Donnerstag, 6. Dezember 2018

Nikolaustag 🎅

Wer war eigentlich dieser Nikolaus, der jedes Jahr am 6. Dezember unsere
Stiefel mit SĂŒĂŸigkeiten fĂŒllt, sofern wir sie vor die TĂŒre stellen ?
Der Nikolaus, der auch der Patron der Kinder genannt wird ?
 
 
Der "echte", der heilige Sankt Nikolaus, lebte als Bischof in der Stadt Myra
im Jahre 340 christlicher Zeit am Mittelmeer, der heutigen TĂŒrkei. Er war
sehr wohltĂ€tig und soll alles, was er erbettelte und besaß, an Arme und
Kinder verschenkt haben.
Der 6. Dezember, der Tag an dem er starb, ist daher zu seinem Gedenktag
geworden. Zweihundert Jahre spĂ€ter entwickelte sich dann ein Kult um den
heiligen Nikolaus. Seither lebt er in vielen Legenden fort.
In Konstantinopel weihte Kaiser Justinian Mitte des 6. Jahrhunderts eine Kirche
nach dem ihm. Auch in Russland tragen viele Kirchen den Namen des heiligen
Nikolaus. Im Christentum wurde er zu einem der meistverehrten Heiligen
 ĂŒberhaupt. Nikolaus wurde zwischen 280 und 286 in Patara geboren.
Zwischen 345 und 351 ist er in Myra gestorben.
 
 
 
Seit der Werbung eines Softdrink Herstellers wurde aus dem heiligen Nikolaus,
der Weihnachtsmann in rotem Mantel, mit MĂŒtze und weißem Rauschebart.
Als Vorbild diente um die Jahrhundertwende der niederlÀndische Sinterklaas,
ein bĂ€rtige Mann im roten Gewand.
 
Bis heute ranken sich viele Legenden um den heiligen Nikolaus, der immer nur
die braven Kinder reichlich beschenkt haben soll. Die faulen Kinder dagegen
wurden von Knecht Ruprecht, einer dunklen Gestalt in Lumpen, bestraft, ja
manche sogar in einen Sack gesteckt und mitgenommen.
 
Der Nikolaus kommt auf vielen Wegen zu den braven Kindern. In unserem
Land kommt er mit einem Rentierschlitten vom Himmel herunter. In England
glauben die Kinder, dass er aus Grönland kommt und in Amerika wohnt der
Santa Claus am Nordpol und rutscht durch den Kamin in die Wohnstuben.
 
Ich muss besonders brav gewesen sein, denn zu mir kommt er jedes Jahr mit
einer kleinen Überraschung. Knecht Ruprecht habe ich hier noch nicht gesehen,
was mich eigentlich ein wenig wundert, denn ich empfinde mich keineswegs
immer als "brav". Das mag daran liegen, dass mir Menschen mit Ecken und
Kanten lieber sind, als solche, die sich immer lieb und brav geben, nur um von
allen Menschen geliebt zu werden. Menschen, die immer lieb und brav sind,
sind auch meistens eher langweilig, weil sie jeder Konfrontation oder kontrÀren
Meinung aus dem Weg gehen. Eigentlich sind solche Menschen eher feige, als
lieb und brav, weil sie Auseinsetzungen meiden und sich aus Bequemlichkeit
dem Mainstream anschließen.
 
Den Nikolaus jedoch lieben alle kleinen und großen Kinder.
 
~*~Foto Pixabay~*~
 
Ihr Kinder, stellt die Schuh' hinaus,
denn heute kommt der Nikolaus;
und ward ihr immer gut und brav,
dann lohnt's euch Nikolaus im Schlaf.
Er bringt euch Äpfel, Feigen, NĂŒss'
und gutes Backwerk, zuckersĂŒĂŸ,
doch fĂŒr das böse, schlimme Kind
legt er die Rute hin geschwind.
(Verfasser leider unbekannt)
 
 
Der Nikolaus kommt !
Wer ganz leise ist, der kann die Glöckchen
an seinem Schlitten hören.
Lasst uns froh und munter sein !
~*~*~*~*~*~*~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 


Kommentare:

  1. Hallo liebe Laura, wie schön das du die Geschichte des Nikolaus erzÀhlst, denn kaum einer kennt sie heute noch.
    Bunte WeihnachtsmĂ€nner sind bekannt und gibt´s in allen Variationen, doch den Nikolaus finden wir selten.

    Hab einen schönen und gemĂŒtlichen Tag liebe Laura, mit PlĂ€tzchen und warmen Tee.
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Angelika

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke, liebe Angelika, freu mich, dass dir mein Post gefallen hat. Ja, die meisten Menschen sind zu sehr mit dem Abarbeiten ihrer Einkaufslisten beschÀftigt und vergessen den Sinn hinter allem in der Weihnachtszeit.
      Hab auch du einen gemĂŒtlichen Tag. Bei dem Wetter sind tatsĂ€chlich nachher Tee und PlĂ€tzchen abgesagt.
      Die Knuddels lieben die Weihnachtslieder - sie dösen schon den ganzen Tag gemĂŒtlich in ihren Körbchen vor sich hin. Krieg sie nur mit MĂŒhe vor die TĂŒr ;o) !

      Löschen

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