Freitag, 23. Juni 2017

Was wäre der Juni

 
ohne Rosen !
 
 
 
Sie blühten ganz wunderbar - allerdings ist es auch ihnen inzwischen
viel zu heiß.
 

 
 
Sommer ist schön - aber Hochsommer bereits im Juni ist nicht gerade
das, was der Natur gut tut - besonders dann nicht, wenn es lange nicht
geregnet hat und zu der Hitze auch noch ein warmer Wind weht.
Das trocknet den Boden noch mehr aus.
 
 

 
 
Daher war ich froh, gestern morgen eine Email vom DWD - dem Wetterdienst
erhalten zu haben, mit der vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen,
Hagel 5cm groß und schweren Sturmböen bis 120 Km/h gewarnt wurde.
(Die Vorwarn-Email kann man übrigens auf der Webseite des DWD abonnieren).
 
 
 
 
Ich hätte sogar, wenn auch mit großem Unbehagen das schwere Gewitter
und den schweren Sturm in kauf genommen, wenn es nur wie angekündigt,
heftig geregnet hätte.
Und so habe ich wie immer bei einer solchen Warnung alle Schutzmaßnahmen
getroffen, um auf das schwere Unwetter, welches gegen Mittag über uns
hereinbrechen sollte, vorbereitet zu sein. Ich habe alles, was im Garten
hätte herumfliegen können in Sicherheit gebracht, nebst aller Auflagen für die
Sitzgruppen und Liegen. Danach sämtliche Jalousien im Haus runtergelassen
und mich im Haus verkrochen. Durch einen winzigen Spalt in der Jalousie
konnte ich ein Stück vom Himmel beobachten. Jede Veränderung habe ich
aufmerksam verfolgt und geduldig auf das Unwetter gewartet.
Bis gegen 18:00 Uhr, als es Zeit wurde, das Abendessen vorzubereiten.
Nichts war passiert, nicht ein Tropfen ist vom Himmel gefallen, nur der
Wind ist ein wenig aufgefrischt.
Natürlich war ich erleichtert, dass mir das schwere Unwetter samt schwerem
Gewitter erspart geblieben sind - aber es hätte wenigstens heftig regnen
können ! Anderswo im Land müssen sie heftig gewütet und reichlich Wasser
hinterlassen haben - nur hier nicht.
Die Unwetter ziehen hier meistens oberhalb oder unterhalb an uns vorbei.
 
 
 
 
Alles im Garten und im Wald leidet unter der extremen Trockenheit.
So auch die Rosen. Eigentlich mögen sie Sonne und Wärme - aber
diese Hitze ist auch für sie zu viel. Die Hortensien, die an normalen
Sommertagen schon viel Wasser benötigen, lassen ebenfalls alles hängen.
Ich komme mit dem Wässern kaum nach.
 
 
 
 
 Hoffentlich bleibt uns diese extreme Hitze nicht den ganzen Sommer über
erhalten - das wäre dann allerdings weder eine Sommerfreude noch ein
Sommervergnügen und schon gar kein Gartenglück.
 

 
 
Hoffentlich regnet es bald ! Um 18:52 warnte der Wetterdienst erneut vor
einem schweren Gewitter mit allem drum und dran. Die Hoffnung auf heftige
Regenschauer keimte wieder auf.
Und wieder geschah nichts.
Die Meteorologen sind doch heute technisch so ausgerüstet, dass die
Vorhersagen schon etwas präziser ausfallen könnten - oder ?
Ich will ja nicht meckern, ich stelle nur fest.
 
Als ich dann aber später die Fernsehbilder von diesen Unwetter in Teilen des
Landes sah, habe ich dem Himmel gedankt, dass er uns verschont hat.
Es muss heftig gewesen sein.
 
Inzwischen scheint es in vielerlei Hinsicht nur noch extrem zu gehen.
 
 Ich wünsche mir so sehr, dass es endlich regnet, nicht nur für den
Garten, sondern ganz besonders auch für den Wald.
Die Bäume verlieren schon vertrocknete Blätter ;o(.

Die Rosen sind dennoch eine Freude und sie zu fotografieren ebenfalls.

~*~

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Kommentare:

  1. Ja, liebe Laura, auch hier im oberbayrischen Donautal fehlt der Regen hinten und vorne. Alles ist knochentrocken und ich weiß garnicht mehr, wann es bei uns das letzte Mal so richtig geregnet hat. Selbst die Gewitter lassen kaum mehr Regen hier. Sonnwendfeuer wurden abgesagt weil es einfach zu gefährlich gewesen wäre bei dieser Trockenheit.
    Es herrscht höchste Waldbrandgefahrenstufe und wo es geht, bewässern die Bauern ihre Felder.
    Deine Rosen sind wunderschön, ich kann ihren Duft fast riechen. Leider verblühen sie bei der Hitze viel zu schnell. Übrigens letzte Woche kam im TV ein Tipp, wie man sie ohne Chemie mit Nährstoffen versorgen kann: Getrocknete Bananenschalen klein schneiden und um die Rosen in die Erde einarbeiten. Ich habs gestern mal probiert.
    So, nun genug erzählt. Hab einen schönen Samstagabend!
    Lieben Gruß
    Gabi

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  2. Danke, liebe Gabi für deine Zeilen. Hier hat es in der Nacht gestern wenigstens ein bisschen geregnet. Aber es war nur der berühmte Tropen auf den heißen Stein. Irgendwie scheint der Klimawandel in vollem Gange zu sein.

    Ich danke dir sehr für den Tipp mit den Bananenschalen, denn ich jetzt natürlich auch mal ausprobieren werde. Bisher habe ich auch für die Rosen immer Hornspäne genommen.
    Hab noch einen angenehmen Sonntag und sei herzlich gegrüßt von
    Laura

    AntwortenLöschen

Danke für Deinen Kommentar. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit für ein paar nette Worte nimmst.

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