Samstag, 27. Juni 2015

Schmuckkörbchen & Co.

 Sie alle geben sich jetzt die Ehre und blühen in leuchtenden Farben.
 
Das Schmuckkörbchen - auch Cosmea genannt, unverkennbares, blaues Männertreu
und mit großer Verspätung die Pfingstrose, die gerne von den Bienchen besucht wird. 
 
 
Es blühen außerdem der Goldfelberich, eine winterharte Staude, die auch Pfennigkraut genannt
wird, eine hängende Jasmin-Sorte, erste Rittersporne öffnen ihre Knospen,
und noch einmal andere Pfingstrosen, die ebenfalls das Pfingstfest verpennpasst haben
und erst jetzt blühen sowie Geranien, die in keinem Sommer fehlen dürfen.
 
 
Die Cosmea noch einmal vergrößert.

 
Ich kann mich noch gut an das leuchtend rosa blühenden Schmuckkörbchen erinnern.
In meiner Kindheit blühte sie schon im Garten meiner Großmutter, die diese Hübsche
auch gerne mal mit anderen Schnittblumen zusammen in einer Vase arrangierte.
Ich staune immer wieder, wie viele Erinnerungen ein Leben lang erhalten bleiben.
Manche Erinnerungen werden oft nur durch einen Duft geweckt, oder den Anblick
einer Blume, eines Bildes, eines Fotos, durch ein Lied oder ein Stück Kuchen.
 
Sie bringen uns Momente unseres Lebens zurück, die weit zurück in der Vergangenheit liegen,
aber jederzeit wieder lebendig werden können, wenn wir sie wie in einem Film
vor unserem geistigen Augen ablaufen lassen.
Erinnerungen sind etwas sehr wertvolles, weil wir für unser weiteres  Leben
sehr viel daraus lernen können. Vor allem aus den Begegnungen mit anderen Menschen,
die uns, ohne dass uns das so richtig bewusst wird, einen Spiegel vorhalten.
Denn unser Verhalten anderen Menschen gegenüber, sagt sehr viel über uns selbst aus.
Vorausgesetzt wir sind bereit, über unsere Begegnungen und Gespräche mit anderen
Menschen, nachzudenken.
Denn nur so können wir uns auch selbst kennen lernen und wenn notwendig,
unser Verhalten ändern.
Die wichtigste Begegnung im Leben eines Menschen ist und bleibt allerdings:
Die Begegnung mit sich selbst.
Leider lenken wir uns aber immer wieder mit allen möglichen Beschäftigungen und
Vergnügungen von uns selbst ab - gerade so - als würden wir vor uns selbst fliehen wollen.
Wie können wir uns aber selbst kennen lernen, wenn wir ständig auf der Flucht
vor uns selbst sind? Dieses Fliehen vor uns selbst, ist außerdem zwecklos,
denn egal wohin wir auch gehen, wir nehmen uns ja selbst immer dorthin mit.
Wir können uns also gar nicht selbst aus dem Wege gehen.
Es fällt uns einfach nur sehr schwer mit uns alleine zu sein, unsere eigene Gesellschaft
ertragen zu müssen; es mit uns selbst auszuhalten.
Je früher im Leben wir uns also Zeit für uns selbst nehmen, uns mit uns selbst auseinander
setzen, umso früher lernen wir uns auch selbst kennen. Wir lernen unsere Schwächen und
unsere Stärken kennen. Und wenn wir erst einmal wissen, wer wird sind und wie wir sind,
dann erkennen wir auch sehr schnell, was wir im Leben wollen und was nicht.
Der Weg durch unser Leben wird dadurch wesentlich leichter,
weil wir uns weniger verirren, verlaufen oder viele Umwege gehen,
die vermeidbar wären.
Hürden oder Steine, die uns im Wege sind, erkennen wir rechtzeitig,
bevor wir darüber stolpern- und sogar hinfallen könnten.
 
 
*
 
Es ist so wichtig, sich selbst zu kennen.
Weil nur wir selbst uns im Leben auf uns verlassen können.
Verlassen wir uns auf andere, sind wir oft verlassen !
 
 
 (Schneewitchen - eine Märchenrose)
 
~*~
 
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Mittwoch, 24. Juni 2015

Teatime-Geschichten - Die Queen Elizabeth Rose

 Nein, sie blüht leider noch nicht, die Queen Elizabeth Rose,
aber um die Rose geht es jetzt auch gar nicht.
Es geht um Königin Elizabeth, die uns zur Zeit in Deutschland besucht.
Ich gestehe, dass ich nicht nur ein absoluter Fan der Britischen Royals bin, sondern mich
auch sehr für die Geschichte der britischen Königinnen und Könige interessiere.
Außerdem war ich - als Barbadian - immerhin dreißig Jahre lang auch eine Untertanin,
Ihrer Majestät Queen Elizabeths, da die Insel auf der ich damals lebte,
zum Commonwealth gehört und die Queen Staatsoberhaupt dieser Insel ist.
Der Zufall wollte es sogar, dass ich der Queen zweimal in meinem Leben -
wenn auch nur für ein paar Sekunden - begegnen durfte.


(Das ist nicht die Queen Elizabeth Rose, sondern die Compassion mit Fingerhut)
  
 
Das erste Mal im Mai 1965, als sie Düsseldorf besuchte und vom Benrather Bahnhof aus
zum Benrather Schloss gefahren wurde. Damals war das eine kleine Sensation.
Ich war rein zufällig genau dort in der Nähe und habe sie dadurch direkt vom Straßenrand
aus in dem offenen Mercedes 600 vorbeifahren sehen.
Damals dachte ich schon, was für ein wunderbarer Zufall, einmal im Leben die Königin
aus nächster Nähe sehen zu dürfen.
Dass ich das noch einmal erleben sollte, und zwar genau zwölf Jahre später,
konnte ich zum damaligen Zeitpunkt ja nicht ahnen.
Es war wieder so ein wunderbarer Zufall und das kam so:
Es war in meiner alten Heimat auf der Insel im Oktober 1977.
Ich war an diesem Tag zum Einkaufen im Supermarkt. Ich hatte meine Einkäufe bereits
im Auto verstaut und wollte gerade vom Parkplatz in die Hauptstraße,
der Maxwell Coast Road, einbiegen, als mir ein herannahender Polizist auf einem Motorrad
signalisiert, anzuhalten bzw. zu warten.
Ich tat wie mir befohlen, hatte aber keine Ahnung, warum und worauf ich warten sollte,
zumal weder aus der einen noch aus der anderen Richtung Autos unterwegs waren.
Dennoch blieb ich dort stehen und harrte der Dinge die da kommen sollten.
Wie konnte ich auch ahnen, dass es Königin Elizabeth höchstpersönlich sein würde,
der ich hier Vorfahrt gewähren sollte.
Und so staunte ich nicht schlecht, als sich von links ein schwarzer Rolls Royce näherte,
in dem sich die Queen in Begleitung ihres Gatten Prince Philip, befand.
Da es sich um eine schmale Straße handelte und ich mit meinem Auto direkt an der
Ausfahrt stand, fuhr dieser Rolls quasi direkt so im Abstand von einem Meter an mir vorbei
und so war es mir vergönnt, einen direkten Blick auf die Königin werfen zu können,
die sogar freundlich winkte, obwohl außer mir dort niemand stand oder zu sehen war.
Ich erinnere sogar, dass ich bei ihrem Anblick damals dachte:
Sie hat eine Haut wie aus Porzellan, wie ein Puppengesicht; so eben, so gleichmäßig,
so makellos, mit einen hellen Teint, so gepflegt und sie lächelt so freundlich.
Und ehe ich überhaupt begriff, wie mir da gerade geschah, da war sie auch schon wieder
aus meinem Blickfeld verschwunden.
Aber für mich wird es immer eine nette Erinnerung bleiben.
 
Ich mag die Queen sehr. Ich bewundere sie. Ich bewundere ihr Pflichtbewusstsein.
Und ich staune immer wieder, wie rüstig die inzwischen alte Dame mit ihren 89 Jahren
noch ist und wie großartig sie all ihre Pflichten noch bewältigt.
Und ich mag ihr Lächeln. Es ist ein Lächeln, dass einem in Erinnerung bleibt.
Keine andere Königin lächelt so schön, wie die Queen.
 
So viele andere große Persönlichkeiten sind in all den Jahren, seit sie vor über 60 Jahren
den Thron bestiegen hat, wieder von der Bildfläche verschwunden.
Sie aber ist immer noch da.
Die Welt um sie herum hat sich dramatisch verändert - um nicht zu sagen,
sie fällt immer mehr auseinander, aber die Queen ist standhaft, macht unermüdlich weiter.
Sie ist die Queen und sie wird die Queen bis zu ihrem letzten Tag bleiben.
Ich habe größten Respekt vor dieser alten Dame und ich wünsche ihr von Herzen,
dass sie noch lange so rüstig und gesund bleibt und
uns noch lange, lange erhalten.
 
Your Majesty, Sie haben meine allergrößte  Hochachtung.
 
CHAPEAU !
 
~*~
 
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Montag, 22. Juni 2015

Was will der Sommer .....

 
uns mit diesem Einstand sagen ?
 


Also ich nehme mal an, er will uns sagen, dass er tatsächlich einen Teufel tun wird,
sich beim Wetter nach unseren Wünschen zu richten -
 
 
oder er will uns sagen:
Was wollt ihr eigentlich ? Ihr im äußersten Westen habt euch doch lange genug über
die anhaltende Trockenheit und die Waldbrandgefahr beklagt.
Jetzt habt ihr euren Regen und zwar einen wunderbaren Landregen.

 
Oder er will uns sagen:
Man kann es euch doch sowieso nicht recht machen.
Ist der Regen zu stark, meckert ihr. Ist er zu schwach, meckert ihr auch.

 
Bringe ich euch Regen mit kühleren Temperaturen, ist es euch gleich zu kalt.
Bringe ich euch Regen und Hitze, meckert ihr, dass es zu schwül ist.
 
 
Also lasse ich es einfach mal richtig krachen und bringe euch zwischendurch
so ab und zu auch mal ein paar ordentliche Gewitter,
 

 
damit ihr den Sommer mit Sonne, Wärme und Licht wieder so richtig zu schätzen wisst.

 
Und wenn ich Euch dann endlich mal richtig schönes sonniges Sommersonnenwetter
mit blauem Himmel und nur ein paar weißen Schäfchenwölkchen bringe,
 
 
dann fangt bloß nicht gleich wieder an zu meckern,
es sei zu trocken und es könnte nun endlich mal wieder regnen.
Merkt euch einfach, dass ich eh mache was ich will,
ob euch das nun gefällt oder nicht.
 
Hallo ? Hallo Sommer ?
Wer hat denn überhaupt gemeckert ?
Ich freue mich über diesen sanften, so vor-sich-plätschernden-Landregen sehr.
Ich mag das Geräusch des sanften Plätscherns so gerne,
wenn er so gleichmäßig  - ohne vom Wind oder Sturm begleitet -
aus den Wolken herniederpieselt und den Erdboden so gleichmäßig durchnässt.
Wenn die Regentropfen so ganz allmählich die Tonne wieder auffüllen
und all den Schmutz und Staub von den Pflanzen und Bäumen spült.
Wenn deren Blätter wieder frisch aussehen und sich neue hervorwagen.
 
Gut, ich habe zwar eine kalte Nasenspitze, kalte Füße und auch sonst ist
mir nicht gerade warm. Ich habe auch so gar keine Lust, bei Regen vor
die Türe zu gehen und morgens auch keine besonders große Lust aufzustehen.
Und ja, ich trinke momentan eben öfter mal einen heißen Tee,
anstatt wie für diese Jahreszeit üblich, kühles Wasser oder Apfelschorle.
Und ja, es stimmt, dass ich mich an Regentagen mehr der Hausarbeit widme -
oder auch mal länger am PC sitze, als mich genüsslich auf der Terrasse
einem Buch zu widmen oder auf der Liege unter dem Sonnenschirm
meinen Gedanken nachzugehen.
Aber -  meckern ?
Nein, meckern käme mir gar nicht in den Sinn.
Ich mag dich wirklich, lieber Sommer,
ich freue mich jedes Jahr auf Dich. Ehrlich !
 
Eigentlich verhältst du dich ja nicht anders,
als wir Menschen.
Wieso ?
Na, wir zeigen uns doch auch nicht immer von unserer besten Seite
und keiner von uns kann es jedem recht machen.
 
Also nehme ich Dich, lieber Sommer, auch genau so wie du bist -
und außerdem habe ich ja noch meine dicke Strickjacke und dicke Wollsocken -
oder eben auch die Möglichkeit, die Heizung aufzudrehen.
13 Grad ist nicht wirklich viel !
Oder lieber Sommer ?
 
~*~
 
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Samstag, 20. Juni 2015

Regentropfenrosen Teil II

 Die Fortsetzung der Schönheiten im Regen.
Einzel fotografiert bzw. nicht zur Collage zusammengestellt,
machen sie einfach noch mehr her.
Daher einfach mal ganz ohne weitere Worte:
Die Regentropfenrosen:






 
 
Am Himmel überwiegt momentan das Blau. Noch !
Hoffentlich bleibt es so, denn heute ist wieder Gartenwühlerei angesagt.
 
Daher wäre es schön, wenn es wenigstens tagsüber trocken -
und die Sonne ein bisschen bleiben würde.
Schaun wir mal !
 
~*~
 
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Freitag, 19. Juni 2015

Regentropfenrosen Teil I

 Er ist selten geworden, der Regen hier am Niederrhein.
Umso erfreulicher, dass es in der Nacht endlich mal wieder angefangen hat zu regnen,
und auch tagsüber immer wieder ein paar Regenschauer über dem Garten niedergehen.
Leider hat der Regen aber auch die Schafskälte mitgebracht - oder umgekehrt.
Es regnet also nicht nur - sondern es ist auch relativ kühl geworden.
Die Rosen wird es freuen und den Garten natürlich auch.
Ich habe bei mageren 17 Grad wieder eine dicke Strickjacke rausgeholt,
denn um ehrlich zu sein, wäre mir ein bisschen mehr Wärme lieber gewesen.
Das Wetter wird allerdings einen Teufel tun, sich nach mir zu richten ;o)).
 
 
Da nicht nur Rosen zu meinen Lieblingsfotomotiven gehören, sondern auch Regentropfen,
bietet es sich natürlich an, beides auf einem - oder mehreren Fotos zu vereinen.
 

 
Und so bin ich gleich heute Morgen ganz früh mit Basecap, Gummistiefeln und Kamera
gewappnet - begleitet von den Knuddels und Mrs. Amsel, durch den Garten gewandelt,
um ein paar Regentropfenrosen-Fotos zu machen.

 
Wie es scheint, haben die Rosen den Regen sehr genossen, (und tun das immer noch)
denn einige haben - dank der kühlen und erfrischenden Regenschauer, ihre Knospen geöffnet.
Wenn jetzt - also in den nächsten Tagen die Sonne wieder scheinen sollte (!?),
werden die anderen Rosen es ihnen sicher gleichtun.
Zur Zeit ziehen aber immer noch dicke, graue bis dunkelgraue Wolken,
über uns hinweg, die sehr an Aprilwetter erinnern.
Ich will auch gar nicht meckern, sondern halte es dem Regen zugute,
dass er dringend notwendig war, weil es hier im äußersten Westen
immer noch sehr trocken ist.
 
Da ich ein paar - um nicht zu sagen - viele Fotos gemacht habe,
wird es morgen noch mehr Regentropfenrosenfotos geben.
Jetzt gibt es aber - um mich aufzuwärmen - erst einmal einen heißen Tee.
Schließlich ist übermorgen Sommeranfang -
oder habe ich mich im Kalenderblatt geirrt ?!
 
~*~
 
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Donnerstag, 18. Juni 2015

Der Garten im Juni

Ein Blick in den Juni-Garten.
Ausnahmsweise mal ohne Rosenfotos, denn der Garten hat außer Rosen
auch noch andere Pflanzen, Sträucher, Büsche, Bäume und sonstiges zu bieten.
Die Rosen sind in diesem Jahr besonders spät dran.
Viele von ihnen haben ihre Knospen noch gar nicht geöffnet.
Daher gibt es weitere Rosenfotos erst wieder, wenn sie alle in voller Blüte stehen.
In ein paar Tagen ist der kalendarische Sommeranfang. Mit diesem Tag findet die
Sommersonnenwende statt und die Tage werden schon wieder kürzer.
Kaum zu glauben, dass das erste Halbjahr schon wieder vorbei ist.
Ich tröste mich einfach damit, dass wir ja noch gut drei bis vier schöne, hoffentlich
warme und sonnige Monate vor uns haben, bevor es wieder kühler wird
und der Herbst wieder vor der Türe steht.
Aber daran will ich noch gar nicht denken.
 
 
Das Sommergartenhäuschen mit
Kartoffelrose, Leonardo da Vinci Rose noch in Knospen und Fingerhüten.
 
 
Die Terrasse zur Ostseite - in den eher schattigen Teil des Gartens.
Hier ist das Gras immer noch recht grün :o)).
 
 
Der Rosenbogen mit diversen Clematis Blüten.
 

 
Einer der Hortensienbüsche. Die "Wundersame", habe ich sie getauft,
weil sie in verschiedenen Farben blüht. Und zwar in verschiedenen Pastellfarben.
Von hellblau, über zartrosa bis hin zu wunderschönen lila Tönen.
 Hier mache ich oft ein Päuschen von der Haus- oder Gartenarbeit.
Tessie bestand darauf, unbedingt auch mal wieder auf einem Foto zu sein.


 
Das ist sie also, die kleine Zuckerschnute -
gerade vor 3 Tagen - 11 Jahre alt geworden.
(In Hundejahren gerechnet sind wir jetzt also fast gleich alt).

 
Hostas, Hortensien, Rhododendren und eine der wunderschönen weiß-rosa Deutzien,
die inzwischen zu einem großen "Baum" herangewachsen ist und zur Zeit ganz üppig blüht.

 
Die romantische Ecke des Garten mit Hostas, Farnen und Rhododendren.

 
Hostas am Brunnen in der Morgensonne.

 
Hostas und Farne.

 
Der tropische Teil des Garten.
 
 
Mit einem kleinen tropischen Touch habe ich mir ein Feeling von meiner
alten  Heimat in einen Teil des Gartens geholt und mir somit die
Erinnerung an die Insel bewahrt.

 
Fingerhüte haben sich inzwischen überall im Garten angesiedelt.
Sie fühlen sich hier sehr heimisch.

 
Ich mag Licht und Schatten im Garten so gerne.
Ein Garten ganz ohne Bäume, die Schatten werfen, geht gar nicht.


 
Der Garten sieht zu jeden Tageszeit anders aus, weil die Sonne hier aus dem Osten,
einmal um den ganzen Garten bis zum äußersten Südwesten wandert.
So erscheint der Garten immer wieder in einem anderen Licht.
Am schönsten ist es hier in den ganz frühen Morgenstunden,
wenn nach einer kalten, klaren Nacht, der Rasen von winzig kleinen Wassertröpfchen,
dem Morgentau, übersät ist und die Vögelchen in den Bäumen um die Wette zwitschern.
 
 
Mit Licht und Schatten.
Mit Sonne und Wasser -
so erwacht der Garten nach einer geruhsamen Nacht zu neuem Leben.
Wie ich es liebe dieses Garten-Leben.
Das Leben hier ist wie das Leben auf einer Insel.
Einer Paradies-Insel - oder einer Oase in einer Wüste.
Was wäre mein Leben ohne diesen Garten !!!
(Na ja, Prof. Herrchen und die Knuddels natürlich inbegriffen !)
 
Es gibt einen weisen Spruch aus China:
"Das Leben beginnt an dem Tag, an dem du einen Garten anlegst".
Ich habe zwar vorher schon ziemlich intensiv und bewusst gelebt,
aber es stimmt, es ist ein neues Leben, ein anderes Leben,
mit einem erweiterten Bewusstsein.
Und -  ich habe jetzt die Zeit für den Garten, die Muße ihn zu pflegen,
zu bepflanzen, mich ausgiebig um all die schönen Blumen, Pflanzen
und anderen Mitbewohner zu kümmern.
Ein Garten ist Leben und Liebe.
Und er gibt so unendlich viel zurück.
So viel Freude, so viele Glücksmomente.
Er bietet Entspannung; lässt mich die Zeit vergessen.
Er lädt zum Meditieren, zum Träumen und zum Dichten ein.
Wie oft sitze ich einfach nur da, schaue in den Himmel oder ins Grüne,
und lasse meinen Gedanken einfach freien Lauf.
 
DAS IST SO SCHÖN !
 
~*~
 
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Mittwoch, 17. Juni 2015

Noch einmal ......

weil sie soooo schön ist und nicht nur von mir geliebt wird,
sondern auch von Christiane.

 
Die Rosa Cottage Rose.
Diese Fotos sind für Dich, liebe Christiane :o)).
 
 
Sie sehen übrigens in Kombination mit den Waldmajestäten,
den Fingerhüten, ganz besonders zauberhaft aus.
 
 
 
Sie schmücken wirklich jeden Garten.
Ich habe die Cottage Rose in einem niederländischen Gartencenter entdeckt
und es stand sofort fest, dass sie ihren Weg in meinen Einkaufswagen finden würde.
Die Fingerhüte vermehren sich hier im Wald durch ihren Samen von ganz alleine.
 
Aber auch beim Discounter kann man so ein- oder zweimal im Jahr
mit viel Glück die eine oder andere schöne Rose finden.
Wie diese hier:
 
 
Leider sind die Discounter-Rosen namenlos,
stehen aber den teuren Rosen in nichts nach.
Tatsächlich sind alle, die ihren Weg vom Discounter in unseren Garten gefunden haben,
 
 
sehr robust und blühen sogar mehrmals im Jahr.
 
Da der Monat Juni für mich d e r  Rosenmonat ist und ich es in diesem Monat
nicht schaffe, auch nur einen Tag ohne Kamera durch den Garten zu gehen,
gibt es natürlich auch jede Menge Fotos.
 
Wie dieses Foto hier von der Leonardo da Vinci Rose,
 
 
die auch jedes Jahr wunderschön blüht und absolut unempfindlich ist.
Sie übersteht jeden Sturm, jeden Starkregen und scheint auch
gegen alle Rosenkrankheiten immun zu sein.
Auch sie blüht öfter bis spät in den Herbst hinein.
Wichtig ist allerdings, dass alle verwelkten Blüten abgeschnitten werden,
dann bereiten Rosen wirklich sehr, sehr viel Freude.
 
Diese hier trägt den Namen Abraham Darby und ist eine David Austin Rose.
 
 
 
Leider sind alle Austin Rosen sehr empfindlich und blühen auch nicht
unbedingt so üppig, was allerdings auch hier am Waldboden liegen kann.
Sie haben zwar alle einen sehr sonnigen Standort, aber der Erdboden ist vielleicht
nicht so optimal für die englischen Rosen.
Schade, denn es gibt sehr schöne Rosen von diesem Züchter.
 
So, und falls mich jemand suchen sollte -
ich bin dann mal wieder im Garten
bei meinen Rosen :o)).
 
~*~
 
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Dienstag, 16. Juni 2015

Die Romantische

Sie ist nicht nur eine richtige Gartenschönheit,
sie ist auch eine der romantischsten Rosen im Garten.
Jede Rosenliebhaberin, jeder Rosenliebhaber wird sie kennen,
die Eden Rose 85.
 
 
Bei der großen Auswahl an Rosen, wird es immer schwieriger,
sich für eine bestimmte "Lieblingsrose" zu entscheiden.

 
Es gibt so viele wunderschöne Rosen.
Ich mag sie einfach alle. Die einen für ihren betörenden Duft,
andere für ihre Farbe und wieder andere für ihr gefüllten Blüten.


Schönheiten sind sie alle.
Eine wie die andere.
 

 
Die Eden Rose ist nur eine dieser Schönheiten des Gartens
und gehört ebenfalls zu meinen Lieblingsrosen.
 Die romantische Paradies Rose !
 
~*~
 
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