Sonntag, 25. August 2013

Er nähert sich ....

mit schnellen Schritten, der Herbst.
Ich kann es fühlen, früh morgens im Garten. Die Luft ist kühl und dunstig,
auf dem Rasen bilden sich kleine Spinnweben, in denen sich die Tautropfen fangen.
Es riecht nach feuchter Erde. In den Ecken und Winkeln des Hauses,
zwischen den Tannen, Sträuchern und Hecken, basteln die Spinnen an ihren Netzen.
Die Vögelchen sind ruhiger geworden - auch sie bereiten sich auf die kalte Jahreszeit vor.
Viele von ihnen sind schon in den Süden geflogen und kommen erst im nächsten Jahr wieder.
Jetzt wird man auch die Eichhörnchen immer öfter von Baum zu Baum hüpfen
und Nüsse sammeln sehen.
So ganz langsam neigt sich dieses Jahr seinem Ende zu.
Das letzte Quartal des Jahres beginnt genau in einer Woche,
wie auch der meteorologische Herbstanfang.


Aber noch ist Sommer und die Tage sind warm.
Abends wird es schon merklich früher dunkel, auch das Leben in Wald und Garten
wird ruhiger. Ich liebe diese abendliche Stille, besonders dann, wenn der Mond zwischen
den Tannen aufgeht und seine Bahn am Himmel zieht.
Die Herbstabende haben so etwas magisches, etwas mystisches.
Sie wirken so wunderbar aufs Gemüt. Das ganze Dasein ist anders als im Sommer.
Während der Sommer Fröhlichkeit und gute Laune versprüht,
wirkt der Herbst so sanft und beruhigend auf die Seele. 



Die Rosen geben noch nicht auf. Sie arbeiten auch jetzt noch fleißig an neuen Trieben.
Einige blühen immer noch. Vor allem die Kartoffelrose, die hier auch im Wald zu
finden ist, verströmt noch ihren wundervollen Duft.


Den Garten liebe ich zu allen Jahreszeiten.
Aber den Wald mag ich am liebsten im Herbst, wenn die Pilze aus dem Boden
schießen und sich das Laub in den schönsten Farben zeigt.

 

Auch der Himmel verfärbt sich zu dieser Jahreszeit - besonders abends
oft in solch dramatischen Farben, dass man regelrecht ins Schwärmen und Träumen gerät.
Sind erst die letzten Rosen und Astern verblüht, das erste Laub gefallen,
hat sich der Nebel über den Garten und den Wald gesenkt,
dann fängt sie an, die kuschelige Zeit im Haus, die ich genau so gerne mag,
wie die Sommerzeit im Garten.
Jede Jahreszeit bereitet Freude auf die eine oder andere Weise
- man muss nur verstehen,
jede Zeit auf die eine oder andere Weise zu genießen
und dafür sollte man sich unbedingt Zeit nehmen.

Die jedoch scheinen die meisten Menschen heutzutage nicht mehr zu haben.
Sie hetzen und jagen am Leben vorbei ohne das Wesentliche wirklich wahrzunehmen.
Es ist die Zeit selbst, in der wir leben, die vielen Menschen die Zeit nimmt,
sich Zeit für die schönen Dinge des Lebens nehmen zu können.
Und genau deshalb ist sie auch so kalt, die Zeit in der wir leben,
weil kaum jemand noch Zeit für ein bisschen Wärme hat.   

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Samstag, 24. August 2013

Freizeitaktivitäten im Urlaub

Man schlüpfe in einen "Blaumann", der in meinem Fall grün ist,


nehme ein paar Gartenhandschuhe, möglichst aus Leder, weil weich und griffig,


steige in ein paar Gummistiefel, in meinem Fall in Kinderstiefel
und lege ohne Murren und Knurren los,


denn es gilt, das bis an den Straßenrand gelieferte Kaminholz in die Schubkarre
zu laden und auf das Grundstück zu karren.
Man schaffe vorher genügend Platz, um das Holz fachgerecht auf- und hochzustapeln zu können,
bis sich die 6 Raummeter alle ordentlich und säuberlich hinter dieser Türe befinden.
 Man werfe zwischendurch einen besorgten Blick gen Himmel, der sich immer mehr zuzieht
und aussieht, als würde er jeden Moment seine Schleusen öffnen.



Nach 5 Stunden - ohne Pause wohlbemerkt, entledige man sich und frau auch, ihrer Handschuhe,
gebe sich "five" und greife zur Flasche - zur Wasserflasche wohlbemerkt.
Und während das köstliche Nass durch die Kehle rinnt, schicke man ein weiteres Stoßgebet
gen Himmel und danke Petrus, dass er mit dem Öffnen der Regenschleusen,
genau bis zu diesem Moment gewartet hat.
Denn kaum war die letzte Holzscheite und das Kleinholz im Trocknen verstaut,
fing es an, wie aus Kübeln zu schütten - ein Segen für den Garten.

  Zuschauer und Beobachter hatten wir übrigens auch.
Dieses Rotkehlchen hat das eifrige Geschehen interessiert beobachtet und


die Drossel hat uns, während sie sich hin und wieder einen Wurm schmecken ließ,
auch nicht aus den Augen gelassen.


Während Mann jetzt das Abendessen vorbereitet,
beendet Frau diesen Post und freut sich auf einen erholsamen Abend
bei einem Glas Wein und einem hoffentlich interessanten Fernsehprogramm.
Ich werde mich heute nicht mehr von der Stelle bewegen -
freue mich aber unendlich, dass nun genug Holz für den Winter eingelagert ist,
und natürlich auch auf gemütliche Winterabende mit einem Kaminfeuer,
wenn es draußen stürmt (nicht zu doll) und schneit.

Ein entspanntes und erholsames, restliches Wochenende
habe ich mir jetzt wahrlich verdient :o).
Na ja, und Mann natürlich auch !

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Donnerstag, 22. August 2013

Beerenstark .........

ist dieser Heidelbeer-Brombeer-Kuchen, den wir uns in einer Pause von der Gartenarbeit
haben schmecken lassen.
Er war nicht nur richtig lecker, wir hatten ihn uns auch verdient,
denn es musste viel zurückgeschnitten werden - vor allem der Kirschlorbeer.
Und körperliche Arbeit macht hungrig !
Leider hatte ich weder genug Heidelbeeren, noch genug Brombeeren im Haus.
Am Tag zuvor hatte ich zwar noch ein paar Brombeeren im Wald gepflückt,
für den Kuchen hätten es allerdings gerne viel mehr sein können.
Geschmeckt hat er aber trotzdem.
 




Es war auch heute wieder so ein wundervoller Tag.
So könnte es gerne noch eine Weile bleiben,
nicht zu heiß, eine leichte Brise,
Sonnenschein und nur ein paar vereinzelte Wolken.
Tage wie geschaffen, sie im Freien bzw. im Garten zu verbringen.


Also habe ich zwischendurch auch mal zur Kamera gegriffen,
um die wundervoll blühenden Limelights abzulichten.
Sie sind auch in Vasen, Körben und Gießkannen immer ein hübscher Blickfang.


Eigentlich war ich ja schon ganz und gar auf herbstliche Impressionen eingestellt,
bin es auch eigentlich immer noch, aber bei diesem herrlichen Wetter
kann der Sommer ruhig noch ein Weilchen durchhalten.
Es war die Hitze, die ich so unerträglich fand und die Unwetter,
die so zerstörerisch sein können und mir immer wieder Angst einflößen.

Sommertage wie gestern und vorgestern dagegen,
sind genau so, wie ich sie gerne mag.

Und die Sonne kann bitte jeden Tag scheinen,
wenn sie dem Regen zwischendurch mal einen kräftigen
Schauer für den Garten bzw. die gesamte Natur erlaubt.

Und der Regen macht sich ja hier wohl schon bereit :o)).

Danke für Eure lieben Kommentare, leider komme ich momentan
wegen ausnahmsweise einmal täglich ausgefüllter Tage mit dringenden Freizeitaktivitäten -
also wegen Urlaub - nicht dazu, sie zu beantworten.
Ist der Urlaub meines Freundes wieder vorbei,
habe ich auch wieder mehr Zeit  - für mich :o))))).

Ich freue mich aber sehr über Euren Besuch und Eure Kommentare :o)).
 
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Dienstag, 20. August 2013

Einen herbstlichen Türkranz ......

habe ich aus den Vogelbeeren der Eberesche gebastelt.
Diese Beeren haben mir jetzt tagelang keine Ruhe gelassen,
so dass ich mich heute ganz spontan entschlossen habe,
einen Türkranz aus ihnen zu gestalten. 


Er ist schön geworden - oder?
Außer den Vogelbeeren habe ich Efeu, Buchs und ein paar kleine Zweige
des Lebensbaum eingebunden.


Und ein paar getrocknete Rosen hatte ich auch noch,
die ich ebenfalls mit eingearbeitet habe.
(An die Marmelade trau ich mich nicht ran - bin einfach zu feige).

Außerdem habe ich inzwischen gelernt, dass man die Vogelbeeren
trocknen und im Winter an die Vögel verfüttern kann.
Auch Eichhörnchen scheinen Geschmack an den Vogelbeeren zu finden.
Daher könnte es natürlich sein, dass von meinem Kranz, sobald die Beeren getrocknet
sind, nicht viel übrig bleibt.
Aber wer würde sich nicht freuen, wenn die Piepmätze hier ihren
Hunger stillen würden.

Es war ein schöner Tag im Garten.
Wir wollen die letzten warmen, sonnigen Spätsommertage noch voll auskosten,
bevor der Herbst Einzug hält und das viele Laub gefegt werden muss.
Wir , d.h. mein Freund, hat noch bis Anfang September Urlaub
und den werden wir neben ein paar kleineren Ausflügen u.a. zur Burg
nach Wassenberg und zu einem Einkaufsbummel nach Brüggen und Viersen,
hauptsächlich im Garten und mit Spaziergängen am See und im Wald verbringen.
Seit ich "meinen" Garten "habe", steht mir der Sinn
überhaupt nicht mehr danach, zu verreisen.
Hier habe ich alles, was das Herz begehrt !

Wie heißt es so schön, hast du einen Garten und eine Bibliothek,
hast du alles, was du brauchst.
Ich füge noch  - gute Freunde und die Knuddels - hinzu :o).

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Sonntag, 18. August 2013

Ein gemeiner Schneeball !

Nun ja, nicht wirklich, aber er hat mich schon in die Irre geführt mit seinen roten Beeren.


Aber ich bin natürlich nicht ganz unschuldig daran, denn ich hätte es wissen müssen,
dass der gewöhnliche (oder gemeine Schneeball - Viburnum opulus), nach der Blüte
diese kleinen roten Früchtchen hervorbringt. Auch Herzbeere, Blutbeere, Dampfbeere,


Drosselbeerstrauch, Glasbeere, Geißenball, Schlangenbeere, Wasser-Schneeball
genannt. Dieser Strauch, in unserem Garten inzwischen ein Baum, kann bis zu 6m hoch werden
und fällt unter die Gattung der Moschuskrautgewächse. 


Er ist vor allem in Eurasien weit verbreitet und wird als Ziergehölz verwendet.
In China soll er von Mai bis Juni blühen und hier in Mittelauropa von Mai bis August.
Er ist allerdings schön längst verblüht, denn er trägt ja bereits diese kleinen roten Beeren.


Die übrigens ungenießbar sein sollen und zu Überkeit führen können.
Selbst die Vögel mögen sie nicht.
Woher ich das alles weiß?
Ich habe lange im Netz gesucht, bis ich überhaupt Fotos von diesen Beeren fand.
Viele hatten zwar Fotos eingestellt, kannten deren Namen allerdings auch nicht.
Schließlich half mir auch Wikipedia - übrigens ein tolles Nachschlagewerk,
dessen Fülle an Informationen mich immer wieder begeistert.


Aber sie sehen wirklich sehr hübsch aus zwischen den grünen Blättern
und sie sind wohl auch Vorboten des in den Startlöchern stehenden Herbstes.
Ich weiß nicht, irgendwie bin ich entweder sonnenmüde, oder hitzemüde, aber
ich kann den Einzug des Herbstes mit seinen wunderbar warmen Farben in
diesem Jahr einfach nicht erwarten.


Und daran werde ich mich trotz aller Vorfreude auf den Herbst auch halten.
Auch deshalb, weil sich hier schon den ganzen Tag ein wunderbarer Landregen
über den Garten ergießt, der uns ganz herzlich willkommen ist.
Es ist ein Freude anzusehen, wie sich die Pflanzen, Sträucher, Blumen und Bäume
an diesem eher kühlen, regnerischen Tag nach den letzten sommerlich heißen Tagen erholen.

So werde ich gleich bei einer Tasse Tee und selbstgebackenen Heidelbeer-Muffins
meinen Blick in den Himmel und durch den Garten schweifen lassen und mich
mit der Natur über den ersehnten Regen freuen.

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Donnerstag, 15. August 2013

Essbar oder nicht ?

Niemand scheint genau zu wissen, ob die Vogelbeeren essbar sind.
Manche sagen ja, andere sagen nein.
Auch Marmelade soll man aus diesen Beeren machen können.
Und obwohl sie im Garten und auch im Wald zur Zeit überall zu sehen sind,
traue ich mich einfach nicht, es auszuprobieren.
 


In diesem Jahr gibt es besonders viele dieser Beeren.
Sie sehen sehr hübsch aus und vermitteln so ein ganz winziges Gefühl,
dass der Herbst nicht mehr sehr weit sein kann.


Die Beeren unten, die ein bisschen aussehen wie Kirschen, allerdings viel kleiner sind,
kenne ich gar nicht.
Vielleicht kennt einer von Euch ja diesen Baum und weiß, um welche Beeren
es sich handelt.
 


Ja, sogar der wilde Wein verfärbt sich schon - zumindestens die ersten
Blätter zeigen bereits einen rotbraunen Rand.



Die Limelightsträucher stehen noch in voller Blüte.
Auch in einer Vase oder einem großen Korb sind sie auch nach der Blüte
noch eine hübsche, herbstliche Dekoration für die Gartentische
oder die Terrasse.

Irgendwie bin ich schon auf Herbst eingestellt, auch wenn es am Wochenende
noch einmal richtig sommerlich warm - oder sogar heiß werden soll.
Dabei sind die momentanen Temperaturen so angenehm, sowohl zum Spazierengehen
mit den Knuddels, als auch für das Gärtnern.
Und so habe ich auch in den letzten Tagen richtig viel im Garten getan und mich
voller Tatendrang mit diversen Scheren auf einige Sträucher und Hecken gestürzt.
Hier und da neu- oder umgepfanzt und den Rasen endlich mal wieder gemäht,
obwohl auch der in diesem Jahr nicht so richtig in die Gänge kam.
Zur Zeit wird er von den Amseln auf der Suche nach Würmern umgegraben.
Nicht, dass ich den Amseln diese Mahlzeiten nicht gönne,
aber der Rasen sieht dadurch leider etwas sehr zerrupft aus ;o(.
Auch in den nächsten Tagen gibt es im Garten noch viel zu tun - ich freue mich darauf.

Hier in der Nähe entsteht zur Zeit ein neues Gartencenter !
Oh, oh, da werde ich wohl mit bei den ersten sein, die diesem Gartencenter einen Besuch abstatten ;o)

Bin ich früher gerne mal durch die Stadt und die Boutiquen gebummelt,
so sind es heute der Wald und und die Gartencenter, die mich magisch anziehen.
Wie sich die Zeiten - oder die Interessen doch mit zunehmendem Alter ändern !
Das gilt auch für das Wetter.
War ich früher ein Sommersonnenmensch, so ziehe ich heute den Herbst
mit seinen kühlen Temperaturen, den unbeschreiblich schönen Farben und
den gemütlichen Abenden mit Kerzen, einem Wein und einem Buch am warmen Kamin vor.

Ja, ich bin eben auch im Herbst des Lebens angekommen - so hat alles seine Zeit !
Wichtig ist, dass man zufrieden ist, jeden Tag genießen kann, die schönen Dinge
um sich herum wahrnimmt und sich an ihnen erfreut.
Wenn man dann noch Dankbarkeit verspürt,
kann man sogar ganz viele kleine Glücksmomente erleben.
Was will man mehr ?!

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Dienstag, 13. August 2013

Die ersten Vorboten

des Herbstes haben Einzug in den Garten gehalten und lösen schon ein bisschen
Vorfreude auf die kommende Jahreszeit aus.



Der Höhepunkt des Sommers scheint vorüber und die heißen Tage vorbei.
Es wird kühler und die ersten Zugvögel bereiten sich schon auf ihre Reise in den Süden vor.
Ein sicheres Zeichen, dass der Sommer sich so ganz allmählich seinem Ende nähert.
 


In diesem Jahr kam er mir nicht so lange, und nach den anfänglichen
Startschwierigkeiten, auch nicht so sonderlich schön vor.

Es gab zwar herrliche Sommertage, aber irgendwie waren sie entweder
zu naß, zu trocken oder zu heiß und es gab zu viele Unwetter und Gewitter.
  Aber wir wollen nicht meckern und zufrieden sein,
denn immerhin ist noch Sommer und es blüht auch noch so einiges im Garten.


Zum Beispiel die Hortensien.
Diese hier hat gerade erst ihre Blüte geöffnet.



Auch einige Rosen blühen noch, aber die meisten sind leider in diesem Jahr
viel zu früh verwelkt. Es war ihnen erst zu nass und dann zu heiß.



Die Geranien haben spät und nicht so üppig geblüht, wie in den Jahren zuvor.
Ich hoffe, dass sie daher länger bis in den Herbst hinein blühen. Schaun wir mal.

Nein, dieses Gartenjahr war nicht so, wie all die anderen zuvor.
Vielleicht haben mich all die Blumen und Sträucher in den vorherigen Jahren
aber auch zu sehr verwöhnt
Bis zum 22. September stehen uns sicher  noch einige schöne Sommertag bevor
und die werden wir in vollen Zügen genießen und uns dann auf den Herbst
mit seinem hoffentlich schönen, goldenen Oktober einstellen.
Das Kaminholz ist jedenfalls schon bestellt und wird  nächste Woche geliefert.
Ich freue mich auf den Herbst !

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Samstag, 10. August 2013

Seelenfreude

Seelenfreude - das Licht nach außen,
Seelenfriede - die Ruhe nach innen.


 
Seelenliebe - die Suche nach Gefühl.
Seelenglück - die Funken der Sinne.
Seelenfarben - die Heiterkeit des Tages.


 
Seelenfreunde - von Mensch zu Mensch.
Seelenleben - die Gelassenheit des Geistes.
Seelenzauber - die Träume der Nacht.


 
Seelenkummer - die Trauer des Herzens.
Seelenleid - der Schmerz des Körpers.
Seelenwanderung - der Weg ins Licht.
 



© Ursula Evelyn

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Mittwoch, 7. August 2013

Freude in den Jahreszeiten



Ach, wie freu ich mich der schönen Tage,
wenn der Frühling zieht ins Land,
wenn die Blumen Knospen tragen,
ein Geschenk aus Gottes Hand.
Wenn die Tage heller werden,
das Wunder der Natur erwacht,
wenn die Schwalben heimwärts kehren,
und das Wasser rauscht im Bach.

Ach, wie freu ich mich der Sommertage,
wenn eine kühle Brise weht,
wenn ich Dankbarkeit im Herzen trage,
wenn ich sehe, wie die Rose blüht.
Wenn die Schmetterlinge fliegen,
weiße Wölkchen hoch am Himmel ziehn,
ach, ich könnte die Welt umarmen,
so schön ist alles anzusehen.

Ach, wie freu ich mich der bunten Tage,
wenn der Herbst Einzug hält.
Wie verklärt sind nun die Tage,
im Nebel, wenn der Regen fällt.
Ach, wie freu ich mich der Stille,
in dieser trüben Einsamkeit,
wenn alles schweigt und sich besinnet,
auf die kommende Weihnachtszeit.

Ach, wie freu ich mich der Tage,
wenn der Winter folgt mit Eis und Schnee,
wenn ich Demut tief im Herzen trage,
am Kaminfeuer bei einem heißen Tee.
Ach, wie freu ich mich, dass ich lebe,
und im Leben nichts bereue.
Alles, was ich noch erstrebe
ist, dass ich mich noch lange so freue.

© Ursula Evelyn
 

 
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Dienstag, 6. August 2013

Freitag, 2. August 2013

Tinkababy meint:

"Ein bisschen sehr klein der Pool !


Da krieg ich ja nur nasse Pfoten.
Können wir nicht doch zum See gehen,
damit ich da eine Runde schwimmen kann?"

Nun, was soll ich dazu sagen?
Wo sie recht hat, hat sie recht,
aber bei dieser Hitze - es soll heute bis 38° heiß werden,
werden wir uns nur im Schatten aufhalten
und die Füße bzw. Pfoten in eine Schüssel
mit kaltem Wasser tauchen.


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Donnerstag, 1. August 2013

Teatime

Bei einer Tasse Tee möchte ich heute mal erzählen, was mir vor ein paar Tagen
passiert ist. Mich wundert eigentlich so schnell nichts mehr, aber manche Menschen
sind wirklich sehr sonderbar.
 


Ich gehe also mit den Knuddels hier die Straße zum Wald entlang, als ich schon von weitem
einen Motorradfahrer auf uns zukommen sah. Er fuhr nicht schnell, da hier eh nur 30 kmh
erlaubt sind. Plötzlich läuft ein Hund aus einem uneinsehbaren Seitenweg direkt auf die Straße
und dem Motorradfahrer direkt vor die Füße. Dieser bremst scharf ab und fällt samt Motorrad hin.


Jetzt kam auch ein Mann hinter dem Hund hergelaufen - offensichtlich der Hundebesitzer.
Dem Hund ist nichts passiert und der Motorradfahrer war auch wieder auf den Beinen.
Auch ihm ist Gott sei Dank nichts passiert.
Aber was mich wirklich ziemlich aufgeregt hat, war die Tatsache, dass der Hundebesitzer
den Motorradfahrer plötzlich lautstark anschrie: "Können Sie denn nicht aufpassen !"
Der Motorradfahrer meinte, dass es wohl an ihm sei, seinen Hund auf der Straße an
die Leine zu nehmen.
Da schrie der Mann zurück: "Mein Hund ist versichert, außerdem wohnen wir schon
zwanzig Jahre hier!"

AHA !!!

Auch wenn ich dem Hundebesitzer am liebsten meine Meinung gesagt hätte, zog ich es vor,
mich nicht einzumischen.
Nachdem ich mich bei dem jungen Motorradfahrer erkundigt hatte, dass er okay war,
konnte ich mir ein Kopfschütteln in Richtung des Hundebesitzers allerdings nicht verkneifen.

Es gibt noch einiger solcher Geschichten über Begegnungen mit Menschen,
die mich wirklich sehr nachdenklich stimmen bzw. bei denen ich mich frage,
ob sich diese Menschen jemals die Zeit genommen haben, über ihr Verhalten nachzudenken.
Für die meisten Menschen sind immer erst einmal die anderen schuld.
Auf die Idee, dass auch sie im Unrecht sein könnten, kommen sie gar nicht.

Menschliche Begegnungen und Beziehungen könnten so viel harmonischer
verlaufen, würden die Menschen mehr Rücksicht auf einander nehmen.
Ein Streit entsteht meistens aus Rücksichtslosigkeit.
Mit mehr Rücksichtnahme könnte so viel Streit und Unglück vermieden werden.


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