Samstag, 31. Oktober 2015

Kommt ein großer Kürbis geflogen

Kommt da tatsächlich ein Kürbis geflogen in der Halloween-Nacht ?
 
 
Oh nein, nicht dieser Kürbis.
Der große Kürbis, dieser Brocken, der da angeflogen kommt,
ist sehr viel größer, als dieser Kürbis.
Er ist etwa 400 Meter groß, dieser Kürbis und trägt die Bezeichnung 2015TB145,
der an Halloween mit einer Geschwindigkeit von 126.000 km/h angerauscht kommt.
Es ist ein großer Asteroid, der da an Halloween auf die Erde zusteuert.
Aber keine Angst und dem Himmel sei Dank, dass seine Umlaufbahn
in einer Entfernung von ca. 480.000 km (knapp) an der Erde vorbeiführt.
Zum Vergleich:
Der Mond kreist in einem durchschnittlichen Abstand von 385.000 km um die Erde.
Dieser große Kürbis, der 2015TB145-Asteroid wurde erst am 10. Oktober
von der Universität auf Hawaii entdeckt.
Leider wird man ihn nicht sehen können, weil er sehr lichtschwach ist.
Der nächste große Brocken ist auch schon unterwegs. Es ist der 1999AN10,
mit einer Größe von 800 Meter.
Auch er wird knapp - etwa in Mondentfernung - im Jahr 2027 an uns vorbeirasen.
 
Sehr viel kritischer wird es bei Apophis, der genau am 13. April 2029 in nur knapp 30.000 km
(das ist etwa die Höhe, in der sich die geostationären Satelliten befinden),
mit einer Geschwindigkeit von 37.500 km/h über unsere Köpfe hinwegfegen.
Er ist 300 Meter groß und beehrt die Erde im Jahr 2036 wieder, wobei er unserem
Planet dann noch ein bisschen näher kommt.
 
Manchmal frage ich mich, ob die Menschheit, wenn sie wüsste, dass jederzeit
einer dieser Asteroiden auf der Erde einschlagen könnte, auch noch Kriege führen würden.
Ob sie sich auch dann noch gegenseitig die Köppe einhauen,
sich abschießen, morden, betrügen und stehlen würden.
 
Angesichts dieser Bedrohungen und der vielen Katastrophen, die jederzeit
stattfinden und über uns hereinbrechen können, sollten die Menschen sich
doch eigentlich täglich besinnen, wie kostbar ihre Lebenszeit auf diesem Planet
und keineswegs eine Selbstverständlichkeit ist.
Welch großes Geschenk es ist, auf dieser Erde verweilen zu dürfen
und wie dumm es ist, seine Lebenszeit mit morden, betrügen und
stehlen zu verschwenden.
Erst wenn man sich von Gier, Neid, Hass, Stolz und Rache befreit
und demütiger wird, ist das Leben wirklich lebenswert.
 
Ich liebe das Leben und bin dankbar mein DASEIN
auf diesem wunderschönen blauen Planet Erde
verbringen zu dürfen.
Was für ein wundervolles Geschenk !
 
*
 
 
 
Und heute an Halloween gibt's natürlich
(klick)
aber so was von !
 
J


~*~
 
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Freitag, 30. Oktober 2015

Mit dem Herzen denken

Besser als hundert Jahre in Unwissenheit verbracht
und ohne Meditation ist ein einziger Tag
in Weisheit gelebt und in tiefer Meditation.
 
 
Besser als hundert Jahre in Trägheit und Schwäche verbracht,
ist ein einziger Tag mit Mut und eifrigem Streben gelebt.

 
Besser als hundert Jahre, in denen man nicht beachtet,
wie die Dinge entstehn und vergehn,
ist ein einziger Tag des Lebens,
in dem man betrachtet,
wie die Dinge entstehn und vergehn.

 
Besser als hundert Jahre, in denen man die eigenen Unsterblichkeit nicht sieht,
ist ein einziger Tag des Lebens, an dem die eigenen Unsterblichkeit erkennt.
Besser als hundert Jahre, in denen man den Pfad zur Erleuchtung nicht sieht,
ist ein einziger Tag,
an dem man den Pfad zur Erleuchtung erkennt.
 
Buddha
 
~*~
 
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Donnerstag, 29. Oktober 2015

Das kleine Dorf

in dem ich nun schon seit über zehn Jahren lebe,
hat sein herbstliches Kleid angelegt.
Ich mag dieses kleine Dorf am Niederrhein.
Es ist so kuschelig klein und doch wachsen so viele, alte Bäume hier.
 
 
In der Mittagszeit ist es hier oft menschenleer.
In dieser Zeit gehe ich am liebsten einkaufen.
 
 
Das war anfangs eine ziemliche Umstellung für mich, denn dort, wo ich zuletzt lebte,
herrschte den ganzen Tag über ein reger Betrieb.
 
 
 Im Gegensatz zu den Städten gibt es hier keine Parkplatzprobleme
oder Ampeln, an denen man minutenlang warten müsste.
Wenn ich darüber nachdenke, wie viele Stunden - oder gar Tage meiner Lebenszeit
ich an Ampeln oder auf dem Weg in die Firma in einem Stau gestanden habe,
dann ist das Leben auf dem Land ein wahrer Segen.
 
 
Ich genieße diese ländliche Idylle, die Gemächlichkeit, die Stille und Ruhe
in diesem kleinen Ort.

 
Hier findet das Leben noch ohne Hektik und Stress statt und
in den Geschäften auf der Hauptstraße hat man immer auch noch Zeit
für einen kurzen Plausch.

 
Doch bevor ich diesen kleinen Ort und die Geschäfte erreiche,
führt mich meine Einkaufsfahrt über eine schmale Landstraße vorbei am
herbstlichen Wald und an Feldern, auf denen immer irgendein Gemüse wächst.
 

 
Es ist schon ein wenig komisch, wie sich manche Dinge im Leben einfach so ergeben bzw.
entwickeln, ohne dass man selbst einen besonderen Einfluss darauf hat.
Bevor wir hierher gezogen sind, kannte ich diesen kleinen Ort gar nicht, hatte nie zuvor von
ihm gehört und nun lebe ich hier.

 
Er ist uns erst auf der Suche nach einem geeigneten Haus auf dem Land aufgefallen.
Das Haus sollte gaaaanz weit weg sein, vom Lärm, vom Verkehr,
und der Luftverschmutzung einer Stadt und möglichst mitten in der Natur liegen.
Und siehe da - wer suchet, der findet !
Wir fanden unser neues Zuhause schließlich inmitten eines Waldes an einem See.
Es war sozusagen "Liebe auf den ersten Blick" -
sowohl bei dem Haus, als auch bei dem kleinen Ort.
 
Seit wir hier leben, zieht mich so gar nichts mehr in eine Stadt -
im Gegenteil - mir graut jedes Mal davor, wenn wir zurück in die Stadt, sprich -
zum Friedhof fahren müssen.
So liebend gerne ich auch das Grab meiner Eltern neu bepflanze und herrichte,
auf die 140km-Fahrt hin und zurück über die Autobahn und
durch den Wahnsinnsverkehr der Stadt, würde ich nur zu gerne verzichten.
Doch das Grab meiner Eltern zu pflegen und zu gestalten
liegt mir einfach zu sehr am Herzen.
Und so ist es auch jetzt wieder an Zeit,
mich darum zu kümmern.
Das Wetter spielt ja dankenswerterweise mit und
daher ist heute aber erst einmal wieder ein Gartenwühltag angesagt.
 
~*~
 
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Mittwoch, 28. Oktober 2015

Hier wächst ein Teil

meines Wintergemüses.
Leider nicht auf meinem eigenen Grundstück ;o).
Genauer gesagt, eine der Zutaten für eine leckere, deftige Gemüsesuppe,
zu der natürlich auch noch viele andere Gemüsesorten gehören.
Hier am Niederrhein kann man wirklich noch Gemüse vom Bauer
frisch auf den Tisch kaufen :-).
Der Niederrhein ist ja bekannt für seinen Gemüseanbau.
Ein Bauernhof mit einem großen Acker, auf dem man allerlei Gemüse anbauen kann,
wäre auch nach meinem Geschmack gewesen. Ich gebe gerne zu,
dass ich damit sogar geliebäugelt habe.
In meinem hohen Alter wäre das jedoch eine zu große Herausforderung geworden.
Der Garten ist gerade richtig für mich und da gibt es schon reichlich zu tun.
Insbesondere im Frühjahr und im Herbst.
 
 
So steht auch in diesem Herbst wieder viel Gartenarbeit an.
Leider hat das Wetter in den letzten Wochen nicht mitgespielt. Es war viel zu
kalt und zu nass, als dass ich auch nur das Laub vom Rasen hätte fegen können.
Aber gestern war es endlich so weit !
Und so habe ich bei herrlichem Sonnenschein und angenehm milden Temperaturen,
viele Stunden im Garten verbracht. Das hat so gut getan, denn für mich ist das
Wühlen im Garten die beste Meditation, weil ich ganz und gar bei der Sache bin
und von nichts abgelenkt werde.
Ich habe die vielen welken Hostablätter entsorgt, einen Teil der Rosen zurückgeschnitten
und die einzelnen Pflanzenstämme mit Erde angehäufelt, um sie vor Bodenfrost zu schützen.
Endlich das viele, viele Laub von den Wegen, den Terrassen und vom Rasen gefegt,
und auf dem Kompost verteilt, damit ich es im übernächsten Frühjahr wieder auf den
Beeten verteilen kann.
 
 
Gern hätte ich heute weitergemacht, aber es ist wieder merklich kühler geworden
und die Sonne hat es vorgezogen, sich wieder hinter den Wolken zu verstecken.
Dafür nieselpieselt es leicht.
Ich habe jedoch die leise Hoffnung, dass es sich im Laufe des Tages noch
ein wenig auflockert.
 
 Vorher werde ich mich dann erst einmal um die besagte Gemüsesuppe kümmern.
Denn jetzt sie wieder da, die Zeit für leckere Gemüsegerichte.
Ich koche zwar nicht besonders gerne, aber in der kalten Jahreszeit halte ich mich
ganz gerne in der warmen Küche auf :o).
 
Gleich drehe ich allerdings erst einmal eine Runde mit den Knuddels,
denn die sind gestern ein wenig zu kurz gekommen. 
Der Wald im Hintergrund ist übrigens das Revier von den Knuddels.
Nur kann ich da, wenn ich mit den beiden alleine unterwegs bin,
nicht fotografieren, da ich in jeder Hand eine Leine halten muss.
Hier im Wald ist es nicht erlaubt, Hunde "frei" herumlaufen zu lassen.
(Naturschutzgebiet)
Leider halten sich viele Hundebesitzer nicht daran,
obwohl überall und unübersehbare Schilder
aufgestellt sind.
 
 
 Mein kleinen Zuckerschnutenknuddelinchen !
 
~*~
 
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Montag, 19. Oktober 2015

Von Zeit zu Zeit

Auch bedarf der Mensch, der gewöhnlich sein Leben in Zerstreuung
und Leichtsinn vor sich hin lebt,
 
 
und immer voraneilt, ohne zu wissen,
was ihn eigentlich treibt und was er eigentlich will,
in seinem Lauf von Zeit zu Zeit angehalten und
zu sich selbst zurückgeführt zu werden;
es bedarf eines Steins am Wege,
auf den er sich hinsetzte und sein vergangenes
Leben zurücksehe.
 
Matthias Claudius
 
~*~
 
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Donnerstag, 15. Oktober 2015

Jedem wie es ihm gebührt

Mögen andere ihre Freude haben woran sie wollen;
meine Freude ist,
 
 
wenn ich eine gesunde Seele habe,
ein Herz, das keinem Menschen zürnt,

 
nichts Menschliches sich fern hält,
sondern alles mit freundlichem Blick ansieht und aufnimmt
und jedem begegnet,
wie's ihm gebührt.
 
(Marc Aurel)
 
*
 
Und über meine gesunde Seele freue auch ich mich sehr
und bin sehr dankbar dafür.
Gute Gedanken und eine positive Lebenseinstellung,
sind die Grundvoraussetzung für eine gesunde Seele.
Es fällt zwar derzeit oft eher schwer, als leicht,
zuversichtlich und positiv in die Zukunft zu blicken,
aber an meiner positiven Einstellung zu meinem eigenen Leben
ändert das gar nichts.
 
~*~
 
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Montag, 12. Oktober 2015

Am Wegesrand

fanden wir diese wunderschönen Fliegenpilze.
 
 
Nicht nur, dass wir uns über diese Glücksbringer gefreut haben,
 
 
wir waren auch etwas erstaunt, sie am Rand eines Feldes zu finden,
 
 
auf dem normalerweise Mais, Porree und Kohl angebaut wird.
Bisher haben wir Fliegenpilze immer im Wald oder am Waldesrand entdeckt.
  
 
Wie auch immer, bei so vielen Glückspilzen sind wir wohl selbst Glückspilze,
denn wer würde sich nicht über so viele Glücksbringer freuen !
 
 
Schließlich sind Fliegenpilze genau wie vierblättrige Kleeblätter und Hufeisen Glücksymbole.
 
So viele Glückbringer so dicht beieinander am Feldrand zu finden,
ist ja schon ein großes Glück.
Und Glück kann in diesen Zeiten wahrlich jeder gut gebrauchen.
 
~*~
 
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Donnerstag, 8. Oktober 2015

Leben ist Suche

 
Leben ist FINDEN zu sich selbst.
Leben ist DASEIN !
Leben ist das DASEIN genießen.
Im Genießen des DASEINS
liegt die ganze FREUDE.

Und wer könnte sich über diese Farbenpracht nicht freuen !
Wer diese wunderbaren Herbstfarben nicht genießen !
Keine Jahreszeit schenkt uns eine solch leuchtende Farbenpracht -
wie Herbst.




 
Nur der Herbst vermag es, die Natur in einen solchen Rausch
der Farben zu verzaubern.
Es ist, als wollte die Natur es noch einmal wissen,
als wollte sie sich - bevor der Winter Einzug hält - noch einmal
in ihrem schönsten Farbenkleid präsentieren.



Als wollte die noch einmal auftrumpfen.
Als hätte sie neben all den vielen Früchten, die sie uns im Herbst schenkt,
auch ihre Farbpallette noch einmal ordentlich durchgemischt,
um die Landschaft in einen wahren Farbenrausch zu tauchen.



Es ist, als wollte sie ein rauschendes Fest der Farben feiern
und uns alle dazu einladen.



Feiern wir mit ihr und lassen wir uns von diesem
wundervollen Herbst und seinem Farbenspiel verzaubern.
Feiern wir ein Fest für die Seele -
für den Seelen-Frieden !

CARPE DIEM !

~*~

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Montag, 5. Oktober 2015

Herbstsonnenschein

Welch' wunderbare Farben er uns schenkt, dieser Herbst !
Wie sie im Sonnenschein leuchten !
Wie blau und wolkenlos der Himmel in den letzten Tagen war !
Jetzt zu Beginn des Herbstes und des schleichenden Beginns
des eigenen Lebensherbstes, werden auch die Tage immer stiller.
Das Empfinden von Freude dagegen wird immer tiefer.
Und Grund zur Freude bietet der farbenprächtige Herbst
auch in diesem Jahr wieder in Hülle und Fülle.
 
 
 
So, wie ich die Natur und den Wechsel der Jahreszeiten beobachte und genieße,
das Werden und das Vergehen, so sehr genieße ich jeden neuen Tag.
Ich genieße den frühen Morgen, den Moment wenn ich aufwache.
Diesen Moment, der noch so still ist - so unschuldig.
Der Moment am Morgen, der so voller Hoffnung beginnt, voller guter Gedanken.
Dieser neue Tag, den ich so voller Freude beginne und von dem ich hoffe,
dass er nur Gutes bringen möge.
Ich genieße die Zeit nach dem Aufstehen, das Frühstück in aller Ruhe,
den duftenden Kaffee, das frische Brötchen mit der selbstgemachten Aprikosenmarmelade.
Danach der Gang durch den herbstlichen Garten. Mit den Knuddels an meiner Seite.
Die Ruhe, das Geräusch des Windes.
Hier und da ein Vögelchen. Ein Eichhörnchen.
Ein Rascheln im Laub.
Die Sonne, die angenehm frische Morgenluft, die ich tief einatme.
Ich mag es, das Gesicht eine Weile in die Strahlen der Sonne zu halten.
Die Augen zu schließen - an nichts zu denken - nur zu fühlen und zu spüren.
Lieber Gott, bin ich froh, nicht in einer Stadt leben zu müssen !
 
 
Ich spüre das Gefühl der Dankbarkeit in mir, diesen Glücksmoment, der mich beseelt.
Diesen wunderbaren Augenblick ganz bei mir zu sein.
Wie schnell so ein Augenblick vergeht !
Dieses tiefe, stille Gefühl zu leben.
Das Leben mit allen Sinnen zu spüren.
Da zu sein, inmitten dieser herbstlichen Natur.
Solche Augenblicke, solche Momente des Glücks, das Gefühl von Zufriedenheit,
von Gelassenheit, Heiterkeit, der stillen Freude und des fröhlichen Lachens,
waren in den letzten Wochen eher selten geworden.
Die Sorgen um dieses Land, meine Heimat, hatte überwogen und
das hat mich ziemlich betrübt.
Jetzt bin ich wieder da - im Hier und Jetzt - bei mir - in meinem Leben.
Dafür bin ich dankbar.
 
Und so, wie ich mich auf den Tag freue, so freue ich mich auch auf den Abend
und die Nacht. Die Zeit der abendlichen Ruhe, des Entspannens, des Ausruhens.
Die gemütlichen Stunden der Muße.
Das gemächliche Ausklingen und Revue passieren lassen
des gelebten Tages mit seinen Stunden.
Und schon gehört dieser Tag der Vergangenheit an und ist Erinnerung geworden.
 
Dann die Freude auf das Zubettgehen, auf den Moment, wenn ich mich unter
die Bettdecke kuscheln kann, auf das Dahindämmern in der Dunkelheit.
Das Hinübergleiten vom Wachzustand in eine bleierne Müdigkeit -
hinein in das Land meiner Träume.
 
Danke für jeden dieser Tage.
Für diese wunderbar hellen, strahlenden Herbstsonnenscheintage
und die wiederkehrende stille, tiefe Freude am Dasein mitten im Leben.
Die Seelenqualen der letzten Wochen ob der schlechten Nachrichten
sind endgültig verarbeitet, überstanden und vorbei !!!
Sollen sich diejenigen den Kopf zermartern, die das ganze Geschehen verursacht
und somit zu verantworten haben oder zuständig sind.
Ich habe meine Lebensfreude wieder zurückgewonnen
und die lasse ich mir auch nicht mehr nehmen.
 
Das Leben ist wieder schön !
J
 
Alles, was Natur an Gutem schenken kann,
schenkt sie uns in Fülle.
Und dazu die Begabung,
all das zu genießen.
(Wabanaki)
 

Also worauf warten ?
 
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Freitag, 2. Oktober 2015

Herbst der verlorenen Träume

Dieser Herbst ist kein normaler Herbst.
Dieser Herbst ist ein historischer Herbst. Ein Herbst, der in die Geschichte eingehen wird.
Dieser Herbst folgt einem "Spätsommermärchen", das nun endgültig vorbei und beendet ist.
Für den Garten ist es ein Herbst wie jeder andere -
obwohl es ein besonders bunter Herbst ist, dieser Herbst 2015.
Der Garten spürt nicht, dass dieser Herbst ein ganz besonderer Herbst ist.
Ein Herbst, an den sich die Menschen auch in Jahrzehnten -
wenn nicht sogar in Jahrhunderten, noch erinnern werden.
Der Garten bereitet sich wie in jedem Jahr auf den Winter vor.
Auf die Zeit, in der sich die Natur zur Ruhe zurückzieht.



Von Ruhe im Land ist in diesem besonderen Herbst hingegen nicht viel zu spüren.


Im Gegenteil - es rumort im Land.
Die Menschen, die noch vor ein paar Wochen ein Spätsommermärchen erlebt haben
und vor Begeisterung völlig aus dem Häuschen waren,
scheinen jetzt so allmählich wieder in der Realität angekommen zu sein.
Die Euphorie und der Applaus, mit dem diese Menschen das außergewöhnliche Märchen
begleitet haben, ist verklungen und in eine diffuse Stimmung umgeschlagen.
Allmählich scheinen sie zu begreifen, dass das was sie da so eifrig beklatscht haben,
 gar kein Märchen war, sondern eine Reality-Show ohne Ende.


Auch die Medien sind "scheinbar" aus ihren Träumen aufgewacht und
drehen ihr Fähnchen nun wieder mit dem Wind.
Es ist höchst erstaunlich welche Stimmung die Medien im Land erzeugen können
und wie schnell sie wieder umschwenken können/ müssen/ sollen.
Denn von der Berichterstattung in den Medien scheint es momentan abzuhängen,
welche Stimmung im Land vorherrscht.
Muss das Volk jetzt bei Laune gehalten werden damit die Willkommenskultur
in diesem Land nicht kippt ?

Katrin Göring-Eckardt, die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag
meinte in einer Fernsehtalkrunde, dass sich Deutschland durch die Flüchtlinge
drastisch verändern werde. (Ach was !!)
Sie glaube, dass wir dann „wirklich ein besseres Land sein “ könnten.  (Ach so  ?? )
Eine historische Chance sei das, „noch mehr als die deutsche Einheit“.  (Tatsächlich ?)
Und sie meint das wirklich ganz ernsthaft. (Tja !)



Christian Linder von der FDP dagegen ist der Meinung:
Dass nicht wir uns den Flüchtlingen anpassen müssen,
sondern die Flüchtlinge müssen sich uns anpassen.
Da bin ich aber wirklich froh, denn nach allem was ich in den letzten Tagen und Wochen
so vernommen habe,
hatte ich eher den Eindruck, dass das Gegenteil der Fall sei.



Wie gut, dass ein paar unserer Politiker das inzwischen auch erkannt haben.
Oder ist der Traum von einem "wirklich besseren Land" und einer "historischen Chance",
von einer "Bereicherung für unser Land" schon ausgeträumt ?
Oder ist das Ganze doch nur ein böser Albtraum,
aus dem die Menschen in diesem Land am liebsten bald wieder aufwachen würden ?
Immerhin hat inzwischen jeder zweite Deutsche Angst vor dem
nicht enden wollenden Flüchtlingszustrom.
Wie auch immer -
so oder so - dieser Herbst ist der Herbst der verlorenen Träume
im "Traum"-Land Deutschland.

Willkommen in der Realität der Willkommenskultur !



Der Herbst-Garten mit seinen traumhaft bunten Farben ahnt nichts von diesen
verlorenen Träumen der Menschen. Er wird während seines Winterschlafes
hoffentlich nur gute und schöne Träume träumen.
Und ich werde mich ihm anschließen.
Das derzeit traumhaft schöne Herbstwetter ist dafür wie geschaffen.
Was für ein gelungener Oktober-Einstand !
Er verspricht wirklich "golden" zu werden - jedenfalls was das Wetter,
die Natur und den Garten betrifft :o)) !



Ob wir allerdings goldenen Zeiten entgegengehen
steht auf einem ganz anderen Blatt.




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