Samstag, 17. Juni 2017

Gartentage wie diese

wie z.B. dieser eine herrliche Tag in dieser Woche,
der mich an die wunderbaren Sommertage in meiner Kindheit erinnert hat,
 könnten ewig andauern.
Leider schlug das Wetter am nächsten Tag schon wieder um und so setzte es
sich auch an den folgenden Tagen weiter fort. Von einem Tag auf den anderen:
Kalt, warm, heiß, schwül, kalt, warm usw......Sonne, Regen und Gewitter.
 
(Diese neue Sitzgruppe musste sein, da die alte aus Holz nach 12 Jahren im Freien,
Wind und Wetter ausgesetzt, endgültig hinüber. Diese hier ist haltbar).
 
 
 Doch dieser eine Tag war ein Gartentag, wie aus dem Bilderbuch.
Ein sonniger Sommertag, an dem es hieß die Stunden, ja jede Minute
zu genießen. Entspannen, erholen, meditieren, sonnenbaden Wolken
gucken, Schmetterlinge, Libellen, Bienen und Hummeln beobachten.
 Die Beine hochgelegt, den Blick ins Grüne oder Blaue gerichtet, ein bisschen
über das Leben, die Menschen, das Universum, über Gott und die Welt
philosophieren und darüber, wie alles zusammenhängt.

 
 
Zwischendurch dem Wind lauschen, träumen und die Seele baumeln lassen.

 
All die großen und kleinen Wunder bestaunen,
 
 
 
an den Rosen - hier die Cinderella - erfreuen und mich von ihrem Duft betören
lassen.
 
 
 
 Tee trinken oder Eis mit Sahne genießen, lesen und sich des Lebens freuen.
Dankbar sein, sich an solchen Tagen in einem Garten aufhalten zu dürfen.
Das größte Glück auf Erden ist für mich der Garten, den ich ganz und gar
nach meinen Vorstellungen gestalten darf. Glück, das ist mein Freund,
das sind die Knuddels, das ist mein Freundeskreis und es sind die Menschen,
die mir am Herzen liegen. Geschenke, für die ich eine tiefe Dankbarkeit
empfinde.
 
  
(Manche Fingerhüte sind größer als ich :o)

 
An Gartentagen wie diesen, heißt es - abschalten und sich wieder auf
das Wesentliche besinnen.
Das ist selbst in diesen chaotischen Zeiten noch möglich
und dringend nötig.




Sommersonnengartentage wie diese, dürften nie vergehen ;o).
Das Schöne an diesem Garten ist, dass man - außer dem fröhlichen
Konzert der vielen Vögelchen - nichts hört.
Es ist ein bisschen wie im Paradies.
Jedenfalls stelle ich mir das Paradies so vor :o).




Am Abend zogen allerdings schon wieder Regen und Gewitter auf.
Das hat dem Garten und dem Wald gut getan. Die Natur dürstete danach -
es war schon wieder alles sehr trocken.



Gartentage wie diese tun so unglaublich gut !

*

Einsamer Umgang mit der Natur ist die erste Quelle der Inspiration.
Man hört dort Laute der Süße und des Schreckens,
wie man sie in einer Bibliothek niemals antrifft.

Ralph Waldo Emerson
 

~*~

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