Dienstag, 9. Februar 2016

Wo ist sie nur ?

Es scheint Wochen her zu sein, seit sich die Sonne das letzte Mal blicken ließ.
 
 
 
Regen, Regen, Regen, nichts als Regen und nun auch noch Sturm.
Und was für einer !
 
Er hat mich die halbe Nacht nicht schlafen lassen.
Er fegte und pfiff ums Haus, als sei er stockwütend.
Es klapperte und heulte, dazu der Regen, der wie aus Eimern aufs Dach klatschte.
Und auch hier kein Ende in Sicht.
So gerne ich dem Plitschen und Platschen, dem Tröpfeln und Gluckern
sonst auch lausche, so sehr geht mir dieser graue Himmel und tagelange Regen
inzwischen aufs Gemüt.
Es wird tagsüber ja nicht einmal richtig hell !
 
 
 
Wasser, Nässe, Pfützen !


 
Da kann die gute Laune schon mal auf der Strecke bleiben
bzw. ins Wasser fallen.
Genug ist genug.
Wo soll das ganze Wasser denn hin ?

 
 Bald brauche ich neben den Gummistiefeln auch ein Gummiboot.
 
So ein Sch.........ottenwetter !
 

 
 
ICH WILL FRÜHLING UND SOOONNNEEE  !!!!!!
 
 
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Montag, 8. Februar 2016

Na dann! Tea Time !

Zur Tea Time gibt es heute eine wahre Kurzgeschichte :
 
 
 
Ich traute meinen Ohren nicht, als ich einer Journalistin (ca. Mitte 40) zuhörte,
die in einer dieser politischen Fernseh-Talkrunden erzählte,
dass sie vor 20 Jahren nach Berlin-Kreuzberg gezogen sei,
und sich dort in einem kleinen Park im Sommer schon mal
mit einem Buch auf die Wiese legte.
So weit - so schön !
 
Vor ein paar Jahren sei es dort jedoch immer voller geworden.
Inzwischen fände sie auf der Wiese kaum noch einen Liegeplatz,
weil sich in diesem Park immer mehr Drogen-Dealer aufhielten. 
So weit - so schlecht !
 
Aber - so erzählte sie weiter:
 sie könne dort trotzdem - auch abends - jederzeit weiterhin bedenkenlos
spazieren gehen. Bisher sei ihr dort noch nie etwas passiert.
  
 Na dann !
Ist doch alles bestens im Land !
 
Wenn solche Zustände inzwischen zur Normalität geworden sind und
Bürger/innen sich nicht darüber beklagen und beschweren, dann wundert
mich in diesem Land rein gar nichts mehr.
Es gab Zeiten, in denen konnten Kinder in solchen Parks unbedenklich spielen.
Wo ist das heute noch möglich ?
Wenn Menschen so weit sind, ihre Erholungsorte anstandslos irgendwelchen
Drogen-Dealern zu überlassen, dann muss man sich wirklich nicht wundern,
wenn diese sich immer weiter ausbreiten !

Man muss schon sehr optimistisch sein, um bei dem derzeit herrschenden Chaos
in diesem Land, noch zuversichtlich und positiv in die Zukunft blicken zu können.

Unsere Politiker behaupten, alles im Griff zu haben !
Nur - wer glaubt ihnen das noch,
wenn die Realität eine andere ist, wenn alles immer mehr ausufert ?

 Was ist nur aus diesem Land geworden ?!
 
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Sonntag, 7. Februar 2016

Kann es schaden ...

sich zu viele Gedanken zu machen ?
 
 
 *
„Du machst dir viel zu viele Gedanken“, sagte unlängst ein Freund.
Ich antworte: „Wenn ich mir nicht selbst Gedanken mache, also wenn
ich nicht selbst denke, wer soll es dann für mich tun“ ?
Soll ich etwa andere für mich denken lassen ?
  
Es kommt wohl eher darauf an, worüber ich mir Gedanken mache und was
ich denke. Immerhin besteht ein gravierender Unterschied darin, ob ich mir
Gedanken darüber  mache, was ich morgen kochen soll, welche Wandfarbe
zur Sitzgruppe im Wohnzimmer passt, oder ob es Gedanken sind, die zu
Erkenntnissen führen und schlussendlich eine Bereicherung für das
eigene Leben darstellen.
  
Außerdem gibt es in der digitalen Welt, in den Medien, von Politikern,
Journalisten, Schriftstellern, von Philosophen und Intellektuellen, bereits
genug vorgekaute Meinungen, mit denen wir beeinflusst werden sollen.
Wer sich selbst keine eigenen Gedanken macht, sich keine eigene Meinung
bildet, nicht selbst Erkenntnisse gewinnt, der wird auch sehr leicht zu
manipulieren sein und das freut dann wiederum diejenigen,
die davon profitieren.

Die Haupt-Denkerbank im sonnig-schattigen Sommersonnenscheingarten
 
*

   Kann man sich wirklich zu viele Gedanken machen ?
Zu viel denken, wenn es um die Ereignisse in der Welt und in diesem
Land geht ?  Wenn sich dieses Land  auf drastischste Weise verändert,
die öffentliche Sicherheit  gefährdet ist, und die Lebensqualität der
Bevölkerung zusehends abnimmt ?
Wenn es um die Zukunft der Kinder und Enkelkinder geht ?
 
Ist es besser, nicht darüber nachzudenken, einfach alles hinzunehmen
und zu akzeptieren, was die Regierenden der Bevölkerung zumuten ?
 
Wer denkt, bevor er handelt,
kann viel Schaden verhindern.
 
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Freitag, 5. Februar 2016

Katzentheater

 
Ach, wäre die Welt doch nur so ein fröhliches Katzentheater !
 
 
Dann wären auch die Menschen bestimmt wieder fröhlicher !
 
Aber diese Weltbühne bietet eher ein tragisches Schauspiel in dem sich immer
mehr Dramen und Tragödien abspielen.
Produzenten, Regisseure, Schauspieler und Bühnenbildner bieten
schon seit einiger Zeit eine sehr schlechte Vorstellung.
Schaut man näher hin und verfolgt das Schauspiel sehr aufmerksam,
dann stellt man fest, dass kaum ein Akt noch Fröhlichkeit und Heiterkeit
beinhaltet. Gute Gründe für Applaus bestehen fast gar nicht mehr.
Und trotzdem folgt jeden Tag eine Fortsetzung.
 
Dabei wäre es doch endlich an der Zeit für einen Programmwechsel.
Zeit, für ein neues, heiteres und fröhliches Theaterstück.
Ein Stück, welches allen Freude bereitet und viel Beifall findet !
Eine Vorführung, in der alle lachen und sich freuen können
und nicht nur die, die das Stück inszenieren und daran verdienen.
Das wäre doch schön - oder ?
 
*
 
Du siehst Dinge und fragst: "Warum?"
Aber ich träume von Dingen,
die es nie gegeben hat, und sage:
"Warum nicht ?"
 
George Bernhard Shaw
 
~*~
 
PS: Obiges Bild ist ein Foto von einem Kalenderblatt. Der Künstler ist mir leider nicht bekannt.
 
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Donnerstag, 4. Februar 2016

Es war einmal ...

 ...ein König, der schrieb einen Preis im ganzen Land aus:
Er lud alle Künstler ein, den Frieden zu malen und das beste Bild sollte
eine hohe Belohnung bekommen.  Die Künstler im Land machten sich eifrig
an die Arbeit und brachten dem König ihre Bilder. Aber von allen Bildern,
die gemalt wurden, gefielen dem König nur zwei. Zwischen denen musste
er sich nun entscheiden.  Das erste war ein perfektes Abbild eines ruhigen
Sees. In dem See spiegelten sich die malerischen Berge, die den See
umrandeten und man konnte jede kleine Wolke im Wasser wiederfinden.
Jeder, der das Bild sah, dachte sofort an den Frieden.
Das zweite Bild war ganz anders.
Auch hier waren Berge zu sehen, aber diese waren zerklüftet, rau und kahl.
Über den Bergen jagten sich am grauen Himmel wütende Wolkenberge und
man konnte den Regen fallen sehen, den Blitz aufzucken und fast auch
den Donner krachen hören.


 
An dem einen Berg stürzte ein tosender Wasserfall in die Tiefe. Keiner,
der das Bild sah, kam auf die Idee, dass es hier um den Frieden ging.
Aber der König sah hinter dem Wasserfall einen winzigen Busch, der
auf der zerklüfteten Felswand wuchs. In diesem kleinen Busch hatte ein
Vogel sein Nest gebaut. Dort in dem wütenden Unwetter an diesem
unwirtlichen Ort saß der Muttervogel auf seinem Nest -
in perfektem Frieden.

 
 
 
 Welches Bild gewann den Preis? 
 
  Der König wählte das zweite Bild und begründete das so:
»Lasst Euch nicht von schönen Bildern in die Irre führen:
Frieden braucht es nicht dort, wo es keine Probleme und keine Kämpfe
gibt. Wirklicher Frieden bringt Hoffnung und heißt vor allem, auch
unter schwierigsten Umständen und größten Herausforderungen,
ruhig und friedlich im eigenen Herzen zu bleiben.«
 
Verfasser unbekannt





Und so kehre ich zurück in meine stille Oase des Friedens
und dem Lärm der Menschen und der Welt den Rücken zu.

Damit ist das Thema Flüchtlingskrise für mich vorerst beendet.
Es gibt tatsächlich noch wichtigeres im Leben.

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Mittwoch, 3. Februar 2016

Abend im Land

 
 
Man sollte meinen, es gibt kein Volk auf dieser Welt,
das seinen eigenen Untergang herbeiführt,
diesen fröhlich beklatscht und obendrein auch noch finanziert.
 
Sollte man meinen !
Die Deutschen schaffen das !
 
 Stürmische Zeiten
 

Ich hatte einst ein schönes Vaterland.
Der Eichenbaum
Wuchs dort so hoch, die Veilchen nickten sanft.
Es war ein Traum.
Das küßte mich auf deutsch und sprach auf deutsch
(Man glaubt es kaum.
Wie gut es klang) das Wort: „Ich liebe dich!“
Es war ein Traum.


Heinrich Heine
3. Gedicht aus dem Zyklus "In der Fremde"

 
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Dienstag, 2. Februar 2016

Wenn wenigstens

der Regen mal nachlassen würde.
Seit Tagen regnet es fast ununterbrochen, zwar nicht sehr stark,
dafür aber stetig und es ist sehr stürmisch.
Und so sieht der Garten ziemlich trostlos aus und Teile desselben stehen
auch mal wieder unter Wasser.
Jetzt zu nass und im Sommer wahrscheinlich wieder zu trocken.
 
 
Nie bin ich so ungeduldig, wie in den Monaten Januar und Februar, weil ich es einfach
kaum erwarten kann, im Garten zu wühlen und dort wieder Ordnung zu schaffen.

 
In den nasskalten Wintermonaten setzt sich hier im feuchten Wald auf den Steinplatten
der Wege, der Terrassen und an den vielen Pflanzenkübel dieses fiese Grünzeug ab.
Moos oder Algen oder was auch immer das ist. Alleine das zu entfernen dauert recht lange.
Das ist zwar nicht meine Aufgabe, sondern die von Prof. Dr. von und zu Herrchen,
aber der hat an den Wochenende auch nicht immer Lust dazu.
Ich muss lange bitten und betteln, bis Prof. Herrchen sich endlich aufrafft.
Doch meist ist es dann auch bis zum Frühlingseinzug geschafft.
(Prof. Herrchen übrigens auch ;-).
 
 
 
An vielen Stellen in diversen Beeten kommen nun immer mehr Krokusse zu Vorschein.
Ihnen fehlt die Sonne, die Wärme und das helle Licht genauso sehr wie mir.
 
Es ist wirklich immer wieder erstaunlich, was Sonnenstrahlen in der Seele
eines Menschen auslösen können.
Bei mir steigt mit jedem Tag, an dem die Sonne scheint,
auch die Lebensfreude wieder.
Dieses trübe, nasskalte, regnerische und stürmische Wetter bewirkt
bei mir eher das Gegenteil, besonders dann, wenn ich den Frühling so sehr
herbeisehne.
 

Ganz besonders freue ich mich wieder auf die japanischen Kirschblüten.
Drei Kirschblütenbäumchen gibt es im Garten, von denen der, den ich zuletzt
gepflanzt habe, am meisten gewachsen ist. Er soll angeblich 12 Meter groß werden !!
Zurzeit hat er etwa eine Höhe von 3 Metern.
Wenn ich hier so aus dem Fenster schaue, dann trägt das kaum zur Erheiterung bei.
Drückt dieses Wetter doch ob der derzeitigen Ereignisse, die man ja nicht so einfach
ignorieren kann, ziemlich auf die Stimmung.
Es pieselt und pieselt und pieselt und sieht auch nicht so aus,
als würde es bald aufhören.
 
 
 
Zeit für einen heißen Kräutertee und ein Schockileckerli,
beides soll sich ja angeblich positiv auf die Stimmung auswirken.
 
Schaun wir mal - denn es wäre nicht schlecht, wenn ich so allmählich
meine Gelassenheit wieder zurückgewinnen würde und mir nicht
ständig einen Kopf um Dinge mache, die ich eh nicht ändern kann.
 
Man kann nur hoffen, dass sie wissen, was sie tun -
schließlich geht es um die Zukunft dieses Landes.
Leider sieht es zurzeit nicht danach aus.
 
 
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Montag, 1. Februar 2016

Der Unmut wächst !

 
Da sollen bis Ende 2017 Kosten von bis zu 55 Milliarden für die Flüchtlinge
entstehen, Integrationsmaßnahmen, Stellen für Lehrer, Sozialarbeiter, Kita-
Betreuerinnen, Polizisten und Verwaltungsangestellte geschaffen werden sowie
Millionenbeträge für Wohnungen, Schulen und Kitas ausgegeben werden und
nun das: Mutti Merkel erwartet, dass die Flüchtlinge unser Land wieder verlassen,
da deren Aufenthalt eh nur auf drei Jahre begrenzt sei. Nun kann Mutti Merkel
viel erwarten, ob die Flüchtlinge Mutti Merkels Erwartungen jedoch erfüllen,
ist eine andere Sache.
 
Roermond

 
  
Was werden nun all die Industriebosse zu Mutti Merkels neuerlicher Kursabweichung
sagen ? Haben sie sich doch schon auf die vielen Facharbeiter und billigen Arbeitskräfte
gefreut. Die Bosse hätten sich zwar so oder so noch ein Weilchen gedulden müssen,
denn lt. Bundesarbeitsministerin Nahles werden vielleicht im ersten Jahr nach Einreise
der Flüchtlinge nur etwa 10% eine Arbeit finden, nach fünf Jahren wird es etwa die
Hälfte und nach 15 Jahren vielleicht 70% sein.
Verhindert werden soll allerdings, dass die Flüchtlinge vom Land in die Stadt ziehen.
Hat in dem Zusammenhang vielleicht schon mal jemand darüber nachgedacht, dass es
auf dem Land kaum Arbeitsplätze gibt ? Dumm auch, wenn dann nach drei Jahren
kaum noch Flüchtlinge hier wären. Wozu also dieser ganze Aufwand, wenn Mutti
Merkel gar nicht will bzw. erwartet, dass die Flüchtlinge auf Dauer bleiben ?
Zeigt Mutti Merkel den Flüchtlingen jetzt ihr unfreundliches Gesicht ?
Nein, das zeigt sie nur den dummen Bürgern, die ihr Willkommen-Spielchen nicht
mehr mitspielen wollen und das Spiel inzwischen durchschauen. Die ganze Sache
hat nämlich einen Haken.
Denn Voraussetzung für die Rückkehr der Flüchtlinge in ihre Heimat ist nicht etwa
der Ablauf der dreijährigen Aufenthaltsbewilligung, sondern dass in Syrien und im Irak
wieder Frieden herrscht, also die Kämpfe dort beendet sind.
Das heißt also - wir nehmen erst einmal alle auf, investieren Millionen um sie zu
integrieren und schicken sie dann wieder zurück ?
Nein eben nicht, denn ich erinnere, dass es noch gar nicht so lange her ist, als Nahost-
Experten kundtaten, es würde Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern, bis im Irak und in
Syrien wieder Frieden herrschen könnte.
Viel wahrscheinlicher sei, dass dort auf Dauer Kämpfe stattfinden. Zumal sich dort
eine andere sehr gefährliche Terrorgruppe (Al Nusra) still und heimlich immer weiter
ausbreitet.
 Also wieder nur Augenwischerei von Mutti Merkel !
Nur was soll dieses perfide und absurde neue Spiel von Mutti Merkel ? Ist es ihrer
Meinung nach, jetzt so kurz vor drei Landtagswahlen dringend an der Zeit, dem
Volk eine Beruhigungspille zu verpassen ? In der Hoffnung, das Volk damit ruhig zu
 stellen ? 
Denn warum sollten Flüchtlinge sich integrieren, jetzt in Form von Leistungs-
kürzungen sogar bestraft werden, falls sie das nicht tun, wenn Mutti Merkel gleich-
zeitig von ihnen erwartet, dass sie in ihre Herkunftsländer zurückkehren sollen, sobald
dort wieder Frieden herrscht?
Was ist das nur für ein Schwachsinn ?
Noch mehr Volksverdummung geht wirklich nicht -  oder glaubt Mutti Merkel
wirklich selbst, was sie so von sich gibt !
 
Obwohl –
mich wundert, was das Handeln dieser Regierung betrifft, gar nichts mehr. Bei dieser
Regierung muss man wirklich auf alles gefasst sein. Auch wenn man meint, noch
unfähiger und unglaubwürdiger könne sich eine Regierung kaum mehr präsentieren.
Mutti Merkel schafft das problemlos !
 
Übrigens, das Tor in unser "Traumland" ist immer noch weit geöffnet und so sind
im Januar bereits wieder 64.000 Flüchtlinge in Bayern angekommen.
 
 
Ein irres Land, in dem gewaltig was aus dem Ruder läuft
und eine total irre Welt mit lauter unfähigen und ratlosen Politikern !
Wo soll das enden ?
 
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Sonntag, 31. Januar 2016

Was macht frau .....

an einem nasskalten, trüben, verregneten Sonntag ?
Genau - sie macht sich Gedanken und schreibt diese auf.

 

Schon sehr früh habe ich erkannt, dass Männer und heutzutage vermehrt auch Frauen,
deren Ziel es ist, Karriere zu machen, die eigentlichen Verlierer sind.
Eine alte Weisheit besagt, dass weniger mehr ist.
Und das trifft so ziemlich auf alles zu.
Das bedeutet auch, dass je mehr wir erreichen oder haben wollen, desto mehr werden
wir verlieren. Sprich: Wenn wir immer mehr wollen, werden wir immer weniger haben.
Denn je höher unsere Ansprüche, desto mehr müssen wir tun, um diese Ansprüche zu
realisieren. Das heißt wir müssen immer mehr unserer Lebens-(Frei)-Zeit opfern,
um unser Ziel zu erreichen und machen uns somit selbst zu unseren eigenen Sklaven.
Immer mehr, immer höher, immer weiter, immer größer, immer schneller,
kann auf Dauer nicht gut gehen, sondern muss irgendwann kollabieren.*s.u.
 
Das trifft auf die Flüchtlinge, die in unser Land strömen, genauso zu,
wie auf die digitale und die Medien-Welt.
Wir werden täglich mit so vielen Informationen und so viel Wissen zugeschüttet,
dass es schier unmöglich ist, all dieses Wissen und all diese Informationen zu
absorbieren, oder gar zu verarbeiten.
Je mehr wir erfahren, umso weniger scheinen wir die reale Welt noch zu verstehen.
Wir stehen dem gesamten weltweiten Geschehen völlig ratlos und auch hilflos
gegenüber und wissen nicht, wie wir damit umgehen sollen.
Noch weniger wissen wir, wohin uns diese unsichere Zeit führen wird.
Wir ahnen nur, dass die Zukunft in dieser kriegs- und krisengeschüttelten Welt,
in der in vielen Gegenden Armut und Hunger herrschen, nicht rosig sein kann. 

Vielleicht ist das der Grund, warum sich in der westlichen Welt so viele Menschen mit
allen möglichen Vergnügungen ablenken. Es scheint, als flüchteten sie vor den Wahrheiten
der realen Welt in eine scheinbar heile Welt, die sie sich selbst schön malen und
schönreden. Viele können zwischen der realen und der digitalen Welt gar nicht mehr
unterscheiden. Die digitale Welt spiegelt jedoch keineswegs die reale Welt wider.
In der digitalen Welt herrscht oftmals reines Wunschdenken und
die Vortäuschung falscher Tatsachen.




Wir posten retuschierte und bearbeitete Fotos, beschreiben uns selbst nur positiv
und stellen uns als außergewöhnlich und etwas ganz besonderes dar, ohne die
Schattenseiten unserer Persönlichkeit zu erwähnen.
 Die digitale Welt stellt also keineswegs immer die Wahrheit bzw. die Wirklichkeit dar.
Auch das, was wir über uns, unser Tun, unser Zuhause und unsere Umgebung berichten,
entspricht bei vielen Menschen nicht dem wirklichen Leben, dem gelebten Alltag.
Warum sonst wird alles Negative ausgeblendet und nur die schönen und angenehmen
Seiten des Lebens hervorgehoben ?!
Mich hat schon immer interessiert, was Menschen dazu bewegt, ihr eigenes Leben
nur von einer geschönten Seite darzustellen und was sie damit bezwecken wollen.
Eindruck schinden ?
Anerkennung ?
Warum verdrängen sie die Wahrheit ?
Warum wird alles Negative ausgeblendet ?
Warum belügen sich diese Menschen selbst und somit auch andere ?
Gibt es im Leben dieser Menschen keine Probleme, keinen Streit mit Nachbarn,
mit Kollegen, in der Familie oder den PartnerInnen ?
Keine Sorgen jedweder Art ?

 Ich habe mir mal wieder Zeit genommen und eine Tour durch das Bloggerland
unternommen, um zu erfahren, welche Meinungen BloggerInnen zur Flüchtlingskrise
haben und war erstaunt, dass dieses Thema in Blogs kaum stattfindet.
 Gerade so, als gäbe es diese Krise gar nicht. Das ist insofern umso bemerkenswerter,
als es doch angeblich DAS Thema ist, über das ganz Deutschland spricht und diskutiert.

Bis auf einige wenige Blogger, wird die Flüchtlingskrise von Bloggerinnen
nicht thematisiert. Bei den Bloggerinnen herrscht weiterhin überall
eitel Sonnenschein und heile Welt vor.
Es wird weiter neu oder um dekoriert, (ständiges Dekorieren oder Umstellen der Möbel
usw., ist übrigens Ausdruck innerer Unzufriedenheit). Es wird gestrickt, gehäkelt,
genäht,  Blumen werden arrangiert, es wird gebacken, gekocht, gebastelt, usw. -
aber die Flüchtlingskrise wird mit keinem Wort erwähnt.
Ist das Desinteresse - oder Gleichgültigkeit ?
Haben Frauen keine Meinung zu diesem Thema oder fehlt ihnen der Mut,
diese Meinung öffentlich zu äußern ?
Bei Facebook und Twitter scheint das wohl ganz anders zu sein,
aber dort lese ich aus Prinzip nicht.

Gerne gebe ich zu, dass auch ich mich - allerdings schon seit vielen Jahren -
immer mehr in meine kleine heile Welt zurückziehe, aber das hat weniger
mit den Krisen und Kriegen, mit der gegenwärtigen Terrorgefahr und sonstigen
Bedrohungen zu tun, sondern ganz einfach mit dem Bedürfnis nach Frieden und Stille.
(Denken kann man übrigens nur in der Stille und Stille scheinen die meisten
Menschen heutzutage gar nicht auszuhalten).
Ich ziehe die Stille vor, weil mir die Welt und die Menschen zu laut geworden sind.
Und so fliehe ich vor dem Lärm der Menschen und dem Lärm der Welt
in die Stille der Natur.


 
 

Ohne die Natur und die Stille wären das Weltgeschehen und das Geschehen
in diesem Land kaum zu ertragen.
In diesem Fall trifft "weniger ist mehr" nicht zu !
Je mehr Natur und Stille, umso besser für den Seelenfrieden und das Wohlbefinden.

Das Problem vieler Menschen scheint auch zu sein, dass sie mit dem,
was sie haben, nicht zufrieden sind, sondern immer mehr wollen.
Wir werden nicht umsonst als eine Wegwerfgesellschaft bezeichnet.
Dieser ständige Konsum, dieses ständige Haben wollen führt letztendlich dazu,
dass alle immer weniger haben werden.
Immer weniger Lebensqualität. Weniger Zeit, weniger frische Luft zum Atmen.
Weniger gesunde Nahrung, weniger Freiheit, einfach weniger von allem,
was ein lebenswertes Leben ausmacht.
Und so sind wir letztendlich - auf die eine oder andere Weise - alle Verlierer.
Vielleicht sollten wir Menschen in den westlichen Ländern einfach mal
darüber nachdenken, was für uns wirklich zu einem lebenswerten Leben gehört
und uns bei der nächsten Shopping-Tour fragen, ob wir all das,
was wir kaufen wollen, auch wirklich brauchen.


~*~

* Ich nehme sogar an, dass das auch auf das Universum zutrifft,
  das sich ja auch immer schneller und immer weiter ausdehnt.
 
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