Donnerstag, 5. Februar 2026

Mein erstes Abenteuer


durfte ich im zarten Alter von 10 Wochen erleben, und zwar in einem Auto. Es war keine
lange Strecke, nur vielleicht – ich schätze mal 10 km, aber das war etwas ganz Neues
für mich. Ich wurde abgeholt und dann in mein neues Zuhause chauffiert, wo ich schon
sehnlichst erwartet wurde.


Lilly und mein neues Frauchen haben mich begrüßt. Von Lilly habe ich sogar einen
Begrüßungsschmatzer bekommen. Erst einmal war alles ganz neu für mich. Ich bekam
ein weiches Körbchen, in dem ich mich von der Aufregung erholen konnte.


Ich habe mich darin sofort wohlgefühlt und mich erst einmal ein wenig ausgeruht,
denn so eine Autofahrt und ein neues Zuhause sind für mich, kleinen Hund, schon ein
großes Abenteuer.


Und so wurde ich immer müder. Bevor ich mich dann ein wenig ausgeruht konnte, gab es
noch etwas zu futtern. Trockenfutter speziell für Welpen. Darüber habe ich mich gefreut.


Nachdem ich auch mal kurz in den Garten auf eine kurze Erkundungstour durfte, war ich
schon recht müde und habe mich dann in mein weiches Körbchen gekuschelt und ein
Nickerchen gemacht.

 

Es ist alles so neu und ungewohnt, das macht müde, und so bin ich auch gleich
eingeschlafen.


Der kleine Wildfang hält mich natürlich ganz schön auf Trab. Da wird ein Fitness-Center
überflüssig. Dieser kleine Hund flitzt durch das Haus und folgt mir auf dem Fuße. Für
Paulinchen, also Lilly, ist das eine Umstellung. Einen solchen Wirbelwind ist sie nicht ge-
wohnt, und so bestaunt sie dieses kleine Wesen etwas argwöhnisch. Über mangelnde Be-
wegung kann ich mich also nicht beklagen. Aber Klein-Sammy schläft noch sehr viel,
sodass ich zwischendurch Zeit habe, mich um den Haushalt zu kümmern. Auch meine
»Blaue Stunde«, also die Muße-Teestunde, halte ich ein, genauso, wie die Zeit zum Schrei-
ben. Ich würde den kleinen Wirbelwind so gerne öfter fotografieren, aber sie ist zu schnell
unterwegs - auch beim Spielen mit den Stofftieren oder den Bällen. Filmen würde sich
lohnen, aber selbst dafür ist sie zu flink. Vielleicht gelingt es mir ja noch, denn gerade in
der verspielten Welpen-Zeit sind einfach zu niedlich.

Im Garten gibt es derzeit nicht viel zu tun. Alles ist noch recht feucht. Während im Osten,
Norden und Süden wohl noch reichlich Schnee liegt, scheint hier der Frühling einzukehren.
Die Sonne scheint, die Vögelchen zwitschern und die ersten Frühlingsboten wagen sich aus
dem Erdboden hervor. Schneeglöckchen und ein paar Krokusse lassen sich bereits bei 9Grad
von der Sonne bescheinen. Trotz Sonne fühlt es sich nasskalt an. Kein Wunder, der Winter
ist ja noch lange nicht vorbei. Auf Schnee kann ich jetzt allerdings verzichten. Es ist fast un-
glaublich, dass nur zweihundert Kilometer entfernt Minusgrade herrschen und Schnee liegt.
Für kommenden Freitag ist hier Regen angesagt und für das Wochenende gar 12 Grad. Die
Rhododendren sind voller Knospen. So viele wie schon lange nicht mehr. Ob das an der ex-
tremen Feuchtigkeit in diesem Winter liegt? Wir werden sehen, was im Mai daraus wird.
Aber wer weiß, was bis dahin ist - immer schön der Reihe nach, Tag für Tag. Pläne habe ich
noch nie gemacht. Und jetzt in meinem Alter erst recht nicht mehr. Jeden Tag so annehmen,
wie er kommt, und am Abend dankbar sein, wenn es ein guter Tag war.
Das war immer meine Devise.

An sonnigen Tagen lässt sich auch das chaotische Weltgeschehen eher ausblenden, als an
trüben, regnerischen Tagen. Derzeit bin ich allerdings trotzdem absolut fassungslos, was
über diverse Reiche und Mächtige zu lesen ist. Einfach widerlich! Die Vergangenheit
scheint so manchen Promi jetzt einzuholen. Die menschlichen Abgründe können tasächlich
ein Ausmaß annehmen, das man sich gar nicht vorstellen kann und will. Nach außen ein
scheinbar vorbildliches Auftreten und Benehmen und innen tiefster Sumpf. Ekelhaft!
Hoffentlich wird dieser ganze Sumpf bis ins kleinste Detail aufgeklärt und die an diesem
unfassbaren Skandal beteiligten Personen werden zur Rechenschaft gezogen.
Aber ich denke, die meisten werden wohl verschont – dafür wird schon irgendwie gesorgt
werden.
Es heißt nicht umsont:
»Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen.«

Freude bereiten jedenfalls die länger werdenden hellen Tage. Sobald der frühe Morgen mit
Sonnenschein beginnt, die Vögelchen fröhlich zwitschern, Scharen von  Wildgänsen über das
Haus fliegen, treten das Weltchaos und das Chaos im Land in den Hintergrund.
Und das ist gut so!

~*~

Ein Haiku
Wintersonnenschein
Früh am Morgen im Garten
Die Seele blüht auf.

~*~
 
🙏 God bless Ukraine and Israel 🙏
~❄️☃️❄️☃️~🙏~☃️❄️☃️❄️~
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🌟Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟

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