Der Philosoph Sören Kierkegaard meinte:
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
~*~
Der innere Frieden führt zu einem zufriedenen Leben. Das wird wohl kaum
jemand bestreiten. Nicht umsonst beinhalten die Wörter Zufriedenheit oder
Seelenfrieden das Wort »Frieden«. Unzufriedenheit beinhaltet »Unfrieden«.
Ein unzufriedener Mensch wird kaum inneren Frieden finden, weil er
ständig auf der Suche nach Glück und Harmonie ist, die ihm den ersehnten
inneren Frieden bescheren sollen. Er ist auf der Suche nach etwas und weiß
oft nicht einmal, wonach er sucht. Dabei ist es die innere Leere, vor der er
flieht und mit Ablenkung zu füllen versucht.
Inneren Frieden zu erreichen, ist wohl das Erstrebenswerteste im Leben. Wer
inneren Frieden gefunden hat, kann seiner Seele nichts Besseres angedeihen
lassen. Denn es bedeutet, ausgeglichen, heiter und gelassen zu sein, egal, was
das Leben bereithält.
Mit innerer Ruhe leben bedeutet auch, mit sich im Reinen zu sein, mit seinem
Denken, Fühlen, Empfinden und Handeln; mit sich selbst in Harmonie zu leben.
Dankbarkeit und Demut spielen eine wesentliche Rolle, weil es bedeutet, mit
dem, was man hat, zufrieden zu sein und sich so, wie man ist, anzunehmen und
zu akzeptieren.
Glück ist, den Punkt erreicht zu haben, an dem man das, was man selbst hat,
mit dem vergleichen kann, was andere haben, ohne unzufrieden zu werden.
Seelenfrieden beruht auf einer rein mentalen Geisteshaltung und hat nichts
zu tun mit materiellem Besitz.
Auch kann man sich mit anderen Menschen vergleichen, ohne unzufrieden zu
sein oder zu werden, und genau da würde ich Sören Kierkegaard sogar wider-
sprechen.
Wenn man seinen Seelenfrieden gefunden hat, dann ist es vollkommen egal,
was andere besitzen, mehr oder weniger, größer, schöner oder besser, es trägt
nicht mehr zur eigenen Unzufriedenheit bei. Das Gleiche gilt auch für andere
Menschen. Hat man seinen Seelenfrieden gefunden, ist es egal, ob jemand
besser ist, größer, attraktiver, tüchtiger, begabter und was weiß ich alles. Es ist
auch vollkommen unwichtig, was ein Mensch über einen anderen Menschen
denkt. Es ist nicht wichtig für diesen Menschen, der in sich ruht, was andere
über ihn denken, sagen oder schreiben. Wer einmal seinen inneren Frieden,
seine innere Ruhe gefunden hat und in Harmonie mit sich selbst lebt, kann
sich sehr glücklich schätzen, denn dieser Mensch hat ihn gefunden, den
Seelenfrieden, der innere Ruhe verleiht.
Es ist wirklich eine erstrebenswerte Gemütsverfassung.
Ich habe mich schon oft gefragt, ob es genetisch bedingt ist oder an meiner
Lebenseinstellung liegt, denn wenn ich zurückblicke, war ich innerlich immer
in Frieden mit mir selbst und der Welt. Es gab natürlich Zeiten der Trauer,
des Kummers und des Leidens, aber immer wieder habe ich zu meinem
inneren Frieden zurückgefunden.
Wenn in der Welt im Außen kein Frieden herrscht,
ist innerer Frieden umso erstrebenswerter.
~*~
„Nirgendwo findet der Mensch einen ruhigeren
und unbeschwerteren Rückzugsort
als in seiner eigenen Seele.“
Marc Aurel
~*~




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