Dienstag, 28. Februar 2017

Es könnte so schön sein

 
und so friedlich, das Leben auf dieser Erde, die einst ein wundervolles Paradies war,
würden die Menschen sie nicht Tag für Tag zerstören und die Geburten in den
ärmeren Ländern dieser Welt nicht so extrem zunehmen.
Doch ganz so einfach ist es eben nicht.
 
Bald ist es wieder so weit - eine friedliche Frühlingsidylle
 
~*~
 
Vor ein paar Tagen las ich in einer Zeitschrift einen Artikel darüber,
in welchen Lebensmitteln sich das Gift Arsen befindet. Demnach sind nicht
nur Reis, (wobei gerade der angeblich gesündere Naturreis deutlich stärker
belastet sein soll, als der weiße Reis !), Hühnerfleisch, Milchprodukte und
Trinkwasser belastet, sondern auch Baby- und Kindernahrung.
Es ist jetzt schon nicht einfach, sich gesund zu ernähren bzw. zu erfahren,
welche Lebensmittel man überhaupt noch bedenkenlos verzehren kann.
Es ist unglaublich, wie mit der Gesundheit der Menschen umgegangen wird.
Wie soll das erst in Zukunft werden, wenn die Erdbevölkerung immer weiter
wächst und Menschen in anderen Teilen der Welt schon jetzt nicht genug zu
essen und trinken haben ?
 
Das, was derzeit auf dieser Welt geschieht, war schon vor fast genau
25 Jahren bekannt. Weise Menschen, Philosophen, renommierte Wissenschaftler
und Anthropologen, Friedens-, Konflikt- und Sozialforscher haben schon 1993
prognostiziert was auf uns zukommt.
Sie sprachen von einem Desaster und einer demographischen Apokalypse,
von bestialischen Gesellschaften mit Kriminalität als Dauerzustand und von
Massenwanderungen ungekannten Ausmaßes.
Schon damals ahnte man, dass die Politik- und Wirtschaftskräfte in den
Industriestaaten, diesen extremen Bevölkerungszuwachs nicht mehr packen
werden.
Joschka Fischer damals: "Die Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit, die einen bei
diesem Thema ergreift, führt dazu, dass es konsequent ignoriert und verdrängt wird".
 
Und genau das wurde und wird - trotz aller Warnungen vor 25 Jahren - getan.
Man hat die Probleme und Gefahren zwar kommen sehen,
aber den Kopf lieber in den Sand gesteckt.
Im Grunde ist das alles schon viel länger als nur 25 Jahre bekannt, denn die
Geburtenrate in den ärmeren Ländern war schon immer sehr hoch.
Man hat die Bevölkerungsexplosion und die damit einhergehenden Probleme,
Gefahren und Katastrophen nur ignoriert und verdrängt - und nun fliegen
uns genau diese Probleme, Gefahren und Katastrophen nur so um die Ohren.
Und wir sind erst im Anfangsstadium, denn die Flucht der Menschen aus
Afrika hat gerade erst begonnen. Nichts und niemand wird sie stoppen.
Sie werden weiterhin zu Tausenden über das Mittelmeer in das gelobte Europa
strömen.
 
 
Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte,
der lese HIER
Es dauert ein bisschen diesen Artikel zu lesen,
aber er ist sehr interessant. Es lohnt sich also ihn zu lesen.
 
Zeigt es doch einmal mehr, dass Politiker aller Länder dieser Welt nicht weiter
als bis zur Nasenspitze denken und dringend notwendiges Handeln ausbleibt.
Stattdessen wird zu Spenden aufgerufen, was die Probleme keineswegs löst,
sondern noch verstärkt. Denn welchen Sinn macht es, Kinder in die Welt zu setzen,
wenn sie anschließend verhungern. Die einzig richtige Lösung wäre eine Geburtenkontrolle
und Hilfe vor Ort, an der sich alle Industriestaaten beteiligen müssen.
Aber auch dafür ist es fast zu spät. Irgendwann wird es einfach nicht mehr genug
Wasser und Nahrung für alle geben und die Armut wird weltweit drastisch zunehmen,
auch in unserem Land.
 
 
Und die Menschheit ?
Sie wird sich im Laufe der Zeit selbst vernichten.
Davon bin ich fest überzeugt.
(Es sei denn, es kommt ihnen ein gewaltiger Vulkanausbruch z.B. der im
Yellowstone Nationalpark , ein massiver Meteoriteneinschlag oder eine
weltweite Epidemie zuvor).
 
Ansonsten wird die Dummheit und die Gier sie umbringen.
Gut, dass ich das nicht mehr erleben muss.
Irgendwie habe ich das Glück in einer bis jetzt noch
relativ guten und friedlichen Zeit leben zu dürfen.
Und dafür bin ich so unendlich dankbar, denn diese Zeit dürfte
in den kommenden Jahrzehnten vorüber sein.
 
 

"Der Marsch",
ein Film, 1990 noch eine düstere Zukunftsvision,
ist inzwischen zur Realität geworden ist.
 
~*~
 
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Sonntag, 26. Februar 2017

Nicht nur zu Karneval

Überall Gemeinsamkeit, überall Zusammenhocken,
überall Abladen des Schicksals und Flucht in warme Herdennähe.

Hermann Hesse
 

 
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafsherde zu sein,
muss man vor allem ein Schaf sein.
 
Albert Einstein




Zu Karneval setzen wir uns dazu allerdings ein lustiges Hütchen mit Federschmuck
und eine rosafarbene Perücke auf. Wir stecken uns eine rote Pappnase auf die bereits
vorhandene und rufen fröhlich: " Helau" ! Oder wie der Kölner es vorzieht: Alaaf !
Ja, zu Karneval sind wir ausgesprochen lustig und tun Dinge, die wir alleine niemals tun
würden. Erst die Masse, die Gesellschaft, die Gemeinsamkeit, das Zusammenhocken
macht uns "frei" und stark, während der Alkohol sein übriges tut.
Inzwischen finden die meisten öffentlichen Straßenveranstaltungen allerdings nur
noch unter verstärktem Polizeischutz und nach vorangegangenen Kontrollen statt.
Rucksäcke, Taschen oder sonstige verdächtige Utensilien sind inzwischen -
genau wie das Mitführen von Flaschen, verboten.
Freiheit ade ?!
Karneval ist zu einer gefährlichen Veranstaltung geworden.
Aber wir lassen uns den Spaß an der Freud und die Narren-Freiheit nun mal nicht nehmen.
Schließlich muss es doch erlaubt sein, wenigstens einmal im Jahr die Sau rauszulassen.
Einmal im Jahr ?
Wird die Sau inzwischen nicht bei fast jedem Fußballspiel oder bei diversen
Demonstrationen rausgelassen ? Zwar nicht lustig und mit Hütchen, sondern oft
nur noch aggressiv, brutal und mit Gewalt. Gemeinsam sind wir eben nicht nur laut,
sondern auch stark und in der großen Masse erst recht !
Der Geistlose strebt eben nach Abwechslung. Er sucht das Vergnügen.
Er fühlt sich eben nur in einer Gruppe oder in der Masse wohl.
Hier kann er sich austoben, mit den anderen grölen und lärmen oder
eben auch randalieren.

Der Geistreiche dagegen sucht nach der Wahrheit.
Er zieht die Stille und die Einsamkeit vor. Er braucht weder Ablenkung,
noch Vergnügen und hat meist auch nur eine Handvoll guter Freunde.
Ein großer Bekanntenkreis wäre eher eine Belastung für ihn.

Da die Geistlosen sich jedoch auf dieser Welt in der Mehrheit befinden,
ist es kein Wunder, dass auch die Dummheit auf Erden extrem zunimmt.

"Wir leben in einer Zeit vollkommener Mittel und verworrener Ziele",
würde Albert Einstein sagen und er hat natürlich recht.

Nichts passt mehr zusammen. Nichts, was derzeit in diesem Land und in
der Welt geschieht, ergibt einen Sinn. Die Menschheit irrt umher
wie ein führerlos treibendes Schiff in einem vom Sturm aufgewühlten Meer.
Aber dank unserer roten Pappnasen, unserer Masken und Fähnchen, unserer
bunten Schals und Hütchen, sind wir gerade jetzt in der Karnevalszeit auch
noch besonders lustig und fröhlich dabei. Den Krisen- und Katastrophenzeiten
zum Trotz, grölen, singen und lachen wir auf Teufel komm raus.
Dazu konsumieren wir Alkohol als würde es morgen keinen mehr geben
und nehmen den garantiert folgenden Brummschädel gerne in Kauf.
Hauptsache wir hatten Ablenkung und jede Menge Spaß an der Freud !

Doch wie immer,
die Wahrheit will niemand hören.
Die Wahrheit wird verdrängt, weil kaum jemand die Wahrheit ertragen kann.
Die Wahrheit fürchten die Menschen mehr, als eine Lüge.
Also machen wir lustig weiter,
auch wenn die Welt gerade total aus dem Ruder läuft.


Helau und Alaaf !

~*~

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Mittwoch, 8. Februar 2017

Die kleinen Freuden des Alltags

kehren so ganz allmählich zurück,
auch wenn mir bei dem Gedanken an meinen Bruder jeder Tag noch
sehr traurig erscheint. Es ist der Gedanke, ihn nie mehr wiederzusehen
und dass er viel zu früh von uns gegangen ist, der so manche Stunde des Tages trübt.
 

Doch die ersten Vorfrühlingsboten im Garten und die ersten Tulpen im Blumengeschäft
wecken bereits die Vorfreude auf den Frühling, auch wenn dieser noch in weiter Ferne ist.
Mild ist es inzwischen geworden. Der Himmel lässt sogar immer mal wieder den einen
oder anderen Sonnenstrahlen zwischen die grauen Wolken hindurch.
Ein wenig helles Licht an trüben Wintertagen - wie gut das tut !

 
Auch die Vögelchen trällern schon so fröhlich, als stünde der Frühling bereits vor der Türe.
 
 
Meine Gedanken entschwinden immer mal wieder in die Vergangenheit.
Da ist so Vieles, das mir derzeit in den Sinn kommt. Schöne Erinnerungen an die Kindheit.
An eine fröhliche, unbeschwerte Kindheit. Eine Zeit, so lange her und doch immer
noch so präsent und lebendig.
Erinnerungen können das Herz erfreuen und sie können ihm weh tun.
Momentan stimmen sie mich noch wehmütig - aber ich weiß,
das wird mit der Zeit vergehen.
 
 
 
~*~
 
Ich habe so oft erfahren,
wie dem Zuruf,
der aus dem Heiligtume unserer Seele kam,
in tiefer Betrübnis uns beglücken
und neues Leben,
neue Hoffnung schaffen kann.
 
Friedrich Hölderlin
 
~*~
 
Mit dem Ende des Winters und dem Beginn des allmählich nahenden Frühlings
schafft die Natur auch wieder neues Leben.
Sie wird wieder in frischem Grün erscheinen.
Es wird ringsum blühen, sprießen,  wachsen und gedeihen.
 
Und mit dem neuen Leben kommt auch neue Hoffnung.
Die Hoffnung, dass uns die ersten Frühlingstage wieder  Frohsinn und Heiterkeit
bescheren und die traurigen Gedanken, die Wehmut mit dem Winter entschwinden.




Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon.
 Jean de La Fontaine

Was bleibt, ist die Erinnerung.
 
~*~
 
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