Sonntag, 30. April 2017

Es ist traurig

mit anzusehen, wie einige Gartenwesen unter dem Nachtfrost vor ein paar Tagen,
gelitten haben. Dabei war die Temperatur nur ganz minimal unter Null gesunken
und schon war der Schaden angerichtet.
 


Die Frostschäden an den frischen Trieben der Camelien-Sträuchern sind mir am
nächsten Morgen sofort aufgefallen. Auch, dass einige Hortensien diese eine Nacht
nicht ohne leiden zu müssen, überstanden haben.

 
 


Erst ein paar Tage später habe ich dann bemerkt, dass auch der Blauregen unter
dem Frostschock gelitten hat. Die Blüten hängen kraftlos herunter und es sieht
nicht so aus, als würden sie sich noch erholen.

 
 
Der Garten wird in diesem Sommer wohl eher ein wenig farblos erscheinen,
da ich davon ausgehen muss, dass die vielen Hortensien in diesem Jahr nicht
blühen werden. Ganz verloren sind sie wahrscheinlich nicht, jedenfalls
hoffe ich, dass sie sich bis zum nächsten Jahr wieder erholen.
Traurig ist es trotzdem. Im März war es eben zu früh zu warm, dann diese eine
Frostnacht und nun ist es eher zu kalt und zu trübe, so dass einiges,
insbesondere die Rhododendren überhaupt nicht daran denken, ihre Knospen
zu öffnen. In den vergangenen Jahren sah das ganz anders aus. Da standen
einige schon in voller Blüte. So auch die Weigelie-Sträucher, die Azaleen
und vieles mehr.
Die Rosen haben bisher noch gar keine Knospen produziert.
Die Jahreszeiten und das Wetter scheinen irgendwie aus Rhythmus
gekommen zu sein. Das wiederum kann eigentlich nur mit dem fort-
schreitenden Klimawandel zusammenhängen.
Aber wer weiß das schon so genau ?
Traurig ist, dass die Natur so darunter leiden muss.
 
Ein bisschen was blüht trotzdem, wenn auch aus der Gärtnerei :o).
 
Das Schöne zieht einen Teil seines Zaubers aus der Vergänglichkeit.
Hermann Hesse
 
 
~*~
 
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Kommentare:

  1. Liebe Laura,

    ja es ist sehr traurig, bei uns ist auch einiges erfroren, besonders die Hortensien. Ich hoffe aber trotzdem, dass sie sich erholen und vielleicht doch noch blühen, zum Glück hat es nicht alle erwischt. Bei den Rhododendren bin ich froh, dass sie mit ihren Blütenknospen noch nicht so weit waren, sonst hätte es sie bestimmt auch erwischt. Die Blütenknospen unserer Kletterhortensie sind alle erfroren.

    Deine Kapmargeriten schauen zumindest neben der Geranie wunderschön aus.

    Einen guten Start in den Mai
    wünscht Dir
    Anke

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    1. Hallo Anke, schön dich mal wieder hier zu lesen :o).
      Es ist so schade, aber nicht zu ändern. Unsere Kletterhortensie musste auch dran glauben. Ehrlich gesagt habe ich nicht viel Hoffnung, dass all die Hortensien in diesem Jahr noch blühen werden.
      Ja, es ist wirklich ein Glück, dass die Rhododendren ihre Knospen noch nicht geöffnet hatten. Sie wären jetzt auch alle hinüber.
      Schaun wir mal, was uns noch so blüht ;o).
      Auch ich wünsche dir einen guten Start in den Mai, hoffen wir dass das Wetter gnädig ist.
      Vielen Dank für deinen Besuch und deine Zeilen. Freu' mich !
      Liebe Grüße
      Laura

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  2. Ja, liebe Laura. Da hat Väterchen Frost nochmal zugeschlagen.
    Bei uns sind die Apfelblüten größtenteils erfroren und sogar
    die standhaften Tulpen hats teilweise erwischt.
    Mal schaun, was uns noch blühen wird! ;-)
    Lieben Gruß, Gabi

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    1. Hallo, liebe Gabi,
      es ist wirklich so schade, dass auch die Apfelblüten leiden müssen. Ich hörte, dass auch viele Apfelbauer über extreme Einbußen klagen. Auch in manchen Weinbergen hat der Frost wohl Schaden angerichtet.
      Schade auch um deine Tulpen. Wir können uns nur damit trösten, dass uns bald andere Blüten erfreuen werden. So Gott, der Wettergott will ;o).
      Hab eine schöne erste Mai-Woche und sei herzlich gegrüßt
      von Laura

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Danke für Deinen Kommentar. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit für ein paar nette Worte nimmst.

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