Sonntag, 21. August 2016

Nur nicht aus Liebe weinen ...

es gibt auf Erden nicht nur den Einen,
es gibt so viele auf dieser Welt .......... !
  
Ja, es gibt viele auf dieser Welt und doch nimmt frau nicht
jeden, der ihr gefällt. Jedenfalls ich nicht.
Und dennoch weine ich um den Einen.
Um den Einen, mit dem mich eine tiefe Liebe verband,
um den, der leider viel zu früh verstorben ist.
Das hat mein Leben verändert und eine Wunde in meiner Seele hinterlassen.
Die Liebe jedoch ist geblieben, auch wenn es schon viele Jahre zurückliegt.
Liebe vergeht nicht - sie bleibt auch über den Tod hinaus.
Genauso schmerzhaft ist es, Eltern die man liebt und Freunde,
die einem ans Herz gewachsen sind, zu verlieren.
Was bleibt sind Erinnerungen an die schönen, gemeinsamen Zeiten.
Und diese Erinnerungen kann einem wirklich niemand mehr nehmen.
Stille Tränen weine ich dennoch manchmal um sie.
 
 
 
Jetzt weine ich wieder aus Liebe - wenn auch nur innerlich und
aus einer tiefen Wehmut heraus.
Ich weine aus Liebe zu meinem Heimatland
und ich weine aus Sorge um mein Heimatland weil es krank ist,
weil es sich so verändert hat, dass ich es kaum wiedererkenne.
 
 
Nur sagen darf ich das nicht mehr, nicht öffentlich.
Auch trauern darf ich nicht um mein "altes" Heimatland.
Es scheint nicht mehr erlaubt zu sein,
seine Heimat zu lieben und sich um sie zu sorgen.
Man darf nicht mehr aussprechen,
dass man um sein Heimatland bangt und sich um dessen Zukunft sorgt.
Man würde sofort in die rechte Ecke gedrängt.
Zum Fremdenhasser degradiert, als Nazi beschimpft.
Darf ich meine Heimat nicht lieben,
ohne dass mir eine rechte Gesinnung unterstellt wird ?
Ist es so verwerflich, dass ich meine Heimat liebe
und sie gerne als das bewahren würde,
was sie für mich einmal war - mein Zuhause in dem ich mich wohl fühlte ?
 

  
Ja, es gibt auch viele Länder auf dieser Welt,
aber es gibt nur ein Heimatland.
Und das ist das Land in dem ich geboren wurde,
in dem ich mich einst geborgen, sicher und beschützt fühlte.
Mein altes Heimatland, in dem ich unbeschwert aufwachsen,
unbekümmert leben, mich frei bewegen und
meine Meinung frei äußern konnte.
Doch dieses mir so vertraute Land gibt es nicht mehr.
Das macht mich traurig und erfüllt mich mit Wehmut.
Manchmal wenn mich die Sehnsucht nach dieser alten Heimat erfasst,
dann weine ich ein paar innerliche Tränen.
Diese Sentimentalität erlaube ich mir einfach, wenn ich in einer
melancholischen Stimmung an meine alte Heimat denke,
die ich so sehr liebte.
Und diese Sentimentalität lasse ich mir von niemandem nehmen.
Es sind schöne, liebevolle Erinnerungen an die alte Heimat.
Es sind Erinnerungen an die Schöngeister der Romantik,
die Dichter und Denker, die alten Meister und ihre einmaligen Gemälde,
die Komponisten und ihre klassischen Werke.
Die alten Lieder meiner Kindheit,
die ich auch heute noch manchmal vor mich hin summe.
 
 
 
Zahra Leander mit ihrer tiefen, dunklen Stimme hat das Lied mit dem Titel:
"Nur nicht aus Liebe weinen", gesungen.
Das war vor langer, langer Zeit. Den Text könnte ich allerdings auch heute noch mitsingen,
weil er während meiner Kindheit sehr oft im Radio zu hören war.

Still trauern muss ich, weil sich mein "altes" Heimatland so verändert hat.
Weil mein Heimatgefühl jeden Tag ein bisschen mehr stirbt,
Weil die Liebe zu diesem einst so schönen Land ganz schleichend verkümmert.
Aber sagen darf ich das nicht und schon gar nicht darf ich
aus Liebe zu meinem "alten" Heimatland weinen,
es könnte falsch ausgelegt werden.
Heutzutage ist Multikulti angesagt, je bunter umso besser.
   
Dabei ist es noch gar nicht so lange her, als selbst Frau Dr. Angela Merkel sagte:
"Multikulti ist gescheitert".
Das war im Jahre 2010 - heute, nur sechs Jahre später,  würde sie das so wohl nicht
mehr behaupten. Würde sie damit doch ihren Fehler eingestehen,
sich über geltendes Recht und gültige Verträge hinweggesetzt und die Grenzen
für jedermann, der in dieses Land einreisen wollte,
geöffnet zu haben. Und das wird sie wohl kaum zugeben wollen.
Also bleiben die Grenzen auch weiterhin für jedermann, der dort ankommt
und um Asyl bittet, geöffnet.
Das jedenfalls hat sie inzwischen nochmals bestätigt.
Man müsse sich jetzt der von ihr eingeleiteten Willkommenskultur sowie
 der damit verbundenen historischen Bewährungsprobe stellen und
diese Herausforderung annehmen. Das sind ihre Worte,
denn jetzt mit über einer Millionen zusätzlicher Menschen aus fernen Ländern,
schaffen wir es ganz sicher, dass Multikulti nicht scheitert.
Mit dieser Forderung erwartet sie allerdings gleichzeitig,
dass die einheimischen Bevölkerung den von ihr begangenen Fehler ausbügelt.
Was aber wird aus meiner Heimat, sollte diese Herausforderung scheitern
und die Bewährungsprobe fehlschlagen ?
Gibt es dafür wenigstens ein Konzept oder eine Antwort ?
 
Der Wind  -  hat mir ein Lied erzählt .........- ,
dass die Schuld für ein eventuelles Scheitern dieser Bewährungsprobe
selbstverständlich bei der einheimischen Bevölkerung und
nicht etwa bei Frau Dr. Angela Merkel zu suchen wäre.
Also kann die einheimische Bevölkerung dann auch sehen,
wie sie mit der derzeitigen und zukünftigen Situation in diesem Land zurechtkommt.
Und diese Situation wird sich eher verschlechtern,
als dass sie sich verbessern würde.
 
Viele dieser "Eingereisten" aus extrem unterschiedlichen Kulturkreisen
sind keine sehr angenehmen Gäste bzw. Dauergäste. Manche stellen sogar
ein unkalkulierbares Risiko für dieses Land dar.
Am Benehmen eines Menschen erkennt man welch "Geistes Kind" er ist.
Nur sagen darf man das nicht.
 Dauergäste deshalb, weil es lt. NRWs Innenminister, bis zu zwanzig Jahre dauern kann,
die hohe Anzahl der sich unrechtmäßig im Land aufhaltenden "Flüchtlinge" abzuschieben.

"Nun sind sie halt da", würde Frau Dr. Angela Merkel verkünden.
Und die einheimische Bevölkerung kann sehen, wir sie damit fertig wird.
 
Die Wahrheit auszusprechen oder gar hören zu wollen,
ist in diesen Zeiten allerdings unerwünscht.

Meinungsfreiheit ade und Kopf lieber in den Sand ?

Nur nicht aus Liebe weinen -
auch nicht um das "alte, verlorene" Heimatland !

Bitte nicht missverstehen, ich erwarte keine Kommentare zu meinen obigen Gedanken
und Fragen. Es sind nur Gedanken und Fragen, die ich mir selbst mache bzw. stelle -
also so eine Art Monolog.

LESENSWERT

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