Montag, 29. Februar 2016

Eine neue Zeit

Nicht nur eine neue Jahreszeit, nämlich der Frühling steht vor der Türe -
 
 
mit all seiner Vielfalt an Frühlingsblühern in den schönsten Farben.

 
Er hat auch Freude, Wärme und Sonnenschein im Gepäck.

 
Und so werden wir auch schon früh am Morgen wieder von fröhlichem Gezwitscher
der vielen Vögelchen geweckt.
Darauf haben wir jetzt lange gewartet.
Frühling, eine der schönsten Zeiten im Jahr.
 
*
 
Weniger schön und erfreulich werden die politischen, gesellschaftlichen und
sozialen Zeiten, die auf uns zukommen. Sie bieten alles andere,
als einen Grund zur Freude und Zuversicht.
Die Welt und dieses Land stehen vor großen Veränderungen.
Die behagliche Zeit in diesem Land ist endgültig vorbei und damit ist auch das Gefühl
verloren gegangen in einer freiheitlichen Gesellschaft zu leben. Unsicherheit ist an die
Stelle von Sicherheit getreten. Und Behaglichkeit ist einem Gefühl von Zweifel, Unmut
und Angst vor der Zukunft gewichen.
Wir, für die dieses Land bisher eine Heimat war, werden uns daran gewöhnen müssen,
dass es diese unsere Heimat, so wie wir sie in Erinnerung haben, nicht mehr gibt.
Diese Zeit ist vorbei und sie wird nie wieder kommen. Es ist eine traurige Erkenntnis
und es ist ein trauriger Einschnitt in unsere Geschichte nach dem 2. Weltkrieg.
Besonders für all jene, die dieses Land nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebaut und
zu dem gemacht haben, was es noch bis vor ein paar Jahren war.
Mir fällt die Vorstellung sehr schwer, den Rest meines Lebens in einem mir völlig fremd
gewordenen Land verbringen zu müssen.
 
Aber auch weltweit stehen die Zeichen auf Veränderung.
Glaubt man der Schlagzeile einer großen deutschen Zeitschrift,
dann gehen wir nicht nur in diesem Land, sondern weltweit sehr schlechten Zeiten entgegen.
Einer Studie zufolge, die in dieser Zeitschrift zusammengefasst, veröffentlich wurde,
ist die Demokratie weltweit in Gefahr. Die Diktaturen nehmen immer mehr zu.
Aber auch die Armut wird in diesem Land weiter wachsen, denn nur 10% der Deutschen
gehört mehr als die Hälfte des gesamten deutschen Vermögens.
Auch weltweit wird die Armut zunehmen und unaufhörlich fortschreiten.
Das wird auf Dauer zu sozialen Spannungen und Konflikten führen.
Die Radikalisierung wird weltweit, aber auch in diesem Land zunehmen.
Jean Asselborn, Luxembourgs Außenminister ist sogar der Auffassung,
dass wir irgendwie in eine Anarchie hineinsteuern.
 
Als besonders beunruhigend empfinde ich den Vormarsch der religiösen Fanatiker.
Gerade der Islam breitet sich weltweit immer weiter aus.
Und Frau Dr. Angela Merkel setzt sich weiterhin sehr stark dafür ein, dass der Islam
sich nicht nur in diesem Land, sondern auch in ganz Europa ausbreiten kann.
Mir bereitet das ziemliche Sorgen, denn es besteht immerhin die Möglichkeit,
dass sich diese vielen eingereisten, jungen Männer aus dem arabischen Raum hier
radikalisieren und somit eine Gefährdung für dieses Land und Europa darstellen.
Meines Erachtens ist es eher sehr unwahrscheinlich, dass bis zu 800.000 dieser Männer
hier in den Arbeitsmarkt integriert werden können.
Was aber sollen/ wollen sie dann hier tun ?
 
Geschichte scheint sich tatsächlich immer wieder zu wiederholen.
Im Mittelalter genauso wie in den modernen Zeiten des technischen Fortschrittes.
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass es genau dieser Fortschritt sein wird,
der zum Untergang in welcher Form auch immer beitragen wird.
Das Internet macht es möglich, dass immer mehr Menschen in allen Ecken der Welt
bewusst wird, wie ungleich und ungerecht der Reichtum dieser Welt verteilt ist.
Das wird den Reichen und Superreichen ziemliche Sorgen bereiten und
zu weiterer Instabilität und Unsicherheit führen.
 
Wenn ich heute im TV sehe, wie die männlichen Flüchtlinge an der griechisch/mazedonischen
Grenze gewaltsam die Grenze stürmen und die Polizisten mit Steinen bewerfen, dann zeigt das
sehr deutlich, wie man in deren Kultur versucht durchzusetzen, was man erreichen will.
Mit Gewalt.
 Ich weiß nicht, was die Politiker/innen und Machthaber/innen in dieser Welt vorhaben.
Doch egal, was sie auch tun, ich fürchte, es wird nichts Gutes dabei rauskommen.
Wahrlich keine rosigen Zeiten, die uns da bevorstehen !
 
*
 
Und genau deshalb freue ich mich auf den Frühling, die Wärme, die Sonne
und vor allem freue ich mich auf den Garten.
Noch ist es ein wenig zu kalt, aber gestern und vorgestern habe ich  - dank der Sonne
und warm eingepackt in dicke Pullover und Jacken - schon einiges tun können.
Und das hat so richtig gut getan !
 
~*~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 

Kommentare:

  1. Hallo Laura,
    Nun... mit dem erhofften Frühling wird es noch nichts. :-(
    Die Restwoche stürmisch, naßkalt, Regen, Schnee unangenehmer Wind.
    Unsere kleine Lena war jetzt zwei Tage von der Schule befreit, weil auch Erkältung. Außerdem schon wieder Läusealarm. Mein Gott! Was sind das für Zeiten geworden.!??!!
    In meiner ganzen Schuljahrezeit, egal an welcher Schule, gab es nicht einmal solche Auswüchse. Auch bei unserer Tochter nicht. Und jetzt... alle Augenblick Läusealarm, schon der dritte innerhalb kurzer Zeit. Auch viele seltene Erkrankungen nehmen wieder erheblich zu, so z.B. TBC bzw. Lungentuberkulose. Siehe: Die Rückkehr der Seuchen und dies bei gleichzeitiger Stumpfwerdung der "Antibiotikawaffe"
    Was macht dein Hexenschu0? Besser?
    An Gartenarbeit ist noch nicht zu denken, jedenfalls mir steht noch nicht der Sinn danach.
    Wünsche dir eine angenehme Restwoche.
    VG
    Oskar

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  2. Hallo, lieber Oskar, ja, so ein Mist. Irgendwie will das Wetter nicht so, wie ich es mir wünsche. Dabei wäre es doch endlich mal an der Zeit für Sonne und etwas mehr Wärme. Na ja, muss ich wohl geduldig sein - eine meiner schwersten Übungen ;-).
    Ich denke auch so gerne an meine Schulzeit wie überhaupt an die Kindheit zurück. Die Kinder scheinen heute - aus welchem Grund auch immer - viel anfälliger zu sein. Viele kommen ja kaum noch an die frische Luft. Antibiotika wurde schon immer viel zu oft auch bei Kleinigkeiten verabreicht und heute nimmt man es ja schon mit der Nahrung auf - jedenfalls wenn man Fleisch verzehrt. Alles in allem schlechte Zeiten - dem kann ich nur zustimmen.
    Danke, lieber Oskar, habe die Hexe erfolgreich vertrieben. Es geht mir wieder gut. Ohne meine Gartenwühlerei würde mir wirklich was fehlen - auch wenn ich mir bewusst bin, dass es irgendwann mal gar nicht mehr gehen wird. Daher genieße ich es jetzt umso mehr.
    Lange kann es ja jetzt bis zum endgültigen Frühling nicht mehr dauern. Bin halt ein wenig ungeduldig.
    Auch ich wünsche dir noch eine gute Restwoche und hoffe, es geht dir wieder besser !
    Liebe Grüße schickt dir Laura, die sich herzlich für deinen Besuch und deine Zeilen bedankt :o) !

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Danke für Deinen Kommentar. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit für ein paar nette Worte nimmst.

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