Mittwoch, 7. August 2013

Freude in den Jahreszeiten



Ach, wie freu ich mich der schönen Tage,
wenn der Frühling zieht ins Land,
wenn die Blumen Knospen tragen,
ein Geschenk aus Gottes Hand.
Wenn die Tage heller werden,
das Wunder der Natur erwacht,
wenn die Schwalben heimwärts kehren,
und das Wasser rauscht im Bach.

Ach, wie freu ich mich der Sommertage,
wenn eine kühle Brise weht,
wenn ich Dankbarkeit im Herzen trage,
wenn ich sehe, wie die Rose blüht.
Wenn die Schmetterlinge fliegen,
weiße Wölkchen hoch am Himmel ziehn,
ach, ich könnte die Welt umarmen,
so schön ist alles anzusehen.

Ach, wie freu ich mich der bunten Tage,
wenn der Herbst Einzug hält.
Wie verklärt sind nun die Tage,
im Nebel, wenn der Regen fällt.
Ach, wie freu ich mich der Stille,
in dieser trüben Einsamkeit,
wenn alles schweigt und sich besinnet,
auf die kommende Weihnachtszeit.

Ach, wie freu ich mich der Tage,
wenn der Winter folgt mit Eis und Schnee,
wenn ich Demut tief im Herzen trage,
am Kaminfeuer bei einem heißen Tee.
Ach, wie freu ich mich, dass ich lebe,
und im Leben nichts bereue.
Alles, was ich noch erstrebe
ist, dass ich mich noch lange so freue.

© Ursula Evelyn
 

 
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Kommentare:

  1. Wunderbar hast du die Jahreszeiten beschrieben liebe Laura. Stimmt genau, jede Jahreszeit hat ihre Reize und eigenen Schönheiten.

    Hab einen herlichen Nachmittag und sei ♥ lich gegrüßt
    Angelika

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    1. Wie schön, dass Du das auch so siehst, liebe Angelika. Ich freue mich tatsächlich schon sehr auf den Herbst und den Winter (wenn der dann nicht wieder soooooo lange dauert ), und auf die Abende am Kaminfeuer.
      Aber erst einmal wollen wir noch den restlichen Sommer genießen, der ist ja hoffentlich noch lange nicht vorbei. Der Regen und die Abkühlungen haben der Natur so richtig gut getan. Darüber freue ich mich, denn es war aller sehr trocken.

      Momentan kann ich mal wieder nicht so richtig bloggen. Probleme beim Fotos und Text einfügen. Da macht das Bloggen einfach keinen Spaß.
      Liebe Grüße für Dich und einen schönen Tag
      Laura

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  2. Dein Gedicht trifft es sehr schön den Charakter der einzelnen Jahreszeiten. Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Reiz, das Aufbrausen der Natur im Frühling wo man selber das Gefühl hat man müsse zu neuen Ufern aufbrechen. Der Sommer, der uns mit langen Tagen verwöhnt und uns das Leben genießen läßt, der Herbst mit seiner Melancholie und der Winter mit Einkehr und Stillstand. Ich so sehr ich auch die Augenblicke aus allen Jahreszeiten genieße, ich bin und bleibe ein Herbstmensch :-)

    Das ist ja schade, das dir das Bloggen im Moment so verleidet wird. Ich hatte auch gerade wieder eine Blogkrise, als ich feststellen musste, wie ein einwandfreies Foto nach dem hochladen plötzlich Tonwertabrisse zeigte. *grummel*

    LG Christiane

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  3. Die vier Jahreszeiten sind einfach eine schöne Erfindung - von wem auch immer :o). Schön, dass wir in diesen Breitengraden leben. Ewige Sonne könnte ich heute wohl auch nicht mehr ertragen, dazu liebe ich einfach - genau wie Du- den Herbst, aber auch den Winter zu sehr. Die kuscheligen Abende zu Hause beim Ofen - oder Kaminfeuer, mit Kerzen, wenn es draussen stürmt (nicht zu doll!) oder schneit. Ach, dann ist die Welt doch so richtig in Ordnung ! - oder ?

    JA, ich weiß auch nicht, wer da bei Blogger immer rumfummelt, eine zeitlang funktionierte wieder alles einwandfrei und nun schon wieder Probleme.
    Ach, dann werd ich eben bügeln :o(
    Einen schönen Abend und liebe Grüße von
    Laura, die sich dann mal der Bügelwäsche widmet. (I don't like Bügeln at all :o((()

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Danke für Deinen Kommentar. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit für ein paar nette Worte nimmst.

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