Lust auf Wald und See bei schönstem Herbstwetter und strahlendem Sonnenschein.
Und das im November ! Der Monat, in dem es normalerweise trübe und neblig ist.
Der Monat, in dem es stürmt und der Regen nicht gerade zu einem Spaziergang
einlädt.
Der Monat, der normalerweise zur inneren Einkehr auffordert, in dem sich an grauen,
trüben Tagen ein wenig Wehmut und Melancholie einstellt. Heißt es doch Abschied-
nehmen von den heiteren Sommertagen und lauen Nächten.
In den vergangenen Jahren habe ich um diese Zeit, also Mitte November - bereits an
die Adventsdekoration, an Lichterketten, an Kerzen und ans Plätzchenbacken gedacht.
Daran, einen Adventskranz zu besorgen. Die Weihnachts-CD's rauszusuchen, um all
den schönen Advents- und Weihnachtsliedern zu lauschen, um in eine weihnachtliche
Stimmung einzutauchen. Nichts dergleichen geschieht.
Längst haben sich die Supermärkte und Kaufhäuser auf Weihnachten eingestellt.
Auch einige Weihnachtsmärkte sind bereits geöffnet. O du fröhliche, o du selige
gnadenbringenden Weihnachtszeit - Welt ging verloren ........ ja, das ist sie, diese
Welt, wie wir sie kannten, in der wir leben durften, diese Welt ging verloren. Es
gibt sie nicht mehr. Diese gute, alte Welt, in der noch weihnachtliche Stimmung
aufkam, in der man sich geborgen fühlte und sich auf eine friedliche, besinnliche
und frohe Weihnachtszeit freuen konnte.
Die Welt hat sich geändert, es herrscht Krieg, Leid und Zerstörung in Europa.
Wie lange noch ?
Dieser November ist auch anders - ungewöhnlich, weil die Sonne scheint, weil es
warm ist, weil der Himmel kaum bewölkt ist. Ein November, mit sternenklaren
Nächten, in denen der Mond hell und in voller Pracht über dem Garten scheint.
Ein Herbstspaziergang, der den Kopf freimacht, von all den negativen Nachrichten,
der Anlass zur Freude über die Schönheit der Natur bietet. Ein Spaziergang in einer
Stille, die entschädigt, beruhigt, versöhnt und entspannt, an dessen Ende man sich
auf eine gute Tasse Tee freut und der Gewissheit, etwas Gutes für Körper, Geist
und Seele getan zu haben.
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Die Fotos sind weder mit der Olympus noch mit der Nikon, sondern mit
einem Mobilphone aufgenommen worden. Dafür sind sie echt gut
geworden - finde ich. ;o)))
In früheren Zeiten hat es geregnet um diese Jahreszeit und gestürmt. Ich erinnere mich noch gut an ungemütliches Novemberwetter, an neblige Morgen und nasses Laub auf den Wegen. Nicht, dass mich das milde Wetter nicht erfreuen würde aber normal ist es nicht. So einen See in der Nähe hätte ich auch gern - nicht nur wegen der schönen Fotos. Mich zieht es immer ans Wasser. Für so weitwinklige Landschaftsaufnahmen ist ein Smartphone ganz nützlich. Ich benutze es aber auch nur im Notfall. Ansonsten wird Weihnachten hoffentlich friedlich und ohne große Aufregungen, ohne neue Erkrankungen oder sonstige Notfälle hier bei uns vorbeiziehen. Ein paar Kiefernzweige haben schon Einzug gehalten im Wohnzimmer.
AntwortenLöschenLG Christiane
So kenne ich den November auch, liebe Christiane, mit 7 bis 8 Grad sowie Regen und Stürme. Derzeit sind es fast 10 Grad mehr. Das ist wirklich sehr ungewöhnlich. Sternenklare, kalte Nächte treffen eigentlich eher auf den Winter zu. Traumhaft sind sie trotzdem.
LöschenVielleicht zieht uns Menschen das Wasser so sehr an, weil wir wohl dem Wasser entstammen. Es ist unser Element ;o). So ein Mobilphone ist schon praktisch und auch nützlich, wenn man unterwegs ist und sich die Möglichkeit zum Fotografien von schönen Motiven ergibt. Ansonsten telefoniere ich in der Regel auch nur zuhause.
Kiefernzweige lassen bis zur Adventszeit noch eine Steigerung zu;o) Hier flackern die ersten Kerzen am Abend vor sich hin – allerdings ohne eine vorweihnachtliche Stimmung zu verbreiten. Vielleicht kommt das noch.
Hoffen wir auf eine besinnliche Weihnachtszeit, die ein bisschen Frieden zulässt. Dir und Deinem Ehemensch wünsche ich von Herzen eine ruhige Zeit, ohne Aufregung, Erkrankungen und sonstige Notfälle - ergänzt von leise rieselndem Schnee.
Liebe Grüße mit guten Wünschen für ein gemütliches Wochenende sendet
Laura, die heute Nachmittag wieder mit den restlichen Familienmitgliedern zu einem Herbstspaziergang in die Stille der Natur aufbrechen wird :o)).