Donnerstag, 13. April 2017

Schnee und Graupel ?

 
Nass, kalt, wechselhaft, windig gar stürmisch ?
Zu Ostern ?
Zur Apfelblütenzeit ?
Da wird wohl so manch eine geplante Grillparty buchstäblich ins Wasser fallen.
 
 
Die Aussichten sind alles andere als frühlingshaft.
Wir werden hier in der Mitte, im Norden und Osten unseres Landes,
dicke Pullover, Jacken und Schals brauchen, sollten wir uns hinaus
wagen wollen.
Och nee, nicht einmal Gartenwetter ist da in Sicht.
Also wird uns wohl nichts anderes übrigbleiben, als Holz für den Kamin
bereitzuhalten und schon mal einige Filme aus dem Regal auszusuchen,
die ich mir bei diesen Wetteraussichten nach der Teestunde anschauen könnte.
 
Obwohl schon etwas älter (aus 2009), wird es wohl der Film "The Road" sein,
den ich mir jetzt endlich mal anschauen werde, auch wenn der wohl nicht
gerade zur Aufmunterung oder Aufheiterung beitragen wird.
Es handelt sich nämlich um einen Endzeitfilm und ist eine Adaption des Romans
"Die Straße" von Cormac McCarthy, einem amerikanischen Schriftsteller.
Beim Lesen dieses Romans hat bereits so manch einer wirklich Angst bekommen,
denn obwohl es sich bei diesem Roman/ Film um ein sehr düsteres Science Fiction-
Drama handelt, so ist die Handlung keineswegs so realitätsfern, wie man
vielleicht meinen könnte. Man muss sich nur mal den fortschreitenden Klimawandel
vor Augen halten, der das Leben auf der Erde nachhaltig verändern und ins Chaos
stürzen kann. Oder die Möglichkeit des Vulkanausbruchs im Yellowstone Park/ USA,
dessen Asche nach einem Ausbruch, die Sonne auf Jahre hinaus verdunkelt kann,
so dass die Menschheit von einer lang anhaltenden Eiszeit bedroht wäre.
 

Würden die Menschen sich öfter bewusst machen, dass sie zum Klimawandel
beitragen und dieser bedrohliche Ausmaße annehmen kann, würden sie vielleicht ihr
Konsumverhalten ändern und auch öfter mal auf das Fahren mit dem Auto verzichten.
Denn die Menschheit wird die Folgen des fortschreitenden Klimawandels tragen
müssen, ob sie nun will oder nicht.

Ein Vulkanausbruch hat natürlich nichts mit unserem Konsumverhalten zu tun.
Im Fall eines derart gewaltigen Ausbruchs wäre es sogar höchst angebracht,
einen reichlichen Vorrat an Lebensmittel und sonstigen Dingen zu horten,
um überleben zu können.
 
*
 
Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm.
Seneca
 
~*~
 
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