Donnerstag, 13. Juni 2013

Mitte Juni und .......

noch keine Rosen - bis auf zwei, die sehr zu meiner Freude
ihre Knospen in den letzten beiden Tagen geöffnet haben.


Die wunderschöne Schneewalzer-Kletterrose
und die CountryGarden Rose.


Alle anderen sehen noch so aus:


Das ist wirklich sehr ungewöhnlich, denn der Juni ist normalerweise
der Rosenmonat.
(Im letzten Jahr standen die Rosen bereits im Mai in voller Blüte).
Aber auch viele andere Sommerblüher wollen noch nicht.
Ja, die Natur scheint wirklich zum Gegenschlag auszuholen.
Mutter Erde nimmt das, was wir ihr seit Jahrzehnten antun, nicht länger hin.

Wenn wir weiterhin so viel CO2 ausstoßen und sich daraufhin die Meere
immer weiter erwärmen, dann werden sich auch immer mehr Wolken bilden,
die immer mehr Wasser aufnehmen, so dass es in Zukunft auch immer mehr extreme,
sintflutartige Regenfälle geben wird, die immer öfter auftreten.
Aber nicht nur das, es wird auch mehr und stärkere Stürme geben.
Und wenn der Meeresspiegel aufgrund der Eisschmelze weiterhin ansteigt,
dürfen wir uns nicht wundern, dass die extremen Unwetter in Zukunft immer
häufiger auftreten und zwar nicht nur in unserem Land, sondern weltweit.

Vor zwanzig oder dreißig Jahren hieß es immer wieder, es sei fünf vor zwölf.

Inzwischen steht wohl fest, dass diese Zeit abgelaufen ist und
wir unsere Chance vertan haben, denn der CO2 Ausstoß ist nicht
weniger geworden, sondern nimmt immer weiter zu.
Es wird also noch schlimmer werden und - es gibt kein zurück mehr -
dafür ist es längst zu spät.
Da helfen auch keine Schutzmauern mehr. Die verschlimmern die Situation eher.
Das Wasser, also die Natur wird immer stärker sein. Wir kämpfen,
wenn es zu spät ist und müssen teuer dafür bezahlen.
Selbst für eine Ursachenbekämpfung scheint es längst zu spät zu sein.
Ich finde diese Wetter- und Klimaaussichten sehr beängstigend, weil wir ihnen
völlig hilflos ausgeliefert sind - so wie jetzt, in den Hochwassergebieten oder
als der Orkan Kyrill über uns hinwegfegte.
Manche trifft es, andere hatten Glück.
Nur auf Glück kann man sich nun mal nicht verlassen.

Niemand hat auf das Ticken der Uhr geachtet.
Nach uns die Sintflut scheint das Motto gewesen zu sein.
Jetzt ist sie da, die Sintflut und es wird nicht die letzte gewesen sein.
Wir werden für alles, was gegen die Natur ist und für alles,
was wir der Natur angetan haben und antun, unsere Rechnung bekommen.
Davon bin ich ganz fest überzeugt.
Und das wird teuer, sehr teuer - nicht nur finanziell !


~*~♥~*~


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



Kommentare:

  1. Guten morgen Laura,

    ich bin der gleichen Meinung wie du.

    Aber leider wird selbst diese Sinflut nichts an unserem Verhalten ändern, denn Worte ändern nichts nur Taten und diese wird es nicht geben, in unserer nur auf Profit ausgerichteten Gesellschaft. Da ist die Natur nur im Weg und die Menschen die nicht benötigt werden auch, leider.

    Ich warte auch schon auf meine Rosenblüten, aber es wird wohl noch 1-2 Wochen dauern. Im Moment versuche ich meine zarten einjährigen Sommerblüher vor den gefräßigen Schnecken zu schützen.

    Ich wünsche dir noch einen schöne Restwoche.
    Liebe Grüße Dagmar

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  2. Liebe Laura,
    Deinen heutigen Zeilen habe ich rein gar nichts mehr hinzuzufügen. Die Natur zeigt uns, wer der Stärkere ist und wie Du glaube ich, dass solche Katastrophen in Zukunft noch öfters auftreten werden, ohne dass wir etwas dagegen tun können.
    Auch bei uns blühen die Rosen noch nicht und sehen so aus wie Deine. Ganz ungewöhnlich ist das, denn immerhin haben wir doch schon Mitte Juni. Rosenmonat? Vielleicht werden die nächsten Wochen ja etwas blütenreicher.
    Liebe Grüße
    und hab einen schönen Tag
    Inge

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  3. Ja liebe Laura, der Mensch zerstört seinen eigenen Lebensraum und wundert sich über die Folgen.
    Ein Rosensorte ist im Garten erblüht, alle anderen haben Knospen, aber noch keine Blüte.
    In diesem Jahr dauert alles ein wenig länger.

    Liebe Grüße und hab einen schönen Nachmittag
    Angelika

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  4. Wenigstens kann ich in Bezug auf die Rosenblüte positives vermelden. Vorm Haus blüht eine englische Rose, der ganze Strauch ist voller Blüten :-). Die fühlt sich an ihrem Standort offensichtlich wohl. Und die Rose de Resht blüht auch. Aber die ist sowieso pflegeleicht.
    Die Menschen werden sich was einfallen lassen müssen um zukünftige Katastrophen zu verhindern oder zumindest die Folgen abzumildern. Wie ich gestern einem Fernsehbericht entnehmen konnte, sind Deichschutzmassnahmen nach der letzten Flut von einzelnen boykottiert worden. Der eine will seine Weiden nicht opfern, der nächste keinen Polder vor seinem Haus und der dritte gründet eine Bürgerinitiative zum Schutz eine seltenen Libellenart. Man wird abwägen müssen ob angesichts solcher massiver Schäden nicht das Wohl aller vor das Wohl des einzelnen gestellt werden muss.
    LG Christiane

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Danke für Deinen Kommentar. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit für ein paar nette Worte nimmst.

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