Donnerstag, 8. Januar 2015

Er wird oft besungen

 
der Mond - und auch in Gedichten verewigt.
Und er ist alt, sehr alt. Nämlich ca. 4,5  Milliarden Jahre.
Aber wo kommt er überhaupt her und wie ist er entstanden ?
Jedes Mal, wenn ich in Vollmondnächten in den Himmel schaue,
wie zuletzt am 5. Januar, dann bin ich immer wieder absolut überwältigt.
Nicht nur vom Anblick des Mondes und der vielen Sterne.
Nein, ich bin auch überwältig, wenn ich versuche, mir die Größe des Universums-
des Weltalls vorzustellen.
Aber das ist einfach unmöglich.
Allein sich die Größe unserer Galaxie, der Milchstraße vorzustellen,
ist schon unmöglich und wenn man sich dann noch vorstellen soll,
dass sich dort einige hundert Milliarden Sterne und ca. sechs Milliarden
Jupiter-ähnliche Planeten tummeln sollen,
dann kann einem  schon ganz schön schwindlig werden.

 

Wie ist der Mond denn nun entstanden ?
Experten gehen davon aus, dass unsere Ur-Erde vor ca. 4,5 Milliarden Jahren
mit einem anderen planetarischen Körper von der Größe des Mars zusammengeprallt ist
und durch die Wucht des Aufpralls große Trümmerteile beider Körper
in die Erdumlaufbahn geschleudert wurden.
Diese Teile haben sich dann mit der Zeit zu einer immer größer werdenden Masse
verklumpt und genau diese Masse bildet schließlich den Mond, unseren Erdtrabant.
Er hat einen Durchmesser von 3476 km.
Unsere Erde hat dagegen einen Durchmesser von 12.756 km.

Es ist immer wieder unglaublich faszinierend,
sich mit der Entstehung und der Entwicklung des Weltalls zu beschäftigen.
Aber es ist auch beängstigend, denn so wie im Weltall Zerstörung stattfindet,
Sterne geboren werden und wieder sterben und der Tod eines Sterns
eine Supernova auslöst, so kann auch unser Planet Erde von einem Asteroid,
einem Komet oder einem Gammablitz getroffen werden.
Es regnet täglich eine große Anzahl kleinerer Gesteinsbrocken
auf unsere Erde nieder.

Im Weltall ist alles in ständiger Bewegung. Alleine im Asteroidengürtel
zwischen Mars (Durchmesser 6.779km) und Jupiter (Durchmesser 139.822km)
befinden sich massenhaft Gesteinsbrocken und es gibt ungefähr 10.000 Objekte,
 die in ihrer Umlaufbahn um die Sonne, die Erdbahn kreuzen und
somit eine Kollisionsgefahr darstellen.
Sie werden daher ständig beobachtet.
 
Man kann heute sogar schon berechnen, dass selbst unsere Galaxie
in ca. 4 Milliarden Jahren mit der Andromeda Galaxie zusammenstoßen wird.
 
Wie gut, dass wir das nicht mehr miterleben.
Das wird ein ziemliches Chaos geben.
Es ist also allerhand los um uns herum - und nichts ist für die Ewigkeit gemacht.
Nicht einmal das Universum selbst, das sich immer weiter ausdehnt
und wahrscheinlich eines schönes Tages auch in sich zusammenfallen wird-
so wie die Sonne in ca. 5 Milliarden Jahren.
Sie wird sich zuerst aufblähen und dann zu einem kleinen, weißen Zwerg
verkümmern.

Aber vielleicht gibt es ja noch ein zweites, paralleles Universum -
oder ein drittes, oder ein viertes oder ganz viele  !?
Wer weiß das schon ?

 Es ist und bleibt einfach spannend und
das Universum einfach absolut faszinierend !

Angesichts der Dimensionen und der unbeschreiblichen Weiten des Weltalls
um uns herum, erscheint es mir oft so lächerlich, wenn hier auf unserem kleinen
Planet Erde Kriege geführt werden.
Wenn Menschen andere Menschen umbringen.
Das ist so traurig, so grausam und so brutal.

 Wie sagte Einstein so schön?
Zwei Dinge sind unendlich.
Das Universum und die menschliche Dummheit.
Doch beim Universum bin ich mir nicht sicher.

 
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