Mittwoch, 23. Mai 2018

Pfingstausflug

Ohne viele Worte.
 
 
Durch die Autoscheibe fotografiert - daher die schlechte Bildqualität.
Was zählt, ist das Motiv ;o)
 
Waldleben - Natur pur - wie ich das liebe !!!
 
~*~
 
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Donnerstag, 17. Mai 2018

Von wegen Glück haben !

Habe ich vor drei Tagen noch über das Glück geschrieben,
so kann ich heute schreiben, dass wir gestern wirklich ganz, ganz großes
Glück hatten.
Unbeschreibliches Glück !
Denn wären wir betroffen gewesen, dann hätte das wahrscheinlich auch
das Ende dieser Rhododendren-Blütenpracht im Garten bedeutet.
 
Nachdem ich am Morgen eine Email des Deutschen Wetterdienstes
erhalten hatte, war ich bereits vor einem schweren Gewitter gewarnt.
Am gestrigen späten Nachmittag zog sich dann der Himmel auch plötzlich zu
und es kam ein leichter Wind auf. In der Ferne vernahm ich ein andauerndes
Donnergrollen und nordöstlich von uns wurde es immer dunkler. Der Himmel
nahm eine seltsam dunkle Farbe an und auch der Wind wurde stärker.
 
 
Ich beeilte mich, die Sonnenschirme zu schließen, die Markise einzufahren und
die Knuddels ins Haus zu holen. Da draußen braute sich ganz offensichtlich
etwas zusammen. Sorge macht ich mir auch um meinen Freund, der zu dieser
Zeit von der Firma unterwegs nach Hause war.
 
 
Zu Recht, denn während es hier weder regnete, noch das Gewitter näher
kam, erfuhr ich heute Morgen in den Nachrichten, dass nur 14 km von uns
entfernt, ein Tornado tobte und schwere Verwüstungen angerichtet hat.
Fünfzig Häuser hat er abgedeckt, Bäume entwurzelt, Autos beschädigt und
einen 800kg schweren Campingwagen durch die Luft gewirbelt - quasi
genauso wie man es aus den USA kennt.
180 km/h hatte der Wirbelwind drauf und das ist ziemlich heftig !
Fernsehbilder, die eine Gänsehaut verursachen und Dankbarkeit, so viel
Glück gehabt zu haben, wieder glimpflich davongekommen zu sein.
 
 
Auch Paulinchen ist froh, dass wir solch großes Glück hatten, denn hätte
dieser Tornado seine Zugrichtung auch nur minimal geändert, hätte es
uns genauso treffen können. Wenn man sich das vor Augen hält, wird
einem wieder einmal bewusst, wie schnell man auch Pech haben und
ein Unglück über jeden von uns hereinbrechen kann.
Glück im Unglück hatten die betroffenen Menschen dennoch, dass niemand
schwer verletzt wurde. Die angerichteten Schäden lassen sich beheben,
aber die Sorge vor weiteren, schweren Unwettern aufgrund des
Klimawandels bleibt.
 
Was für ein großes Glück wieder einmal verschont worden zu sein !
 
Heute scheint die Sonne wieder durch dünne Schleierwolken,
die wie zarte Federn friedlich am Himmel dahinziehen.
Das richtige Gartenwühlwetter !
 
~*~
 
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Montag, 14. Mai 2018

Was ist eigentlich GLÜCK ?

Diese Frage hat sich wohl jeder schon einmal gestellt.
Wahrscheinlich gibt keinen Philosophen, der in der Vergangenheit und
in der Gegenwart nicht über das Thema GLÜCK philosophiert hat.
Auch ich habe mir schon so manches Mal Gedanken über das GLÜCK
gemacht und diese - wenn ich mich recht erinnere, bereits in
einem Beitrag eingestellt.
 
 Was ist Glück ?
 
Ich denke, man sollte zunächst einmal zwischen Glück und Glücklich-Sein
unterscheiden. Denn Glück kann man haben genauso wie man Pech haben
kann oder ein Unglück lauert.
Man kann glücklich sein oder unglücklich.
 
Wenn jemand Glück hatte und z.B. endlich eine Arbeitsstelle gefunden hat,
bedeutet das noch lange nicht, dass ihn/sie diese Arbeit auch glücklich macht.
Glück ist für jeden Menschen etwas anderes.
So wie ich es z.B. als großes Glück betrachte, "meinen" Garten gefunden zu
haben und mich das glücklich macht, könnte z.B. meine Cousine nie hier leben.
Sie wäre total unglücklich, weil sie ein Stadtmensch ist und unter Menschen
sein muss. Ihr würde der Rummel fehlen, während ich, müsste ich
(heutzutage) in einer Stadt leben, sehr unglücklich wäre.
Jemand kann das große Glück eines Sechsers im Lotto haben und damit sehr
unglücklich werden. Vielleicht sogar das große Pech haben, alles wieder zu
verlieren.
 
Das Marienkäferchen - ein Glückssymbol
 
 
Man kann im Leben Glück oder Pech haben. Großes Glück oder großes Pech.
Glück kann schon sein, den Zug nicht verpasst zu haben, weil man auf der
Fahrt zum Bahnhof so lange im Stau stand. Man kann sogar Glück im Unglück
haben.
Glück zu haben bedeutet nicht, dass man deshalb auch zwangsläufig glücklich
ist. Mein Garten-Glück macht mich keinesfalls nur glücklich. Denn es gibt
natürlich immer auch wieder Momente, Tage oder Stunden, in denen ich
traurig bin, mich über etwas ärgere oder aufrege.
Kein Mensch kann dauerhaft nur glücklich sein. Wenn das möglich wäre,
müsste man mit der Zeit völlig verblöden. Genauso wenig kann ein Mensch
dauerhaft unglücklich sein. Wäre das der Fall, dann leidet dieser Mensch
möglicherweise unter einer Depression und müsste ärztlich behandelt werden.
 
Jeder trägt allerdings mehr oder weniger zu seinem eigenen Glück bei.
Oft muss man das Glück nämlich herausfordern. Man muss den Mut haben,
Dinge in die eigene Hand zu nehmen, sich dem Leben stellen und die
Verantwortung für sein Handeln oder Nichthandeln übernehmen und die daraus
resultierenden Konsequenzen selbst tragen. Das gilt auch für die Gesundheit.
Wer sich ungesund ernährt, zu viel raucht, Drogen und zu viel Alkohol
konsumiert, zu viel isst und sich nicht bewegt, wird krank und bestimmt
nicht glücklich.
Allerdings schließe ich nicht aus, dass andere Menschen zu unserem Glück
oder Unglück beitragen können. Es liegt an uns, an unserer Wahrnehmung,
unserer Menschenkenntnis und Betrachtungsweise, inwieweit wir es zulassen,
dass andere Menschen einen Einfluss auf unser Lebensglück oder Unglück
haben.
"Nein" sagen zu können, kann z.B. zum Glücklich-sein beitragen.
 
Glück ist ein Sonnenaufgang
 
*
 
Es heißt:
Wer sein Glück nicht in sich selbst findet, wird es unnötigerweise
anderswo suchen.
Daher ist es wichtig, herauszufinden, was uns gut tut und was nicht.
Wenn es uns gelingt, alle negativen Einflüsse aus unserem Leben zu
verbannen, dann ist das bereits ein erster Schritt von vielen weiteren
Schritten auf dem Weg zu einem glücklicheren und zufriedenen Leben.
Sich von Menschen zu trennen, die uns nur unsere wertvolle Lebenszeit
stehlen, ist ein solcher Schritt, denn auch das Glück hat seinen Preis -
wie alles im Leben.
 
Haben wir auf unserem Weg durch das Leben einen Gemütszustand der
Zufriedenheit und heiteren Gelassenheit erreicht, kann uns Ärger und
Aufregung nicht mehr wirklich etwas anhaben. Dafür genießen wir die vielen
Glücksmomente oder die Momente des Glücksgefühls umso mehr.
Um dieses Glücksgefühl wahrnehmen zu können, den z.B. der Anblick und
der Duft eines Maiglöckchens in uns auslösen, benötigt man Zeit.
Sich Zeit für solche  Glücksmomente nehmen zu können,
das wiederum ist ein großes Glück.
 
Der "graue Alltag" raubt jedoch vielen Menschen diese Zeit, solche
Glücksmomente überhaupt wahrnehmen zu können. Mit der Zeit gehen auf
diese Weise immer mehr dieser kleiner Glücksmomente verloren, die
heutzutage durch so manchen Kaufrausch kompensiert werden.
Das ersatzweise Glücklich-Sein, welches oft nicht von langer Dauer ist,
sondern nur für einen kurzen Augenblick dieses Glücksgefühl aufblitzen
lässt, täuscht uns für einen kurzen Moment das Glücklich-Sein nur vor.
Trotzdem wollen wir immer mehr von diesen kurzen "Glücks-Momenten"
und merken gar nicht, dass wir uns damit immer wieder selbst täuschen.
Letztendlich arbeiten wir hauptsächlich um zu kaufen -
um uns diese kurze Momente des Glücksgefühls zu kaufen.
Ist das wirklich Glück ? Macht uns das wirklich glücklich ?
Tut uns das wirklich gut ?
Macht es uns zufrieden, gelassen und heiter ?
Werden wir durch solche Ersatz-Handlungen nicht eher unzufrieden,
weil wir immer mehr von diesen unnötigen Dingen kaufen, um später
vieles davon wieder zu entsorgen und somit der Umwelt schaden ?
Die Unzufriedenheit und das Unglücklich-sein
fängt oft mit dem Vergleichen an.
Haben wollen, was andere haben - so sein zu wollen, wie andere.
Das ist wie eine Tretmühle.
Wer nicht rechtzeitig abspringt und nicht zu sich selbst steht,
wird sein Glück wohl niemals finden und kaum glücklich werden.
 
Glück ist ein Sonnenuntergang
 
*
 
Glück zu haben und glücklich-Sein fängt damit an,
zu sich selbst zu stehen und den Mut zu haben
so zu sein, wie man ist und das zu tun,
was man selbst möchte und nicht was andere wollen.
Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat
und nicht zu sich selbst steht,
muss zwangsläufig unglücklich werden.
 
Glück ist so vieles ! Man muss es nur als solches erkennen,
zu schätzen wissen - und dankbar sein !
 
Glück ist in meinem Gartenparadies zu entspannen
 
*
 
Sei du selbst !
Sei dankbar, wenn du das Glück im Leben findest
und als solches erkennst.
Sei doppelt so dankbar,
wenn du auf dem Weg durch dein Leben
wenigstens hin und wieder
glücklich bist.
Wohin dein Weg durch dein Leben auch führt,
ob durch Berge oder Täler,
über Meere oder am Fluss entlang,
sei achtsam und wachsam,
genieße jeden Tag, jede Stunde,
denn mit jedem Schritt den du gehst,
vergeht auch deine Zeit.
Vergeude sie nicht,
denn - es ist deine Lebenszeit !

Viel Glück !

Glück ist auch - wieder einmal vom angedrohten Unwetter verschont
geblieben zu sein :o))
 
~*~
 
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 Obere Fotos: Pixabay
Foto unten: Lauras Home and Garden

Donnerstag, 10. Mai 2018

Von der Knospe zur Blüte

 
So lange freue ich mich auf das Blühen der Rhododendren, die durch ihre
immer praller werdenden Knospen ankündigen, dass es mit dem Erblühen
bald so weit sein wird.
 
 
Mit dem Sonnenschein von früh bis spät und der Wärme in den vergangenen
Tagen, war es dann endlich so weit.
 
 
Jetzt zeigen sie sich endlich in ihrer vollen Blütenpracht und in verschiedenen
Rosetönen. In dieser Blütenpracht brummen und summen Bienen und Hummeln
nun auch um die Wette. Leider sind es nicht mehr so viele wie in den
Jahren zuvor. Da die Anzahl der Bienen mit jedem Jahr zurückgegangen ist,
werde ich es mal mit einem Insekten-Hotel versuchen, welches sich derzeit
im Bau befindet ;o). Nach Fertigstellung wird es selbstverständlich ein
Foto geben. Vorausgesetzt das Bauvorhaben gelingt.
 
 
Der Garten hat sich wieder in ein wahres Paradies verwandelt und
verströmt immer noch seinen für den Frühling so typischen Duft.

 
Die schönste Zeit durch den Garten zu wandeln, ist der frühe Morgen,
wenn sich die Sonne ihren Weg durch die Tannen und Bäume bahnt und
die Vögelchen laut zwitschern.
 
 
Auch die Azaleen können mithalten. Sie blühen mit den Rhododendren
um die Wette.

 
Nun ist die Zeit, in der ich den Garten in vollen Zügen genieße und mehr
draußen, als im Haus bin. Die Hausarbeit wird auf kühle oder regnerische
Tage verschoben - soweit das möglich ist - und alles andere kann ebenfalls
warten.
 
 
Jetzt lockt es mich einfach hinaus und darauf freue ich mich schon, sobald ich
morgens aufwache und die Sonne scheint.

 
Was gibt es Schöneres, als das Frühstück in der freien und friedlichen Natur in
aller Ruhe - nur begleitet von einem fröhlichen Vogelkonzert - einzunehmen ?
Mir fällt jetzt gerade nichts anderes ein - obwohl, wenn ich jetzt länger
nachdenke, da gibt es noch das den-Wolken-nachschauen, einen Schmetterling
beobachten, die Augen schließen und sich seinen Tagträumen hingeben, die
Teestunde unter dem Sonnenschirm am Nachmittag, an liebe Menschen und
meine Lieblingsmenschen denken, in Erinnerungen schwelgen, in der Stille
mit dem Buddha meditieren, auf der Liege entspannen und ein Buch lesen,
den Vögelchen beim Plantschen im Vogelswimmingpool zuschauen,
den Flieder, die Maiglöckchen und Rosen bewundern ....... einfach dankbar
sein, dass ich mein Leben auf diesem kleinen Fleckchen Erde -
meinem Paradies - verbringen darf.
Das Leben ist schön !
CARPE DIEM !
 
*
 
Wären die Menschen in ihrem kleinen Garten geblieben,
so hätten wir eine andere Vorstellung von Glück und Unglück als die,
die wir jetzt haben.
Montesquieu
 
*
 
Wahrscheinlich lieben wir die Gärten und unsere wunderschöne Natur,
weil wir uns insgeheim in unser verlorenes Paradies zurücksehnen.
Mit welch' großem Glück bin ich gesegnet, das Paradies in meinem kleinen
Garten gefunden zu haben !
 
~*~
 
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Montag, 30. April 2018

Was für ein Abschied !

Dieses Mal ging es rund, beim Abschied des Monats April !
Aber so was von !!!
Der letzte Tag im April hatte es in sich. Er geht, nicht ohne uns noch einmal
zu zeigen, was er so drauf hat. Das Fürchten hat er uns gelehrt - und das
nicht zu knapp.
Hatte ich gestern noch gehofft, dass das Unwetter glimpflich ausfallen -
oder uns gar nicht erreichen würde, so riss es mich plötzlich mitten in
der Nacht aus dem Schlaf und wütete über eine Stunde lang.
 
 
So etwas habe ich hier noch nicht erlebt. Blitzezucken und Donnergrollen
ohne Pause. Regen und Hagel so stark, dass es einen Höllenlärm verursachte.
Beim Blick aus dem Fenster konnte ich durch einen dichten Regenschleier
die Silhouetten der Tannen und Bäume in den grellen Blitzlichtern erkennen,
die unaufhörlich über dem Wald zuckten. Es war unheimlich wie in einem
schaurigen Gruselfilm, der Gänsehaut verursacht und einem einen kalten
Schauer nach dem anderen über den Rücken jagt.
 
 
Standen die weißen Rhododendren vor dem Unwetter noch in voller Blüte,
so lagen die meisten davon am nächsten Morgen überall auf den Wegen
und auf der Wiese verteilt. Auch der rosafarbene Kirschblütentraum hat
mit dem Hagel und Sturm sämtliche Blüten verloren. Wie gut, dass ich sie
gerade vorher noch einmal im Foto festgehalten hatte.
 
 
Die Hagelkörner schossen nur so vom Himmel und geradewegs durch so
manches Funkienblatt hindurch, so dass sie nun entsprechende Löcher
aufweisen.
 Schade, schade !
 
 
Auch viel vom frischen Blättergrün der Bäume ist dem Hagel und Starkregen
zum Opfer gefallen und ein Teil des tiefergelegenen Gartens stand mal wieder
unter Wasser. Nur der Flieder hat dem Unwetter standgehalten und sich
wacker gegen diese Naturgewalt geschlagen.
 
Ein Gutes hatte der starke Regen allerdings auch, denn sämtliche Blätter und
die Dächer vom Haus und den Gartenhäuschen sind nun vom lästigen
Birkenpollenstaub gesäubert worden und die Regentonne ist auch wieder voll.
Man kann eben allem auch etwas Positives abgewinnen.
Ansonsten verzichte ich gerne auf derartige Unwetter und hoffe so sehr,
dass der Wonnemonat Mai sich von seiner besten Seite zeigt und
uns endlich mal richtig schönes Frühlingswetter beschert.
Auch heute ziehen noch dicke, dunkle Wolken über den Wald hinweg,
aus denen immer mal wieder ein kurzer Regenschauer fällt.
 
Nun ja, Aprilwetter eben !
 
~*~
 
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Sonntag, 29. April 2018

Weniger ist mehr

heißt es und das bewahrheitet sich tatsächlich sehr oft und
in vielen Bereichen des Lebens.
Obwohl, -  von Vielem kann ich gar nicht genug bekommen.
So zum Beispiel vom blühenden und duftenden Flieder oder
von den wunderschönen, japanischen Nelkenkirschblüten,
auf die ich mich schon gegen Ende des Winters freue.
Es gibt so Vieles von dem ich gerne mehr hätte. Zum Beispiel
mehr Zeit für Dinge, die mir am Herzen liegen, Dinge, die ich
gerne tue oder die mir gut tun.
Doch oft fehlt die Zeit genau dafür, weil es eben auch Dinge gibt,
die getan werden müssen - auch wenn sie nicht zu meinen
favorisierten Aufgaben gehören.
Das Leben besteht nun mal nicht nur aus Vergnügen.
 
 
Zeit zu haben, das zu tun, was man gerne tut und was einem gut tut,
ist Luxus pur.
 
 
Meinen Hobbys nachgehen zu können, Zeit zum Fotografieren, Malen,
Schreiben und Gärtnern zu haben, lange Spaziergänge mit den Knuddels
zu unternehmen - mich in der freien Natur aufzuhalten,
 das ist der reinste Luxus für mich.
Ja, dafür hätte ich gerne mehr Zeit. Zeit ist so kostbar und muss
gut eingeteilt werden, denn sie steht uns nicht endlos zur Verfügung.
Umso mehr genieße ich die Zeit, die mir für meine Lieblingsbeschäftigungen
zur Verfügung bleibt. Dass mir überhaupt Zeit bleibt, das zu tun,
was mir gut tut, dafür bin ich sehr dankbar.
  
 
Worauf ich allerdings gerne verzichten kann, ist das materielle "Mehr",
mehr Konsum, mehr Besitz, mehr Vermögen, mehr von Dingen, die
man nicht wirklich benötigt.
Viele Menschen, die über große Besitztümer und Vermögen verfügen,
dafür aber vielleicht krank sind, würden bestimmt gerne auf Vieles
verzichten, wenn sie dafür mit mehr Gesundheit gesegnet wären.
 
 
Als ich vor ein paar Tagen vor meinem Kleiderschrank stand und nicht fand,
wonach ich suchte, wurde mir plötzlich bewusst, wie wenig ich von den
ganzen Klamotten überhaupt noch trage. Auf mehr als die Hälfte davon
kann ich eigentlich problemlos verzichten. Gedacht - getan und weg damit.
So geht es mir mit vielen Dingen im Haus. Unter anderem auch mit meiner
früheren Vorliebe für Porzellan-Service. Davon hat sich im Laufe der Jahre
mehr als genug angesammelt. Inzwischen betrachte ich dieses "Mehr"
als eine Belastung und würde am liebsten so einiges loswerden. Genau
genommen, nimmt es nur Platz weg und wird auch gar nicht mehr benutzt.
Vieles loszuwerden, wäre eine Befreiung, eine Entlastung und würde Platz
schaffen. Aber mich von diesem oder jenem Geschirr zu trennen,
fällt mir immer noch schwer. Es tut mir einfach leid, es zu entsorgen.
 
 
Mir fällt auch immer wieder auf, wie wenig man wirklich zum Leben benötigt.
Selbst wenn man noch jünger und berufstätig ist und sich gerne einiges leisten
möchte, schafft man oft überflüssige Dinge an, die dann nur rumstehen
oder rumliegen und Platz wegnehmen.
 
Manchmal frage ich mich, was wirklich Reiche und Superreiche noch kaufen
und konsumieren können und welche unnötigen Dinge bei ihnen so rumstehen
oder rumliegen. Wie belastend müssen große Besitztümer und großes
Vermögen sein ! Wie anstrengend solche Besitztümer und große Vermögen
zu verwalten !
Nein, das wäre mir in der Tat einfach zu viel.
Das Einzige worum ich diese Menschen manchmal ein bisschen beneide,
ist die Freiheit und die Unabhängigkeit, die sich erkaufen können.
Ob sie dabei allerdings glücklich und zufrieden sind, steht auf einem ganz
anderen Blatt Papier.
 
Also lieber weniger und zufrieden, als viel und
vielleicht krank, unglücklich und unzufrieden.
 
Das Wesentliche im Leben
kann man eh nicht mit Geld erwerben.
Ballast abwerfen,
kann auch ein Gefühl von Freiheit sein -
oder Freiheit bedeuten.
Es ist alles eine Frage der Einstellung
zum Leben.
 
Weniger ist oft wirklich mehr !
Allerdings wäre jetzt zu Beginn des Wonnemonats Mai
ein bisschen mehr Sonne und Wärme
nicht zu verachten ;o).
 

Stattdessen drohen uns heute im Laufe des Nachtmittags bis in die Nacht
hinein, schwere Gewitter. Ein Unwetter mit allem was dazu gehört. Sturm,
Starkregen und Hagel. Eine Vorwarnung des Deutschen Wetterdienstes habe
ich gleich heute Morgen per Email nach dem Frühstück erhalten.
Derzeit 14:30 Uhr überwiegt nach einigen kurzen Regenschauern am späten
Vormittag, strahlender Sonnenschein von einem blauen Himmel mit
vereinzelten, weißen Wolken. Es sieht also weder nach schweren Gewittern
noch nach einem Unwetter mit Sturm und Starkregen aus - aber, was nicht ist,
kann ja noch werden. Hoffen wir, dass es nicht so turbulent wird, wie
angekündigt.
 
 
Neun Zehntel unseres Glücks beruhen allein auf Gesundheit.
Mit ihr wird alles eine Quelle des Genusses.
Arthur Schopenhauer.
 
*
 Glück ist für mich auch der blühende Flieder.
Die Farben und der Duft - eine wahre Freude !
Feststeht, dass glückliche Menschen auch
gesündere Menschen sind.
Und wer gesund ist, der sollte sich darüber freuen
und dankbar sein !
 
~*~
 
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Donnerstag, 26. April 2018

Bevor er wieder verblüht

der rosafarbene und weiße Kirschblütentraum,

 
musste ich ihn einfach noch einmal im Foto festhalten - wie jedes Jahr.
 
 
Besonders schön sehen die Blüten vor einem tiefblauen Himmel aus.

 
Der Anblick der vielen tausend Blüten ist jedes Jahr eine Freude
und so traumhaft schön, dass ich mich nicht satt sehen kann.

 
Immer wieder stehe ich vor den Bäumen und staune über dieses Wunder
der Natur.
 
 
Die Weißen sind leider schon verblüht, aber die Rosaroten blühen noch in
voller Pracht.

 
Der Frühling mit Sonne und Wärme ist wirklich ein Zauberer.
Es ist so schön zuzusehen, wie sich Tag für Tag hier und da
die Knospen öffnen und der Garten sich in einen Blütentraum
verwandelt.
 

Und so mancher Duft - vor allem der Duft des Kirschlorbeers,
betört die Sinne.
Jedes Mal, wenn ich an diesen Blüten vorbeikommen, muss ich
innehalten, die Augen schließen und dieses Duft tief einatmen.
In den nächsten Tagen wird der Flieder in voller Blüte stehen und mich
mit seinem Duft betören.
 
Es waren so wundervolle Frühlings-Hochsommer-Sonnen-Tage im Garten,
dass ich mich wie im Urlaub fühlte.
Völlig entspannt inmitten der Natur - in aller Stille vor mich hinträumend.
 
Es war Balsam und eine solche Wohltat für die Seele,
die mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen ist.
 
Inzwischen, wie könnte es anders sein, hat uns das typische Aprilwetter
wieder im Griff. Ein Mix aus Sonne und Wolken, aber leider recht kühl
und sehr windig - (momentan gerade mal 11°) - herbstmäßig und so gar
nicht frühlingshaft - also Tage, die ich lieber im Haus verbringe und mich
nur zu einem Spaziergang mit den Knuddels aufmache.
Das tut uns allen gut !
 Jetzt sind auch wieder einige Hausarbeiten fällig - leider :o(  -
nur Garten und Wald geht eben auf Dauer auch nicht.
 
D.h. heute müsste ich außerdem noch dringend den Rasen mähen,
der wächst momentan so schnell, dass man zusehen kann ;o).
Fast alle anderen Frühjahrgartenarbeiten sind bereits erledigt, ohne dass
die Knochen, der Rücken oder die Gelenke gemurrt oder geknurrt hätten -
nein, auch nicht geknackt, geknirscht oder gequietscht !
Geht doch !
Man muss eben nur ständig in Bewegung bleiben ;o).
Darüber freue ich mich natürlich sehr, aber auch darüber,
dass ich wie jedes Jahr, ab dem Monat Mai den Garten eigentlich
nur noch genießen und mich an all den Blüten
und später vor allem an den Rosen erfreuen kann.
Abschalten, entspannen, wohlfühlen, lesen, schreiben,
den weißen Wolken nachschauen und träumen -
einfach mal nichts tun - nur faulenzen und genießen !
 Da kommt schon wieder Vorfreude auf !
 
~*~
 
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