Donnerstag, 30. Oktober 2014

Lauf der Zeit

 
   
 

Vergänglichkeit
im Lauf der Zeit.
Wie der Wind fliegt sie dahin,
die Zeit.
 
 
Sie fließt mit dem Strom des Lebens,
sie aufzuhalten, ist vergebens.
Sie wird uns geschenkt,
die Zeit.
 
 
Niemand hat Zeit.
Zeit wird uns gegeben zu leben
und sie wird uns genommen.
Ehe wir uns versehen,
ist sie zerronnen.
Zeit ist vergänglich
wie die Wolken im Wind.
 
 
 
Bevor wir verstehen,
wird sie vergehen.
Verwehen mit dem Wind,
in ihrem Lauf
der Zeit.

 

© Ursula Evelyn

 
~*~

 
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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Auf dem falschen Weg ?

Sie war 22 Jahre alt, als sie beschloss zu heiraten.
Ihr zukünftiger Mann 13 Jahre älter und schon einmal verheiratet.
Sie wurde Mutter von drei Kindern. Zwei Jungen und ein Mädchen.
Die Familie war nach 10 Jahren gerade aus einem zu klein gewordenen Haus in
ein größeres Haus umgezogen, als sie feststellte, dass es nicht das Leben war,
wie sie es sich wünschte.
 
 (Vergänglichkeit - ist Liebe auch vergänglich ?)
 
Dabei hatte sie absolut keinen Grund zur Klage. Die drei Kinder im
Alter von zehn, sieben und drei Jahren waren gesund und munter,
ihr Mann hatte eine gute Stelle und verdiente gut.
Sie fuhren regelmäßig mit den Kindern und den beiden Hunden in Urlaub
und konnten sich auch sonst einiges leisten.
Es ging ihnen gut, alles schien bestens zu sein.
Sie hätte auch nicht arbeiten müssen.
Doch sie wollte unbedingt ihr eigenes Geld verdienen, wollte unabhängiger sein.
Die Kinder verbrachten daher so manchen Nachmittag bei ihren Großeltern.
Im Laufe der Zeit lebten sie sich immer mehr auseinander, weil sie kaum noch Zeit
für einander hatten.
Die Wochenenden, an denen ihr Mann arbeitete, verbrachte sie immer öfter
mit ihren Freundinnen. Manchmal bis tief in die Nacht, während er sich dann
um die Kinder kümmerte. Sie schien Gefallen daran gefunden zu haben.
Streitereien waren da vorprogrammiert.
Bald gingen sie getrennte Wege, fuhren getrennt in Urlaub.
So dauerte es nicht mehr lange und sie beschloss sich von ihrem Mann zu trennen,
auch wenn er gerne bei ihr geblieben wäre.
Um weiteren Streitereien vor den Kindern aus dem Weg zu gehen, zog er
vorübergehend zu einem Freund. Dort wird er bleiben, bis sie für sich und die Kinder
eine passende Wohnung gefunden hat.
  
 
Darf eine Mutter ihr eigenes Wohlergehen über das Wohl ihrer Kinder stellen,
wenn sie nach zehn Jahren Ehe feststellt, dass sie auf dem falschen Weg ist ?
Ich bin unbedingt dafür, dass jeder seinen Weg gehen muss und jederzeit
eine neue Richtung einschlagen sollte, wenn er mit seinem derzeitigen Leben
unzufrieden ist.
Aber trifft das auch zu, wenn dadurch eine Familie auseinandergerissen wird und
drei kleine Kinder vielleicht darunter leiden, dass sie von ihrem Vater getrennt werden ?
Sollte man dann der Kinder wegen nicht besser zusammenbleiben ?
Macht es sich diese Mutter vielleicht zu einfach ?
Oder sollte sie nur an sich denken und ihren neuen Weg konsequent verfolgen ?
Schließlich lebt sie jetzt mit ihren drei kleinen Kindern alleine,
die nun immer häufiger auch von den Großeltern betreut werden.
Und die sind darüber nicht gerade begeistert.
Nun ist sie vielleicht zufrieden. Ihr Mann dagegen ist unglücklich, weil er
seine Kinder nur noch selten sehen wird und die drei Kinder sind traurig, weil
man ihnen den Vater weggenommen hat.
Auch die Großeltern sind nicht glücklich, weil sie sich ihren Lebensabend
etwas anders vorgestellt hatten.
Sind jetzt alle Beteiligten auf dem falschen Weg ?
Wer hat denn nun eigentlich was gewonnen ?
Liebe kann es nicht gewesen sein. 

 
~*~
 
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Sonntag, 26. Oktober 2014

Haben Sie dort gelebt ?

Oder haben Sie da gearbeitet?
Diese Frage wurde mir vor einiger Zeit gestellt, als wir in einem Gespräch auf meinen
früheren Lebensmittelpunkt zu sprechen kamen
Einen Moment lang reagiert ich verblüfft.
"Ist man denn tot, wenn man arbeitet"? schoss es mir durch den Kopf.
 
 
Doch dann wurde mir schnell klar, dass diese Frage gar nicht so abwegig war.
Schon oft habe ich das Leben auf der Insel mit dem Leben hier verglichen
und festgestellt, dass man es gar nicht vergleichen kann.
Das Leben dort und das Leben hier ist so unterschiedlich wie Tag und Nacht.
Tatsache ist, dass ich dort wirklich das Gefühl hatte zu leben und zwar
ganz intensiv - mit Haut und Haaren, mit Herz, Seele und Verstand.
Es war, als wäre ich endlich angekommen im Leben.
Es fühlte sich so gut an, so, als hätte diese Insel mich zu neuem Leben erweckt.
Das Leben dort sprudelt nur so. Das Leben dort ist leicht wie eine Feder.
Ich fühlte mich oft, als würde ich schweben, träumen, das ganze Leben,
die Natur, den Himmel, die Sonne, das Meer, die Wärme und die
Fröhlichkeit der Menschen in mich aufsaugen.
Es pulsiert dort das Leben - auf eine magische, leise Weise, die mich in ihren
Bann zog. Es war, als hätte mich diese Insel verzaubert, einen anderen
Mensch aus mir gemacht, einen, der das Leben plötzlich spürte,
fühlte, erlebte, mit jeder Faser des Körpers.
Es war diese Leichtigkeit, diese Langsamkeit, diese Gelassenheit,
diese Fröhlichkeit, diese Menschlichkeit, die so ansteckend war,
dass man sich ihr nicht entziehen konnte.
Für einen Großstadtmensch, der wie ich aus Berlin kam, war es das reinste Paradies.
Genau so habe ich mir das Paradies immer vorgestellt.
Und nun war ich mitten drin, in diesem Paradies.
 
Aber es war auch eine enorme Umstellung, denn ich musste mich an diese Langsamkeit
gewöhnen, musste lernen geduldig zu sein. Ich musste lernen, nicht nur einen,
 sondern gleich drei Gänge zurückzuschalten.
Ich musste mich in Geduld üben, allem viel Zeit geben, nicht erwarten, dass alles
"wie gewohnt schnell ging", sondern mich dem gemächlichen Tempo der Insel
anpassen - und wie gut das nach einer Weile tat !
Ja, die Frage war berechtigt, denn hier  l e b t e  man wirklich,
selbst wenn man "einer Arbeit" nachging, war man lebendig.
Man war langsamer, aber lebendiger. Niemand erwartete, dass alles schnell ging
und dass alles sofort erledigt wurde.
Was für ein Gegensatz zu unserem Land !
Hier wird Arbeit mit TOT-SEIN gleichgestellt.
"Sie arbeitet so viel - sie hat nichts vom Leben," ist ein anderer Satz, den ich hier oft höre.
Hier in unserem Land scheint man wirklich nur zu arbeiten und zu existieren,
um seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können.
Aber ist das wirklich das, was wir uns unter einem erfüllten Leben vorstellen?
Muss denn alles wirklich immer schnell, schnell, schnell gehen und sofort sein?
Ist es nicht wichtiger, sich Zeit für sein Leben zu nehmen, für diese eine Leben,
das wir haben ?
 
 
"Wenn ich in Rente bin, dann mache ich es wie sie, dann nehme ich mir die Zeit
und fliege auch mal dorthin", rief er mir im Weitergehen noch zu.
Später erfuhr ich, dass er kurz nach seinem Rentenantritt verstorben ist
und sein Vorhaben nicht mehr in die Tat umsetzen konnte.
 
Weniger ist eben oft mehr.
It's a point of view - wie vieles im Leben.
 
~*~
 
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Freitag, 24. Oktober 2014

Himmelsbühne

Ganz besonders in den letzten Wochen fielen mir viele ungewöhnliche
Wolkenformationen auf. Diese hier hatte ich auch noch im Bild festgehalten,
bevor der Herbst uns mit dicken Regenwolken überfiel.
 
 
Diese Wolken waren wie zu einem großen Fächer geformt -

 
oder wie Röhren, die sich von einem Punkt aus seitlich und vorwärts ausbreiteten.

 
So habe ich Wolken vorher noch nie gesehen.
Inzwischen habe ich ebenfalls von Frau Google gelernt, dass es sich bei dieser Wolkenformation
um Stratocumulus-undulatus handelt.

 
Sie zu beobachten ist spannend und entspannend zugleich.
Oft, wenn ich auf der Terrasse in der Sonne liege und den Himmel beobachte,
kann ich mit ein wenig Phantasie richtig seltsame Figuren erkennen.
Manchmal scheint mir der Himmel wie eine Bühne zu sein, auf der die
lustigsten und skurrilsten Figuren vorbeiziehen.
 
 
Da sind große und kleine Drachen zu sehen oder überdimensionale Monster.
Engel, Schmetterlinge, Bären und viele andere Tierarten sowie die unterschiedlichsten
Gesichter und gruseligsten Masken.
Mir macht es zunehmend Spaß zu rätseln, was die einzelnen Wolken wohl darstellen könnten.
Tja, so ist das, wenn man sich auch mal gönnt ein wenig verrückt und verspielt zu sein.
Spielen, phantasieren, sich Geschichten ausdenken, ein bisschen verrückt sein,
gehört für mich bis ins "hohe Alter" zu einem zufriedenen Leben unbedingt dazu.
Das Leben ist viel zu kurz, um alles "todernst" zu nehmen oder auf die Waagschale zu legen.
 Das ganze Leben ist eigentlich wie eine Bühne, auf der jeder seine Rolle spielt.
Und so, wie auf der Bühne jede Vorstellung eine Ende hat, so geht auch im wahren Leben
eines Tages das Licht aus und der letzte Vorhang fällt für immer.
Mal hat man eine lustige Rolle gespielt, mal eine traurige, mal eine ernste,
mal ging es um Liebe und Leid, mal um Trauer und Freude und manchmal spielte man
eben auch eine verrückte Rolle.
Es sind doch gerade die verrückten Momente, die auch zum Glück beitragen.
Ich tue gerne mal verrückte Dinge, weil ich auch gerne mal über mich selbst lache.
Und ich lache oft über mich selbst, auch wenn andere das gar nicht verstehen können
oder komisch finden und nur mit dem Kopf schütteln.
Dafür macht mich aber auch vieles traurig, was andere auch wieder nicht verstehen können
und wieder nur den Kopf schütteln.
 
Vielleicht spiele ich deshalb auch am liebsten alleine oder mit den wenigen vertrauten Menschen,
die mich in dem einen oder anderen Akt auf dieser Bühne des Lebens begleiten.
 
Ich brauche kein Publikum, das mir applaudiert.
Auch Kritiker brauche ich nicht mehr.
Entweder man mag mich so wie ich bin oder
man mag mich nicht - Punkt!
 
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Donnerstag, 23. Oktober 2014

Ein Lebensabschnitt

 
Jetzt im Herbst bin ich gerne im Haus.
Ganz besonders bei Regen und Sturm.
Wie schön ist es jetzt in dieser Jahreszeit, es sich drinnen so richtig gemütlich zu machen.
Mit Kerzen, einer Kanne Tee und einem guten Buch.
 
 
 Ich mag das sehr und ich bin unendlich froh und dankbar, ein gemütliches Zuhause
zu haben. Ein Dach über dem Kopf, wenn es draußen kalt und ungemütlich wird.
Einen Ort, an den ich mich zurückziehen kann, wo ich mich geborgen- und wohlfühle.
Das ist heutzutage nicht mehr unbedingt selbstverständlich.
Man muss sich nur die hohen Mieten und Nebenkosten in den Großstädten anschauen.
Bald werden sich nur noch Menschen, die gut verdienen, eine Wohnung in der Stadt
leisten können. Alleinerziehende Mütter, Studenten, junge Familien und viele Rentner
können sich Wohnungen in einer Großstadt schon heute kaum noch leisten.
Hinzukommt, dass junge Menschen außerdem noch für ihr Alter vorsorgen müssen.
  
 
Besonders Frauen sind im Alter von Armut bedroht. Ich selbst kenne Menschen, 
die auch mit 70 Jahren noch arbeiten müssen, weil sie von ihrer Rente nicht leben können.
Sie waren zum Teil selbstständig, privat krankenversichert und haben nicht in die
gesetzliche Rentenkasse eingezahlt. Sie müssen somit auch weiterhin ziemlich
hohe Beiträge in die private Krankenversicherung zahlen, weil ein Wechsel in die
gesetzliche Krankenkasse jetzt nicht mehr möglich ist.
  
 
Wie gut also, wenn man schon in jungen Jahren für seinen Lebensabend vorsorgt hat.
"Spare in der Zeit, dann hast du in der Not", pflegte meine Großmutter zu sagen.
 
 
Ich habe ihren Rat gottseidank befolgt und kann mich daher heute über ein
"eigenes Häuschen mit Garten" freuen und einen relativ sorglosen Lebensabend genießen.
Das ist ein sehr beruhigendes Gefühl.
Wenn ich mir vorstelle, nicht zu wissen, wovon ich morgen leben sollte und
ob das Geld für die nächste Miete reicht - ich könnte keine Nacht mehr ruhig schlafen.
Solche Sorgen und Problem würden mir den Schlaf rauben und das ist sehr
ungesund. So können oft zu finanziellen Sorgen auch noch gesundheitliche
Probleme kommen. Und das alles, obwohl man vielleicht sein ganzes Leben lang
zwar gearbeitet - aber nicht für seinen Lebensabend vorgesorgt hat.
Wie wichtig das gewesen wäre, weiß man spätestens dann,
wenn man das Rentenalter erreicht hat; den Lebensabschnitt, auf den sich
viele Menschen freuen und dann ein böses Erwachen erleben.
 
 
Obwohl niemand vorhersehen kann, was in 30 oder 40 Jahren sein wird,
wer einen einigermaßen sorglosen Lebensabend verbringen möchte,
der sollte unbedingt für sein Alter vorsorgen -
vor allem alleinstehende Frauen und Mütter.
 
Nur so ist man unabhängig und kann seinen letzten Lebensabschnitt -
den "Herbst des Lebens" unbeschwert genießen -
vorausgesetzt man bleibt außerdem auch noch lange gesund.
 
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Dienstag, 21. Oktober 2014

Lauter kleine Wattebällchen

am strahlend blauen Himmel kündigten an den letzten goldsonnigen Oktobertagen
bereits den Wetterwechsel an.
 
 
Der Himmel war über und über mit diesen Wattebäuschen bedeckt.
Diese flockigen Wolkenbäusche tragen den Namen Cirrocumulus floccus.
Das hat mir Frau Google verraten.



 
Denn schon einen Tag später zogen dicke, dunkle Wolken auf und verdeckten am späten
Nachmittag die letzten Strahlen der goldenen Oktobersonne.
 
 
Und da ist er nun !
D E R   H E R B S T
mit seinen düsteren, bedrohlichen Wolken.
 
 
Sturm und Regen hat er mitgebracht und das reichlich.
Nun ist es Zeit, Holz für den Kamin reinzuholen und ein wärmendes Feuer anzuzünden,
denn kühlere Temperaturen hat er auch gleich im Gepäck.
 
Willkommen lieber Herbst, aber bitte treibe es nicht gleich zu dolle.
Sturm ist ja okay, das erwarten wir von dir nicht anders,
aber muss es gleich der Ausläufer eines Ex-Hurrikans sein?
Und mit Gewitter drohst du auch schon?!
Sei ein bisschen gnädig, bitte !
Ich muss mich erst so allmählich an dich gewöhnen
und begreifen, dass die schönen, golden Oktobersonnentage
nun endgültig vorbei sind.
 
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Montag, 20. Oktober 2014

Der beste Apfelkuchen der Welt

ist dieser Apfelkuchen mit Zimt und Mandel.
Man kann außerdem noch Rosinen hinzufügen - wir mögen ihn lieber ohne.
Das Rezept stammt noch von meiner Großmutter und wird gehütet wie ein kostbarer Schatz.
Dieser Apfelkuchen ist wirklich sehr, sehr lecker - ein Gedicht !
 
 
Herbst und Winter ohne diesen Apfelkuchen geht gar nicht.
Er gehört für mich zu dieser Jahreszeit an den Wochenenden einfach dazu,
so wie ein Erdbeerkuchen zum Sommer.
Und obwohl das Wetter am Wochenende alles andere als herbstlich war,
sondern mit 25°, blauem Himmel, strahlendem Sonnenschein und leichtem Wind,
eher an einen Sommersonnentag erinnert,
dieser Kuchen musste jetzt einfach sein.

 
Allein der köstliche Duft nach Äpfeln, Zimt und Vanille im Haus,
ist so verführerisch, dass ich mich schon beim Backen auf die Teestunde
am Nachmittag freue.
  
Eine weitere Freude habe ich Mr. Putin zu verdanken. Im Supermarkt wurden
nämlich 5kg Äpfel für sage und schreibe nur 2,50 Euro angeboten.
Man stelle sich das vor! 50 Cent für ein Kilo Äpfel, die normalerweise 1,99/kg kosten.
Aufgrund der verhängten Sanktionen in Russland, werden in diversen Supermärkten
viele Lebensmittel zurzeit recht günstig angeboten.
 
 
Da kommt beim Einkaufen von deutschen Lebensmitteln derzeit richtig Freude auf,
auch wenn der eigentliche Anlass, nämlich der Grund für die Sanktionen,
nicht so erfreulich ist.
Den Apfelkuchen, der übrigens mit oder ohne Sahne ein wirklich absoluter Genuss ist,
lassen wir uns trotzdem schmecken.

 
Ich werde wohl noch einige Apfelkuchen in den kommenden Monaten backen,
auch wenn das eine ziemliche Zufuhr von Kalorien bedeutet -
aber - man gönnt sich ja sonst nichts.
Das ungewöhnliche Goldsommersonnenoktoberwetter eine Woche vor Beginn
der Winterzeit wird jetzt wohl ein Ende haben und der Herbst wird endgültig Einzug
halten - oder vielleicht auch nicht. Wer weiß das schon ?!
Das Wetter hat sich in diesem Jahr, so gut wie an überhaupt keine Jahreszeit
gehalten.
Sehr ungewöhnlich !
Aber der Apfelkuchen ist wirklich gut und hält,
was er beim Backen verspricht !
Ein Genuss erster Sahne !
 
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Donnerstag, 16. Oktober 2014

Wolken wie ......

von einem Maler mit dem Pinsel in den Himmel gezaubert.
Wolken faszinieren mich immer wieder.
Was liegt da näher, als ungewöhnliche Wolkenformationen mit der
Kamera festzuhalten.
 



 
In der Morgen- oder Abenddämmerung bieten Wolken meist
ein ganz besonders beeindruckendes Schauspiel.
Leider kann ich viele wunderbare Sonnenuntergänge als Gesamtkunstwerk
eigentlich nie im Bild festhalten, weil mir hier der freie Blick bis zum Horizont fehlt.
Hier verschwinden Sonne und Mond meist hinter Tannen und anderen Bäumen,
so dass mir dieses Naturschauspiel meist entgeht.
 
Auf der "Insel" dagegen, wenn der Mond abends ungewöhnlich groß
hinter dem Horizont auftauchte, oder die Sonne abends als große, feurige Kugel
im Meer versank, war das jedes Mal ein Schauspiel der ganz besonderen Art
und ein ganz großartiges Erlebnis.
Damals bin ich nur ganz selten auf die Idee gekommen Fotos zu machen,
weil ich annahm, dass ich bis ans Ende meiner Tage auf dieser Insel leben würde.
 
Tja, einmal mehr ein Beweis dafür,
dass es erstens - anders kommt
und zweitens - als man denkt.
 
Aber die Natur ist überall schön, egal ob am Meer, in den Bergen,
in der Wüste, in einem Dschungel, am Nordpol oder im eigenen Garten.
Man muss diese Schönheit nur wahrnehmen
und sie genießen - wie alles Schöne !
 
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Dienstag, 14. Oktober 2014

Nicht zu glauben !

Ein gesunder, regionaler Apfel 
 
Hat die Bundeskanzlerin bei ihrem Amtsantritt nicht einen Eid abgelegt,
Schaden vom deutschen Volk abzuwenden?
Ich gehe mal davon aus, dass gesundheitlicher Schaden dazugehört.
Warum wird dann die Einfuhr chinesischer Lebensmittel nicht gestoppt ?
Ein Großteil dieser Lebensmittel ist nämlich extrem gesundheitsschädlich !
Wie ich schon vor Wochen einer Zeitschrift entnehmen konnte, werden inzwischen 80%
unserer Lebensmittel aus China importiert und diese sind zum Teil hoch toxisch belastet.
So gelten z.B. 70% der chinesischen Äcker als verseucht, da tonnenweise Umweltgifte
ungefiltert in die Luft gepustet werden und dann wieder auf die Felder abregnen.
27000 verschiedene Pestizide, von denen in Europa viele verboten sind, werden von
chinesischen Bauern auf ihren Feldern eingesetzt. 1,3 Millionen Tonnen werden davon
jedes Jahr versprüht !!!
Äpfel werden z.B. in Papierbeutel eingewickelt. Diese Beutel sind mit arsenhaltigen
Pestiziden beschichtet. Das Gift Arsen löst bösartige Tumore aus und kann innere Organe
zerstören.
Ein anderes Beispiel sind tiefgekühlte Erdbeeren, die mit dem Norovirus infiziert sind.
In chinesischem Reis wurden Schwermetalle (Cadmium und Blei) entdeckt.
Milchpulver wurde Melamin beigemischt, eine Chemikalie die zur Herstellung von
Plastik und Klebstoffen verwendet wird und hochgiftig ist.
300000 Kleinkinder sind daran erkrankt.
Sämtliche Lebensmittel, die aus China kommen und dazu gehören Pilze, Birnen, Zitronen,
Hähnchen-Nuggets, Knoblauch, Spinat, Äpfel, Reis, Instant-Nudeln, Brötchenteig, Tee,
Fisch u.a., sind mit giftigen Stoffen belastet und somit eine Gefahr für die Gesundheit.
Knapp 80000 Tonnen Fleisch, 300 Millionen Brötchen-Teiglinge,
850 Tonnen Milchprodukte, 130000 Tonnen Fisch, 10300 Tonnen Gemüse und
3600 Tonnen Obst werden pro Jahr eingeführt.
Der Appetit kann einem vergehen, wenn man liest, dass benutztes Speiseöl aus
Restaurants aus dem Abfluss abgezapft und recycelt wird.
In Schokolade wurden aufgrund mangelnder Hygiene Maden gefunden !
                         
Ich achte im Supermarkt schon sehr darauf woher die Lebensmittel stammen.
Allerdings ist nicht auf allen Verpackung das Ursprungsland angegeben,
sondern nur die deutsche Vertriebsfirma oder für welchen Supermarkt die
jeweiligen Lebensmittel herstellt wurden. Es ist also nicht immer ersichtlich,
aus welchem Land das Produkt kommt.
Bei Fleisch, Fisch und bei Obst und Gemüse ist oft überhaupt kein Hinweis zu finden.
 
Ist es notwendig, dass unsere Lebensmittel aus China importiert werden,
wenn doch bekannt ist, dass diese Lebensmittel hochgradig vergiftet sind ?
Warum wird die Einfuhr dieser Lebensmittel nicht verboten,
da sie doch in hohem Maße einen gesundheitlichen SCHADEN verursachen ?
Toxisch belastetes Gemüse kann sogar die Lebensdauer um bis zu 10 Jahre verkürzen.
Ist das kein SCHADEN für das deutsche Volk ?
Warum lassen wir Bürger uns das gefallen ?
Ich möchte meine Lebenszeit nicht damit verbringen, mit Brille oder Lupe durch den
Supermarkt zu laufen und herauszufinden, aus welchem Land ein Lebensmittel kommt,
welche Lebensmittel ich noch bedenkenlos kaufen kann und bei welchem Lebensmittel
ich einer gesundheitlichen Gefahr ausgesetzt bin.
 
Haben wir als Bürger kein Recht auf gesunde und einwandfreie Lebensmittel?
Sollte das nicht selbstverständlich sein ???
Vom Gift, das in die Umwelt gelangt, mal ganz abgesehen.
 
Wenn es nach unserer Kanzlerin geht, werden die wirtschaftlichen Beziehungen
mit China zukünftig noch weiter ausgebaut!
Um welchen Preis scheint ihr egal zu sein !
Eigentlich müssten wir Bürger auf die Barrikaden gehen.
 
Mich macht das richtig wütend.
Gelassen zu bleiben fällt da schon ziemlich schwer.

Daher zur Beruhigung noch ein kleines Foto von einem wunderschönen,
sonnigen Oktobertag, der uns gestern mit 20° Grad so richtig verwöhnte.

 
Dabei zogen morgens noch dicke, dunkle Regenwolken über uns hinweg.

So schnell kann sich beim Wetter alles zum Besseren wenden.
Ach, wäre das in der Politik und bei den Menschen doch genau so.

 
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Montag, 13. Oktober 2014

Das alte Lied

 
 
Herbstlaub fällt von den Bäumen
herab ins feuchte Gras.
Die Zeit der Rosen war zum Träumen,
der Herbst mit Sturm und Kälte naht.
 
Die Blätter in den schönsten Farben
welken auf dem Wiesengrund.
Zarte Rosendüfte mich einst umgaben
in jener seligen Sommerstund‘.
 
Verstummt sind nun des Sommers Lieder
von Sehnsuchtsträumen eingefangen.
Schwach hallen sie im Herbstwind wider;
ihre Zeit ist längst vergangen.
 
  Der Wind im Schein des Mondes
ein neues Lied mir singt.
Das alte Lied von Liebe und Rosen
nun durch den dunklen Garten klingt.
      
Die Seligkeit verklungener Weisen
tief bis in mein Herz vordringt;
vertreibt sie Wehmut und das Schweigen,
bis meine Seele wieder schwingt.

 
© Ursula Evelyn


 
 
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