leise,
Ist das des Lebens ganzer Sinn ?
 
© Ursula Evelyn
 
~*~
 
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Mittwoch, 14. November 2018

Jetzt ist die Zeit

für lästigen Schnupfen, quälenden Husten, nervige Heiserkeit, tränende Augen,
dröhnenden Kopf, Gliederschmerzen, Schlappheit, Mattigkeit, Lustlosigkeit,
 und aufgrund all dessen, fehlender Schlaf.
 

Wer das braucht ?
Kein Mensch !
 
 
Doch leider, leider, ist um diese Jahreszeit niemand davor gefeit, von all
diesen Übeln heimgesucht zu werden.
 
Ja, es hat auch mich erwischt. Eine ausgewachsene Erkältung mit wirklich
allem, was dazu gehört. Trotz all der Vitamine, die ich in Form von Obst
regelmäßig zu mir nehme, hat dieses Vorbeugen absolut nichts gebracht.
 
Daher lasse ich es zur Zeit sehr langsam angehen. Lottere so vor mich hin.
Lese, schreibe und kuschle mich unter einer warmen Decke auf der Couch
ein (und das am Tag !). Trinke viel - abwechselnd Tee oder Wasser mit
Zitrone, schaue fern und staune über den Erkenntnisgewinn unserer werten
Madam, die plötzlich aufgewacht ist und meint: "Bei der künstlichen Intelligenz
sind "wir" aufgewacht" und "Wir" haben viel verschlafen!" Tatsächlich ?
Wer hat denn in den letzten dreizehn Jahren regiert ?
Also doch nur geschlafen ?
 
Andere Länder, z.B. die USA und Asien seien uns in der technischen Entwicklung
weit voraus. Aha, das hat sie also schon festgestellt. Bald wird sie außerdem
feststellen, dass viele IT-Experten und Ingenieure inzwischen in die USA
ausgewandert sind, weil sie dort bessere Arbeitsbedingungen und Gehälter
vorfinden. In den asiatischen Ländern werden helle Köpfe, anders als bei uns,
gefördert. Dafür werden in unserem Land die Top-Manager fürstlich bezahlt.
So ein paar Millionen im Jahr sind da schon drin. Aber was nützt das alles,
wenn das entsprechende Personal fehlt. Doch darüber müssen "wir" uns keine
Sorgen machen, denn schon bald werden sich viele Facharbeiter auf den Weg
in unser Land machen, die uns in kürzester Zeit auf den neuesten technischen
Stand katapultieren werden.
 
 Madam war in den letzten Jahren wohl zu sehr mit der Rettung der Welt, sich
selbst und ihrem Machterhalt beschäftigt. Da kann man die Entwicklung und
den Fortschritt im Land eben schon mal verschlafen.
 
Hoffentlich haben "wir" den Anschluss noch nicht verpasst und es ist nicht
bereits zu spät, wie auf so vielen anderen Gebieten auch. Es wäre toll, wenn
"wir" - also Madam, in Zukunft etwas früher aufwachen würde, damit es in
Zukunft keine weiteren bösen Überraschungen gibt.
 
Während ich so rumlottere und von Hustenanfällen geplagt werde, geht mir so
einiges durch den Kopf, das zu einem noch böseren Erwachen führt. Nicht
heute, nicht morgen, nicht in einem Jahr und auch nicht in fünf.
Nein, es wird so schleichend geschehen, dass das böse Erwachen erst kommt,
wenn es tatsächlich viel zu spät ist und es kein Zurück mehr gibt.
 
Ja, die Ersten werden die Letzten sein.
 
Was rufen sich unsere netten Mitbürger in Neukölln zu:
"Heute gehört uns Neukölln - morgen das ganze Land!"
 
So richtig aufgewacht ist Madam wohl immer noch nicht.
Vielleicht sollte sie sich diese Fotos mal anschauen:
Ein Land in dem wir gut und gerne leben !
 
  
~*~
 
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Montag, 12. November 2018

Gedanken am Abend

Wenn die herbstliche Sonne hinter den Bäumen versinkt
und die Dunkelheit einsetzt, gehen mir wieder Gedanken durch den
Kopf, die ich einfach aufschreiben muss.
 
 
In der Zeit nach dem Abendessen, wenn es still geworden ist und ich durch
nichts abgelenkt werde, kann ich mich auf das konzentrieren, was ich auf-
schreiben möchte.
 
Es geht natürlich wieder einmal um das, was viele Menschen in diesem Land
beschäftigt. Auf die Bundestagsdebatte am 8. November will ich gar nicht näher
eingehen. Ich habe nur festgestellt, dass das Niveau dort mittlerweile einen
Level erreicht hat, der diesem "ehrwürdigen Haus" nicht mehr gerecht wird.
 
Am 9. November habe ich dann eher zufällig den Worten der werten Madam
gelauscht, als sie anlässlich des 80igsten Jahrestages der Reichsprogrom-
nacht, den zunehmenden Judenhass im Land beklagte. Ohne mit der Wimper
zu zucken, rief sie zum entschlossenen Widerstand gegen Antisemitismus und
Diskriminierung auf.
 Ich konnte kaum glauben, dass sie das wirklich sagte. Sie, die mehrere
hunderttausend Feinde der Juden ins Land gelassen hatte und weiterhin
rein lässt, beklagt sich nun über zunehmenden Judenhass.
Was für eine Scheinheiligkeit !
 Wie heuchlerisch, sich von einem Podium herab, vor den jüdischen Teilnehmern
dieser Gedenkstunde derart zu äußern ! Zu gerne wüsste ich, wie diese Frau
ihre Worte und Taten mit ihrem Gewissen vereinbart.
 
Für mich ist es unvorstellbar, dass Deutsche plötzlich die jüdischen
Mitbürger hassen sollten. (Außer diesen dummen Dumpfbacken, aber die
hassen wohl so ziemlich alles und jeden -am meisten wohl sich selbst).
Die Juden in unserem Land gehören nun wirklich zu uns. Sie sind integriert,
achten unsere Werte und Gesetze und sie halten sich an die Regeln im Land.
Die ersten Juden ließen  sich bereits 321 in Köln nieder und im Mittelalter
besiedelten sie den Süden und die Mitte des Landes. Sie kamen nach Mainz,
Worms, Magdeburg, Regensburg, Trier und später nach Berlin. Sie leben und
arbeiten also seit ewigen Zeiten in unserem Land, welches auch ihr Land ist.
Noch nie, seit ich zurückdenken kann, habe ich auch nur ein einziges Mal
gehört, dass eine Jude oder eine Jüdin in diesem Land unangenehm aufge-
fallen wäre. Schon gar nicht vorstellen kann ich mir, dass eine Gruppe
jüdischer Männer eine Frau unter Drogen setzt und sie dann nach einander
vergewaltigt, wie es eine Gruppe syrischer "Schutzbedürftiger" gerade getan
hat. Fast jeden Tag ist von Messerattacken dieser "Schutzbedürftigen" zu hören.
Von Messerattacken oder Raubüberfällen jüdischer Mitbürger auf unschuldige
Menschen in unserem Land, habe ich jedenfalls noch nichts gehört.
Ich frage mich wirklich, wer hier vor wem geschützt werden muss.
 
Dass unsere Madam den zunehmenden Judenhass beklagt und zum
entschlossenen Widerstand aufruft, kann ja nur bedeuten, dass sie sich
wieder einmal der Folgen ihrer spontanen Entscheidungen, nicht
bewusst war.
Genau das ist das Problem, während wir mit den Juden und Menschen
anderer Nationalitäten seit Jahrzehnten friedlich zusammenleben, sind
nun "schutzbedürftige" junge Männer ins Land gekommen, die aufgrund
ihrer Kultur Unruhe stiften, Frauen sexuell belästigen, kriminell werden
und Gewalttaten verüben.
Und genau aus dem Grund fühlt sich ein Großteil der  Bürger, einschließlich
der Juden, in unserem Land nicht mehr sicher. Die Menschen lesen Zeitung
und hören Nachrichten. Das was sie lesen, hören und in ihrer Umgebung
erleben und wahrnehmen, macht ihnen schlicht Angst, ohne dass jemand
diese Angst schüren müsste. Eigentlich müsste das jedem, der über einen
gesunden Menschenverstand verfügt, einleuchten. Doch stattdessen wird
genau diesen Menschen, die sich nicht mehr sicher fühlen und Angst
haben, Rassismus und Fremdenhass vorgeworfen.
Das ist alles so schizophren und regt mich wirklich auf !
 
Und das wird man ja wohl noch sagen dürfen, oder muss ich das als
Bürgerin dieses Landes alles stillschweigend ertragen ? Zumal die Migration
und Zuwanderung von Menschen aus fremden Kulturen keineswegs beendet
ist, sondern immer weiter voranschreitet. Der UN-Pakt wird jedenfalls sein
Übriges dazu beitragen, auch wenn man uns mal wieder etwas anderes
weismachen möchte. Das ist wieder so ein Alleingang von Madam über die
Köpfe der Bürger hinweg.
 
*
 
Gestern fand eine Gedenkfeier zum Ende des 1. Weltkrieges
vor 100 Jahren in Paris statt.
Mein Großvater war während des Krieges als  Soldat in Metz/ Frankreich.
Von dort schrieb er meiner Großmutter diese Postkarte.
Diese Karte ist also über 100 Jahre alt.
 
 
Wenn die Hoffnung und die Liebe nicht wären !
Damals hatten die Menschen Hoffnung, dass der Krieg
bald vorbei sein würde. Sie konnten nicht ahnen,
dass ihnen nur etwa zwei Jahrzehnte später, erneut
ein Krieg drohen würde.
In der heutigen Zeit scheinen Liebe und Hoffnung
immer mehr verloren zu gehen.
Die Menschheit scheint nicht ohne Chaos,
ohne Konflikte und ohne Kriege leben zu können.
 
Statt Liebe, Demut und Hoffnung,
überwiegen heutzutage
Egoismus, Gier, Zukunftsangst, Unsicherheit
und bisweilen auch Hoffnungslosigkeit.
 
Wohin wird das führen ?
 
~*~
 
Das möchte ich noch nachtragen.
Mit Stand vom 10.11.2018, werden mittlerweile zwanzig Länder - darunter
die USA, China, Australien, Polen, Österreich, Italien, Dänemark, Israel,
Ungarn, Kanada, Norwegen, Japan, Griechenland, Schweiz und Bulgarien,
den Vertrag nicht unterzeichnen. Weitere werden sicher noch folgen.
 
Warum wohl ?
 
~*~
 
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Samstag, 10. November 2018

Was der Oktober kann

kann der November schon lange. Er überschüttet uns mit Gold.
Gold, das in der Sonne leuchtete, wohin man schaute.
Da zog es mich förmlich hinaus in die Natur, um diese letzten wunderbar
strahlend goldenen Novembersonnentage noch zu genießen.
 
 
Es ist fast Mitte November, doch von November Blues bei üblichem,
trübem November-Wetter, war bisher kaum etwas zu spüren.
Doch nun hat der angekündigte Regen eingesetzt und versorgt die Natur und
die ausgetrockneten Flüsse endlich wieder mit dringend notwendigem Wasser.
Allmählich wird die Trockenheit wirklich kritisch.

 Der Garten im November
 
An einigen Tankstellen wird das Benzin bereits knapp. Nicht auszudenken,
welche Folgen das hat, wenn es nicht bald wieder für längere Zeit regnet und
die Flüsse ihren normalen Pegelstand erreichen.

 
Was sind das nur für ungewöhnliche Zeiten ! Selbst das Wetter gerät aus den
Fugen. So sehr ich den Sonnenschein und die Wärme auch mag, jetzt sollte
es endlich mal ausgiebig regnen.
Dass in gut zwei Wochen die Adventszeit beginnt, kann ich mir derzeit gar
nicht vorstellen. Vorweihnachtliche Adventsstimmung will schon überhaupt
nicht aufkommen, auch wenn ich mir den einen oder anderen knusprigen
Mandelspekulatius bereits zum Tee gegönnt habe :o).

 
Das Laub der Kletterhortensien an der vorderen Hauswand.
Der Anblick dieser goldenen Blätterpracht ist ein wahrer Genuss.
Sie leuchten wirklich richtig golden im Sonnenschein. Doch bald werden
auch sie abfallen und auf dem Komposthaufen landen.
Schade eigentlich !
 
 
Auch die Birken und so mancher Strauch und andere Baum sind in ein goldenes
Blätterkleid gehüllt.

 
Auch die Blätter des japanischen Kirschbaumes können ohne
weiteres mithalten. Und das vor einem strahlend blauen Himmel,
der sich heute allerdings hinter einer grauen Wolkendecke
versteckt hat.

 
 Eine solche goldene Pracht ist für den Monat November eigentlich eher
ungewöhnlich. Deshalb habe ich diese Farbepracht in den vergangen
Tagen auch so sehr genossen.
 

 
Wenn ich auf den Kalender schaue und feststelle, dass in drei Wochen der
meteorologische Winter beginnt und in sechs Wochen Weihnachten ist,
kann ich mir das momentan überhaupt nicht vorstellen.
Irgendwie befinde ich mich immer noch im Sommermodus.
 
*
 
Gestern sagte unser werter Bundespräsident, der ja ein großer Fan der Punk-
gruppe "Feine Sahne Fischfilet" zu sein scheint, deren gegrölte Texte im
Netz nachzulesen sind, in einer Gedenkstunde zum 9. November, wir alle
sollen uns mehr für die Demokratie engagieren.
Soso ! 
Sagen Sie das mal der werten Madam. Sie sollte sich das mal als Erste
hinter die Ohren schreiben ! Oder kann ihr eigenmächtiges Handeln
noch als demokratisch bezeichnet werden ?
Sie hat rein gar nichts aus der Geschichte gelernt.
Wer so eigenmächtig handelt wie sie, ohne Rücksicht auf das Volk zu
nehmen, muss für die Folgen dann auch die Verantwortung übernehmen.
Oder wollte man mit der klammheimlichen Unterzeichnung des
UN-Migrationspaktes das dumme Volk nur nicht verunsichern ?
Wird ein Pakt nicht mit dem Teufel geschlossen ?
 
Ach nein, nicht schon wieder - wir waren doch bei dieser goldenen
Novemberfarbenpracht und nicht im Geschichtsunterricht. Mich treibt es
wirklich um, mit welcher Schamlosigkeit so manche(r) Politiker*in das
Volk für dumm verkaufen will. Schlimm genug, dass ein Teil des Volkes
das nicht einmal merkt.
 
Ich weiß schon jetzt, dass ich in einem meiner nächsten Beiträge
wieder auf dieses Thema zurückkommen werde. Es ist einfach viel zu
wichtig, als dass man das Vorgehen und Handeln dieser Regierung
(also der Madam), einfach ignorieren kann.
 
Es muss ja niemand lesen !
 
 
 
Mir brennt noch viel mehr auf der Seele, das ich noch aufschreiben muss,
liebes Tagebuch. Übrigens, wie gut, dass es dich gibt, so kann ich doch
wenigstens alles los werden, was ich mich so bewegt, berührt, erfreut,
happy macht oder was mich ärgert, wütend macht und umtreibt.
Schließlich leben wir in einer Zeit, die wahrlich nichts Gutes verheißt.
Mit der Weimarer-Zeit ist die heutige Zeit jedoch nicht zu vergleichen.
Überhaupt nicht ! Leider stellen diesen Vergleich derzeit sehr viele
Menschen an. Es wird noch viel schlimmer kommen !
 
Die Politiker selbst sind das Problem. Sie besitzen das einzigartige Talent, mal
eben so Probleme zu schaffen, (wie z.B. in 2015) für die sie anschließend keine
Lösungen finden. Dann drehen sie den Spieß einfach um und machen die
dummen Bürger für diese Probleme verantwortlich. Und wenn die Bürger
dann nicht kritiklos folgen, unterstellt man ihnen mangelnde Bildung und
bezeichnet sie als Populisten, Rechtsradikale, Pack und Mob.
Selbstverständlich gibt es auch Dumpfbacken. Die hat es immer gegeben,
zu jeder Zeit. Es gibt sie heute und es wird sie auch in Zukunft geben. Aber
das Erstarken einer rechten Partei, haben wir einzig der werten Madam
zu verdanken. Daher wird jetzt auch von "oben herab" verlangt, das Thema
"Flüchtlingskrise, den September 2015" endgültig abzuhaken.
Es ist den Regierenden, allen voran der Madam, wohl ein zu unliebsames
Kapitel, welches da in die Geschichtsbücher eingehen wird.
 
Deshalb werden die Bürger denen da oben wohl was husten !
 
Ach, man könnte .........
 
Ich muss mir einfach ab und zu Luft machen, sonst gehe ich in die selbige-
und du, liebes Tagebuch, bist eine geduldige Zuhörerin :o).
 
~*~
 
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Freitag, 9. November 2018

Glückspilz oder Pechvogel

Wer wird der Glückspilz oder Pechvogel sein, der oder die ihre Majestät
beerben darf ?
 
 
Erstaunlich, dass sich dafür sogar Freiwillige melden !
Wer Madams Favorit bzw. Favoritin ist, war nicht schwer zu erraten.
Schließlich wurde die Kronprinzessin rechtzeitig nach Berlin geholt, um ihre
königliche Hoheit zu beerben. Ein cleverer Schachzug der Königin, denn mit
der Kronprinzessin im Gefolge hätte sie nichts zu befürchten und könnte
genau so fröhlich weitermachen, wie bisher. Alles schien sich wunderbar
zu fügen für die geschwächte Königin.
 
 
 
Doch o welches Ärgernis ! Plötzlich erscheinen da zwei Rittergesellen auf
der Bildfläche, die sich ebenfalls um das königliche Erbe bewerben.
Insbesondere dieser alte, neue Rivale ist ihr, der Königin, ein Dorn im Auge.
Dieser smarte Rittersmann ist ihr schon einmal gefährlich geworden.
Damals hatte sie ihn, wie ein paar andere Gesellen auch, erfolgreich vom
Hofe vertrieben. Dass einer von ihnen es nun wagte, ihr das Leben am Hofe
erneut zu erschweren, passte ihr so gar nicht, um nicht zu sagen, es ärgerte
sie maßlos.
 
 
Nun musste sie sich dringend etwas einfallen lassen, um diesen alten Rivalen,
diesen lästigen Störenfried wieder in die Wüste schicken zu können.
Wenn sie nur wüsste wie. Das Einfachste wäre, wenn sich etwas in seiner
Vergangenheit finden ließe, ein Fehlerverhalten in "Black Rock" vielleicht,
das ihn belasten und er sich somit als Nachfolger unwürdig erweisen würde.
 
Und so veranlasste sie ihre Gefolgsleute, Detektive zu beauftragen, die in
der beruflichen Vergangenheit des smarten Ritters herumstöbern sollen,
bis sie etwas finden, mit dem man ihn ein für alle mal vom Hofe vertreiben
könnte. Die königstreuen Medien würden sie dabei hilfreich unterstützen.
Auf sie war Verlass, genau wie auf viele ihrer prominenten Unterstützer,
die alle gemeinsam schon jetzt Lobhymnen in den höchsten Tönen für ihre
Königin sangen. Ob es nun so mancher Sportler, Musiker, Schauspieler oder
andere Eliten waren, die sich alle gegenseitig feierten und auf großen, fest-
lichen Veranstaltungen mit Preisen und Auszeichnungen überhäuften.
Sie alle waren ihrer Königin schließlich zu großem Dank verpflichtet.
 
Das dumme Volk würde sie allerdings nicht mehr lange hinhalten können.
Deren Unmut wuchs von Tag und Tag. Die Stimmung im Land wurde immer
schlechter und die Stimmen derer, die ihre Abdankung forderten, immer
lauter. Das kam ihr sehr ungelegen. Schließlich fiel es ihr nicht leicht, vom
Thron und ihrer Macht loszulassen. Sie hätte gerne weiter auf der großen
Weltbühne mitgespielt, aber sie war geschwächt und wusste, dass ihre Zeit
abgelaufen war.
Sie hatte einen großen Fehler begangen, indem sie Entscheidungen nicht
zum Wohl des Volkes, sondern zu dessen Schaden getroffen hatte und
das nahm ihr das Volk nun sehr übel.
 
War sie am Ende der Pechvogel ?
 
Wenn sie nicht aufpasste, könnte dieser alte, neue Rivale ihre Herrschaft
sogar früher beenden, als ihr lieb war. Wie würde sie vor der Welt dastehen,
wenn man sie vom königlichen Hofe verjagen würde  ?
Sie musste unbedingt verhindern, dass dieser Rittersmann mehr Macht
erhielt, als sie jetzt noch inne hatte. Das war ihr bisher mit allen anderen
unbequemen Rittergesellen doch auch gelungen.
 
 
 
Außerdem hatte sie doch noch dieses Abschiedsgeschenk für das dumme Volk,
welches sie den ahnungslosen Bürgern noch übergeben muss. Die Unterschrift
unter diesen UN-Migrationspakt.
Mit dieser Unterschrift würde sie ihre Flüchtlingspolitik endlich legalisieren und
dafür sorgen, dass die Menschen aus anderen Ländern zukünftig ohne Probleme
in ihr Land einreisen und sich hier niederlassen können. Rechtliche Ansprüche
auf Grundleistungen wären für diese Menschen ebenfalls sicher.
Auf diese Weise würde sie dafür sorgen, dass das dumme Volk sich
für immer an sie, die mächtige Königin, erinnerte.
 
Was war sie doch nur für ein guter Gutmensch - sie, die mächtige Königin.
Sie und alle, die sie unterstützen, konnten wirklich stolz auf sich sein. Dass
das Ganze eine unvorstellbare Katastrophe für das Land bedeuten und eine
ungeahnte Verarmung nach sich ziehen würde, konnte ihr und ihren treuen
elitären Anhängern in ihren Elfenbeintürmen schließlich egal sein.
Sie hatte ihr Ziel erreicht - nur das zählte.
 
Eigentlich ist es egal, wer ihre Nachfolge antritt, ob es die Kornprinzessin ist
oder einer der beiden Rittergesellen, keiner von ihnen würde diese Katastrophe
mehr aufhalten oder abwenden können. Mit der Unterschrift unter diesen Pakt,
würde sie das Landes unwiderruflich in den Abgrund treiben.
Niemand würde das jetzt noch ändern können. Dafür war es endgültig
zu spät, dank aller Gutmenschen im Land.
 
~*~
 
Einer EU-Studie zufolge hätte Deutschland angeblich die Kapazität
(berechnet anhand der Bevölkerungsdichte) 192 Millionen Migranten aufzu-
nehmen. Schweden sogar 400 Millionen, Österreich 60 Millionen, usw.
Da diese Zahlen so unglaublich erscheinen, gerade in Zeiten von Fake-News
und Verschwörungstheorien, weiß ich leider nicht, wie seriös diese Zahlen sind.
Aber dass die UN ein Resettlement (Umsiedlungs-Programm) erarbeitet hat,
ist auf den Webseiten des UNHCR nachzulesen.
 
Mir stellt sich die Frage:
Haben all die Gutmenschen, die für diesen UN-Vertrag befürworten
und ihn umgesetzt sehen wollen, keine Kinder oder Enkelkinder ?
Wollen sie wirklich eine Katastrophe heraufbeschwören ?
Interessiert es sie nicht, was in diesem Land geschieht,
was in der Zukunft aus ihrer Heimat wird ?
Sind sie sich der Folgen nicht bewusst ?
 
Ich kann die Interessenlosigkeit und Gleichgültigkeit so mancher Bürger nicht
nachvollziehen.
Aber vielleicht fehlt mir ja auch einfach nur die nötige Bildung und Intelligenz,
um das zu verstehen.
 
*
 
 Es wird weder Glückspilze, noch Pechvögel geben.
Es gibt nur Gewinner und Verlierer.
Wer die Verlierer sein werden ?
Wer wohl ?
 
~*~
 
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Fotos: Pixabay
 


Donnerstag, 8. November 2018

Vorgestern wurde gefeiert

Nein, nicht wie man anhand des Fotos vielleicht annehmen könnte,
der Welthundeknabberknochentag, nein, es war Tinkababys 12. Geburtstag.
Zu diesem feierlichen Anlass sind wir zu einem gemächlichen Spaziergang
bei herrlichem Sonnenschein aufgebrochen und haben das bunte, milde
 Herbstwetter genossen. Gemächlich deshalb, weil Tinka nicht mehr ganz
so schnell kann. Anschließend gab es für Tinka und die beiden anderen
Knuddels jeweils einen Knabber-Knochen und für ihr Frauchen ein
Apfeltäschchen zum Tee.
 
 
Aus dem Babyalter ist Tinka natürlich längst raus, aber sie bleibt halt mein
Baby, auch wenn sie jetzt -umgerechnet ins Menschenalter - bereits 84 Jahre
und somit eine alte Hundelady ist.

Tinkababy am 6.Nov.2018
 
Ein wenig unscharf, das Foto, da sie sich im Gegensatz zu früher, nicht mehr
so gerne fotografieren lässt. Sie ist wohl mit zunehmendem Alter ein wenig
eitel geworden und hält ganz selten mal still.

 
Das war in ihren frühen Welpen-Baby-Jahren noch ganz anders.

 
Beim Anblick dieser Fotos werden Erinnerungen wach.

 
Wie schnell doch die Zeit vergangen ist !
 
Hoffentlich bleibt sie uns noch recht lange erhalten.
Happy Birthday kleines Schnauzbäckchen.
Du hast uns im Laufe deines Lebens so viel Freude bereitet
und unser Leben so sehr bereichert.
Dafür danke ich dir heute an deinem Geburtstag von
ganzem Herzen.
 
 
~*~
 
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Mittwoch, 7. November 2018

Der Sonne entgegen

führte uns unser Spaziergang an Tinkas gestrigem Geburtstag.
Was war das für ein herrlicher, milder Herbsttag. Fast hatte ich den
Eindruck, der Frühling ist im Anmarsch. Die Vögelchen zwitscherten und
ein paar eifrige Wespen waren neben Fliegen auch noch unterwegs.
Doch die Bäume waren bunt gefärbt. Hier und da lag ein wenig Laub
auf den Wegen. In der Nacht zuvor hatte es einen heftigen Regenschauer
gegeben, so dass die Luft würzig und nach feuchter Erde roch.
 
 
Ich habe mir während meiner Spaziergänge - wenn Tinka dabei ist,
wenn es also langsamer und nicht so zügig voran geht, angewöhnt,
auf meinen Atem zu achten. Also bewusst ganz tief ein und aus
atmen. D.h. tief durch die Nase einatmen und durch den Mund wieder
aus. Auf diese Weise wird das Blut mit ausreichend Sauerstoff versorgt.
Zu Hause vergesse ich diese Atemübungen oft, weil ich auf andere
Dinge konzentriert bin. Und dabei ist richtiges Atmen so wichtig.

 
Doch selbst während meiner Spaziergänge durch diese herbstliche Natur,
werde ich immer wieder abgelenkt, weil ich dieses Farbenspiel, diese
herrlich warme Farbenpracht so sehr mag. Verbunden mit dem würzigen
Geruch in der Luft ist das ein wahres Fest für die Sinne.
 
 
Hoffentlich  bleibt das Wetter noch eine Weile so schön - es kann ja ruhig kälter
werden, wie es um diese Jahreszeit eigentlich üblich ist, wenn es nur nicht
so nasskalt wird. Das nasskalte Wetter geht so durch und durch bis auf die
Knochen und das ist nicht so mein Ding. Meine Atemübungen muss ich dann
zwangsläufig auch einstellen. Doch es ist wirklich interessant, welchen Einfluss
das Wetter auf unser Wohlbefinden hat.
 
 
Nach dem letzten drastischen Wetterumschwung, als mein Blutdruck
dermaßen in die Höhe schoss, musste mich mein Freund doch tatsächlich
abends noch ins Krankenhaus fahren. Dort hörte ich dann von den
Pflegekräften, dass genau an diesem Tag viele Herz-, Kreislauf und
Bluthochdruckfälle eingeliefert wurden. Gott-sei-dank konnte ich nachdem
man mich vier Stunden auf den Kopf gestellt hatte, wieder nach Hause.
Zur Erinnerung an diesen Abend befinden sich noch heute blaugelbgrüne
bis schwarzrote Flecken auf der Hand, am Handgelenk und an beiden Innen-
armbeugen. Es waren wohl Experten am Werk, denn diese Hämatome,
die sich von der herbstlichen Farbenpracht nicht wesentlich unterscheiden,
werden ihre Zeit brauchen, bis sie ganz verschwinden.
 
Aber ich will nicht meckern - im Gegenteil, denn dieser Abend im Kranken-
haus, der bis in die Nacht dauerte, hatte dann doch noch etwas Positives.
Anhand der Blutabnahme und des anschließenden Labor Ergebnisses,
kann ich völlig beruhigt sein, denn alle Werte waren okay.
(Ich gehe nämlich eigentlich gar nicht gerne zum Arzt - schon gar nicht
zur Blutabnahme oder sonstigen Pieksereien).
Die ärztliche Diagnose - alles in Ordnung ! Es konnte also nur am plötzlichen
Wetterumschwung, einem extremem Luftmassenwechsel gelegen haben.
Seither ist alles wieder im Normal- bzw. Niedrigbereich.
Ein Grund sich zu freuen, dankbar und zufrieden zu sein.
 
 
Die Heiterkeit des Sinnes belohnt der Augenblick selbst.
Arthur Schopenhauer
 
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