Montag, 10. April 2017

Auf einmal unbequem

Mich gehen lassen -
das, lehrte man mich, sei schlecht.
So ließ ich mich nicht mehr gehen,
hatte mich stets im Griff,
hielt fest an dem, was sein "sollte"
- und blieb stehen -
 
 

 
Heute bin ich im Weiterkommen so aus der Übung,
dass mir jeder Schritt Angst macht.
"Gut oder schlecht" -
so lehrte man mich, meine Gefühle zu bewerten.
Die guten ins Köpfchen
und nach außen tragen,
die schlechten brav runterschlucken.
Ich war so lange "gut"
bis ich nichts mehr schlucken konnte.
 
 
 
 
So lernte ich mühsam,
mich von "gut und schlecht" zu trennen
- zu sein, wie ich bin -
für viele auf einmal unbequem.
 
(Verfasser/in unbekannt)
 
 
~*~
 
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Kommentare:

  1. Liebe Laura,
    das sind Gedanken, die für jede/n von uns zutreffen könnten. Ich finde
    die Worte wunderbar.
    Einen stressfreien Start in die Karwoche wünscht Dir
    Irmi

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  2. Nicht ganz, liebe Irmi, denn ich denke, dass viele Menschen sich bis ins hohe Alter hinein "verbiegen" und anderen nach dem Mund reden, tun, was man von ihnen erwartet, nur um bei allen beliebt zu sein.
    Widerspruch und den Erwartungen anderer nicht gerecht zu werden, erzeugt Ablehnung und Ablehnung können viele Menschen nicht ertragen.
    Ich wünsche dir einen schönen Tag mit viel Sonnenschein und sende liebe Grüße zu dir
    Laura

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Danke für Deinen Kommentar. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit für ein paar nette Worte nimmst.

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