Dienstag, 14. Januar 2020

Innehalten

den Moment genießen.
Sich Zeit nehmen, für die wichtigen und richtigen Dinge,
das zu tun, was einem gut tut.
Das ist meine Devise und mein Vorhaben auch für dieses Jahr.
Einfach wieder die kleinen, erfreulichen Dinge
des Lebens wahrnehmen,
den Stunden wieder mehr Achtsamkeit schenken.
Das fällt angesichts des Weltgeschehen gleich zu Beginn des neuen Jahres
nicht immer leicht. Katastrophale Buschbrände in Australien, Kriegsgefahr in
Nahost, schwere Stürme im Süden Amerikas, Überschwemmungen in Jakarta,
Israel, Dubai u.a. Teilen der Welt, und jetzt noch ein evtl. bevorstehender
Vulkanausbruch auf den Philippinen, steigende Flüchtlingszahlen usw.
Was für ein Jahresbeginn !
Aber warum sollte dieses Jahr besser werden, als das letzte Jahr !
Alles wie gehabt !
Ich stimme Bertrand Russell zu, der meint:
Die Menschen würden eher sterben, als denken.
(Bertrand Russell)
 
Ich nehme es zur Kenntnis und frage mich, welches die nächsten Katastrophen
sein werden. Und sie werden kommen. Sie werden kein Ende nehmen. Es sind
zu viele. Es geschieht zu viel Negatives auf der Welt, als dass man sich das
alles zu Herzen nehmen könnte.
 
Ich höre es und lese es, aber.......
 
 
 
ich lasse mir dadurch nicht mehr den Tag und die gute Laune verderben,
weder von den Nachrichten, noch von der Politik.
 
Ich habe mir vorgenommen, was für mich bisher eigentlich immer
selbstverständlich war, jeden Tag wieder mit allen Sinnen wahrzunehmen,
wieder vergnügt und heiter zu sein. Lange genug habe ich mich mit Dingen
und Themen beschäftigt, die nur Sorgen bereiten.
Meine Gedanken kreisten immer um die gleichen Probleme. Aber wenn sich
jetzt die Kommunen schon beim Bund beschweren, dass sie keine Migranten
mehr aufnehmen dürfen, dann sollen sie halt auch die Folgen tragen. Jetzt
wird sogar Polizeischutz für die Bürgermeister gefordert. Jedoch sagt niemand,
warum das plötzlich notwendig ist. Keiner gibt einen Grund dafür an, warum so
viele Bürgermeister plötzlich bedroht werden. Das gab's vor Jahren so auch
noch nicht.
Mir ist das alles inzwischen völlig egal.
Und mir deswegen weiterhin einen Kopf machen, dafür ist das Leben wahrlich
zu kurz und die Zeit zu kostbar. Warum sich Gedanken machen und seine Zeit
vergeuden, wenn es eh nichts an den Problemen und Zuständen ändert. Sollen
sich diejenigen damit beschäftigen, die das in der Zukunft betreffen wird, die
mit den neuen Zuständen in diesem Land leben müssen. Ich fürchte nur, dass
es dann bereits zu spät sein wird. Aber auch das ist nicht mehr mein Problem.
 
Das Leben wird gleich wieder viel leichter, angenehmer, viel ruhiger und
viel gelassener, wenn man innehält und sich wieder bewusst wird, dass jede
Stunde, die vergeht, nicht wiederkehrt. Sie wird von unserer Lebenszeit
abgebucht, verschwindet im Lauf des Lebens und kommt nicht wieder.
Es ist an uns, wie wir diese Stunde erleben und leben, wie wir die Tage
unseres Lebens verbringen. Wie wir sie gestalten und was wir daraus
machen. 
Daher ist es so wichtig, von Zeit zu Zeit innezuhalten, zur Ruhe zu kommen
und zur Gelassenheit zurückzufinden. Sorgen und Probleme loslassen
und den Kopf freimachen von Gedanken, die nicht gut tun.
 
 
Nur der Augenblick zählt. Der Moment ist kostbar.
Jeder Moment kann ein Moment des Glücks sein,
des Wohlbefindens,
wenn wir ihn bewusst erleben und zu schätzen wissen,
denn er kommt nie wieder.
Das Leben annehmen wie es kommt und sich über jeden
neuen Tag im Jahre 2020 freuen.
Ob's gelingt wird sich im Rückblick
am Ende dieses Jahres zeigen.
 
~*~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Fotos: Pixabay


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