Sonntag, 28. September 2014

Still und sanft

 
                   
Still und sanft aus der Ruhe der Nacht,
der neue Tag ganz leis erwacht.
In Nebel gehülltes Morgenlicht
durch der Dämmerung Schleier bricht.
Es nimmt dem Tag die Einsamkeit;
übergibt dem Schicksal den Lauf der Zeit.
 
   
Hell begleitet das Licht die Stunden
mit dem Zauber des Tages verbunden.
Im Banne des Herbstes die Farben
in der Sonne blassem Schein erstrahlen.
Wie sich die Blätter im Lichte baden,
still niedersegelnd in des Nebels Schwaden.
 
 
Unaufhaltsam die Stunden verrinnen,
ein stummes Lied der Erinnerung sie singen.
Der Herbst wird wie der Sommer vergeh‘n,
der Sturm die letzten Blätter verweh‘n.
Der Winter naht, er ist nicht weit,
vergangen ist des Herbstes Zeit.

© Ursula Evelyn
 
 
 
 
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Kommentare:

  1. Hallo Laura,
    ganz beeindruckende Fotos und zwar jedes einzelne!
    Danke auch für das schöne Gedicht.
    LG in den Sonntag von Stine

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  2. das sieht aber schon richtig schööööön herbstlich bei dir aus

    lg gabi

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  3. Schönes Gedicht und tolle Bilder...

    LG Sabine

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Danke für Deinen Kommentar. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit für ein paar nette Worte nimmst.

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