Donnerstag, 31. Mai 2012

In der Stille des Gartens

Unter den Bäumen im Garten,
dem Windgeflüster lauschen,
die Jahreszeiten erwarten,
mich am Rosenduft berauschen.


Genieße ich die Zeit der Stille,
atme den Blütenduft tief ein,
denn es ist des Lebens Wille,
dem Glück ganz nahe zu sein.

©  Ursula Evelyn


Wünsche einen heiteren Tag und viel Sonnenschein

Laura


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Spruch für den Tag:
Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen.
Theodor Fontane
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Mittwoch, 30. Mai 2012

Schneewalzer ......

heißt diese wunderschöne Rose.
Sie ist wirklich eine Schönheit und und beschert mir das ganze Jahr, bis weit in den Oktober
hinein, viele, viele Blüten. Sie ist eine Kletterrose und wird bis zu 3m hoch.
Sobald sich ihre Blüte ganz entfaltet hat, ist sie wirklich "schneeweiß".
Sie duftet sogar ein wenig und hat wunderbar gesunde Blätter.
Manchmal wird sie von Blattläusen befallen, dann mache ich mich auf die Suche nach einem
Marienkäferchen- und finde auch meistens eins, dem ich zu einer köstlichen Mahlzeit verhelfe.
Das Käferchen erweist sich dann wirklich als sehr nützlich, indem es die kleinen, grünen Tierchen verspeist.
Ist kein Marienkäferchen zur Stelle, sprühe ich die Blätter oder Blüten auch schon mal
mit ein wenig Seifenlauge ein.

(Foto zum Vergrößern bitte anklicken).




So nach und nach öffnen sich immer mehr Rosenknospen, aber auch der Rittersporn
und der Fingerhut sind bereit für die Sommerblüte.
Es ist eine wunderbare Zeit, schon ganz früh am Morgen vom Vogelgezwitscher
und der Sonne geweckt zu werden, den Tisch draußen zu decken und in aller Ruhe
inmitten der Natur zu frühstücken.

Kein Lärm  -  nur Stille und die Geräusche der Natur.
Was will Mensch mehr ?!

Habt einen schönen Tag und lasst es Euch gut gehen.

Laura
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Spruch des Tages:
Die Freude steckt nicht in den Dingen, sondern im Innersten unserer Seele.
Therese von Lisieux
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Dienstag, 29. Mai 2012

Country Garden Rose

 ist in diesem Jahr eine der ersten Rosen, die mich mit
ihren wunderschönen, zartrosa Blüten erfreut.
(Fotos zum Vergrößern bitte anklicken).





Die Pfingsttage waren einfach herrlich. Sonnenschein, blauer Himmel,
nur wenige Schönwetterwolken und ein bisschen Wind.
Sommertage, wie sie schöner nicht sein können - obwohl der Sommer
ja erst im Juni beginnt.

Da es im Garten immer noch einiges zu tun gibt und mich das schöne Wetter
nach draussen lockt, bleibt für den Computer und das Bloggen in den
Sommermonaten nur wenig Zeit.

An manchen Tagen werde ich das Notebook hin und wieder mal mit raus nehmen
und eventuell auf der Terrasse schreiben, oder wenigstens ein paar Fotos
aus dem Garten oder der Umgebung posten.

Habt einen schönen, sonnigen Tag und lasst es Euch in der
neuen Woche gut gehen !
Laura


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Spruch für den Tag:
Es ist wichtiger, dass jemand sich über eine Rosenblüte freut,
als dass er ihre Wurzel unter das Mikroskop legt.
Oscar Wilde
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Freitag, 25. Mai 2012

Endlich Sommer, .......

Sonne und Kurzhaarschnitt !



Wünsche Euch einen guten Start in's lange Wochenende
und wunderschöne, sonnige Pfingsttage.

Genießt das herrliche Wetter und lasst es Euch gut gehen!

Laura


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Spruch für den Tag:
Solange wir lachen, befinden wir uns in der Gesellschaft
der Götter.
Japanische Weisheit
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Donnerstag, 24. Mai 2012

Endlich blühen sie .......

die Rhododendren.
Die weißen Rhododendren blühten bereits vor ein paar Wochen
und sind inzwischen schon wieder verblüht.
Nun blühen sie in den Farben zartrosa, pink und himbeer.

(Die Fotos zum Vergrößern bitte anklicken).






Ist diese Blütenpracht nicht ein wunderschöner Anblick?
Ich freue mich jedes Jahr darauf, genau wie die Hummeln, 
für die dieses Blütenmeer ein wahres Schlaraffenland sein muss.
Ein paar der Sträucher sind allerdings immer noch nicht bereit,
ihre Knospen ganz zu öffnen und so habe ich auch in den nächsten
Wochen noch etwas von dem herrlichen Anblick.

Habt einen heiteren Tag und lasst es Euch gut gehen.

Laura


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Spruch für den Tag:
Wer sich um das Morgen am wenigsten kümmert,
geht ihm mit der größten Lust entgegen.
Epikur
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Mittwoch, 23. Mai 2012

Die Geschichte vom traurigen Garten - Teil III

(Das Foto zum Vergrößern bitte anklicken).




Und so saß sie im Sommer Tag für Tag auf ihrer Terrasse und schaute in den Garten,
mit dem sie keine Arbeit mehr hatte und wurde von Tag zu Tag depressiver.
Schließlich hielt sie es in diesem Garten nicht mehr aus und fuhr jeden Tag in
das kleine Cafe im Ort, aber auch dort fand sie keine Ruhe. Schließlich ging sie auch noch in ein Reiki-Zentrum und begann mit Engeln zu sprechen. Aber auch das half ihr nicht weiter. An manchen Tagen war sie so schlecht gelaunt, dass sie auf alles schimpfte. Sie meckerte an allem herum. Ihr gefiel dies nicht und ihr gefiel das nicht. Sie ärgerte sich über die Menschen, wie dumm sie doch seien und wie wenig Ahnung sie hatten. Inzwischen schlief sie schlecht und war am Tag wie gerädert, so dass sie schließlich einen Arzt aufsuchte, der ihr irgendwelche Pillen verschrieb. Aber auch die trugen nicht wesentlich zu ihrer Besserung bei. Jetzt war sie nicht nur sehr deprimiert, sie begann sich auch sehr einsam zu fühlen, weil niemand mehr sie besuchen kam. Und um diese Leere auszufüllen, fuhr sie nun regelmäßig in die nächst größere Stadt und gab viel Geld für allerlei Dinge aus, die sie nicht wirklich benötigte. Als auch diese Dinge ihr nicht die erwartete Freude bereiteten, begab sie sich in die Hände eines Psychiater, der sie freundlich begrüßte und sich eine Stunde lang ihre Schilderung über ihr freudloses, trostloses und beklagenswertes Leben anhörte.
Seitdem verbringt sie immer weniger Zeit auf ihrer Terrasse und immer mehr Zeit auf der Couch ihres Psychiaters, dem sie nun schon seit ein paar Jahren regelmäßige Besuche abstattet, um ihm ihr Leid zu klagen.

Und so wurde aus einem wunderschönen Gartenparadies, das voller Leben, Farben, Freude und Fröhlichkeit war, ein trauriger Garten, aus dem fast alles Leben verschwunden war.
Und aus der älteren, resoluten Dame wurde eine alte, kranke, depressive und einsame Frau,
die jegliche Freude am Leben verloren hatte.


~*Ende*~

Teil I  und Teil  II  findest Du unter dem Label: Kurzgeschichten

Die Fotos zu dieser Geschichte stammen übrigens aus meinem Garten :o).

Wünsche einen wunderschönen Tag und lasst es Euch gut gehen!

Laura


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Spruch für den Tag:
Nichtstun ist besser als mit viel Mühe nichts schaffen.
Laotse
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Dienstag, 22. Mai 2012

Die Geschichte vom traurigen Garten - Teil II


(Foto zum Vergrößern bitte anklicken).

Sie gingen weiter durch den Garten. „Diese Bäume müssen gefällt werden,“ wies sie ihn an. „Notieren sie das. Es ist zu viel Arbeit, das ganze Laub zusammenzufegen, wenn im Herbst die Blätter fallen. Der verdutzte Gärtner notierte weiter, dass er auch die Tanne um die Hälfte kürzen sollte, weil diese eventuell bei einem Sturm auf ihr Haus stürzen könnte. Selbst der alte Apfelbaum vor der Terrasse, der im Frühjahr so wunderschön blühte und im Herbst reichlich Früchte trug musste weichen, weil er ihr den Ausblick versperrte.
Das einzige, was in diesem Garten stehen bleiben durfte, waren die Hecken rund um das Grundstück, denn auch die in allen Farben blühenden Rhododendren sollten verschwinden, weil auch sie, wenn sie verblühte waren, zu viel Dreck machten. Der Gärtner, der Blumen und Pflanzen über alles liebte, konnte sich nur schwer überwinden, ihren Auftrag ausführen, aber letztendlich tat er nur seine Arbeit. Und wenn er es nicht tat, würde sich bestimmt ein anderer finden. Also machte er sich an die Arbeit und nach zwei Wochen war er fertig. Übriggeblieben war ein eintöniges Grundstück mit einer großen Rasenfläche, durch die ein steiniger Weg zum anderen Ende des Grundstücks führte und einer hohen, immergrünen, pflegeleichten Hecke. Nun war auch der Gärtner seinen Job los, denn um ihn weiter zu beschäftigen, war sie viel zu geizig, obwohl sie sehr wohlhabend war. Sich selbst um den Garten zu kümmern wäre für sie nicht infrage gekommen, weil das ihren Händen geschadet hätte. Jetzt  gab es in diesem einst so farbenprächtigen und lebhaften Garten, bis auf das Rasenmähen, sowieso nichts mehr zu tun.

~*~

Wer wissen möchte, wie es weitergeht, sollte morgen noch einmal reinschauen.

Habt einen schönen Tag und lasst es Euch gut gehen!

Laura


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Spruch für den Tag:
Gelassenheit bewahrt vor großen Fehlern.
Die Bibel
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Montag, 21. Mai 2012

Buddhistische Weisheiten IV



Der Buddhismus sagt, dass nichts von Dauer ist,
jeder Moment geht in einen neuen über.
Das Leiden, das wir spüren, die Unbefriedigtheit,
die Unzufriedenheit kommt nicht aus der Tatsache,
dass man nichts festhalten kann, um es "ewig" an sich zu binden,
sondern vielmehr aus der Tatsache, dass wir dies ständig versuchen.
Dass nichts so bleibt, wie es ist, muss so sein,
sonst gäbe es kein Leben,
keine Evolution, kein Baby, das zu einem starken Mann wird,
keine Blüte, die zur Frucht wird.
Wenn wir akzeptieren, dass der Wandel dem Leben gleichgestellt ist,
dass wir loslassen müssen, um etwas Neues zu bekommen,
dann werden wir mit Ruhe und weniger Leiden durch unser Dasein gehen.


Wünsche einen Ruhe-vollen Tag.


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Spruch für den Tag:
Mögen alle Wesen inneren Frieden erfahren und die wahre Bedeutung
des menschlichen Lebens erfüllen.
Buddha
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Die Geschichte vom traurigen Garten.

 Es war einmal ein wunderschöner Garten, in dem es eine so vielfältige Fauna und Flora gab,
(Zum Vergrößern das Fotos bitte anklicken).

 dass man sich gar nicht satt sehen konnte. Es war das reinste Paradies. In diesem Garten wuchsen zahlreiche Sträucher mit Blüten, von denen jede in einer anderen Farbe glänzte. Dazwischen tummelten sich unzählige farbenfrohe Blumen. Es war die reinste Freude, die vielen Beete zu betrachten. Verschiedene Rosensorten zierten ein großes Beet, während andere an dem hohen Rosenbogen emporkletterten. Bäume und Tannen spendeten in den heißen Sommermonaten genug Schatten und ein kleiner, natürlicher Teich, der sich in einer kleinen Mulde aus Grundwasser gebildet hatte, bescherte den zahlreichen Fröschen einen angenehmen Aufenthaltsort. Libellen, Schmetterlinge, Igel und Eichhörnchen, unzählige Vögel und kleine Waldmäuse hatten in diesem paradiesischen Garten ein Zuhause gefunden. Sie alle, die vielen Blumen, Pflanzen, Sträucher, Hecken und Bäume fühlten sich wohl in diesem Garten, der von einem alten Mann liebevoll gehegt und gepflegt wurde.

Und dann passierte es. Für den alten Mann war die Zeit gekommen, sich von dieser Welt zu verabschieden und eines Tages stand der Garten, samt dem großen Haus zum Verkauf.
Das fröhliche Leben in dem einst so herrlichen Paradies, schien stillzustehen und auf einen neuen Pfleger zu warten, der sich genau so liebevoll um all die Bewohner dieses Fleckchens Erde kümmern würde, wie der alte Mann es getan hatte.

Doch dann zog eine ältere, energische, ziemlich resolute Dame in dieses Haus ein und krempelte es erst einmal um. Mit fuchtelnden Händen gab sie den Handwerkern Anweisungen für eine neue Terrasse, ein neues Terrassendach, einen Vorbau und einen neuen Weg, der geradewegs durch den Teich führen sollte.
„Der Teich muss weg. Er ist eine Brutstelle für Mücken und die will ich nicht in meinem Garten haben“ gab sie dem Gärtner zu verstehen, als sie mit ihm durch diesen wunderschönen Garten eilte, „Außerdem geht mir das Gequake der Frösche auf die Nerven. Und die Rosen müssen auch weg,  die machen nur Dreck, wenn die ihre Blüten verlieren.
Der Gärtner, der sein Geld damit verdient, einen Garten anzulegen, war etwas verwirrt. Er war eigentlich gekommen, um ganz normalen Arbeiten in einem Garten zu erledigen und nun sollte er all die wunderschönen  Rosen herausreißen.
„Und die Blumen müssen auch weg. Das ist mir einfach zu bunt und passt nicht zum Stil der Terrassenmöbel. Und wenn sie schon dabei sind, können sie auch den Flieder und die anderen blühenden Sträucher entfernen, die ziehen nur die Wespen und Bienen an und die können lästig werden“.
Der verdutzte Gärtner notierte sich all ihre Wünsche auf einem Block, damit er ihre Anweisungen nicht vergessen würde.

~*~
 
Wie es weitergeht, erfahrt ihr morgen.

Teil II und Teil III findest unter dem Label: Kurzgeschichten.
Wünsche einen entspannten Start in die neue Woche.
Lasst es Euch gut gehen !

Laura


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Spruch des Tages:
Ein Augenblick Gelassenheit kann viel Unglück verhüten.
Chinesisches Sprichwort
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Donnerstag, 17. Mai 2012

Einen ganzen Tag .......

bin ich vorgestern durch den Garten gehumpelt und habe trotz meiner
kleinen Behinderung sehr viel geschafft. Vor ein paar Tagen habe ich
mir den Fuß verknackst und kann immer noch nicht so richtig auftreten.
Aber, was macht Frau?
Frau beißt Zähne zusammen und macht einfach weiter.
Dafür lege ich den Fuß abends hoch und kühle ihn ein wenig.
Tja, einen Moment nicht achtsam gewesen und schon ist es passiert.

Ich wollte den schönen Sonnentag nicht verstreichen lassen,
ohne wenigstens ein bisschen was im Garten getan zu haben.
Es war so ein schöner Tag!
Leider ist der weisse Flieder schon fast wieder verblüht.
Aber ich konnte mich jeden Tag daran erfreuen, auch bei Regen.
Denn kein Wetter hält mich ab, wenigstens jeden Tag eine kleine Runde
durch den Garten zu drehen.

(Zum Vergrößern die Fotos bitte anklicken).


Ist er nicht einfach schön?
Ich mag weiße Blumen und Blüten besonders gerne - auch im Haus.


Habt einen guten Start ins Wochenende und lasst es Euch gut gehen!

Laura


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Spruch des Tages:
Wer sein Herz dem Ehrgeiz öffnet,
verschließt es der Ruhe.
Chinesisches Sprichwort
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Mittwoch, 16. Mai 2012

Buddhistische Weisheiten II

Du wirst, was du heute denkst, lehrte Buddha,

(Zum Verrgößern das Foto bitte anklicken).

und er lehrte, dass wir im Jetzt und Hier leben sollen.

Ich finde, damit hat er absolut recht, denn das Leben findet nur im Hier und Jetzt statt.
Nicht in der Vergangenheit, nicht in der Zukunft, sondern genau in diesem Moment.
Wir begehen oft den Fehler, bestimmte Dinge für die Zukunft zu planen.
Wir überlegen uns, was wir alles tun werden, wenn wir erst einmal genug Geld haben.
Wir planen irgendwann zu heiraten, ein Haus zu bauen und Kinder zu bekommen.
Wir planen schöne Reisen und überlegen uns, was wir alles tun werden, wenn wir
erst einmal das Rentenalter erreicht haben u.s.w.
Wir schmieden also ständige Pläne für einen späteren Zeitpunkt, von dem wir gar nicht
wissen, ob er jemals kommen wird.
Warum also nicht jeden Tag so annehmen, wie er kommt?
Einfach jeden Tag,  jeden Moment,  jeden Augenblick, der uns an Lebenszeit geschenkt
wird, bewusst wahrzunehmen.
Für viele von uns ist das Leben zu einer Art Routine geworden. Wir stehen jeden
Morgen etwa um die gleiche Zeit auf, trinken eine Tasse Kaffee und machen uns auf
den Weg zur Arbeit.
Aber trinken wir die Tasse Kaffee auch bewusst? Nehmen wir den Duft des Kaffees
wirklich wahr? Oder lesen wir dabei die Zeitung?
Wie fühlt sich das warme Brötchen in der Hand an, das wir gerade mit Marmelade
bestreichen?
Nehmen wir die Blumen und deren Duft auf dem Weg zum Auto wahr? Das
Vogelgezwitscher?  Oder sind wir in Gedanken schon im Büro oder in der Fabrik?

Habt ihr schon mal die Augen geschlossen und mit allen Sinnen dem Rascheln
der Blätter im Wind gelauscht?  Diesen Augenblick, diesen Moment, wenn der Wind
durch die Bäume rauscht, ganz bewusst erlebt?
Ich kann Euch verraten, es ist eine wahre Freude, dem Wind zuzuhören, oder
dem gleichmäßigen Plätschern des Regens.
Wir nehmen uns dafür leider viel zu wenig Zeit.
Wir lassen uns von viel zu vielen Dingen ablenken, um die Stille zu beachten
und sie bewusst wahrzunehmen. Der Lärm nimmt immer mehr zu.
Der Alltag wird immer hektischer, wir sind immer in Eile, müssen noch dies und das
erledigen. Wir müssen noch hier und dort hin, wollen dies und jenes nicht verpassen.
Stress pur!
Stress macht krank! 
Wer aber die Stille sucht, sie genießen kann, findet schließlich auch Ruhe und ist damit
auf dem Weg zu innerem Frieden.
Und wer den gefunden hat, den kann so schnell nichts mehr aus der Ruhe bringen;
der wird sich jeden Morgen auf den neuen Tag freuen, wird ihn demütig annehmen,
dankbar sein, dass er ihm geschenkt wurde und ihn ganz bewusst erleben.

Ich finde, der Buddhismus ist eine Lebens-Philosophie,
die, wenn man sie im Alltag anwendet, gerade in unserer hektischen Zeit
eine reine Wohltat ist.

Wünsche Euch einen friedvollen, stressfreien Tag.
Genießt den Augenblick und lasst es Euch gut gehen!

Laura


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Spruch für den Tag:
Der Geist ist alles, du wirst was du denkst.
Buddha
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Dienstag, 15. Mai 2012

Zauberhafte Clematis

Sie ist die erste Clematis, die in diesem Jahr ihre Blüten geöffnet hat.
Sie wächst am Rosenbogen und wenn später die Rosen noch dazu blühen,
ist es eine wahre Freude, diese Pracht anzuschauen.
Diese Clematis, in ihrem zarten Rosa hat sehr kleine Blüten, was
ich besonders schön finde und vorher noch nirgendwo gesehen habe.

(Zum Vergößern die Fotos bitte anklicken).


Die kletternden Waldreben sind aber nicht nur ganz wunderbare "Rosenbegleiter",
ich lasse sie auch an einigen Stellen in die Hecken oder den wilden Wein klettern.
Dort hängen sie dann ähnlich wie Lianen herunter und verleihen den
immergrünen Pflanzen (z.B. der Kirschlorbeerhecke) ein wenig Farbe.
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass die Clematis gerne mit den
"Füßchen" im Schatten und mit dem "Köpfchen" in der Sonne steht.

Das Schöne an einem Garten ist ja, dass der Phantasie keinen Grenzen
gesetzt sind und man sich nach Lust und Liebe austoben kann.

Jetzt werde ich mich allerdings erst mal wieder im Haus austoben und
mich dem Berg Wäsche und anschließend dem Fensterputzen widmen.
Muss ja auch irgendwie gemacht werden, obwohl ich jetzt viel lieber wieder
im Garten wühlen würde.
Hoffen wir, dass der Sommer uns mit mehr Sonnenschein beglückt,
als der Frühling es bisher getan hat.

Wünsche Euch einen frohen Tag.
Lasst es Euch gut gehen.

Laura


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Spruch für den Tag:
Die Freude steckt nicht in den Dingen,
sondern im Innersten unserer Seele.
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Montag, 14. Mai 2012

Die kleinen, großen Wunderwesen.

Ja, ich wiederhole mich, aber diese Vielfalt an Blüten und Farben
fasziniert und begeistert mich immer wieder. Es ist einfach eine Freude,
diese kleinen Wunderwesen im Garten und zu betrachten.

(Fotos zum Vergrößern bitte anklicken).

Der Weigeliestrauch blüht in diesem Jahr besonders schön,
auch ohne die wärmenden Sonnenstrahlen.
Das ist das schöne an der Natur, sie nimmt jeden Tag so an, wie er kommt -
ob mit Sonne oder Regen, Kälte oder Hitze, Frost oder Sturm.
Dabei leidet sie genau wie wir unter manchen extremen Lebens-Bedingungen,
aber sie nimmt sie an, schüttelte sich ein bisschen und rappelt sich wieder auf.
Und sie blüht immer wieder, egal wie hart ihr auch manchmal zugesetzt wird.
Nur die schwachen und die alten unter den Bäumen, Sträuchern, Pflanzen und Blumen
haben oft nicht genug Kraft, den manchmal harten Lebensbedingungen zu trotzen.
(Wie meine armen Rosen, die den harten Winter nicht überstanden haben).

Aber immer bleiben sie, was sie sind - wunderbare und einzigartige Wesen.


Und die Hasenglöckchen vermehren sich von Jahr zu Jahr.
Bleib' was du bist und wie du bist, kleines Hasenglöckchen:
ein einzigartiges Wunderwesen, wenn auch ein giftiges!

Wusstet ihr, dass die ersten blühenden Pflanzen vor
ungefähr 160 Millionen Jahren enstanden sind?
Zum Glück gab es zu der Zeit auch die ersten Insekten,
so dass alles seinen Laufen nehmen konnte und wir heute
diese wunderbare Vielfalt blühender Pflanzen genießen können.
Denn vorher, also zur Zeit der Dinosauriere, war alles "nur" grün.


Gartenglück genießen,
dem Quell des Lebens näher sein,
Sehen, wie die Blümlein sprießen,
zart und grün im Sonnenschein
 Wie sie sich liebkosen lassen,
von des Frühlings sanfter Luft,
wie meine Sinne sie erfassen,
mit ihrem lieblich zarten Duft.
©  Ursula Evelyn



Habt einen heiteren Tag und lasst es Euch gut gehen.

Laura



Heute darf ich mich auch wieder über eine neue Leserin freuen.
Sei ganz herzlich willkommen, liebe Irene.
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Spruch für den Tag:
Am ruhigen Fluss ist das Ufer voller Blumen
Chinesisches Sprichwort
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Samstag, 12. Mai 2012

Im Wonnemonat Mai .......


gehören Maiglöckchen einfach dazu, wie der Weihnachtsstern zum Dezember.
Überall blühen und duften sie zur Zeit, diese kleinen, zarten Wesen.
Und so wie sie gekommen sind, sind sie auch bald wieder verschwunden.
Daher halte ich sie jedes Jahr im Foto fest,
damit ich mich auch später im Jahr noch daran erfreuen kann.
Im Wonnemonat Mai klingeln aber nicht nur die Maiglöckchen, sondern auch die
Kirchenglocken, weil sich viele Paare in diesem romantischen Monat das "Ja-Wort" geben.

Aber auch die Kassen der Blumengeschäft klingeln im Monat Mai,
denn am Sonntag ist Muttertag.

Bei mir klingelt es jetzt auch, denn ich wollte Euch ja auch noch eine Freude machen,
und zwar mit einem Gedicht von Heinrich Heine:

IM WUNDERSCHÖNEN MONAT MAI

ALLE KNOSPEN SPRANGEN,
DA IST IN MEINEM HERZEN
DIE LIEBE AUFGEGANGEN.
ALS ALLE VÖGEL SANGEN
IM WUNDERSCHÖNEN MONAT MAI
DA HAB ICH IHR GESTANDEN
MEIN SEHNEN UND VERLANGEN.
HEINRICH HEINE


Ich wünsche Euch allen ein wonniges Mai-Wochenende
und allen Müttern zum Muttertag alles Liebe und Gute.
Lasst es Euch gut gehen!

Laura


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Spruch für den Tag:
Bewahre deine Seelenruhe auch den Widerwärtigkeiten
des Alltags gegenüber
Horaz
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