Sonntag, 6. Dezember 2015

Adventszeit


 
Zeit der Liebe und der Wunder,
Zeit im hellen Lichterglanz.
Zeit der wunderbaren Freude,
Zeit der Kerzen auf dem Kranz.
 

Zeit der Hoffnung und des Friedens,
Zeit der stillen Besinnlichkeit.
Zeit der Wärme in den Herzen.
Zeit des Schenkens weit und breit.
 
 

Zeit der Wünsche und Erfüllung,
Eine Zeit für Groß und Klein,
eine Zeit des Miteinanders -
Weihnachten ist niemand gern allein.

©  Ursula Evelyn 
 
 
 Ein Tannenbaum auf der Terrasse,
der, sobald es dunkel wird, im Lichterglanz erstrahlt
und Rosen, die am Nikolaustag noch blühen,
das passt irgendwie nicht zusammen.
Da fällt es schwer, in weihnachtliche Stimmung zu kommen.
Wenn dann noch die Vögelchen fröhlich zwitschern,
so, als stünde der Frühling vor der Türe,
dann scheint sich auch das Wetter an keine Regel mehr zu halten.

Katastrophen, Ausschweifungen, Ausschreitungen, Auswüchse
scheinen derzeit weltweit an der Tagesordnung zu sein.
Es artet immer mehr aus - in jeglicher Hinsicht
Gibt die Menschheit wirklich nicht eher Ruhe bis sie ihren eigenen
Untergang herbeigeführt hat ?
So nach dem Motto:
Wir schaffen das !
Es ist sehr bedenklich, dass der vergangene November der
wärmste seit den Wetteraufzeichnungen war.
Ich kann mich erinnern, dass das Klima schon vor über 40 Jahren ein Thema war.
Damals hieß es schon, es sei fünf vor zwölf und trotzdem macht
die Menschheit fröhlich weiter, so, als ginge sie das alles nichts an.
Wird schon nicht so schlimm werden ! - Nach uns die Sintflut!
(Im wahrsten Sinn des Wortes)
Dass die Stürme immer schlimmer werden, die Überschwemmungen
zunehmen und das Wetter von Jahr zu Jahr immer extremer wird,
kann doch wirklich niemandem mehr entgangen sein.
Sie reden und reden und reden !
Schon Goethe sagte: Man muss nicht nur wollen - man muss auch tun!
Handeln ist angesagt - am besten gestern !
Aber da sind wir wieder beim Teufelskreis.
Ohne Konsum, keine Produktion,
ohne Produktion, keine Arbeitsstellen.
Ohne Arbeitsstellen - tja, was dann ?
Das eigentliche Problem ist der rasante Anstieg der Weltbevölkerung.
Zu Zeiten Goethes lebten gerade mal 1 Milliarde Menschen auf dieser Welt.
(Heute leben alleine in China schon 1,3 Milliarden Menschen).
Ca.150 Jahre später - um 1950 waren es schon 3 Milliarden.
Nur 50 Jahre später, im Jahre 2000 waren es schon 6 Milliarden
und zurzeit leben 7,2 Milliarden Menschen auf diesem Planet.
Im Jahre 2050 so wird geschätzt, werden es knapp 10 Milliarden sein
und für 2100 wird prognostiziert, dass die Anzahl  der Weltbevölkerung
auf 13,2 Milliarden Menschen steigt.
Fast doppelt so viele Menschen als heute in nur 85 Jahren !

Keine guten Aussichten also - weder für die Menschheit
noch für unseren Planet Erde.
Es sei denn, die Menschheit kommt noch rechtzeitig zur Besinnung -
auch wenn das keine Überlebensgarantie ist.
Inzwischen basteln ganz eifrige Menschen schon an der Möglichkeit,
dass die Menschen noch viel älter werden können.
Hat da jemand wieder einmal die Folgen nicht bedacht ?
Mal ganz abgesehen davon, dass es unter den derzeit chaotischen Verhältnissen
in dieser Welt, alles andere als erstrebenswert wäre, uralt zu werden.
Bis jetzt scheint die Menschheit einfach nur viel Glück zu haben.
Nur auf Glück kann man sich nicht verlassen.

*
Hab mal nachgeschaut, der November im letzten Jahr
war auch irgendwie anders.

*

Alle Jahre wieder ist die Adventszeit
die Zeit der stillen Besinnung.

Earth Song

~*~

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