Mittwoch, 30. April 2014

Sonnenschirm oder Kaminofen ?

Diese Frage stellte sich mir heute morgen, als ich aufwachte.
Waren wir doch so verwöhnt worden von den bisherigen warmen,
sonnigen Frühlingstagen, die mit 26° schon einen kleinen Vorgeschmack
auf den Sommer verbreiteten.

 Und nun das Gegenteil.
Beim Blick aus dem Fenster auf einen in dichten Nebel gehüllten Garten und Wald,
kamen wieder Gedanken an den Kaminofen auf.


 Doch beim morgendlichen Gartenrundgang durch diese friedliche Stille,
bei dem ich mir manchmal wie Alice im Wunderland vorkomme,
stellte sich sehr schnell heraus, dass es gar nicht kalt war - nur sehr feucht und dunstig.
Jetzt gibt es jeden Tag wieder etwas zu entdecken.
Neue Blüten, frische Blätter, die ersten blühenden Rosen, Akeleien, die ihre Knospen
öffnen, Farne und fast alle Hostas (Funkien) sind inzwischen aus dem Winterschlaf
erwacht und erfreuen sich an diesem für sie so günstigen Wetterbedingungen.
Es wimmelt nur so von neuem Leben im Garten und die Vögelchen sind
alle munter, ob's regnet, ob die Sonne scheint oder ob der Garten in dichten Nebel
eingehüllt ist.
Sie sind immer in Aktion und erfreuen sich ihres Daseins.



Jede Sekunde des Jahres hat seine eigene Schönheit
und erschafft ein nie zuvor gesehenes Bild,
das man nie wieder erblicken wird.
(Arthur Schopenhauer)

Also jede Sekunde genießen und sich des Lebens freuen !
Egal bei welchem Wetter.

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Dienstag, 29. April 2014

Nachwuchs

 hat sich auch bei der Familie Eichelhäher eingestellt.



Vor ein paar Tagen konnten wir sie in den Birken beobachten.


Im Winter wagen sie sich bis ans Futterhäuschen,
obwohl sie dafür eigentlich viel zu groß sind. Sie erreichen eine Körpergröße von 35 cm !


Sie waren sehr ausgelassen - schienen viel Spaß zu haben,
hüpften von Ast zu Ast und gaben dabei eigenartige Geräusche von sich.


Wir freuen uns über jeden Gartenbesucher - vor allem über jede Menge Nachwuchs
bei den Vögeln, denn die Vogelkonzerte im Frühjahr und zur Sommerzeit
sind eine wahre Freude.
Es ist, als wollten sie sich damit für die Fütterung im Winter bedanken.

Eichelhäher gehören übrigens zur Familie der Rabenvögel
und kommen in außer in Europa auch in Gebieten des Nahen Ostens,
in Nordafrika und in Teilen Asiens vor.
Er ernährt sich hauptsächlich von Insekten, Früchten und Samen.
Raubt aber auch gerne mal andere Nester aus,
was ich ihm sehr über nehmen würde, sollte ich ihn dabei erwischen,
den bunt gefiederten Räuber.
Ich werde also immer wieder mal Ausschau nach den neuen Gartengästen halten,
denn überhören kann man sie nicht. Unterscheidet sich ihre Stimme
doch sehr von den anderen Singvögeln.

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Sonntag, 27. April 2014

Der blaue Regen -

oder besser gesagt: der Blauregen blüht auch in diesem Jahr leider nicht so üppig.
Einige dünne Zweige sind nach dieser einen Nacht mit frostiger Temperatur
(so um die null Grad), leider verkümmert und haben sich auch nicht mehr erholt.
 
 
Die Blütentraube ist auch leider nicht so dicht gefüllt ausgefallen,
wie man es sonst von Blau- und Goldregen kennt.

 
Selbst an einem vollsonnigen Standort auf der Südwest unseres Hauses,
will er nicht so richtig blühen.
Vielleicht ist das Waldgebiet, in dem sich unser Garten befindet auch nicht
der richtig Ort, an dem diese Kletterpflanzen gut gedeihen können.
Sie liebt es wahrscheinlich lieber sonnig und trocken.
 
 
Hier im Wald ist die Luft allerdings immer eher ein wenig feucht.
Noch haben sich nicht alle Blüten geöffnet und so bin ich sehr gespannt,
wie sich die restlichen Blütentrauben entfalten.

 
Heute Nacht hat es endlich ! mal geregnet und zwar wesentlich mehr,
als nur diese kurzen Schauer in den letzten Wochen.
(Eigentlich waren es immer nur ein paar Tropfen).
Der Wald war schon so trocken, dass vor ein paar Tagen die örtliche Feuerwehr
ausrücken musste, um das Feuer zu löschen, welches sich im Unterholz entzündet hatte.
Ob das Feuer durch eine achtlos entsorgte Zigarettenkippe ausgelöst wurde,
weiß ich nicht, aber ich habe schon junge Leute gesehen, die nicht nur
am See rauchen, sondern bei schönem Wetter dort auch grillen.
Beides ist strengstens untersagt und dennoch gibt es immer wieder
Menschen, die sich über diese Verbote hinwegsetzen.
 
Ich kann das einfach nicht verstehen, denn immer wieder wird -
nicht nur in den Sommermonaten bei hohen Temperaturen, auf die Waldbrandgefahr
und das Rauchverbot im Wald hingewiesen und trotzdem gibt es immer
wieder Menschen, denen das völlig egal ist.
 
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Donnerstag, 24. April 2014

Ein Spaziergang ....

vorbei an einer Pferdekoppel hier in der Nähe.



 
 
Prof. Dr. von und zu Herrchen hat diese Fotos gemacht,
da ich die Knuddels im Zaum halten musste.
Gehe ich alleine mit den Knuddels spazieren, kann ich überhaupt keine Fotos
machen, obwohl ich das gerne täte, aber es ist einfach unmöglich.
In jeder Hand eine Hundeleine - Tinkababy zieht in die eine - Tessie in die
andere Richtung. Da habe ich zu tun, überhaupt dahin zu gelangen,
wo ich hin will.
Meist bestimme das sowieso nicht ich, sondern ratet mal wer ?!
 
Hier im Naturschutzgebiet müssen Hunde an der Leine führt werden,
woran sich leider kaum jemand hält.
Und mache ich schon mal jemanden darauf aufmerksam, weil ich annahm,
dass der-oder diejenige das Hinweisschild vielleicht übersehen hat,
bekomme ich schon mal Antworten wie z.B.:
"Wenn Sie sich daran halten ?!"
Tja, was wollte man mir damit wohl sagen?
Genau !
Trotzdem nenne ich ein solches Verhalten:
ignorant und rücksichtslos.
Aber so sind sie, die lieben Mitmenschen.
Den meisten Menschen gehe ich inzwischen aus dem Weg oder
mache einen großen Bogen um sie.
 
 
Tinka würde die Pferde gerne wieder besuchen.
 
 
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Dienstag, 22. April 2014

Der Zaunkönig

versprach seiner Zaunkönigin:
"Ich baue dir das schönste Nest im ganzen Wald.
Ach, was sag' ich. Ich baue dir acht schöne Nester und
 
 
du kannst dir das schönste Nest aussuchen.
Ich baue dir ganz weiche Nester mit viel Moos,
damit es schön kuschelig für dich wird und du kannst dir
dann das kuscheligste Nest aussuchen".

 
Gesagt - getan !
Tatsächlich baut der kleine Zaunkönig für seine Liebste bis zu acht Nester.
Eins dieser kuscheligen Nester hat er in unsere Pergola gebaut,
an der sich die ersten Blauregenknospen und Blätter des wilden Weins zeigen.

 
Er war recht fleißig, der kleine Zaunkönig.
Immer unterwegs und auf der Suche nach passendem Baumaterial, damit die
angebetete Zaunkönigin auch ja nichts an seinen Bauprojekten auszusetzen hat.
 
 
Und schon beginnt der kleine Herrscher mit seinem Lockgesang.
So inbrünstig, so flehentlich, dass ich so mit ihm hoffe,
seine Auserwählte möge ihn erhören und Gefallen an seinem Nest
in unserer Pergola finden, damit wir uns bald wieder
auf kleine Federbällchen freuen können.
 
Viel Erfolg und viel Glück, kleiner Zaunkönig !
 
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Mittwoch, 16. April 2014

Die ersten Rhododendren

im Garten blühen,
 
 
und das tränende Herz,

 
und der Weigeliestrauch und

 
viele andere können es ebenfalls nicht erwarten,

 
ihre Knospen schon jetzt zu öffnen.
 
Und alle sind sie früh in diesem Jahr.
Wenn ich so in das frische Grün der Birken gegen den blauen Himmel schaue,
die Wolken vorüberziehen und die Sonne scheint, dann kommt richtige Frühlingslust auf.
Allerdings ist es wieder ordentlich kalt geworden.
Gestern habe ich das Pampelmusenbäumchen, den "kleinen" Grünling,
der inzwischen zu einem stolzen Jüngling herangewachsen ist - sprich das Advocadobäumchen
sowie den Oleander über Nacht wieder ins Haus geholt.
Denn - es richtig kalt geworden - so um die 0°.
Hoffentlich haben die frisch in die Blumenkästen gepflanzten Begonien nicht
unter dieser frostigen Temperatur gelitten.
Aber mit Bodenfrost muss man um diese Zeit einfach immer noch rechnen.
Schließlich stehen uns die "kalte Sophie" und die Eisheiligen
ja auch noch bevor.
Doch jetzt steht erst einmal das Osterfest vor der Tür
und darauf freue ich mich - erwarten wir doch lieben Besuch.
 
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Dienstag, 15. April 2014

Was wäre wenn .........

sich alle meine Wünsche erfüllten, wenn ich mir alles,
was ich gerne haben möchte, auch tatsächlich leisten könnte ?
Wenn ich jederzeit das tun und lassen könnte, wozu ich gerade Lust habe ?
Wenn ich alles wüsste, alles könnte, keine Fehler mehr machen würde
und nicht mehr herausgefordert würde ?


Es wäre eine schreckliche Vorstellung !
Sich jeden Wunsch erfüllen zu können heißt nicht zwangsläufig
auch zufriedener und glücklicher zu sein.

Denn worüber und worauf sollte ich mich dann noch freuen ?
Wäre ich nicht irgendwann übersättigt und gelangweilt ?
Was sollte ich noch lernen, wenn ich schon alles wüsste ?
Wie sollte ich innerlich noch wachsen, wenn ich keine Sorgen
oder Probleme mehr hätte ?
Wie sollte ich meinen Charakter stärken,
wenn es keine Herausforderungen mehr zu bewältigen gäbe?
Wie sollte ich noch Fortschritte machen, wenn ich schon alles könnte ?

Es ist so einfach für alles Gute, Positive und Schöne dankbar zu sein,
aber erst durch all das Negative, die Probleme und Sorgen, die Schicksalsschläge
und Rückschläge, meine Fehler sowie durch Trauer und Leid ist mein Leben
so reich und lebenswert geworden.
Denn gerade aus den "negativen" Zeiten in meinem Leben
habe ich so viel wertvolles gelernt.
Viel an Kraft und Stärke gewonnen,
so dass ich heute für die "negativen" Zeiten genau so dankbar bin,
wie für die positiven Zeiten.
Die Lebens-Kunst besteht darin,
das Negative ins Positive umzuwandeln,
denn auf diese Weise hat alles Negative auch etwas positives.

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Freitag, 11. April 2014

Morgentau

Früh morgens, wenn das Wetter es erlaubt, das heißt, wenn es nicht gerade
regnet, schlendere ich im Pyjama und in einen Bademantel gehüllt, mit einer Tasse Kaffee
in der Hand, schon das erste Mal am Tag durch den Garten.


Ich liebe diese frühmorgendliche Stille, wenn der Tag gerade erwacht -
und nur das Gezwitscher der Vögel zu hören ist,
wenn der Rasen und die Blätter der Bäume, Sträucher und Pflanzen
noch von den vielen kleinen Tautropfenperlen bedeckt sind.


Diese wundersame Stimmung zwischen Dämmerung und Sonnenaufgang
ist für mich die schönste Zeit des Tages.
Ist es doch der Beginn eines neues Tages, von dem niemand weiß, was er für uns bereithält.
Um diese Zeit, wenn mir die Natur ganz besonders nahe ist, wenn ich mich so richtig eng
mit ihr verbunden fühle, so als gäbe es zu dieser frühen Morgenstunde nur die Natur
und mich auf der Welt, genau in diesen Momenten  empfnde ich eine tiefe Dankbarkeit,
einen neuen Tag auf diese wundervolle Weise erleben zu dürfen.


Und es ist die Freude darüber, nicht mehr in einer lärmenden Stadt leben zu müssen,
inmitten von Beton und Stahl, von Asphalt und Häuserzeilen,
umgeben von hektischen Menschen, die zu dieser Stunde zur Arbeit eilen
oder sich in Autokolonnen durch die Stadt schlängeln.


Das alles ist nun schon über zehn Jahren her und seit dieser Zeit darf ich das Landleben
genießen. Hier läuft das Leben wie im Schneckentempo ab.
So kommt es mir jedenfalls oft vor - und ich liebe es.
Jeden Tag mehr und mehr.
Es ist ein so großes Glück mitten in der Natur leben zu dürfen.
Für mich gibt es nicht schöneres, als den Wechsel der Jahreszeiten so hautnah
erleben zu können, zu beobachten, wie sich die Natur den Jahreszeiten anpaßt.
Wie Bäume, Sträucher und Blumen wachsen und gedeihen, wieder welken und sich
gegen Ende des Jahres zur Winterruhe zurückziehen.
Wie die Rosen und Stauden im Sommer ihre ganze Blütenpracht enfalten
und bis lange in den Spätherbst hinein blühen.
Schnecken, Insekten und Vögelchen aus nächster Nähe zu beobachten.
Dem Regen und Wind zu lauschen.
Endlich nach der Winterzeit die Sonne wieder auf der Haut zu spüren und
sich über die kleinen, glitzernden, morgendlichen Tautröpfchenperlen zu freuen.

Das Leben kann so schön sein und es hält so viele kleine Glücksmomente bereit.
So auch eben wieder, als mein Blick durch das Fenster auf den Rasen
und die vielen Gänseblümchen fiel.
Und just in diesem Moment kommt auch noch die Sonne
zwischen den Wolken hindurch.
Zeit, in den Garten zu entschwinden und einige Stauden zu pflanzen.
Ich bin dann mal weg !

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Mittwoch, 9. April 2014

Aprilwetter

Nun zeigt er sich genau so, wie man es von ihm, dem Monat April, erwartet.
Mal Sonne, mal blauer Himmel, mal Regen, Gewitter und grauer Himmel.
Wechselhaft also und von allem etwas.
Sogar sommerliche Temperaturen hat er uns bereits beschert :o) !


Es hat dem Garten soooo gut getan.
Vor allem den Rhododendren, die vor der Blüte besonders viel Wasser benötigen.


Wo man hinschaut grünt und blüht es nun.
Selbst einige Rosen zeigen schon die ersten Knospen.


Und es duftet !
Überall im Garten umgeben mich jetzt wunderbare Düfte.
Der Kirschlorbeer und dieser Blütenstrauch, dessen Name ich mir einfach nicht merken kann,


verströmen einen so betörenden Duft, dass ich ihnen immer eine Weile Gesellschaft
leiste, weil ich diesen Duft sooooo gerne mag.
Die Maiglöckchen sprießen auch schon in großer Anzahl aus der Erde.
Auch sie werden bald  ihren einzigartigen Duft verströmen,
auf den ich mich ebenfalls schon sehr freue.

Aber nicht nur die vielen Blüten, das frische Grün an Bäumen und Sträuchern,
die herrlichen Düfte, die warmen, sonnigen Tage, - auch das fröhliche Vogelgezwitscher,
locken mich nun schon früh morgens aus den Federn und hinaus in den Garten.
Das Frühjahr meint es in diesem Jahr mit seinen warmen, sonnigen Tagen
ganz besonders gut mit der Natur -
und mit mir ;o)).

Danke, lieber Frühling !


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Freitag, 4. April 2014

Bevor Regen .......

und Wind die bereits welkenden Kirschblüten von den Bäumchen wehen,
musste ich sie einfach noch mal im Foto festhalten.


So wunderschön sie auch sind - leider ist ihre Blütezeit viel zu kurz.
Die japanische Säulenkrische mit ihren weißrosa Blüten hat in diesem Jahr zuerst geblüht.


Auch die japanische Nelkenkirsche bereitet uns wieder viel Freude.
Ich liebe diese feinen, zarten Blüten und kann es jedes Jahr immer kaum erwarten,
bis sie ihre Knospen öffnet.


Es gibt auch noch ein reinweißes Kirschblütenbäumchen,
welches in diesem Jahr ebenfalls sehr früh blüht.


Ach, der Frühling mit all seinen Blüten und Düften und dem vielen neuen Leben,
ist wirklich eine traumhaft schöne Jahreszeit. 

Wenn dann noch, wie in den letzten Tagen die Sonne scheint und die Temperaturen
so einladend sind, dass man den ganzen Tag schon im Garten verbringen kann,
freut sich nicht nur das Gärtnerherz - auch die Seele blüht auf.


Dies sind die Blüten eines "echten" Kirschbaumes, der später auch Früchte trägt,
an denen sich hauptsächlich die Vögelchen bedienen.

Bei all der Freude über diese schöne Jahreszeit,
bereiten mir die derzeitigen Schlagzeilen und Nachrichten allerdings auch Sorgen.
Könnte es tatsächlich wieder zu einem Krieg in Europa kommen ?
Würden die Mächtigen dieser Welt es tatsächlich wagen und darauf ankommen lassen ?
Haben sie nichts, aber auch gar nichts aus der Geschichte gelernt ?
Können die Mächtigen dieser Welt nicht wie erwachsene und vernünftige Menschen
miteinander reden ?
Kein Mensch in Europa will einen Krieg.
Bei dem Gedanken an einen Atomkrieg wird mir angst und bange !
Worum geht es eigentlich ?
Um das Ego eines Machos ? Um Machtkämpfe ?
Machtkämpfe haben noch nie zu Frieden geführt - sie sind der Auslöser allen Übels.
Wie wollen die Mächtigen dieser Welt wieder raus aus dieser Krise ?
Gibt es nicht schon genug Konflikte, Krisenherde, Katastrophen, Elend, Leid,
Gewalt, Zerstörung und Hungersnot auf dieser Welt ?

Mir fällt es schwer, bei dieser Blütenpracht an Krieg zu denken,
aber die Schlagzeilen sind nun mal nicht zu übersehen und die Nachrichten
nicht zu überhören.
Die Gefahr besteht nun mal, auch wenn man es im 21. Jahrhundert nicht
mehr für möglich gehalten hat.

Ich hoffe so sehr, dass die Mächtigen zur Besinnung kommen.


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Donnerstag, 3. April 2014

Unermüdlich .....

auf Futtersuche für den Nachwuchs ist das Amselpaar.
Sie kümmern sich so rührend um die junge Brut, dass diese ganz prächtig gedeiht.


Beide Amseleltern sind sehr zutraulich und halten sich gerne in meiner Nähe auf,
wenn ich im Garten in der Erde wühle, oder die Blumenkübel neu bepflanze.
Und immer werden sie fündig.


Unter den Blumenkübel lassen sich reichlich Asseln finden.
Ein wahrer Festschmaus für die junge Amselfamilie.


Aber auch Würmer und andere Insekten stehen auf der Speisekarte.
Ich hoffe nur, dass sich Nachbarin's Katze nicht in der Nähe aufhält,
wenn die kleinen Amseln flügge werden und auf Entdeckungsreise gehen.

Ihr Nest haben sie übrigens in einen Rhododendronstrauch gebaut,
der sich direkt gegenüber der Eingangstür befindet.
Da sie ihr Nest in Augenhöhe gebaut haben, kann ich die neuen Gartenbewohner
aus nächster Nähe beobachten und mich über ihr Wachstum freuen.

Befindet sich eine der beiden Amseleltern im Anflug auf das Nest,
muss ich echt aufpassen, dass wir nicht zusammenstoßen,
denn sie fliegen oft nur wenige Zentimeter an meinem Kopf vorbei.


Herzlich willkommen in unserem Garten, ihr kleinen Lebewesen.
Ich hoffe ihr fühlt euch hier so richtig wohl und bleibt ein bisschen bei uns.
 

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Dienstag, 1. April 2014

Kaum zu glauben,


aber wahr!
Sommer im Frühling !


Das Wetter schert sich nicht um die Jahreszeiten.
Es macht was es will.
Frühling im Winter und Sommer im Frühling.
Ob das wohl gut geht ?
Irgendwie traue ich diesem Wetter nicht so recht - vor allem nicht den ungewöhnlich
hohen Temperaturen am 1. April - so um die 23°.
Und es soll in den nächsten Tagen noch wärmer werden.
Dass ich mich sehr darüber freue, muss ich wohl nicht extra erwähnen.
Jeden Tag, jede freie Minuten verbringe ich im Garten.
Ich pflanze um und pflanze ein, schneide hier und da noch ein wenig zurück.
Harke hier und harke da, zupfe hier und zupfe da. 
Habe die Buchskugeln geschnitten, die Rhododendren gedüngt, viel gewässert,
denn es hat seit Wochen nicht richtig geregnet, die Rasen gemäht und
das Amselpaar beim Füttern ihrer Jungen beobachtet.
Das alles ist Meditation und Freude pur !
Prof. Herrchen hat sogar einige Fotos von der jungen Amselfamilie gemacht,
die ich aber erst in den nächsten Tagen einstellen werde.

Der Computer ist zur Zeit mehr oder weniger abgemeldet.
Das Wetter ist einfach zu schön, um auch nur eine Stunde Zeit im Haus
oder am Computer zu verbringen.
Dafür sind die Schlechtwettertage reserviert.
Und die sollen uns bereits am Wochenende wieder bevorstehen.
Der Regen ist jedenfalls mehr als willkommen -
die Natur braucht ihn ganz dringend.

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