Donnerstag, 28. November 2013

Nun beginnt sie wieder,.....

die wunderschöne und besinnliche Adventszeit.
Zeit, wieder ein wenig Ruhe in unser Leben zu bringen.
Und so habe ich mir vorgenommen, die kommenden Wochen sehr ruhig
anzugehen, viel zu lesen, zu backen und mich der Dinge zu widmen,
die mir Freude bereiten und am Herzen liegen.
 


 Dazu gehört auch wieder das Schreiben der Weihnachtskarten,
lange Telefongespräche mit Freunden, Geschenke verpacken und
weihnachtlicher Musik lauschen.
Am meisten aber genieße ich die Stille, wenn im Zimmer nur das Knistern des Feuers im Kamin
und das Ticken der Uhr zu hören ist.
Gerade das Ticken der Uhr verdeutlicht mir immer wieder, wie vergänglich die Stunden
und Tage sind, wie schnell die Zeit vergeht.
Ich mag die früh einsetzende Dunkelheit und ich freue mich auf die Weihnachtszeit
und über das Licht der Kerzen im Haus sowie am Weihnachtsbaum auf der Terrasse.


Jetzt, da es draußen kalt ist, genieße ich das Teetrinken am Nachmittag umso mehr,
das Schmökern in Büchern, das Kuscheln mit den Knuddels auf der Couch beim Anschauen
einiger DVD-Weihnachtsfilme.
Manchmal schaue ich beim Teetrinken auch nur durch das Fenster in den Wald und
schwelge in Erinnerungen an längst vergangene Zeiten und
an die vielen Weihnachtsfeste in der Kindheit.
Es ist eine schöne Zeit, die Weihnachtszeit,
sie strahlt so viel Wärme, so viel Geborgenheit, so viel Frieden und Freude aus.
Ich freue mich jedes Jahr darauf,
weil es wirklich die schönste Zeit des Jahres ist.
Eine Zeit, in der ich mich gerne ganz und gar der Besinnlichkeit
und fröhlichen Heiterkeit hingebe.

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Montag, 25. November 2013

Tinkababy möchte gerne .......

'Verstecken' spielen.
Nun hat jeder so seine eigene Vorstellung davon, wie das
Versteckspiel so funktionieren sollte.


Und hier ist das Ojekt, welches versteckt werden soll, ein Maiskekschen.


Nun könnte man meinen, dass ich das Kekschen verstecke und Tinkababy
es sucht, so, wie das bei anderen Hunden üblich ist.
Frauchen ruft dann: "Such das Kekschen, such !"
Doch Tinkababy hat völlig andere Spielregeln eingeführt.
Jeden Morgen bekommen die Knuddels zum Frühstück ein Maiskekschen.
Während Tessie ihr Kekschen genüßlich vernascht und ich in der Küche
in aller Ruhe das Frühstück zubereite,
 möchte Tinka jetzt erst einmal verstecken spielen und das geht so:

In dem Moment, in dem mein Frühstück fertig ist, ich gerade am Tisch Platz genommen habe,
der Kaffee frisch eingegossen ist und herrlich duftet, das Brötchen frisch und warm auf dem Teller liegt,
genau in diesem Moment hat Tinkababy das Kekschen versteckt und fordert mich nun mit
einem zaghaften Brummton auf:
"Such das Kekschen Frauchen, such das Kekschen!"

Und wehe, ich erhebe mich nicht sofort von meinen Stuhl und suche das Kekschen,
dann entseht aus diesem Brummton ein sehr energischer Knurrton mit einem bisweilen
sehr ärgerlichen, fast patzigen Unterton, der nun nicht mehr zu überhören ist.
Wenn ich dann immer noch nicht aufstehe und mich auf die Suche nach dem Kekschen mache,
fängt sie bitterlich an zu jammern und zu quietschen, so dass mir fast die Tränen kommen.
Schließlich wird sie sauer. Sie kommt an den Tisch, zerrt und zupft genau in dem Moment
an meinem Arm, in dem ich die Kaffeetasse zum Mund führen will.
Tja, was bleibt mir in dem Moment schon anderes übrig, als die Tasse wieder abzusetzen
und mich auf die Suche nach dem Kekschen zu begeben.


Habe ich das Kekschen dann sehr zu ihrer Freude endlich gefunden,
sind der Kaffee und das Brötchen kalt.
Und während Tinkababy glücklich ist und sich sehr darüber freut,
dass Frauchen dieses Spiel so gut verstanden hat,
bin ich nun diejenige, welche brummt, knurrt und jammert.
Doch wenn ich dann das Tinkababy sehe, wie sie zufrieden an ihrem Kekschen
knabbert, denk ich:

Dagegen ist alles andere eben kalter Kaffee und
na ja, kalte Brötchen ;o).


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Mittwoch, 20. November 2013

Nach langer, langer Reise ......

von mehr als über vier Milliarden Jahren, die er bereits mit einer Geschwindigkeit von ca. 76.000 kmh
durch das Universum unterwegs ist, wird er sich nun auch uns in den folgenden Wochen am Nachthimmel zeigen.

Fotos credit: Amateurastronom  Waldemar Skorup am 16.11.2013

D.h. wenn er seine Reise in knapp 1,2 Millionen Kilometern Entfernung an der Sonne vorbei heil übersteht.
Denn in dieser Stresssituation wird er eine Oberflächentemperatur von 1500 bis 2000 Grad Celsius erreichen.
Er könnte auch von der Sonne angezogen werden und da er aus Staub und Eis besteht,
könnten sich Brocken ablösen und somit der ganze Kern auseinanderbrechen.
Inzwischen hat er bereits einen Teil oder auch mehrere Teile seines Kerns verloren,
so dass er zur Zeit noch heller in der morgendlichen Dämmerung vor Sonnenaufgang
am Osthimmel zu sehen sein soll.
(Hier war es leider immer zu bewölkt, als dass man auch nur einen Stern hätte sehen können;o(.)

Komet ISON am 30.10.2013

ISON heißt er, dieser Komet mit einem Durchmesser von mehreren Kilometern.
Entdeckt wurde er von einem russischen Amateurastronom im September 2012.
Noch werden diese abgelösten Teile, von der Größe eines Hochhauses, den Komet eine Weile begleiten.
Mit der Zeit werden sie sich jedoch immer weiter von ihm entfernen, wodurch seine Helligkeit
wieder schwächer wird .

Falls ISON seinen Vorbeiflug an der Sonne heil übersteht,
wird sein Schweif Anfang Dezember wieder am Nachthimmel zu sehen sein.
Auch in den Wochen darauf wird man ISON am nächtlichen Himmel sehen können.
Da er sich aber ziemlich schnell von der Sonne entfernt,
wird seine Helligkeit immer weiter abnehmen.

Drücken wir ihm die Daumen, dem Komet ISON,  für seine Reise und hoffen,
dass er uns ein nächtliches, himmliches Spektakel bietet.

Vielleicht als neuer Weihnachtsstern ?  Wie damals in Bethlehem ?
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Sonntag, 17. November 2013

Wenn Düfte .........

Erinnerungen wecken.
 


Es sind diese ganz speziellen Düfte, welche um diese Jahreszeit durch das Haus ziehen
und mich auf die Adventszeit einstimmen.
Es ist der Duft von Mandarinen oder Clementinen, von gerösteten Kastanien
und der Duft von Vanillekerzen.


Wenn dann die Temperaturen über Nacht noch in den Minusbereich sinken,
die letzten Blätter endgültig von den Bäumen gefallen sind und der Winter im
Anmarsch zu sein scheint, ist es nicht mehr lange bis zum Weihnachtsfest. 


Auch wenn ich hier auf dem Land nicht viel von der in den Städten üblichen
weihnachtlichen Stimmung bzw. weihnachtlichen Dekoration, dem Konsum- und
Kaufrausch mitbekomme, diese Düfte wecken hier in der Stille des Hauses bei mir
immer ein wenig Vorfreude auf die Adventszeit.


Es sind ganz bestimmte Düfte, die ich immer auch mit ganz bestimmten Ereignissen
verbinde.
Es sind so viele Düfte, auch in der Natur - speziell im Wald oder auch im Garten,
bei denen u.a. sogar noch Kindheitserinnerungen geweckt werden.
Düfte, die ich erst jetzt wieder, da ich selbst das Gefühl und die Zeit habe-
bzw. mir nehme und der Achtsamkeit mehr Aufmerksamkeit schenke,
noch bewusster und mit noch viel mehr Freude wahrnehme,
als noch zu Zeiten der Berufstätigkeit.
Oft sind es aber auch Bilder, Fotos und Filme, die mich an einen ganz bestimmten Duft
aus der Kindheit- oder an ganz bestimmte Ereignisse erinnern.
Und das nach all den Jahren.
Wie schön, dass auch Düfte ganz bestimmte Erinnerungen
in uns wachrufen können.

Achtsamkeit kann uns so viele Glücksmomente bescheren
wogegen ein Moment der Unachtsamkeit zu einem Unglück werden kann.
Aber zum Glück gibt es ja immer auch noch das Glück im Unglück.


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Donnerstag, 14. November 2013

Eingenebelt

war der Wald gestern in den Morgenstunden.
Doch die Novembersonne bahnte sich ihren Weg
und schenkte dem Tag strahlendes Licht.


Was für ein Geschenk im November !


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Mittwoch, 13. November 2013

Vernetzt

ist nicht nur die Welt.
Auch die Zaubernuss wurde über Nacht vernetzt.


Was sich da wohl so mitgeteilt


oder ausgespäht wird?


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Montag, 11. November 2013

Ein Tag im November

Friedlich erwacht der Tag,


die Zeit vergeht.
Stunden der Vergänglichkeit;


die Dämmerung läutet den Abend ein,


der Tag vergeht,


still kommt die Nacht.

~*~

Die große, die Natur übertreffende Wahrheit
gelangt nicht durch Reden von einem Geschöpf zum anderen.
Die Wahrheit sucht die Stille,
um der liebenden Seele ihre wirkliche Bedeutung aufzutun.
Khalil Gibran

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Mittwoch, 6. November 2013

Leselust

Nun hat sie mich gepackt, die Leselust.
Die bestellten Bücher von Alice Munro sind, bis auf zwei, natürlich längst eingetroffen.
Doch bisher hatte ich noch keine Gelegenheit, sie überhaupt mal näher anzuschauen.
Der Garten bzw. das Laub, welches der Herbststurm von den Bäumen gefegt hat,
wollte unbedingt auf den Kompost.
 


Obwohl ich finde, dass manche Bäume ihre Blätter in diesem Jahr sehr spät abwerfen.
Ob die Temperaturen bisher dafür einfach noch zu mild waren?
Überhaupt kommt mir dieser Monat so gar nicht novemberlich vor.


Auch, dass in 3 Wochen die Adventszeit schon beginnt,
es mit schnellen Schritten auf Weihnachten zugeht, erscheint mir fast ein wenig
unwahrscheinlich.
Die Tage sind weder sehr dunkel, sehr nebelig, noch entsprechen sie der sonst
üblichen trüben Novemberstimmung.
Es sind die Regenschauer, die mich veranlassen, es mir im Haus gemütlich
zu machen und mich endlich mal all der ungelesenen Bücher zu widmen.
Dabei versuche ich schon mal so ein klein wenig heimelige Atmosphäre zu schaffen.


Unter den Alice Munro Büchern sind so vielversprechende Titel wie:
Tricks,
Tanz der seligen Geister,
Himmel und Hölle,
Die Liebe einer Frau,
wobei diese Bücher mehrere Erzählungen beinhalten.

Da uns ja inzwischen ein paar dieser stürmischen Herbstregentage und Abende
vergönnt waren, habe ich mir inzwischen auch den Film:
'Nachtzug nach Lissabon' angeschaut. Ich fand ihn allerdings eher mittelmäßig,
aber trotzdem unterhaltsam.
Literatur zu verfilmen scheint in der Tat keine einfache Sache zu sein.
Jeremy Irons hingegen, war wieder einmal großartig in dieser Rolle als
ein etwas zerstreuter, aber in meinen Augen absolut liebenswerter Lehrer,
der mitten im Unterricht aufbricht, um mit dem Nachtzug nach Lissabon zu fahren.

So, ich fahre jetzt nirgendwo hin, sondern drehe noch eine kleine
Runde mit den Knuddels am See vorbei und danach gibt es eine
Kanne guten, heißen Tee und eine weitere Lesestunde - oder auch zwei,
oder drei.....oder ..........


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